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LUFT-BW/8160: Luftbelastung 18.03.17 Baden-Württemberg


Die Luftbelastung in Baden-Württemberg am 18.03.2017 - 12.00 Uhr

Umweltbundesamt (UBA) - Aktuelle Immissionsdaten



Schwefeldioxid (SO2) - 1-Stunden-Mittelwerte 
Station
Stationsname
µg/m3
DEBW004
DEBW005
DEBW029
DEBW031
Eggenstein
Mannheim-Nord
Aalen
Schwarzwald-Süd
1
1
1
0




Kohlenmonoxid (CO) - 8-Stunden-Mittelwerte 
Station
Stationsname
µg/m3
DEBW080
DEBW098
DEBW099
DEBW122
DEBW125
DEBW147
DEBW152
DEBW156
Karlsruhe Reinhold-Frank-Strasse
Mannheim Friedrichsring
Stuttgart Arnulf-Klett-Platz
Freiburg Schwarzwaldstraße (V)
Pfinztal Karlsruher Straße (S)
Reutlingen Lederstraße Ost (S)
Heilbronn Weinsberger Straße Ost (S)
Schramberg Oberndorfer Straße
200
200
300
200
300
300
300
300




Ozon (O3) - 1-Stunden-Mittelwerte 
Station
Stationsname
µg/m3
DEBW004
DEBW005
DEBW009
DEBW010
DEBW013
DEBW015
DEBW019
DEBW022
DEBW023
DEBW024
DEBW027
DEBW029
DEBW031
DEBW033
DEBW038
DEBW039
DEBW042
DEBW046
DEBW052
DEBW056
DEBW059
DEBW073
DEBW076
DEBW081
DEBW084
DEBW087
DEBW107
DEBW112
Eggenstein
Mannheim-Nord
Heidelberg
Wiesloch
Stuttgart Bad Cannstatt
Heilbronn
Ulm
Kehl
Weil am Rhein
Ludwigsburg
Reutlingen
Aalen
Schwarzwald-Süd
Pforzheim
Friedrichshafen
Villingen-Schwenningen
Bernhausen
Biberach
Konstanz
Schwäbisch Hall
Tauberbischofsheim
Neuenburg
Baden-Baden
Karlsruhe-Nordwest
Freiburg
Schwäbische Alb
Tübingen
Gaertringen
60
52
58
61
56
61
59
46
71
61
66
65
78
68
79
71
60
75
74
70
62
66
71
58
70
72
68
72




Stickstoffdioxid (NO2) - 1-Stunden-Mittelwerte 
Station
Stationsname
µg/m3
DEBW004
DEBW005
DEBW009
DEBW010
DEBW013
DEBW015
DEBW019
DEBW022
DEBW023
DEBW024
DEBW027
DEBW029
DEBW031
DEBW033
DEBW038
DEBW039
DEBW042
DEBW046
DEBW052
DEBW056
DEBW059
DEBW073
DEBW076
DEBW080
DEBW081
DEBW084
DEBW087
DEBW098
DEBW099
DEBW107
DEBW112
DEBW116
DEBW117
DEBW118
DEBW120
DEBW122
DEBW136
Eggenstein
Mannheim-Nord
Heidelberg
Wiesloch
Stuttgart Bad Cannstatt
Heilbronn
Ulm
Kehl
Weil am Rhein
Ludwigsburg
Reutlingen
Aalen
Schwarzwald-Süd
Pforzheim
Friedrichshafen
Villingen-Schwenningen
Bernhausen
Biberach
Konstanz
Schwäbisch Hall
Tauberbischofsheim
Neuenburg
Baden-Baden
Karlsruhe Reinhold-Frank-Strasse
Karlsruhe-Nordwest
Freiburg
Schwäbische Alb
Mannheim Friedrichsring
Stuttgart Arnulf-Klett-Platz
Tübingen
Gaertringen
Stuttgart Hohenheimer Straße (S)
Ludwigsburg Friedrichstraße (S)
Stuttgart Am Neckartor (S)
Leonberg Grabenstraße (S)
Freiburg Schwarzwaldstraße (V)
Tübingen Mühlstraße (S)
7
18
17
8
17
9
13
21
10
11
6
10
3
5
10
5
16
4
10
7
8
11
6
35
13
7
5
41
62
7
6
48
37
49
23
30
15




Feinstaub (PM10) - Tagesmittelwerte vom Vortag 
Station
Stationsname
µg/m3
DEBW004
DEBW005
DEBW009
DEBW010
DEBW013
DEBW015
DEBW019
DEBW022
DEBW023
DEBW024
DEBW027
DEBW029
DEBW031
DEBW033
DEBW038
DEBW039
DEBW042
DEBW046
DEBW052
DEBW056
DEBW059
DEBW073
DEBW076
DEBW081
DEBW084
DEBW087
DEBW107
DEBW112
Eggenstein
Mannheim-Nord
Heidelberg
Wiesloch
Stuttgart Bad Cannstatt
Heilbronn
Ulm
Kehl
Weil am Rhein
Ludwigsburg
Reutlingen
Aalen
Schwarzwald-Süd
Pforzheim
Friedrichshafen
Villingen-Schwenningen
Bernhausen
Biberach
Konstanz
Schwäbisch Hall
Tauberbischofsheim
Neuenburg
Baden-Baden
Karlsruhe-Nordwest
Freiburg
Schwäbische Alb
Tübingen
Gaertringen
34
38
30
32
35
46
36
35
29
33
27
34
24
41
29
42
39
33
34
37
28
26
36
36
38
23
29
26

µg = Mikrogramm
mg = Milligramm

Raute

Schwefeldioxid (SO2)

Schwefeldioxid ist ein farbloses, stechend riechendes, wasserlösliches Gas. Es entsteht vor allem bei der Verbrennung der fossilen Energieträger Kohle und Öl. Mensch und Umwelt werden durch hohe SO2-Konzentrationen beeinträchtigt. Oxidationsprozesse führen zu "Saurem Regen", der Ökosysteme nachhaltig schädigt. Hiervon besonders betroffen war in den 70er Jahren die Region zwischen Dresden, Prag und Krakau - das "Schwefeldreieck". Eine große Zahl von Kohlekraftwerken auf engstem Raum hatte eine bis dahin ungeahnte Luftverschmutzung zur Folge. Darüber hinaus werden durch "Sauren Regen" auch Gebäude und Materialien geschädigt. In der Atmosphäre aus Schwefeldioxid entstehende Sulfatpartikel tragen außerdem zur Belastung mit Feinstaub (PM10) bei.

Grenzwerte und Messverfahren

Für Schwefeldioxid traten zum 1. Januar 2005 Grenzwerte zum Schutz der menschlichen Gesundheit in Kraft. Der 1-Stunden-Grenzwert beträgt nunmehr 350 µg/m3 und darf höchstens 24mal im Jahr überschritten werden. Der Tagesgrenzwert von 125 µg/m3 darf nicht öfter als dreimal im Kalenderjahr überschritten werden. Zur Bestimmung der Schwefeldioxidkonzentrationen wird das UV-Fluoreszenz-Verfahren angewandt.

Kohlenmonoxid (CO)

Kohlenmonoxid (CO) ist ein farb-, geruch- und geschmackloses Gas, das bei der unvollständigen Verbrennung von Brenn- und Treibstoffen entsteht. Hauptquelle für die CO-Belastung der Luft ist der Kfz-Verkehr. Kohlenmonoxid beeinträchtigt als Luftschadstoff die Sauerstoffaufnahme von Menschen und Tieren. Schon niedrige Mengen dieses Atemgiftes haben Auswirkungen auf das Zentralnervensystem. Außerdem ist CO auch an der photochemischen Bildung bodennahen Ozons beteiligt.

Grenzwerte und Messverfahren

Am 01.01.2005 ist zum Schutz von Mensch und Umwelt der Grenzwert für Kohlenmonoxid in Kraft getreten. Danach darf der höchste 8-Stunden-Mittelwert eines Tages 10 mg/m3 nicht überschreiten. Das Verfahren zur Messung des Kohlenmonoxidanteils der Luft führen die Länder der Europäischen Union derzeit nach nationalen Standardmethoden durch.

Ozon (O3)

Das farblose und giftige Gas Ozon ist eines der wichtigsten Spurengase in der Atmosphäre. Die in einer Höhe von 20 bis 30 km in der Atmosphäre bestehende natürliche Ozonschicht schützt die Erde vor der schädlichen Ultraviolettstrahlung der Sonne. In Bodennähe auftretendes Ozon ist schädlich für Mensch und Umwelt. Es wird bei intensiver Sonneneinstrahlung durch photochemische Prozesse aus Vorläuferschadstoffen (Stickstoffoxiden und flüchtigen organischen Verbindungen) gebildet. Erhöhte Ozonkonzentrationen können beim Menschen Einschränkungen der Lungenfunktion und Lungenkrankheiten hervorrufen. Bei Pflanzen treten Schäden an Blattorganen auf, langfristige Belastungen beeinträchtigen Wachstum und Ernteerträge.

Schwellenwerte und langfristiges Ziel

Für die Ozonkonzentration gelten eine Informationsschwelle von 180 µg/m3 und eine Alarmschwelle von 240 µg/m3. Zum Schutz der menschlichen Gesundheit wurde für das Jahr 2010 als Zielwert ein maximaler 8-Stunden-Wert von 120 µg/m3 festgelegt. Dieser darf an höchstens 25 Tagen pro Kalenderjahr überschritten werden. Langfristiges Ziel bis 2020 ist ein maximaler 8-Stunden-Wert von 120 µg/m3 ohne zulässige Überschreitungen.

Stickstoffdioxid (NO2)

Hauptquelle des Schadstoffs Stickstoffdioxid sind Verbrennungsvorgänge in Industrie- und Energieerzeugungsanlagen und der Straßenverkehr. Stickstoffdioxid greift die Atemschleimhäute an und beeinträchtigt die Atemwegsfunktionen. Zusammen mit Kohlenwasserstoffen sind Stickstoffoxide für die sommerliche Ozonbildung verantwortlich. Außerdem sind sie an der Überdüngung (Versauerung) von Böden und Gewässern beteiligt. Im Winterhalbjahr entstehende Ammoniumnitratpartikel tragen zur Feinstaubbelastung bei.

Grenzwerte und Messverfahren

Zum Schutz der menschlichen Gesundheit wurde für Stickstoffdioxid der 1-Stunden-Grenzwert von 200 µg/m3 (bis 2010 zuzüglich einer jährlich sinkenden Toleranzmarge) festgelegt, der nicht öfter als 18mal im Kalenderjahr überschritten werden darf. Der Jahresgrenzwert beträgt 40 µg/m3 (bis 2010 ebenfalls zuzüglich einer jährlich sinkenden Toleranzmarge). Zur Bestimmung der Massenkonzentration von Stickstoffdioxid und Stickstoffoxiden wird das Chemilumineszenz-Verfahren angewandt.

Feinstaub (Partikel PM10)

Feinstaub (Partikel PM10) - 24-Stunden-Konzentrationswert der Europäischen Union für den Schutz der menschlichen Gesundheit: 50µ/m3 (maximal 35 Überschreitungen pro Jahr zulässig)

Feinstaub (PM10) bezeichnet die Masse aller im Gesamtstaub enthaltenen Partikel, deren aerodynamischer Durchmesser kleiner als 10 µm ist. Er kann natürlichen Ursprungs sein (beispielsweise als Folge von Bodenerosion) oder durch menschliches Handeln hervorgerufen werden. Feinstaub entsteht aus Energieversorgungs- und Industrieanlagen, bei der Metall- und Stahlerzeugung oder auch beim Umschlagen von Schüttgütern. In Ballungsgebieten ist der Straßenverkehr die dominierende Staubquelle.

Erkrankungsgefahr

Untersuchungen der Weltgesundheitsorganisation haben das verstärkte Auftreten von Atemwegs- und Herzkreislauferkrankungen bei hoher Feinstaubkonzentration nachgewiesen. Personen mit bereits bestehenden Erkrankungen sind besonders anfällig. Studien ergaben eine messbare Verringerung der Lebenserwartung.

Grenzwerte und Messverfahren

Zum Schutz der menschlichen Gesundheit sind zum 01.01.2005 neue Grenzwerte für Feinstaub (PM10) in Kraft getreten. Der Tagesgrenzwert beträgt 50 µg/m3 und darf nicht öfter als 35mal im Jahr überschritten werden. Der zulässige Jahresmittelwert liegt bei 40 µg/m3. Über auftretende Feinstaubbelastungen und Überschreitungen soll die Öffentlichkeit möglichst schnell informiert werden. Daher wird ein kontinuierliches Messverfahren angewandt, dessen Ergebnisse Grundlage der Datendarstellung sind.

http://www.umweltbundesamt.de/index.htm
http://www.umweltbundesamt.de/luft/index.htm

Die Angaben sind ohne Gewähr

*

Quelle:
Umweltbundesamt
Fachgebiet II 4.2 Beurteilung der Luftqualität
Wörlitzer Platz 1, 06844 Dessau
Tel: 0340/21 03-25 31, Fax: 0340/21 04-25 31
E-Mail: immission@uba.de
Internet: https://www.umweltbundesamt.de/daten/luftbelastung/aktuelle-luftdaten


veröffentlicht im Schattenblick zum 21. März 2017

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