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SPIELZEIT/010: Hamburg - Ernst Deutsch Theater, Spielzeit 2010-2011 (Ernst Deutsch Theater)


Ernst Deutsch Theater - Programmheft Spielzeit 2010|2011

Hoffnung


Liebe Besucherinnen und Besucher,

wir laden Sie herzlich zur Spielzeit 2010|2011 ein, die wir mit dem Thema "Hoffnung" überschrieben haben.

Das Theater ist seit Menschengedenken der Ort, an dem unsere Wünsche, Nöte und Hoffnungen spielerisch Gestalt annehmen. Der große Fundus aus klassischen und zeitgenössischen Texten legt Zeugnis ab von Menschen und ihren Schicksalen, er ist voller Geschichten, die es gerade in unserer Zeit wieder neu zu entdecken und zu erzählen gilt.

Unser aktueller Spielplan spannt einen Bogen von Tracy Letts' Welterfolg "Eine Familie" von 2007, in dem der junge amerikanische Autor den drohenden Zerfall einer Großfamilie beleuchtet, über Carl Zuckmayers zeitlose Fabel "Der Hauptmann von Köpenick", die von der Auflehnung des Einzelnen gegen staatliche Willkür handelt, bis zu "Amphitryon" von Heinrich von Kleist, geschrieben 1803, in dessen Mittelpunkt die Frage nach der Identität des Individuums steht.

Die Stücke, die wir für Sie ausgewählt haben, zeigen Menschen in einer sich für sie rapide verändernden Welt, die ihre höchst unterschiedlichen individuellen Lebensentwürfe gestalten und behaupten wollen.

Die Abbildung dieser Vielfalt gelingt nirgendwo so eindringlich und direkt wie im Theater, das ein Ort der Hoffnung ist und bleibt.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch im Ernst Deutsch Theater.

Ihre Isabella Vértes Schütter


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Premieren

Eine Familie
von Tracy Letts
26.08.2010 - 01.10.2010

Der Hauptmann von Köpenick
von Carl Zuckmayer
07.10.2010 - 13.11.2010

Schöne Überraschung
von Francis C. Winter
25.11.2010 - 08.01.2011

Amphitryon
von Heinrich von Kleist
13.01.2011 - 18.02.2011

Die Glasmenagerie
von Tennessee Williams
10.03.2011 - 09.04.2011

Am goldenen See
von Ernest Thompson
14.04.2011 - 20.05.2011

Love Letters
von A. R. Gurney
26.05.2011 - 02.07.2011


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"Das Wort Familienbande hat einen Beigeschmack von Wahrheit."

Karl Kraus


Eine Familie

von Tracy Letts

26.08. - 01.10.2010

Regie: Peter Hailer
Ausstattung: Etienne Pluss

mit Claudia Amm, Wolf Aniol, Sonja Dengler, Isabell Fischer, Frank Jordan, Nana Krüger, Karin Nennemann, Hartmut Schories, Isabella Vértes-Schütter u.a.

Beverly Weston, 69, pensionierter Hochschullehrer und Autor eines gefeierten Gedichtbandes, verschwindet spurlos. Seine Frau Violet überlässt er der Obhut der neu eingestellten Haushaltshilfe Johnna. Alarmiert kehren die drei Töchter, Barbara, Karen und Ivy mit ihren Lebenspartnern und der zur jungen Frau herangewachsenen Enkelin Jean ins Elternhaus zurück. Auch Mattie Fae, Violets jüngere Schwester, trifft mit ihrem Mann Charles und Sohn Little Charles ein. Unter einem Dach sind alle unweigerlich einer extremen Belastungsprobe ausgesetzt. Alte Konflikte brechen auf, zärtliche Momente des Bemühens um Verständnis wechseln mit rüden Attacken, sorgfältig verborgene Familiengeheimnisse werden ans Tageslicht gezerrt und das filigrane Beziehungsgeflecht mit seinen etablierten Lebenslügen zerreißt.

Tracy Letts (*1965) gilt als einer der wichtigsten jungen amerikanischen Dramatiker. Für sein psychologisch genau gezeichnetes Familienszenario "Eine Familie" wurde er 2008 mit dem begehrten Pulitzer-Preis ausgezeichnet.


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"Die Bürokratie ist es, an der wir alle kranken."

Otto Fürst von Bismarck


Der Hauptmann von Köpenick

von Carl Zuckmayer

07.10. - 13.11.2010

Regie: Wolf-Dietrich Sprenger
Ausstattung: Achim Römer

mit Alexander Beisel, Thomas Cermak, Maria Hartmann, Jessica Kosmalla, Volker Lechtenbrink, Günter Schaupp, Hartmut Schories, Oliver Warsitz u.a.

Der Schuster Wilhelm Voigt ist wegen kleinerer Delikte im Gefängnis gewesen. Gerade entlassen, begibt er sich auf Arbeitssuche. Da er vorbestraft ist, hat er keine gültigen Ausweispapiere. Ohne Papiere keine Aufenthaltsgenehmigung. Ohne Aufenthaltsgenehmigung keine Arbeit. Ohne Arbeit kein Mensch. Wie ist dieser Teufelskreis aus Bürokratismus und Obrigkeitsdenken auf legalem Weg zu durchbrechen? In einem Staat, in dem Uniform alles ist und ein Mensch ohne Uniform nichts, greift er zu einer verzweifelten List: mit einer beim Trödler gekauften Uniform befördert er sich selbst zum Hauptmann von Köpenick, besetzt das Rathaus, lässt den Bürgermeister verhaften, beschlagnahmt die Stadtkasse und schlägt so das ihn knebelnde System mit seinen eigenen Waffen.

Carl Zuckmayer (1896-1977) dokumentiert mit seinem Werk die politischen und sozialen Verhältnisse der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Mit "Der Hauptmann von Köpenick" hat er eine zeitlose Komödie über den Widerstand des Einzelnen gegen die staatliche Willkür geschaffen. Ein deutsches Märchen.


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"Dreierlei ist wichtig im Leben: Erstens: Toleranz. Zweitens: Toleranz. Und drittens: Toleranz."

Henry James


Schöne Überraschung

von Francis C. Winter

25.11.2010 - 08.01.2011

Regie: Adelheid Müther
Bühne: A. Christian Steiof
Kostüme: Marie-Theres Cramer
Musikalische Leitung: Ernst Bechert

mit Joanne Bell, Joachim Bliese, Francis C. Winter, Judy Winter u.a.

Norma Kline und ihr Mann George sind ein glückliches Ehepaar und perfekte Eltern, vorurteilsfrei und tolerant. Den Haushalt schmeißt die stimmgewaltige Juanita. Norma durchlebt eine turbulente Zeit, sie muss eine aufwendige Benefizgala organisieren. Ein erstes Treffen mit Gloria Williams, Leiterin einer wichtigen Künstleragentur steht bevor. Da kündigt sich nach längerer Abwesenheit Tochter Susan an, sie ist bis über beide Ohren verliebt und will ihren Freund, den aufstrebenden Konzertpianisten Peter, vorstellen. Eigentlich ein Anlass, um die fürsorglichen Eltern rundum glücklich zu machen. Aber als das verliebte Paar eintrifft, ist der Schock immens: Peter ist ein Farbiger. Die bürgerliche Fassade bröckelt gewaltig. In diese angespannte Situation platzt Gloria Williams herein, wie sich herausstellt, Peters Mutter und ganz und gar nicht erfreut, dass ihr Sohn eine Weiße heiraten will. Aber damit nicht genug: weitere Überraschungen folgen.

Francis C. Winter (*1970) ist mit "Schöne Überraschung" eine turbulente musikalische Komödie gelungen. In der Spielzeit 2008/2009 war die Uraufführung seines Stückes "Spurensuche" mit Suzanne von Borsody und Ulrike Folkerts am Ernst Deutsch Theater zu sehen.


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"Man nimmt sich mit, wohin man geht."

Ernst Bloch


Amphitryon

13.01. - 18.02.2011

von Heinrich von Kleist

Regie: Mona Kraushaar
Bühne: Katrin Kersten
Kostüme: Nini von Selzam

mit Sarah Jeanne Babits, Markus Gertken, Stefan Haschke, Heiko Raulin u.a.

Sehnsüchtig erwartet Alkmene ihren siegreichen Gatten Amphitryon in Theben zurück. Doch es erscheint ihr der Göttervater Jupiter in Gestalt des Amphitryon. Beide verbringen eine himmlische Liebesnacht. Als am Morgen danach der echte Amphitryon sein Haus betreten will, teilt ihm seine zutiefst erschrockene Gattin mit, dass er ja schon bei ihr genächtigt habe. Der stolze Feldherr fühlt sich schändlich betrogen. Eine ähnliche Erfahrung macht sein treuer Diener Sosias. Seinen rechtmäßigen Platz und seine Gestalt hat der Götterbote Merkur eingenommen. Sosias, um sein Ich betrogen, wehrt sich gegen diesen Persönlichkeitsraub, muss sich aber den schlagkräftigen Argumenten seines Gegenübers beugen. Die liebessehnsüchtigen Götter entfachen auf der Erde einen turbulenten Verwechslungsreigen. Sie treiben die Verwirrung um Sein und Schein auf die Spitze, bis sie endlich ihr Doppelspiel aufdecken und in den Olymp zurückkehren. Sie lassen Menschen zurück, deren Bewusstsein von der eigenen Identität nachhaltig erschüttert ist.

Heinrich von Kleist (1777-1811) hat mit "Amphitryon" eine brillante Komödie über die Verwirrung der Gefühle und die Gefährdung der individuellen Ich-Erfahrung geschaffen. Im Jahr 2011 jährt sich der Todestag des wohl genialsten Dichters deutscher Sprache zum 200. Mal.


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"Ein Traum ist unerlässlich, wenn man die Zukunft gestalten will."

Victor Hugo


Die Glasmenagerie

von Tennessee Williams

10.03. - 09.04.2011

Regie: Yves Jansen
Ausstattung: Hans Winkler

mit Felix Lohrengel, Angelika Thomas, Michael Wanker u.a.

Amanda Wingfield, früher eine wirkliche Südstaatenschönheit aus herrschaftlicher Familie, lebt eingesponnen im Kokon ihrer Erinnerung. Sie klammert sich an die Hoffnung, für sich und ihre beiden erwachsenen Kinder, Tom und Laura, ein angemessenes Leben zu etablieren. Tom träumt davon, Schriftsteller zu sein, in Wirklichkeit arbeitet er in einer Lagerhalle, um die Familie durchzubringen. Laura hat die Schönheit ihrer Mutter geerbt, ihre Gehbehinderung macht sie aber zu einer von Minderwertigkeitsgefühlen gequälten Außenseiterin. Sie widmet sich hingebungsvoll ihrer Sammlung kleiner Glastierchen. Amanda möchte ihre Tochter verheiraten und hofft, damit nicht nur die Situation von Laura zu verbessern. Auf Amandas Drängen hin lädt Tom seinen Kollegen Jim O'Connor zum Essen ein. Jim ist ein junger Mann voller Charme und Heiterkeit. Er flirtet und tanzt mit Laura und es kommt zu flüchtigen Zärtlichkeiten. Für Jim ist diese Romanze nur ein Spiel, für Laura bedeutet sie die Welt.

Tennessee Williams (1911-1983) erzählt in seinem Drama "Die Glasmenagerie" von Menschen, die mit aller Kraft versuchen, ihre zerbrechlichen Träume und Illusionen vor der harten Realität des Lebens zu schützen. Mit der Uraufführung 1944 gelang dem Autor sein Durchbruch als Dramatiker der Moderne.


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"Erst bei den Enkeln ist man dann so weit, dass man die Kinder ungefähr verstehen kann."

Erich Kästner


Am goldenen See

von Ernest Thompson

14.04. - 20.05.2011

Regie: Adelheid Müther
Ausstattung: Lilot Hegi

mit Charles Brauer, Nina Hoger, Tatja Seibt u.a.

In ihrem Haus am See verbringen Norman und Ethel Thayer seit fast fünfzig, meist glücklichen Ehejahren, den Sommer. Zur Feier von Normans achtzigstem Geburtstag wird nach vielen Jahren auch die Tochter Chelsea erwartet. Die Beziehung zu ihrem Vater war nie entspannt, nach wie vor verliert die selbstständige, erfolgreiche Frau in seiner Gegenwart ihr Selbstbewusstsein. Chelsea kommt mit ihrem zweiten Ehemann Bill Ray und seinem pubertierenden Sohn Billy. Sie will mit ihrem neuen Partner auf eine längere Reise gehen und den Jungen in der Obhut ihrer Eltern lassen. Billy versucht mit seinen Kommentaren, konstant Widerspruch zu provozieren. Ethels fürsorgliche Zuwendung weist er schroff zurück. Erst als Norman mit ihm zu immer längeren Angelausflügen aufbricht, beginnt der Junge sich zu öffnen. Die wachsende Freundschaft zwischen den beiden verändert auch Norman. Als Chelsea zurückkehrt, begegnet sie ihrem Vater an seinem Lebensabend neu.

Ernest Thompson (*1949) schrieb sein ebenso poetisches wie anrührendes Stück "Am Goldenen See" bereits mit 28 Jahren. 1981 wurde die Verfilmung des Stoffes mit Katharine Hepburn, Jane Fonda und Henry Fonda ein Welterfolg und mit 3 Oscars ausgezeichnet.

Eine Koproduktion mit dem Schlosspark Theater Berlin.


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"Ein Tropfen Liebe ist mehr als ein Ozean an Wille und Verstand."

Blaise Pascal


Love Letters

von A. R. Gurney

26.05. - 02.07.2011

Regie: Wolf-Dietrich Sprenger
Ausstattung: Achim Römer

mit Nicole Heesters und Uwe Friedrichsen

Sie könnten kaum verschiedener sein und ziehen einander vielleicht gerade deshalb ein Leben lang an: Melissa Gardner, eine unstete Künstlerin aus guter Familie, die immer wieder gegen bürgerliche Konventionen aufbegehrt und Andy Makepeace Ladd III, ein ambitionierter Jurist und Politiker aus bescheidenen bürgerlichen Verhältnissen. Sie schreiben sich beinahe ein halbes Jahrhundert lang Briefe. Zuerst sind es verbotene Zettelchen unter der Schulbank, dann teilen sie ganz persönliche Hoffnungen, Ziele und Träume miteinander, manchmal reicht es nur zu einer Weihnachtskarte, manchmal geht es um Höhepunkte oder verzweifelte Krisen ihres Lebens. Ein Leben, das sie fast ausschließlich getrennt von einander verbringen und von dem nur ihre Briefe als Zeugnisse einer großen Liebe zurückbleiben.

A. R. Gurney (*1930) gelang 1988 mit "Love Letters" sein größter Erfolg weltweit. Mit einfachsten theatralischen Mitteln zeichnete er das Porträt einer einmaligen, ungewöhnlichen Liebe.


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Weihnachtsmärchen

Das tapfere Schneiderlein

nach den Brüdern Grimm

19.11. - 23.12.2010

Textfassung und Regie: Hartmut Uhlemann
Musik: Gerd Bellmann
Bühne: Eva Humburg
Kostüme: Sabine Birker

Es war einmal ein Schneiderlein, das im Zorn über einen Schwarm Fliegen gleich "Sieben auf einen Streich" erschlägt. Stolz auf seine Heldentat zieht es in die Welt hinaus, um allen seine Tapferkeit zu zeigen. So beginnt eine aufregende Reise, auf der das Schneiderlein zwei Riesen und ein Einhorn trifft und viele gefährliche Abenteuer besteht. Unser traditionelles Weihnachtsmärchen für Groß und Klein.

Für Kinder und Erwachsene ab 4 Jahre


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Kinderstück

Der kleine Vampir

von Angela Sommer-Bodenburg und Wolf-Dietrich Sprenger

Sa, 07.05. und So, 08.05.2011
Sa, 18.06. und So, 19.06.2011
Sa, 25.06. und So, 26.06.2011
Mi, 06.07. bis So, 10.07.2011
Mi, 13.07. bis So, 17.07.2011

Mi-Sa jeweils um 16.00 Uhr, So jeweils um 15.00 Uhr

Regie: Wolf-Dietrich Sprenger
Ausstattung: Achim Römer
Musik: Christoph Iacono

"Der kleine Vampir" gehört zu den Kinderbüchern mit absolutem Kultstatus. Die spannenden und lustigen Abenteuer des neunjährigen Vampir-Fans Anton Bohnsack, der sich mit dem echten Vampir Rüdiger von Schlotterstein anfreundet, kommen jetzt auf die Bühne des Ernst Deutsch Theaters. Ein tolles Bühnenbild, fantasievolle Kostüme und viel Musik garantieren einen Theater-Spaß für die ganze Familie.

Für Menschen und Vampire ab 6 Jahre


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plattform, die Jugendsparte

Seit 2003 gibt es am Ernst Deutsch Theater die Jugendsparte plattform. Jugendliche ab 14 Jahren haben in unseren vier Jugendclubs die Möglichkeit, selbst kreativ zu arbeiten und Bühnenerfahrung zu sammeln. Unter professioneller Leitung werden in unterschiedlichen Genres kontinuierlich Produktionen erarbeitet und aufgeführt. In der Spielzeit 2010/2011 bieten wir Jugendclubs in den Bereichen Schauspiel, Performance, Film und Theatrales Philosophieren an.

Alle Veranstaltungen und Projekte von plattform stehen unter einem Spielzeitthema. 2010/2011 wird sich alles um das Thema "Visionen" drehen.

Wie sieht die Welt in zehn Jahren aus? Wie sieht mein Leben morgen aus? Werden meine Erwartungen eingelöst? Entsprechen die Pläne meiner Eltern auch meinen eigenen Vorstellungen? Gibt es ein Leben nach der Schule? Werden sich meine Träume erfüllen? Diesen und anderen Fragen werden wir in der Spielzeit 2010/2011 auf den Grund gehen.

Höhepunkt der plattform-Spielzeit ist das plattform-Festival. Es findet vom 23. bis 26. Februar 2011 bereits zum achten Mal auf allen Bühnen des Ernst Deutsch Theaters statt. An vier Festivaltagen werden wir uns mit dem Thema Visionern auseinandersetzen. Neben unseren Jugendclubs werden beim plattform-Festival auch Kooperationen mit Schulen, ein SongContest, ein Jugendgroßprojekt mit rund 100 beteiligten Jugendlichen und zahlreiche weitere Veranstaltungen ihren Platz finden.


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Theaterpädagogische Angebote

Das Ernst Deutsch Theater bietet verschiedene Möglichkeiten, das Theater auch jenseits des Vorstellungsbesuchs kennen zu lernen. Zu ausgewählten Inszenierungen werden für Schulen Begleitmaterialien zur Vor- und Nachbereitung zur Verfügung gestellt. Lehrerinnen und Lehrer haben auf Anfrage die Möglichkeit, eine Inszenierung zu sehen, bevor sie die Vorstellung mit ihrer Klasse besuchen. In unserem Lehrer- Newsletter wird regelmäßig über aktuelle Veranstaltungen informiert.

Nach allen Schulvorstellungen in der Jugendsparte plattform findet ein Publikumsgespräch statt. Auf Anfrage kann auch im Anschluss an eine Abendvorstellung ein Gespräch organisiert werden.

Interessierte Gruppen bis maximal 25 Personen können bei einer Führung durch die Werkstätten im Alten Teichweg 55 und auf der Bühne das Theater hinter den Kulissen kennen lernen.

Das Ernst Deutsch Theater ist bereits seit 2003 TuSch-Partner (Theater und Schule). Mit der Spielzeit 2010/2011 beginnt eine neue TuSch-Partnerschaft. Zudem ist das Theater am Schultheaterfestival TMS (Theater macht Schule) beteiligt.

Weitere Informationen finden Sie unter:
www.ernst-deutsch-theater.de/edt07/jugend

Kontakt und Newsletteranmeldung:
040. 22 70 14 16 oder
plattform@ernst-deutsch-theater.de


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Koproduktionen

Lesungen, Matineen
Gastspiele

Arkadien - Orte der Sehnsucht
Werkstatt der Kreativität II

Theater! Theater!
Seitensturm

Die Kreutzersonate - Eine Frage der Schuld?
Comic Trust
Sirenen auf See
Schläft ein Lied in allen Dingen
Die Poetin Mascha Kaleko
Es gibt der Narren zuviele!


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Arkadien

Orte der Sehnsucht

Fr, 16.07.2010 | Sa, 17.07.2010 | jeweils 20.00 Uhr | Bühne

mit Christian Brückner, Rezitation | Nina Hoger, Rezitation | Ina Westphal, Sopran | Isabella Vértes-Schütter, Rezitation | Ulrike Payer, Klavier | Jonathan Weigle, Violoncello | Armida Quartett | Tänzer der Ballettschule des Hamburg Ballett - John Neumeier | Orkan Dann, Choreographie | Frank Siebert, Konzeption | Peter Schmidt, Set Design | Eine Koproduktion mit dem Schleswig-Holstein Musik Festival

Die mythische Hirtenwelt Arkadiens gilt seit Vergil als ein Ort der Idylle, des wunschlosen Glücks und der gesellschaftlichen Zufriedenheit. Über Jahrhunderte wurden immer wieder Arkadien-Utopien entworfen. Der Bühnenbildner und Designer Peter Schmidt, SHMF-Dramaturg Frank Siebert und Choreograph Orkan Dann haben bereits im letzten Jahr mit ihrem "Venezia"-Projekt im Ernst Deutsch Theater eine Konzertcollage entwickelt, in der Musik, Literatur und Tanz auf vielschichtige Weise die Faszination der Lagunenstadt widerspiegelten. Ihr neues Projekt widmet sich ebenfalls einem Ort der Sehnsucht. Arkadien wird aber nicht als heile Welt dargestellt, sondern als ein Kontinuum intensiv erlebter Momente, wie sie im Zusammenspiel der Künste erfahrbar werden. Diese "arkadischen Momente", die in Werken von Beethoven, Schubert über John Cage bis hin zu einem Chanson der französischen Sängerin Barbara erklingen und auch in Texten von Ovid, Heinrich Heine, Ingeborg Bachmann oder Giuseppe Ungaretti präsent sind, bilden den künstlerischen Leitfaden des Abends, in dem der Zuschauer kein "vorgefertigtes Arkadien" präsentiert bekommt, sondern selbst aufgefordert wird, sein eigenes Arkadien zu entdecken.


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Werkstatt der Kreativität II

Die John Neumeier Schule am Ernst Deutsch Theater

Mo. 28.02.2011 bis Sa, 05.03.2011 | jeweils 19.30 Uhr | Bühne

Eine Koproduktion mit der Ballettschule des Hamburg Ballett - John Neumeier

Die Ballettschule des Hamburg Ballett kehrt auf die Bühne des Ernst Deutsch Theaters zurück: Nach dem großen Erfolg im März 2010 kommt es im Frühjahr 2011 zu einer Neuauflage der einzigartigen Kooperation. Ziel ist es, die vielseitige Kreativität der Schülerinnen und Schüler des Ballettzentrums Hamburg auch weiterhin ins öffentliche Bewusstsein zu bringen. Die jungen, angehenden Tänzer zwischen 15 und 19 Jahren präsentieren sich mit eigenen Arbeiten und sammeln im Rampenlicht an der Mundsburg wertvolle Erfahrungen für ihre künstlerische Entwicklung. Sie geben dem Publikum einzigartige Einblicke in die Entwicklung ihres Schaffensprozesses. Begleitend zur technischen Tanzausbildung erkunden die Schüler im Kompositionsfach Tanz ihr eigenes kreatives Potential. Sie übernehmen in Musikauswahl, Timing und Bewegungsvokabular, aber auch in Kostüm- und Lichtgestaltung selbst Verantwortung. Lassen Sie sich von dieser kreativen Werkstattatmosphäre inspirieren und erleben Sie die Tänzer und Choreographen der Zukunft.


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Theater! Theater!

Erinnerungen an Legenden der Bühne und des Films

Matinee-Reihe von und mit Matthias Wegner
Dramaturgie: Sonja Valentin

So, 26.09.2010 | So, 01.11.2010 | So, 30.01.2011 | So, 03.04.2011 | So, 15.05.2011 | jeweils 11.00 Uhr | Bühne

Unsere Reihe geht in ihre siebte Spielzeit. Wieder erzählen wir vom Leben und Wirken großer Künstler und Autoren der Bühne und des Films.

Den Anfang macht der für seine Filmrollen mehrfach preisgekrönte Burghart Klaußner, der über seine Arbeit auf der Bühne und im Film sprechen wird.

Bekannte Schauspielerinnen und Schauspieler der Gegenwart lesen informative, spannende und unterhaltsame Texte berühmter Theaterleute von einst.

Diesmal geht es um die Publikumslieblinge Inge Meysel und Rudolf Forster, den großen Dramatiker Arthur Miller, die legendäre Adele Sandrock und den bis heute modernen Klassiker Arthur Schnitzler.

Sie werden präsentiert von Heikko Deutschmann, Uwe Friedrichsen, Leslie Malton, August Zirner u.a.

Freuen Sie sich mit uns auf fünf weitere Kapitel lebendiger Theater- und Kulturgeschichte!

In Zusammenarbeit mit der Hamburger Theatersammlung, dem Medienzentrum der Universität Hamburg, dem Abaton und der Buchhandlung Samtleben


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Seitensturm

Texte & Dialog | Junge Autoren im Gespräch
Veranstaltungsreihe von und mit Jochen Brachmann

Mo, 27.09.2010 | Mo, 17.01.2011 | Mo, 02.05.2011 | jeweils 19.30 Uhr | Studiobühne

Der Literaturwissenschaftler Jochen Brachmann greift die Idee des Literarischen Salons auf und lädt an drei Terminen zu einem anregenden und unterhaltsamen Abend ein. Dabei stellt er jeweils zwei junge Autoren der deutschsprachigen Gegenwartsliteratur vor. Bekannte Gäste waren in den letzten Spielzeiten u.a. John von Düffel, Julia Frank, Judith Hermann, Terézia Mora, Jens Petersen und Tilman Rammstedt.

Die Autoren lesen jeweils eine eigene, in sich geschlossene Erzählung. Das Publikum kann mitlesen und ist herzlich eingeladen, anschließend mit zwei Literatur-Gesprächspartnern und den Autoren über die Texte diskutieren.

In Zusammenarbeit mit der Buchhandlung Samtleben


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Die Kreutzersonate - Eine Frage der Schuld?

Leo Tolstoi und Sofja Tolstaja

Mo, 25.10.2010 um 19.30 Uhr | Bühne

mit Claudia Amm und Günter Lamprecht
Sonja Valentin, Texteinrichtung und Dramaturgie

"Die Kreutzersonate" (1891) zählt zu den bekanntesten Novellen des Schriftstellers Leo Tolstoi (1828-1910). Der Protagonist Posdnyschew und dessen Frau führen eine unglückliche Ehe, die zu einem Eifersuchtsmord führt. Tolstois Ehefrau Sofja Tolstaja, selbst Schriftstellerin, erkannte sich in der Hauptfigur Anna wieder und fühlte sich öffentlich gedemütigt. Sie antwortete mit dem Roman "Eine Frage der Schuld", der jedoch erst hundert Jahre später veröffentlicht wurde.

Aus Anlass des 100. Todesjahres von Tolstoi präsentieren Claudia Amm und Günter Lamprecht die beiden bewegenden Zeugnisse einer zerrütteten Ehe.


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Comic Trust

Spam für den Führer

Mo, 01.11.2010 | Di, 02.11.2010 | jeweils 19.30 Uhr | Bühne

mit Natalia Fisson, Nikolai Kytchev und Igor Sladkevich
Vadim Fisson, Regie | Tatjana Tarakanova und Andrej Melnik, Ausstattung

65 Jahre nach Kriegsende gastiert die Petersburger Theatercompagnie Comic Trust mit "Spam für den Führer" zum 3. Mal am Ernst Deutsch Theater. In diesem Stück setzt Regisseur Vadim Fisson mit Hilfe moderner Informationstechniken den Zweiten Weltkrieg als Groteske in Szene. Natalia Fisson, Nikolai Kytchev und Igor Sladkevich zeigen in diesem bedrückenden Szenario als SS-Offizier, Soldatenmutter, als einfacher russischer Soldat oder als Hitler (dessen Pin-Code geknackt wird) höchste Schauspielkunst.

Im Foyer des Ernst Deutsch Theaters demonstrieren an den Vormittagen Petersburger und Hamburger Schüler in Bild und Ton, wie Russen und Deutsche an den Zweiten Weltkrieg erinnern.


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Sirenen auf See

Eine maritime Musikrevue

Mo, 08.11.2010 um 19.30 Uhr | Bühne

von und mit April Hailer, Sabra Lopes, Janet Williams


Symann Sailors: Fred Symann Klavier und Keyboards | Thorsten Adrian, Drums und Trompete | H.D. Lorenz, Bass
Fred Berndt, Bühne und Licht | Rob Brown (Art Nouveau 21), Choreographie

Die letzte Reise von Kapitän Ole Hansen beginnt mit einem Paukenschlag: gleich drei Kapitänswitwen stehen tränenumflort an seinem Grab. Marietta aus New York, Marisol aus Buenos Aires und Mona Lou aus Cuxhaven - alle drei liebten diesen Mann, aber keine wusste von der Existenz der anderen. Die drei Frauen beschließen nun, zu einer gemeinsamen Schiffsreise aufzubrechen ...

In ihrem burlesken Musikprogramm überschreiten April Hailer, Sabra Lopes und Janet Williams lustvoll die Grenzen der musikalischen Genres. Opernarien, Swing-Highlights, UFA-Oldies, Pop-Goldies, Tango Argentino und Tiroler Dreigesang verbinden sich zu einer maritimen Musikrevue der besonderen Art. Begleitet werden die Sirenen auf See von den Symann-Sailors.


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Schläft ein Lied in allen Dingen

Klingende Poesie

Di, 30.11.2010 um 19.30 Uhr | Bühne

mit Nicole Heesters, Rezitation

Trio Amanti della Musica: Willy Freivogel, Flöte | Rainer Schumacher, Klarinette | Siegfried Schwab, Gitarre

Nicole Heesters rezitiert epochenübergreifend einen Abend lang klangvolle Poesie. Dabei werden ernste bis heitere Gedanken der Poeten Hoffmann von Fallersieben, Johann Wolfgang Goethe, Heinrich Heine, Ingeborg Bachmann, Joseph von Eichendorff u.a. wiedergegeben. Musikalisch wird sie von dem Trio Amanti della Musica, drei international arrivierten Solisten, begleitet. Das Trio komplettiert dieses abwechslungsreiche Programm mit stimmungsvollen Kompositionen von Joseph Haydn, Franz Schubert, Carl Maria von Weber, Duke Ellington, George Gershwin, Siegfried Schwab und Astor Piazolla.


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Die Poetin Mascha Kaléko

Ein Kaleidoskop ihres Lebens in Gedichten

Montag, 13.12.2010 um 19.30 Uhr

mit Suzanne von Borsody und Rosemarie Fendel, Rezitation Duo Leccornia: Willy Freivogel, Flöte | Siegfried Schwab, Gitarre

Mascha Kaléko wurde am 07. Juni 1907 in Schidlow (im heutigen Polen) geboren. In den 1920er Jahren bewegte sich die Jüdin in der Berliner Bohème. 1938 flüchtete sie vor den Nationalsozialisten in die Vereinigten Staaten. Sie lebte fortan in New York, Jerusalem und Zürich, wo sie 1975 verstarb. Kaléko gilt bis heute als faszinierende Persönlichkeit, deren Poesie von Ironie, Melancholie und Witz geprägt ist. Ganz ohne Sentimentalität, dafür mit der ihr eigenen Mischung aus Schwermut und Ironie, fasste sie ihr Leben in Verse. Suzanne von Borsody und Rosemarie Fendel reflektieren in einer musikalischen Lesung das Leben und Werk der Poetin. Begleitet werden sie dabei von dem Duo Leccornia.


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Es gibt der Narren zuviele!

Wolfgang Borchert und das Theater

Mo, 24.01.2011 um 19.30 Uhr | Bühne

mit Angelika Thomas, Patrycia Ziolkowska, Gerhard Garbers, Heiko Raulin
Sonja Valentin, Dramaturgie

Wolfgang Borcherts Leidenschaft für die Bühne zeigte sich schon früh. Mit 18 Jahren hatte er bereits drei Theaterstücke geschrieben: "Yorick der Narr", "Käse" und "Granvella". In der Veranstaltung zum 90. Geburtstag von Wolfgang Borchert (1921-1947) steht das Theater im Mittelpunkt.

In Zusammenarbeit mit der Internationalen Wolfgang-Borchert-Gesellschaft e. V.


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Bertini-Preis 2010

für junge Menschen mit Zivilcourage

Do, 27.01.2011 um 14.00 Uhr | Bühne

Der Preis fordert, was nur scheinbar selbstverständliche Menschenpflicht ist: Hinschauen, wenn andere wegsehen, sich einmischen, wenn andere schweigen, erinnern, wenn andere vergessen, eingreifen, wenn andere sich wegdrehen, unbequem sein, wenn andere sich anpassen. Der Bertini-Preis wird am Gedenktag für die Opfer des Nationalsozialismus zum dreizehnten Mal verliehen.


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Die Leipziger Pfeffermühle

Frust oder Keule

So, 13.02.2011 um 19.00 Uhr | Mo, 18.04.2011 um 19.30 Uhr | Bühne

mit Ute Loeck, Peter Mohr, Marco Schiedt
Hartmut Schwarze, Piano | Steffen Reichelt, Schlagzeug

Was sich noch liest wie ein Druckfehler auf der Speisekarte, Rubrik Gänsebraten, steht als Motto für satirische Kochkunst.

Das Rezept birgt zunächst kam Geheimnisse: Men nehme ein paar dicke Brocken aus Politik und Gesellschaft, übergieße sie mit geschmackloser Koalitionsbrühe, würze mit oppositionell verwässertem Ketchup, rotem Paprika und etwas Grünzeug aus dem Vorgarten, rühre das Ganze kräftig um - und fertig ist die Suppe, die wir uns bei den letzten Wahlen selbst eingebrockt haben und nun auslöffeln müssen. Prost Mahlzeit! Doch im Kabarett wird nichts so heiß gegessen, wie es gekocht wird. Sondern viel heißer. Wenn die Pfeffermüller ihren scharfen Senf dazu geben, dann zischt und dampft es aus allen Rohren. Dass trotzdem nichts anbrennt, sondern dass ihr jüngstes Gericht zu einem vergnüglichen Festmahl wird, dafür sorgt die ausgekochte Mühlen-Mannschaft unter der Regie von Chefkoch Matthias Nagatis.

Wir wünschen guten Appetit!


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Haus, Ensemble, Mitarbeiter

Das Ernst Deutsch Theater in Hamburg ist Deutschlands größtes Privattheater. Es wurde 1951 von Friedrich Schütter und Wolfgang Borchert als "Das Junge Theater" gegründet und 1973 zu Ehren von Ernst Deutsch, in "Ernst Deutsch Theater" umbenannt. Der große deutsche Schauspieler jüdischer Herkunft musste 1933 aus Deutschland emigrieren. Nach seiner Rückkehr aus den USA beeinflusste er das deutsche Nachkriegstheater durch seine Persönlichkeit und herausragende Schauspielkunst entscheidend. Mit seiner Darstellung des Nathan hat er das Haus an der Mundsburg nachhaltig geprägt.

Am traditionsreichen Standort des UFA-Palastes entwickelte sich schnell eine leistungsfähige Bühne. Der 2002 komplett modernisierte Theatersaal verfügt über 744 Plätze. Darüber hinaus gibt es im Foyer eine Studiobühne mit 80 Plätzen für literarisch-musikalische Programme. 2008 konnte eine zusätzliche Spielstätte für die Jugendsparte eröffnet werden: die plattform-Bühne mit 100 Plätzen. In einem separaten Werkstattkomplex befinden sich neben der Probebühne die theatereigenen Werkstätten, in denen die Kostüme und die Bühnenbilder gefertigt werden. Das Ernst Deutsch Theater beschäftigt ca. 120 Mitarbeiter. An den drei Spielorten erleben in der Saison über 200.000 Besucher 400 Vorstellungen.


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Freunde des Ernst Deutsch Theaters

Liebe Besucherinnen und Besucher,

seit 59 Jahren hebt sich täglich der Vorhang an Deutschlands größtem Privattheater. Um auch in Zeiten knapper Kassen das künstlerische Niveau hochzuhalten und notwendige Investitionen tätigen zu können, braucht dieses Haus gute Freunde. Sie kommen mit unseren Künstlern ins Gespräch, treffen Schauspieler, Regisseure, Bühnen- und Kostümbildner und erfahren mehr über künstlerische Berufe und Persönlichkeiten. Sie lassen sich in die Geheimnisse des Theaters einweihen und hinter die Kulissen führen. Sie nehmen an besonderen Probenbesuchen teil und können zusehen, wie Theater entsteht. Sie tragen dazu bei, dass sich Deutschlands größtes Privattheater kontinuierlich weiterentwickeln kann. Ich würde mich freuen, auch Sie demnächst als Freundin oder Freund begrüßen zu können.

Knut Fleckenstein, Vorsitzender

Für Ihre Mitgliedschaft erheben wir einen Beitrag von 75,00 Euro für Einzelpersonen und 120,00 Euro für Ehepaare. Für die Mitgliedsbeiträge erhalten Sie eine Spendenbescheinigung.

Infos unter Telefon: 040. 22 70 14 11 und www.ernst-deutsch-theater.de


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Service

SERVICE-CENTER
Ernst Deutsch Theater
Friedrich-Schütter-Platz 1
22087 Hamburg
Telefon: 040. 22 70 14 20
Telefax: 040. 22 70 14 25

ONLINE-VERKAUF
www.ernst-deutsch-theater.de
tickets@ernst-deutsch-theater.de
abo@ernst-deutsch-theater.de

ÖFFNUNGSZEITEN
Montag bis Samstag: 10 bis 18.30 Uhr
Sonn- und Feiertage: 14 bis 18.00 Uhr
Die Abendkasse öffnet jeweils eine Stunde vor Vorstellungsbeginn.

VORSTELLUNGSBEGINN
Montag bis Samstag 19.30 Uhr
Sonn- und Feiertag 19.00 Uhr
Samstag-Nachmittag 15.30 Uhr
Sonntag-Nachmittag 15.00 Uhr

ERMÄSSIGUNGEN
Ermäßigungen gibt es bis zu 50% für Schüler, Studenten, Arbeitslose und Behinderte im Vorverkauf ab Preiskategorie B sowie an der Abendkasse. Ab 10 Personen gibt es eine Gruppenermäßigung von 10%, ab 20 Personen von 20%.

FAMILIENTAG
Jeder Donnerstag (außer Tag der Premiere) ist Familientag - es gibt zu jeder Erwachsenenkarte eine Gratiskarte für Jugendliche bis 18 Jahre.

ANFAHRT
Die Eintrittskarten gelten am Vorstellungstag als Fahrscheine für eine Fahrt zum Ernst Deutsch Theater und zurück im gesamten HVV-Bereich. Sie erreichen uns per U-Bahn mit der Linie U3 bis Haltestelle Mundsburg und per Bus mit den Linien 25, 172, 173 bis Haltestelle Mundsburg und mit der Linie 37 bis Haltestelle Finkenau. Parkmöglichkeiten bestehen in den umliegenden Straßen sowie der Parkgarage im Einkaufszentrum Mundsburg und der Parkanlage Ärztehaus "Hammonia Bad".


DIE ABONNEMENTS

DAS SPIELZEIT-ABONNEMENT
Sie buchen sieben Stücke auf Ihrem persönlichen Theaterplatz und an Ihrem Theatertag. Sie erhalten über Ihr Abonnement eine Ermäßigung von ca. 35% gegenüber dem freien Verkauf.

DAS JUGEND-ABONNEMENT
Jugendliche in der Ausbildung bis zum vollendeten 27. Lebensjahr erhalten über das Abonnement eine Ermäßigung von ca. 65% gegenüber dem freien Verkauf.

DAS SCHNUPPER-ABONNEMENT
Sie buchen drei aufeinander folgende Stücke der Spielzeit zum Probierpreis von 57,00 Euro. Nach dem dritten Stück endet das Schnupper-Abonnement ohne Kündigung. Jugendliche in der Ausbildung bis zum vollendeten 27. Lebensjahr erhalten das Schnupper-Abonnement zum Probierpreis von 28,50 Euro.

DAS DOPPEL-ABONNEMENT
Das Ernst Deutsch Theater und das Ohnsorg Theater laden Sie zu einem sprachlich vielseitigen Theatervergnügen ein. Buchen Sie mit dem Doppel-Abonnement in jedem der beiden Theater vier Inszenierungen.

DAS BETRIEBS-ABONNEMENT
Nähere Informationen erhalten Sie unter: Telefon 040. 22 70 14 20


IHRE VORTEILE IM ABONNEMENT

EINE GUTE WAHL
Sie wählen Ihren persönlichen Theaterplatz und Theatertag. Sie haben die Möglichkeit, Ihr Abonnement zu übertragen.

KARTENTAUSCH
Wir bieten Ihnen die Möglichkeit, bei Bedarf Ihre Karte auf einen anderen Tag zu tauschen, ausgenommen sind Premieren und Silvestervorstellungen. Ein Anspruch auf die gleiche Platzwahl ist leider nicht möglich. Wir bitten Sie, bei Tausch per Post Ihre Karte, die Tauschgebühr (1,65 Euro pro Karte) und das Rückporto spätestens drei Tage vorher abzusenden. Bitte legen Sie nur Briefmarken im Einzelwert von 0,55 bei.

GASTKARTEN
Abonnenten bekommen am Tag ihrer Vorstellung für Gäste in ihrer Begleitung eine 10%ige Ermäßigung. Jugendliche erhalten als Gäste von Abonnenten ermäßigte Karten für 8,50 Euro.

VORZUGSKARTEN FÜR ABONNENTEN
Als Abonnenten erhalten Sie für unsere Lesungen und Gastspiele auf der großen Bühne 20% Ermäßigung, ausgenommen sind die Gastspiele der Leipziger Pfeffermühle und die Koproduktion mit dem Schleswig-Holstein Musik Festival. Für die Veranstaltungen auf der Studiobühne und auf der plattform-Bühne erhalten Sie 10% Ermäßigung. Außerdem erhalten Sie mit Ihrem Abonnements-Ausweis 10% Ermäßigung auf alle Karten im freien Verkauf des Altonaer Theaters.

WEIHNACHTSMÄRCHEN, KINDERSTÜCK UND GASTSPIELE
Vor Beginn des öffentlichen Verkaufs für das Weihnachtsmärchen, das Kinderstück und Gastspiele können Sie schriftlich Karten bestellen (Abo- und Telefonnummer bei Bestellung erbeten).

ABONNENTEN WERBEN ABONNENTEN
Weiterempfehlen lohnt sich. Für jeden geworbenen Abonnenten erhalten Sie einen Büchergutschein im Wert von 20,- oder zwei Freikarten für eines unserer zahlreichen Gastspiele (ausgenommen sind die Gastspiele der Leipziger Pfeffermühle und die Koproduktion mit dem Schleswig- Holstein Musik Festival).

RATENZAHLUNG
Auf Wunsch haben Sie die Möglichkeit, Ihr Spielzeit-Abonnement in drei Raten zu zahlen: zum 01.09., 01.12. und 01.03.

ABONNEMENTSKÜNDIGUNG
Wir möchten Sie darauf hinweisen, dass Abonnementskündigungen bis zum 31. März 2011 schriftlich bei uns eingegangen sein müssen. Andernfalls gilt das Abonnement automatisch für eine weitere Spielzeit.


DIE THEATERCARD

DIE SOLOCARD
Sie bekommen für ein Jahr bei allen Veranstaltungen (*) des Ernst Deutsch Theaters 50% Ermäßigung auf den regulären Eintrittspreis. Die SoloCard kostet 50,00 Euro.

DIE PARTNERCARD
Sie bekommen für ein Jahr bei allen Veranstaltungen (*) des Ernst Deutsch Theaters, für sich und Ihre Begleitung, 50% Ermäßigung auf den regulären Eintrittspreis. Die PartnerCard kostet 80,00 Euro.

(*) ausgenommen sind Premieren, Weihnachts- und Silvestervorstellungen sowie die Gastspiele der Leipziger Pfeffermühle und die Koproduktion mit dem Schleswig-Holstein Musik Festival.


DIE THEATERGASTRONOMIE

THEATER BUFFET
Im Foyer stehen ab 18 Uhr und während der Pausen eine große Auswahl von Getränken sowie Snacks für Sie bereit. Tischreservierung unter: Telefon: 040. 22 70 14 61, Mobil: 0170. 517 48 41

SCHÜTTERS
Vor, während und nach dem Theaterbesuch bietet Ihnen das Restaurant Schütters abwechslungsreiche Gerichte mit internationalen Akzenten. Tischreservierung unter: Telefon: 040. 22 70 14 60, Mobil: 0172. 477 74 34


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Plätze und Preise

Kassenpreise So-Do
28,00 Euro Parkett 1-6
25,00 Euro Parkett 7-12
22,00 Euro Parkett 13-16
22,00 Euro Loge 1-2
28,00 Euro Rang 1-2
25,00 Euro Rang 3-4
22,00 Euro Rang 5-6
18,00 Euro Rang 7-9
15,00 Euro Rang 10-11

Kassenpreise Fr+Sa
31,00 Euro Parkett 1-6
28,00 Euro Parkett 7-12
25,00 Euro Parkett 13-16
25,00 Euro Loge 1-2
31,00 Euro Rang 1-2
28,00 Euro Rang 3-4
25,00 Euro Rang 5-6
21,00 Euro Rang 7-9
17,00 Euro Rang 10-11

Spielzeit-Abo - 7 Aufführungen - So-Do
122,50 Euro Parkett 1-6
112,00 Euro Parkett 7-12
101,50 Euro Parkett 13-16
101,50 Euro Loge 1-2
122,50 Euro Rang 1-2
112,00 Euro Rang 3-4
101,50 Euro Rang 5-6
91,00 Euro Rang 7-9
77,00 Euro Rang 10-11

Spielzeit-Abo - 7 Aufführungen - Fr+Sa
136,50 Euro Parkett 1-6
126,00 Euro Parkett 7-12
115,50 Euro Parkett 13-16
115,50 Euro Loge 1-2
136,50 Euro Rang 1-2
126,00 Euro Rang 3-4
115,50 Euro Rang 5-6
105,00 Euro Rang 7-9
91,00 Euro Rang 10-11

Märchen
17,00 Euro Parkett 1-6
15,00 Euro Parkett 7-12
13,00 Euro Parkett 13-16
13,00 Euro Loge 1-2
17,00 Euro Rang 1-2
15,00 Euro Rang 3-4
13,00 Euro Rang 5-6
11,00 Euro Rang 7-9
9,00 Euro Rang 10-11

Alle Preise verstehen sich in Euro und sind inklusive HVV-Fahrkarte.


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Quelle:
Spielzeitheft 10|11 "Hoffnung"
Herausgeber:
Ernst Deutsch Theater
Friedrich-Schütter-Platz 1, 22087 Hamburg
Telefon: 040 - 22 70 14 20, Fax: 040 -22 70 14 25
E-Mail: info@ernst-deutsch-theater.de
Internet: www.ernst-deutsch-theater.de


veröffentlicht im Schattenblick zum 28. Juli 2010