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SCHUTZGEBIET/930: Internationaler Tag der Feuchtgebiete - Kritik am Torfabbau (BBU)


Bundesverband Bürgerinitiativen Umweltschutz (BBU) e.V.

2. Februar 2026: Internationaler Tag der Feuchtgebiete / Kritik am Torfabbau


(Bonn, Berlin, 02.02.2026) Anlässlich des Internationalen Schutztages der Feuchtgebiete (World Wetlands Day, 2. Februar) hat der Bundesverband Bürgerinitiativen Umweltschutz (BBU) auf den zwingend notwendigen Schutz der Gewässer und der Feuchtgebiete im Binnenland sowie des Wattenmeeres hingewiesen. "Schadstoffeinträge in Flüsse und Seen und die Vernichtung von Feuchtwiesen und Moorgebieten müssen verhindert werden. Die Bundesregierung und die Landesregierungen müssen dem Schutz der Feuchtgebiete und dem damit verbundenen Artenschutz höchste Priorität einräumen", fordert Udo Buchholz vom Vorstand des Bundesverbandes Bürgerinitiativen Umweltschutz (BBU).

Am 2. Februar 1971 wurde in der iranischen Stadt Ramsar das internationale Übereinkommen über "Feuchtgebiete von internationaler Bedeutung" verabschiedet. Feuchtgebiete sollen demnach nachhaltig genutzt und geschützt werden. Seit 1997, also seit nunmehr fast 30 Jahren, wird der Internationale Tag der Feuchtgebiete begangen. Ziel ist es, die Aufmerksamkeit für den notwendigen Schutz der Feuchtgebiete und den Bekanntheitsgrad der Ramsar-Konvention zu steigern." Die Bundesrepublik Deutschland ist 1976 der Ramsar-Konvention beigetreten Inzwischen gehören der Konvention global 173 Vertragsstaaten an (Stand: Dezember 2025), die 2553 Feuchtgebiete internationaler Bedeutung mit einer Gesamtfläche von knapp 2,6 Millionen Quadratkilometer gemeldet haben.

In der Bundesrepublik sind derzeit 35 Ramsar-Gebiete ausgewiesen. Der BBU betont, dass neben diesen 35 Gebieten auch weitere Moor- und Venngebiete nachdrücklich geschützt werden müssen. Und so kritisiert BBU-Vorstandsmitglied Buchholz den weiterhin stattfindenden Torfabbau in Niedersachsen.

Der BBU ist der Dachverband zahlreicher Bürgerinitiativen, Umweltverbände und Einzelmitglieder. Er wurde 1972 gegründet und hat seinen Sitz in Bonn. Weitere Umweltgruppen, Aktionsbündnisse und engagierte Privatpersonen sind aufgerufen, dem BBU beizutreten um die themenübergreifende Vernetzung der Umweltschutzbewegung zu verstärken. Der BBU engagiert sich u. a. für menschen- und umweltfreundliche Verkehrskonzepte, für den sofortigen und weltweiten Atomausstieg, gegen die gefährliche CO2-Endlagerung, gegen Fracking und für umweltfreundliche Energiequellen.

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Quelle:
BBU-Pressemitteilung, 02.02.2026
Herausgeber:
Bundesverband Bürgerinitiativen Umweltschutz (BBU) e.V.
Prinz-Albert-Str. 55, 53113 Bonn
Tel.: 0228/214032, Fax: 0228/214033
Email: BBU-Bonn@t-online.de
Internet: www.bbu-online.de
Facebook: www.facebook.com/BBU72

veröffentlicht in der Online-Ausgabe des Schattenblick am 13. Februar 2026

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