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AUSLAND/9015: Aus aller Welt - 24.03.2019 (SB)


MELDUNGEN


Mehr als 130 Dorfbewohner im Zentrum von Mali getötet

Bei bewaffneten Überfällen auf die Dörfer Ogossagou und Welingara in der Region Mopti in Mali sind mehr als 130 Einwohner massakriert worden. Bei den meisten Opfern handele es sich um Angehörige der Peul, einer muslimischen Volksgruppe, berichtete der französische Auslandssender RFI. Der Angriff sei von Angehörigen der Volksgruppe der Dogon verübt worden, hieß es aus Militärkreisen. Als Auslöser des Konflikts zwischen den nomadischen Viehhirten der Peul und den Hirse anbauenden Dogon werden unter anderem die zunehmende Landknappheit und die anhaltende Dürre in der Region genannt. Die Regierung sandte Truppen, um die Gegend nahe der Grenze zu Burkina Faso zu sichern. UN-Generalsekretär António Guterres verurteilte das Massaker und forderte die malischen Behörden zu einer raschen Aufklärung des Vorfalls auf.

24. März 2019


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