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AUSLAND/9001: Aus aller Welt - 10.03.2019 (SB)


MELDUNGEN


Exiltibeter fordern Ende der Unterdrückung

Exiltibeter haben haben sich am Tempel des Dalai Lama in Nordindien versammelt, um an den Aufstand gegen die chinesische Herrschaft in Tibet im Jahr 1959 zu erinnern. Sechzig Jahre Besatzung Tibets und Unterdrückung der Tibeter seien zu lang, sagte der Präsident der tibetischen Exilregierung, Lobsang Sangay, bei der Kundgebung. Er forderte Peking zu Gesprächen mit Gesandten des Dalai Lama auf. Das geistliche Oberhaupt der buddhistischen Tibeter nahm an den Feierlichkeiten in der Stadt Dharamsala im nordindischen Bundesstaat Himachal Pradesh nicht teil. China hatte Tibet 1951 besetzt und kontrolliert seitdem die autonome Region und die angrenzenden Provinzen. Acht Jahre später setzte die chinesische Führung eine eigene Regierung in der tibetischen Hauptstadt Lhasa ein. 1965 erklärte Peking Tibet zur Autonomen Region der Volksrepublik.

10. März 2019


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