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BUCHTIP/248: Eine empirische Studie zur Bedeutung des Sportlehrerberufs (DOSB)


DOSB-Presse Nr. 20 / 12. Mai 2009
Der Artikel- und Informationsdienst des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB)

Eine empirische Studie zur Bedeutung des Sportlehrerberufs


Der Sportunterricht ist seit etwa 150 Jahren als Schulfach an öffentlichen Schulen etabliert und heute eines der wenigen Pflichtfächer in allen Jahrgangsstufen der allgemein bildenden Schulen. Aber die Kürzung von Sportstunden in den Schulen, der Wegfall der Möglichkeit, Sport als viertes Abiturfach zu wählen, Vorschläge zum Ersetzen von Sportlehrkräften durch weniger qualifizierte Lehrkräfte, das in der Öffentlichkeit gezeichnete Bild von Sportlehrkräften als Freizeitlehrer oder die Einführung von ungünstigen Arbeitszeitmodellen für Sportlehrkräfte erwecken den Eindruck, dass Sportlehrer/-innen und Sport als Schulfach sowohl im Bildungssystem selbst als auch außerhalb davon eine geringe Bedeutung haben.

Diesen Ambivalenzen geht die vorliegende Arbeit nach, indem gefragt wird, welche Bedeutung der Beruf des Sportlehrers an Gymnasien und Gesamtschulen hat und wie diese Bedeutung hergestellt wird. Die Beantwortung der Fragen erfolgt in einer theoretischen Konstruktion des Phänomens mit Hilfe der systemtheoretisch orientierten Professionstheorie von Stichweh sowie in einer empirischen Überprüfung des Konstrukts anhand von Daten aus qualitativen Interviews mit Sportlehrkräften.

Dr. Valerie Kastrup:
Der Sportlehrerberuf als Profession: 2009
DIN A5, 396 Seiten, Hofmann-Verlag Schorndorf
ISBN 978-3-7780-3388-3, Bestell-Nr. 3388, Euro 24,90


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Quelle:
DOSB-Presse Nr. 20 / 12. Mai 2009, BÜCHER II
Der Artikel- und Informationsdienst des
Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB)
Herausgeber: Deutscher Olympischer Sportbund
Otto-Fleck-Schneise 12, 60528 Frankfurt/M.
Tel. 069/67 00-255
E-Mail: presse@dosb.de
Internet: www.dosb.de


veröffentlicht im Schattenblick zum 4. Juni 2009