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HAUSTIER/134: Podcast-Tips - Hitze und schwüles Wetter können Tiere belasten (TSB)


Pressemitteilung des Deutschen Tierschutzbundes - 5. Juni 2008

Tierschutz-Tipps per Podcast:

Hitze und schwüles Wetter können Tiere belasten


Neben wichtigen Neuigkeiten rund um den Tierschutz bietet der Deutsche Tierschutzbund in der aktuellen Ausgabe seines Podcasts Tipps zur Heimtierhaltung. So erfahren Sie u.a., wie es Ihrem Tier trotz Hitze und Schwüle gut geht. Während sich so manch ein Zweibeiner über die Sonne freut, machen die schwül-heißen Temperaturen schon jetzt vielen Haustieren zu schaffen. Bei hohen Temperaturen können sich unsere tierischen Gefährten nur unzureichend durch Schwitzen und Hecheln abkühlen. Es ist wichtig, sie immer mit ausreichend Flüssigkeit zu versorgen, um Austrocknung vorzubeugen und einen lebensbedrohlichen Anstieg der Körpertemperatur zu vermeiden.

Wenn sich das Herrchen über die steigende Temperaturen freut, kann es sein, dass Hund und Katze sich schon nach einem Platz im Schatten umsehen. Dieser sollte immer zur Verfügung stehen. Aber auch bei bewölktem oder schwülem Wetter ohne direktes Sonnenlicht steigt die Hitze z.B. in Autos rasch an. Tierfreunde sollten ihre Lieblinge schützen und besonders Kleintiere in Käfigen und Terrarien vor "Stauhitze" bewahren, so der Deutsche Tierschutzbund e.V.

Autofahrer bittet der Verband, besonders Rücksicht auf ihre vierbeinigen Begleiter zu nehmen und sie bei Hitze unter keinen Umständen im Auto zurückzulassen. Auch beim kurzen Einkauf kann das Auto für die darin zurückgelassenen Tiere schnell zur tödlichen Falle werden. Die hohen Außentemperaturen verwandeln den Fahrzeuginnenraum schon nach kurzer Zeit in einen "Backofen". Die Folgen für das Tier sind Sauerstoffmangel, Übelkeit, Kreislaufprobleme mit anschließendem Kreislaufversagen. Im schlimmsten Fall kann die Hitze zum qualvollen Tod des Tieres führen. Ein geöffnetes Schiebedach oder ein einen Spalt breit geöffnetes Fenster sorgen in keinem Fall für genügend Abkühlung im Auto - auch dann nicht, wenn dieses im Schatten steht.

Im Käfig lebende Haustiere dürfen ebenfalls nicht schutzlos der Hitze und direkter Sonne ausgesetzt werden. Dabei sollte der Halter auch immer beachten, dass ein morgens noch schattiges Plätzchen bereits kurze Zeit später in der prallen Sonne stehen kann. Ein frischer Wind hilft zwar uns Menschen die Hitze zu ertragen, kann bei Tieren aber schnell folgenschwere Erkrankungen nach sich ziehen. Käfige sollten daher grundsätzlich nicht im Durchzug stehen.

Der aktuelle Podcast kann auf www.tierschutzbund.de http://www.tierschutzbund.de/ oder www.jugendtierschutz.de http://www.jugendtierschutz.de/ und bei iTunes abgerufen werden und sowohl mobil oder auch direkt auf dem PC angehört bzw. angeschaut werden.


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Quelle:
Pressemitteilung des Deutschen Tierschutzbundes e.V.
vom 5. Juni 2008
Herausgeber: Deutscher Tierschutzbund e.V., Bundesgeschäftsstelle
Baumschulallee 15, 53115 Bonn
Tel: 0228/60496-24, Fax: 0228/60496-41
E-Mail: presse@tierschutzbund.de
Internet: www.tierschutzbund.de


veröffentlicht im Schattenblick zum 7. Juni 2008