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UMWELT/7998: Ökologie, Umweltschutz und Katastrophen - 31.12.2018 (SB)


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Schweiz erklärt sich zum Zeckenrisikogebiet

Die Gefahr durch Zecken wird immer größer. So will das Schweizer Bundesamt für Gesundheit (BAG) dpa zufolge das gesamte Land zum FSME-Risikogebiet erklären, weil die von Zecken übertragene Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME) in der Schweiz zuletzt immer öfter aufgetreten ist. Nach Auskunft des BAG gab es dieses Jahr 380 FSME-Fälle. Das bedeutet einen Anstieg um 40 Prozent im Vergleich zum Jahr davor. In Deutschland wurden im Jahr 2017 insgesamt 485 FSME-Erkrankungen registriert. Auch das waren 40 Prozent mehr als im Jahr davor. Die Hauptsrisikogebiete liegen in Süddeutschland. FSME kann zu einer gefährlichen Hirnhautentzündung führen. In der Regel bricht bei Menschen, die von einer infizierten Zecke gebissen wurden, die Krankheit in etwa 30 Prozent der Fälle aus.

31. Dezember 2018


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