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HAUSTIER/118: Pferd und Mensch - ein starkes Team ... (TIER-ABC)


TIER-ABC - Ausgabe Nr. 5+6/2007
Nachrichten über Natur, Mensch und Tier

Das Glück der Erde...

Pferd und Mensch - ein starkes Team seit 30.000 Jahren

Von Judith Knöbel-Methner


Im Mannheimer Reiss-Engelhorn-Museum ist derzeit die große Sonderausstellung "Pferdestärken" zu sehen, in der weltweit zum ersten Mal eine zusammenhängende Gesamtschau die unterschiedlichen Aspekte der Rolle des Pferdes in der Menschheitsgeschichte zu beleuchten versucht.

Diese ist sicherlich die mannigfaltigste im Tierreich: Fast überall auf der Welt dienten Pferde von jeher als Reittier zur schnellen Fortbewegung, waren hoch geschätzte Helfer bei der landwirtschaftlichen Arbeit, der Jagd oder im Krieg, dienten als Statussymbol, wurden als Nahrungsquelle genutzt oder als göttlich verehrt und haben tausend Generationen von Malern und Bildhauern fasziniert und inspiriert. Mehr als irgendein anderes Tier genießt das Pferd heute Prestige und Bewunderung und regt Menschen aller Altersgruppen und Nationalitäten zum Träumen an.


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Ein weiter Weg auf nur vier Zehen - Vom Urpferdchen zum Rassetier

Seine Stammesgeschichte begann das Pferd vor 55 Millionen Jahren im frühen Tertiär. Nachdem der Pferde-Urahn, Hyracotherium (wahrscheinlich aus Afrika, möglicherweise aber auch aus Indien) nach Europa und Nordamerika eingewandert war, entwickelten sich dort im Laufe der folgenden ca. 50 Millionen Jahre zahlreiche Gattungen von heute ausgestorbenen Urpferden der Hippus-Familie. Hyrapotherium maß nur etwa 40 Zentimeter, ging auf jeweils vier gespreizten Zehen und war ein ausgesprochener Waldbewohner.

Die sich später entwickelnden Gattungen waren zusehends größer und lebten - entsprechend der sich zu dieser Zeit ausbreitenden Graslandschaften - mehr und mehr in den Steppen. Sie gingen bereits nur noch auf ihren vergrößerten vier Mittelzehen lediglich beim schnellen Laufen gaben ihnen auch die beiden Seitenzehen zusätzlichen Halt. Die vierte Hufzehe war nur noch ansatzweise vorhanden.

Wie die heutigen Pferde waren auch ihre urzeitlichen Vorgänger Pflanzenfresser. Fossile Zahnfunde und versteinerte Mageninhalte weisen auf Blätter, Gras und Früchte als Nahrung hin. Wahrscheinlich waren auch die Urpferde bereits Herdentiere, die in kleinen Gruppen zusammenlebten.

Die ersten europäischen Pferde-Vorfahren der Gattung Equus erschienen vor etwa einer Million Jahren. Die heute noch existierende Art Equus caballus geht wahrscheinlich auf das eiszeitliche Mosbachpferd Equus mosbachensisis zurück, welches als sein ältesten direkter Vorfahr in Europa gilt. Die modernen Przewalski- und Tarpan-Wildpferde haben sich allerdings aus einer Seitenlinie entwickelt und sind somit keine Vorfahren der heutigen Pferde, wie oftmals vermutet wird.

Für den Menschen gewannen die Pferde vor etwa 350.000 Jahren an Bedeutung, indem sie von dort an einen stellenweise beträchtlichen Anteil der Jagdbeute darstellten. Zu einer Zeit, in der Nutztierhaltung und die Gewinnung von Wolle und Lein noch unbekannt waren, verwendeten die Menschen neben anderem Wild das Fleisch von Pferden zum Verzehr, das Fell als Kleidung, Sehnen als Garn und ihre Knochen und Zähne als Rohstoff für Jagdwaffen, Nähnadeln und Schmuck. Den ersten Künstlern der Menschheit dienten sie als Modell: Gemeinsam mit gezeichneten Mammuts, Bär und Bison tummeln sich auch unzählige Pferde an den Wänden südfranzösischer Steinzeithöhlen und eine der ersten bekannten vollplastisch geschnitzten Figuren ist ein nur wenige Zentimeter großes, fast 30.000 Jahre altes Pferdchen aus Elfenbein, gefunden in der Vogelherdhöhle in der Schwäbischen Alb.


Wie kam der Mensch auf's Pferd?

Die Domestikation des Pferdes in Europa und Asien erfolgte im 3. Jahrtausend v. Chr. Neueste Forschungsergebnisse legen nahe, dass sich dieser Prozess unabhängige voneinander in unterschiedlichen Regionen Südrusslands, Mittelasiens, im Altai und dem Turangebiet sowie im südwestlichen Iran abgespielt hat. In Mitteleuropa scheinen ab etwa 3.000 v. Chr. Hauspferde gehalten worden zu sein, ab der Mitte des 3. Jahrtausends können sie im heutigen Spanien nachgewiesen werden. Vermutlich gingen diese Tiere aus gezähmten Wildpferdpopulationen hervor, während die Hauspferdhaltung in den südosteuropäischen Regionen maßgeblich durch die Einführung und Weiterzucht bereits domestizierter Tiere bestimmt wurde. Genetische Untersuchungen an heutigen Pferden zeigen ein sehr viel breiteres DNA-Spektrum als bei allen anderen Haustierarten. Dies macht die Annahme sehr wahrscheinlich, dass der prähistorische Domestikationsprozess auf großem Raum stattgefunden hat und dass sehr viele und immer wieder neue Tiere daran beteiligt waren.

In fast allen frühen Hochkulturen erlebte das Pferd dank seiner einzigartigen Eigenschaften wie Kraft, Schnelligkeit und Ausdauer eine beispiellose Karriere. Als Reit-, aber auch als Last- und Zugtier beeinflusste es die Lebensweise ganzer Gesellschaften, förderte den Austausch wirtschaftlicher und kultureller Güter und war nicht zuletzt eine echte Revolution in der Kriegführung: Die zweirädrigen Streitwagen waren wendig und schnell und konnten, beispielsweise Bogenschützen rasch und verhältnismäßig sicher durch die feindlichen Reihen transportieren. Bronzenes Zaumzeug und die Abbildungen von Pferden auf Rollsiegeln oder als kleine Figürchen aus Ton belegen ihre Nutzung im Mesopotamien des 3. und 2. Jahrtausends v. Chr., wohin sie aus Nachbarregionen wie Anatolien oder Nordsyrien importiert worden waren. Ihre Aufgaben beschränkten sich hier allerdings zunächst überwiegend auf die von Zugtieren - noch galt es, vor allem für die Oberschicht, als unkultiviert, ein Pferd zu reiten.

Als ausschlaggebender Teil der Streitwagentruppen bildeten Pferde im alten Orient die wohl wichtigste Kriegswaffe des 2. Jahrtausends. In dieser Funktion wurden sie - vergleichsweise spät im 17. Jahrhundert v. Chr. von vorderasiatischen Stämmen auch in Ägypten eingeführt, wo sich innerhalb von nur, 100 Jahren eine eigene, technologisch deutlich verbesserte Streitwagentruppe formierte. Wie bereits in Mesopotamien genossen auch in Ägypten die Wagenlenker großes Ansehen aufgrund der hohen Anforderungen an ihre Geschicklichkeit und ihr "Know-How". Sie bildeten rasch eine der wichtigsten gesellschaftlichen Kasten, vergleichbar dem mittelalterlichen Rittertum. Das Sitzen, auf dem Pferderücken galt allerdings lange Zeit geradezu als verpönt und Reiten wurde nur in Ausnahmefällen, etwa um rasch Hilfe zu holen, praktiziert.

Ganz anders lag der Fall dagegen bei den - wie bereits der Name sagt - sog. reiternomadischen Völkern, die etwa tausend Jahre vor und nach Christi Geburt weite Teile der eurasischen Steppengebiete dominierten, wie die Skythen, Thraker oder die Xiongnu. Ihre Daseinsform und ihr enorm großer Aktionsraum wurden durch die Zucht von Pferden und deren Nutzung als Reittier überhaupt erst möglich gemacht. Die Pferde zogen die mit dem beweglichen Hausstand beladenen Wagen von Siedlungsort zu Siedlungsort; sie trugen die Güter, mit denen man Tauschhandel trieb; sie dienten den Kriegern zum Aufbau schneller Armeen, die für die angrenzenden sesshaften Völker immer wieder zu einem großen Problem wurden.

Die Reiternomaden gründeten keine Städte und haben selbst keine schriftlichen Zeugnisse hinterlassen. Pferde waren der wohl wichtigste und prägendste Teil ihrer Kultur. Grabbeigaben - kunstvolle Zaumzeugapplikationen aus Bronze und mit Pferden verzierte Schmuckstücke und Rüstungsteile sprechen noch heute eine deutliche Sprache. Nicht selten hat auch ein Pferd seinen Herrn in sein Grab, und somit auch in die jenseitige Welt begleitet.

Beeinflusst von intensiven Handelskontakten, aber vor allem aufgrund der immer wiederkehrenden Bedrohung durch reiternomadische Steppenvölker wurde auch in China ab der zweiten Hälfte des 2. Jahrtausends die Pferdezucht immer wichtiger. Etwa tausend Jahre lang war hier das Pferd Zugtier für Streitwagen, danach Reittier, und zwar wiederum als Prestigeträger einer Oberschicht des Adels und der Soldaten. Die Erfindung des Steigbügels 477 v. Chr. in China revolutionierte erneut die militärische Bedeutung des Pferdes, da diese technische Neuerung den Reitern mehr Halt und Beweglichkeit ermöglichte.

Auch in Mitteleuropa wurde die Pferdehaltung anfangs teils stark durch Kontakte zu osteuropäischen Kulturen wie etwa die Skythen beeinflusst, was z.B. der Stil von Pferdegeschirrfunden aus eisenzeitlichen Gräbern belegt. Auch hier galten Pferd und Wagen als Statussymbol und waren meist nur einer sich damals herausbildenden elitären Oberschicht vorbehalten, und zwar, wie entsprechende Grabfunde in Frankreich und Deutschland zeigen, nicht nur Männern, sondern auch Frauen. Die damaligen Pferde waren allerdings nur etwa so groß wie heutige Ponys.

Hauptsächlich militärische Bedeutung hatte das Pferd im römischen Weltreich, für dessen Ausbreitung und anschließende Grenzsicherung es eine entscheidende Rolle spielte. Ein Reiter war schneller und mobiler als ein Fußsoldat und im etwaigen Kampfgeschehen durch seinen erhöhten Sitz im Vorteil. 7.000-10.000 Pferde waren schätzungsweise täglich entlang der großen Nordgrenze Limes in Germanien im Einsatz. Seine Reiterei ließ sich das Imperium einiges kosten: Die Versorgung der Tiere einer 500 Mann starken Reitertruppe (Ala) erforderte im Jahr etwa 680 Tonnen Getreide und 410 Tonnen Heu. Hinzu kamen die aufwendige Zucht und Ausbildung der Pferde sowie deren Unterbringung und Ausrüstung. Die Kosten für eine Ala waren rund fünfmal höher als die für eine gleichgroße Fußtruppe.

Im Mittelalter trat neben die militärische Bedeutung der Pferde eine zunehmend ästhetische. Der reitende Kämpfer - der "Ritter" - erlebte einen Gesellschaftlichen Aufstieg und war der Gentleman der damaligen Zeit, der idealerweise sämtliche männlichen Tugenden und möglichst heldische Charakterzüge in sich vereinen sollte. Komplett ist die Darstellung eines Ritters in Stein oder Bild stets nur gemeinsam mit seinem edlen Ross. Dieses musste in mittelalterlicher Zeit vor allem stark und kräftig sein, um die schwere Panzerung des Ritters und manchmal sogar noch eine eigene zu tragen.

Pferdespiele, Rennen und Turniere wurden zum beliebten Spektakel der Reichen sowohl im islamischen als auch im europäischen Mittelalter.

Es entstanden zahlreiche Schriften, die sich auf den Umgang mit den begehrten Tieren bezogen: tierärztliche Schriften zur Pferdepflege, reitermilitärische Lehrbücher, und Abhandlungen zur Zucht. Letztere wurde im Abendland besonders durch Karl den Großen gefordert, der von dem Kalifen Harun-ar-Raschid kostbare arabische Tiere erhalten hatte und spezielle Mustergestüte einrichtete.

Auf dem amerikanischen Kontinent war das Pferd nach dem Aussterben der Ur-Rassen nicht mehr beheimatet. Erst die Spanier brachten im Zuge der Eroberung Mittel- und Südamerikas Pferde aus ihrer Heimat (bes. Andalusier und Lusitanos) mit, von denen einige verwilderten und in der nordamerikanischen Prärie neue, große Populationen bildeten. Erst seit dem 17. Jahrhundert wurden diese Mustangs von den Indianern gefangen und als Reittiere weitergezüchtet.

Pferde stellten nicht nur bei der Kriegsführung, sondern in fast jedem Lebensbereich über viele Jahrtausende eine unersetzliche, wenn auch nicht immer erschwingliche Hilfe für den Menschen dar. Abgesehen von ihrer wertvollen Arbeit auf bäuerlichen Feldern waren sie bis zum Siegeszug des Automobils für Viele nahezu die einzige Möglichkeit, um schnell von einem Ort zum anderen zu gelangen oder schwere Lasten zu tragen oder zu ziehen; sogar die ersten S-Bahnen wurden noch von Pferden gezogen. Heutzutage sind die Pferde in den Industrie Ländern vorrangig Haustiere. Ihre Zucht und Nutzung beschränkt sich hauptsächlich auf Freizeit und Sport: Ponyhof, Hochzeitskutschen, Pferderennen, Polo, Spring- und Dressurreiten. Solche Veranstaltungen, die seit den 1870er Jahren abgehalten werden, genießen ein sehr hohes Ansehen. Der Reitsport und die Pferdezucht sind keineswegs alltäglich und werden nur von vergleichsweise wenigen Menschen betrieben, da allein schon die Haltung eines solchen Tieres einen beträchtlichen zeitlichen und vor allem finanziellen Aufwand erfordert.

Doch auch im 21. Jahrhundert gibt es immer noch einige wenige Berufssparten, aus denen PKW und Traktor das Pferd nicht verdrängen konnten. Z.B. tun die sog. Rückepferde in der Forstwirtschaft bzw. Holzverarbeitung gute Dienste, wo sie selbst in schwierigem Gelände gefällte Baumstämme zwischen den übrigen Bäumen aus dem Wald herausziehen.


Einhorn und Kentauer - Das Pferd in der Mythologie

Dass ein Tier wie das Pferd, das einerseits in so enger Verbindung zum Menschen steht, sich andererseits aber durch so außerordentliche Kraft, Schnelligkeit und eine gewisse Unbezähmbarkeit und Wildheit, die ihm stets noch anhaftet, auszeichnet, auch in Mythologie und Religion eine vielfältige Rolle spielt, ist nicht verwunderlich - selbst Götter sind von Zeit zu Zeit auf ein Zug- oder Reittier angewiesen. In der griechischen Mythologie waren wilde Pferde vor den Wagen des Sonnengottes Helios gespannt, und auch aus der europäischen Bronzezeit sind zahlreiche Darstellungen einer Kombination von Pferd und Sonnenscheibe bekannt - allen voran der berühmte, 3.400 Jahre alte Sonnenwagen von Trundholm aus Dänemark, der wohl vom Glauben der Menschen zeugt, ein Pferd ziehe die Sonne über das Firmament. Und Odins Reittier Sleipnir (nord. der Dahingleitende) galt den Germanen dank seiner acht Beine sogar als das schnellste Pferd der Welt.

Darüber hinaus kam einer Gottheit oder einem Fabelwesen die, Verschmelzung mit einem Pferd insofern zugute, als dessen typische Stärken und Eigenschaften auch das Mischwesen besonders auszeichneten. Der geflügelte Pegasos beispielsweise kämpfte erfolgreich gegen Ungeheuer und brachte die Quelle Hippokrene zum Sprudeln; Zeus sei Dank können wir ihn noch heute als Sternbild am Nachthimmel bewundern.

Das wilde Volk der Kentauren im griechischen Thessalien galt dagegen fast ausnahmslos als böse und gewalttätig. Diese Mischwesen, die den Oberkörper eines Mannes und einen vierbeinigen Pferdeunterleib besaßen, führten zumeist Böses im Schilde, weswegen sie einst in einen Völkerkampf verwickelt wurden, der schließlich ihren Untergang bedeutete. Auch sie sind seither als Sternbild ("Kentaur") zu sehen.

Eine Mischgestalt gänzlich anderer Art ist das Einhorn. Das scheue Fabelwesen ist in vielen Kulturen zu Hause, außerhalb Europas z. B. als sog. K'li-lin in China. Man stellt es sich als pferdeähnliches (aber etwas kleiner als dieses), weißes Tier mit einem Horn auf der Stirn vor, durch dessen Berührung es vergiftete Quellen wieder reinigen kann. Das ist Einhorn ist sehr scheu und kommt nur im Schoß einer Jungfrau zur Ruhe. Als Symbol schlechthin für alles Gute, Reine und Tugendhafte, insbesondere die Keuschheit, ist es außerdem das Attribut der Heiligen Jungfrau Maria.

Die Kelten huldigten ihrer Pferdegöttin Epona ("Große Stute"), einer Fruchtbarkeitsgottheit und Schutzherrin der Reiter. Sie war von menschlicher Gestalt und wurde gerne im Damensitz reitend oder zwischen mehreren Pferden stehend oder sitzend in steinernen Reliefs dargestellt auf dem Schoß einen Früchtekorb oder ein Füllhorn tragend.

Mit vielen Tierarten ist die menschliche Existenz seit Jahrtausenden verbunden; die Mensch-Pferd-Symbiose ist kulturgeschichtlich gesehen die wohl relevanteste. Das Pferd war dank seiner einzigartigen Eigenschaften sehr schnell kein bloßer Fleisch-, oder Felllieferant mehr wie Schaf oder Rind. Und der Hund ist zwar der beste Freund des Menschen, das Pferd ist jedoch darüber hinaus sein gleichberechtigter Arbeitskollege, mobiler Untersatz, Kriegsgerät, Sport- und Freizeitpartner - es galoppiert durch Teenagerträume und trägt Sehnsüchte und Fantasien der Erwachsenen: "Eine beduinische Legende besagt, dass Gott eine Handvoll Südwind nahm, ihm seinen Atem einhauchte und damit das Pferd erschuf. Ich war schon immer der festen Überzeugung, dass es genau diese himmlische Energie ist, die unsere Herzen berührt." (Prinzessin Haya Bint Al Hussein)



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Bildunterschriften
der im Schattenblick nicht veröffentlichten Abbildungen der Originalpublikation:

Abb. 1: Deichselpferd eines marmornen Viergespannes vom Dach des Pergamonaltars
Hellenistisch, um 160 v. Chr.

Abb. 2: Das Skelett des kleinen Messeler Urpferchens Eurohippus parvulus ist ca. 50 Millionen Jahre alt und hat eine Kopf-Rumpf-Länge von nur 55 Zentimetern.
Gut zu erkennen sind die noch mehrzehigen Hufe sowie die bereits deutlich pferdeartige Schädelform.
Original, Grube Messel bei Darmstadt

Abb. 3: Trense mit Pferden als Trensenknebel
Luristan, 7./8. Jahrhundert v. Chr.

Abb. 4: Thrakischer Reiter aus Bronze
Thrakisch-römisch, 1./2. Jahrhundert n. Chr., Bronze

Abb. 5: Ostrakon mit dem Bild eines Streitwagenfahrers
Ägypten, Neues Reich, um 1250 v. Chr.

Abb. 6: Zauberpferd
Miniatur, Südindien, frühes 17. Jh. n. Chr.

Abb. 7: Gemme mit der Darstellung eines geflügelten Pferdes
römisch, Mitte 1. Jh. v. Chr, Karneol

Abb. 8: Bildhauerstudie eines Pferdekopfes
Ägypten, Neues Reich, um 1340 v. Chr.


Abbildungsnachweise:

Abb. 1: Staatl. Museen zu Berlin, Antikensammlung SPK, Inv. Nr AvP VII Nr. 152, (C) Staatl. Museen zu Berlin, Antikensammlung SPK, bpk, Foto: Johannes Laurentius

Abb. 2: Hess. Landesmuseum Darmstadt, Inv. Nr. HLMD-Me 7582, (C) Hess. Landesmuseum Darmstadt

Abb. 3: München, Archäologische Staatssammlung - Museum für Vor- und Frühgeschichte, Inv. Nr. 1973, 137, (C) München, Archäologische Staatssammlung - Museum für Vor- und Frühgeschichte, Foto: M. Eberlein

Abb. 4: wie Abb. 3, Pferd: Inv. Nr. 1990, 197, Reiter: Inv. Nr. 1990, 193, (C) wie Abb. 3

Abb. 5: Staatl. Museen zu Berlin, Ägyptisches Museum und Papyrussammlung SPK, Inv. Nr. ÄM 23678, (C) Staatl. Museen zu Berlin, Ägyptisches Museum und Papyrussammlung SPK, Foto: Jürgen Liepe

Abb. 6: Staatl. Museen zu Berlin, Museum für Islamische Kunst SPK, Inv. Nr. I 4596 fol.2, (c) Staatl. Museen zu Berlin, Museum für Islamische Kunst SPK, Foto: Hans Kräftner

Abb. 7: Staatl. Museen zu Berlin, Antikensammlung SPK, Inv. Nr. FG 361, (C) Staatl. Museen Berlin, Antikensammlung SPK, bpk, Foto: Johannes Laurentius

Abb. 8: Staatl. Museen zu Berlin, Ägyptisches Museum und Papyrussammlung SPK, Inv. Nr. ÄM 23717, (C) Staatl. Museen zu Berlin, Ägyptisches Museum und Papyrussammlung SPK, Foto: Margarete Büsing


Alle abgebildeten Objekte sind bis 19.8.2007 im Rahmen der Ausstellung "Pferdestärken - Das Pferd bewegt die Menschheit" in den Reiss-Engelhorn-Museen, Museum Weltkulturen D5, Mannheim zu sehen.
Öffnungszeiten: Di-So 11-18 Uhr. Tel.: 0621/293 31 50
www.rem-mannhein.de


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Quelle:
TIER-ABC, Nr. 2/2007, Seite
Die Zeitung mit Nachrichten über Natur, Mensch und Tier!
Postfach 5366, 76035 Karlsruhe
Tel.: 0721/2 28 20, Fax: 0721/2 96 86
E-Mail: redaktion@tier-abc.de
Internet: www.tier-abc.de, www.tierschutz-abc.de

Erscheinungsweise: monatlich
Bezugspreis für das Jahresabonnement: 24,- Euro
Einzelheft: 2,- Euro


veröffentlicht im Schattenblick zum 11. August 2007