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DRADIO - DEUTSCHLANDFUNK KULTUR/1155: Woche vom 24.02. bis 01.03.2020


Rundfunkprogramm Deutschlandfunk Kultur – 9. Woche vom 24.02. bis 01.03.2020


Montag, 24. Februar 2020


00:00 Nachrichten (5 Min.)


00:05 Das Podcastmagazin (55 Min.)


01:00 Nachrichten (5 Min.)


01:05 Tonart (235 Min.)
Klassik
Moderation: Elisabeth Hahn

02:00-02:05 Nachrichten

03:00-03:05 Nachrichten

04:00-04:05 Nachrichten


05:00 Nachrichten (5 Min.)


05:05 Studio 9 (235 Min.)
Kultur und Politik am Morgen
u.a. 70. Internationale Filmfestspiele Berlin

05:30-05:33 Nachrichten

05:50-05:55 Aus den Feuilletons

06:00-06:05 Nachrichten

06:20-06:23 Wort zum Tage
Pfarrer Jörg Machel, Berlin
Evangelische Kirche

06:30-06:33 Nachrichten

07:00-07:05 Nachrichten

07:20-07:25 Politisches Feuilleton

07:30-07:33 Nachrichten

07:40-07:48 Interview

08:00-08:05 Nachrichten

08:30-08:33 Nachrichten

08:50-08:56 Buchkritik


09:00 Nachrichten (5 Min.)


09:05 Im Gespräch (55 Min.)
70. Internationale Filmfestspiele Berlin


10:00 Nachrichten (5 Min.)


10:05 Lesart (55 Min.)
Das Literaturmagazin


11:00 Nachrichten (5 Min.)


11:05 Tonart (55 Min.)
Das Musikmagazin am Vormittag

11:30-11:35 Musiktipps

11:45-11:50 Rubrik: Jazz


12:00 Nachrichten (5 Min.)


12:05 Studio 9 – Der Tag mit … (55 Min.)


13:00 Nachrichten (5 Min.)


13:05 Länderreport (55 Min.)


14:00 Nachrichten (5 Min.)


14:05 Kompressor (55 Min.)
Das Popkulturmagazin
u.a. 70. Internationale Filmfestspiele Berlin

14:30-14:33 Kulturnachrichten


15:00 Nachrichten (5 Min.)


15:05 Tonart (115 Min.)
Das Musikmagazin am Nachmittag

15:30-15:35 Musiktipps

15:40-15:45 Live Session

16:00-16:05 Nachrichten

16:30-16:33 Kulturnachrichten


17:00 Nachrichten (5 Min.)


17:05 Studio 9 (85 Min.)
Kultur und Politik am Abend
u.a. 70. Internationale Filmfestspiele Berlin

17:30-17:33 Kulturnachrichten

18:00-18:05 Nachrichten


18:30 Weltzeit (30 Min.)


19:00 Nachrichten (5 Min.)


19:05 Zeitfragen. Politik und Soziales (55 Min.)
Magazin

19:30-20:00 Zeitfragen. Feature
Ironie, Satire und Moral
Wie Clowns Politik machen
Von Christoph Spittler


20:00 Nachrichten (3 Min.)


20:03 In Concert (87 Min.)
29. Rudolstadt-Festival
Konzertbühne Heinepark
Aufzeichnung vom 05.07.2019
Herbert Pixner Projekt
Neue Volksmusik aus Südtirol
Moderation: Carsten Beyer


21:30 Einstand (30 Min.)
Einstieg in den Traumberuf Chorsänger
Die Schola des Rundfunkchors Berlin
Von Eva Blaskewitz

Musikhochschulen bilden zwar viele Sänger aus, doch nur die wenigsten wissen, dass das Singen in einem professionellen Chor ein interessanter Beruf sein kann. Deshalb greifen viele professionelle Chöre zur Selbsthilfe.

Allerorten werden sie gesucht: Sängerinnen und Sänger für professionelle Chöre. Der Bedarf ist groß – und der Nachwuchs oft schwer zu finden. Denn Chöre sind keineswegs das Auffangbecken für diejenigen, die es als Solisten nicht geschafft haben, im Gegenteil: Auch wer beeindruckend seine Verdi-Arien schmettert, bringt nicht unbedingt die Voraussetzungen mit, um in einem anspruchsvollen Konzertchor wie dem Rundfunkchor Berlin mitzusingen. Gefordert ist neben hervorragender Intonation und der Flexibilität, blitzschnell zwischen verschiedenen musikalischen Stilen zu wechseln, auch die Fähigkeit, sich in eine Stimmgruppe einzufügen. In der Schola des Rundfunkchores Berlin lernen fortgeschrittene Gesangsstudenten in einem zweiwöchigen Projekt den Alltag eines professionellen Chorsängers hautnah kennen und sammeln nützliche Erfahrungen fürs spätere Berufsleben. Am Ende stehen die jungen Sängerinnen und Sänger zusammen mit dem Rundfunkchor auf der Bühne der Berliner Philharmonie und dürfen ein großes chorsinfonisches Konzert mitgestalten – für viele ein unvergessliches Erlebnis.


22:00 Nachrichten (3 Min.)


22:03 Kriminalhörspiel (57 Min.)
Ost-West im Krimi-Doppelpack
Vorgestellt von Clarisse Cossais
Gesamtlänge: 56'30
Doppelmord in der Rue Morgue
Nach der Erzählung von Edgar Allan Poe
Bearbeitung: Monika Kubisch
Regie: Klaus Zippel
Mit: Friedhelm Eberle, Paul-Dolf Neis, Dieter Bellmann, Carla Valerius, Immo Zielke, Max Bernhardt, Horst Kempe, Hans-Jürgen Silbermann
Ton: Erika Schüttauf
Produktion: Rundfunk der DDR 1975

Der letzte Stadtschreiber
Von Helmut Peschina und Edwin Ortmann
Mit: Christoph Waltz, Irm Hermann, Heribert Sasse, Thomas Thieme, Karl Spanner, Ulrich Ritter, Sonja Schwürzenbeck, Christoph Krix
Ton und Technik: Barbara Zwirner und Thomas Monnerjahn
Regie: Robert Matejka
Produktion: DeutschlandRadio Berlin / NDR 2000

Meisterdetektiv Auguste Dupin in einem Krimi-Klassiker von Edgar Allan Poe. Und Christoph Waltz als rätselhafter Stadtschreiber, der schnell das Misstrauen der Alteingesessenen weckt.

Doppelmord in der Rue Morgue
Zwei Frauen sind in der Rue Morgue einem geheimnisvollen Mörder zum Opfer gefallen. Er ist auf unerklärliche Weise in ihre Wohnung eingedrungen und nach der Tat spurlos verschwunden. Die Polizei kommt nicht weiter. Da tritt Auguste Dupin auf den Plan, der Urvater aller Detektive. Seiner exakten Beobachtung entgeht kein Detail, seine logische Beweiskette führt zum Täter.

Edgar Allan Poe, 1809-1849 US-amerikanischer Schriftsteller. Seine Kurzgeschichten prägten maßgeblich das Genre der Kriminal- und Schauerliteratur, so z.B. die Erzählungen um Auguste Dupin, den direkten Vorläufer von A.C. Doyles Sherlock Holmes.

Der letzte Stadtschreiber
Leo Heger ist für ein halbes Jahr zum Stadtschreiber eines kleinen Kaffs ernannt worden. Er spürt, dass er nicht sehr willkommen ist. So versucht er, das Beste daraus zu machen und bändelt mit der Sekretärin des Bürgermeisters an. Auf diese Weise wird er auch schnell mit den Geschehnissen im Ort vertraut: Die Einheimischen sind in Aufruhr, denn demnächst sollen Asylbewerber in das neu errichtete Heim einziehen. Und plötzlich zeigt sich, dass Leo nicht nur als Literat gekommen ist.

Helmut Peschina, geboren 1943, lebt und arbeitet in Wien als Autor und Herausgeber. Seit 1974 schreibt er Bücher, Theaterstücke, Hörspiele und Funkbearbeitungen. Für Deutschlandfunk Kultur adaptierte er zuletzt Balzacs "Vater Goriot" (2017).

Edwin Ortmann, geboren 1941 in München, Autor und Übersetzer, schreibt Essays, Romane, Hörspiele, Kurzgeschichten. Bislang entstanden an die 20 Hörspiele, zuletzt 2018 das Episodenhörspiel "Kleines Welttheater" für Deutschlandfunk Kultur.


23:00 Nachrichten (5 Min.)


23:05 – 24:00 Fazit (55 Min.)
Kultur vom Tage
u.a. 70. Internationale Filmfestspiele Berlin

23:30-23:33 Kulturnachrichten

*

Dienstag, 25. Februar 2020


00:00 Nachrichten (5 Min.)


00:05 Neue Musik (55 Min.)
Auf Null gesetzt
Ausklammern als kompositorische Strategie
Von Maximilian Marcoll


01:00 Nachrichten (5 Min.)


01:05 Tonart (235 Min.)
Jazz
Moderation: Manuela Krause

02:00-02:05 Nachrichten

03:00-03:05 Nachrichten

04:00-04:05 Nachrichten


05:00 Nachrichten (5 Min.)


05:05 Studio 9 (235 Min.)
Kultur und Politik am Morgen
u.a. 70. Internationale Filmfestspiele Berlin

05:30-05:33 Nachrichten

05:50-05:55 Aus den Feuilletons

06:00-06:05 Nachrichten

06:20-06:23 Wort zum Tage
Pfarrer Jörg Machel, Berlin
Evangelische Kirche

06:30-06:33 Nachrichten

07:00-07:05 Nachrichten

07:20-07:25 Politisches Feuilleton

07:30-07:33 Nachrichten

07:40-07:48 Interview

08:00-08:05 Nachrichten

08:30-08:33 Nachrichten

08:50-08:56 Buchkritik


09:00 Nachrichten (5 Min.)


09:05 Im Gespräch (55 Min.)
70. Internationale Filmfestspiele Berlin


10:00 Nachrichten (5 Min.)


10:05 Lesart (55 Min.)
Das Literaturmagazin


11:00 Nachrichten (5 Min.)


11:05 Tonart (55 Min.)
Das Musikmagazin am Vormittag

11:30-11:35 Musiktipps

11:40-11:43 Chor der Woche

11:45-11:50 Rubrik: Klassik


12:00 Nachrichten (5 Min.)


12:05 Studio 9 – Der Tag mit … (55 Min.)


13:00 Nachrichten (5 Min.)


13:05 Länderreport (55 Min.)


14:00 Nachrichten (5 Min.)


14:05 Kompressor (55 Min.)
Das Popkulturmagazin
u.a. 70. Internationale Filmfestspiele Berlin

14:30-14:33 Kulturnachrichten


15:00 Nachrichten (5 Min.)


15:05 Tonart (115 Min.)
Das Musikmagazin am Nachmittag

15:30-15:35 Musiktipps

15:40-15:45 Live Session

16:00-16:05 Nachrichten

16:30-16:33 Kulturnachrichten


17:00 Nachrichten (5 Min.)


17:05 Studio 9 (85 Min.)
Kultur und Politik am Abend
u.a. 70. Internationale Filmfestspiele Berlin

17:30-17:33 Kulturnachrichten

18:00-18:05 Nachrichten


18:30 Weltzeit (30 Min.)


19:00 Nachrichten (5 Min.)


19:05 Zeitfragen. Wirtschaft und Umwelt (55 Min.)
Magazin

19:30-20:00 Zeitfragen. Feature
Überschritten – jetzt Gefahr!
Wie Grenzwerte unser Leben beeinflussen und was ethisch daraus folgert
Von Florian Felix Weyh
(Wdh. v. 17.12.2018)


20:00 Nachrichten (3 Min.)


20:03 Konzert (117 Min.)
Musiikkitalo Helsinki
Aufzeichnung vom 14.02.2020
Kalevi Aho
Symphonische Tänze für Orchester

Thomas Adès
"Concentric Paths", Violinkonzert op. 24

Sergej Rachmaninow
Symphonische Tänze für Orchester op. 45

Pekka Kuusisto, Violine
Finnisches Rundfunk-Sinfonieorchester
Leitung: Nicholas Collon


22:00 Nachrichten (3 Min.)


22:03 Feature (57 Min.)
Ich habe geweint und geschrien
K-Pop und seine Fans
Von Fritz Schütte
Regie: Felizitas Ott
Mit: Chantal Busse, Claudia Carus, Nina Siewert, Marc Oliver Schulze
Ton: Karl-Heinz Runde und Sabine Klunzinger
Produktion: SWR 2019
Länge: 54'18

Kaum eine Massenkultur ist so durchinszeniert wie K-Pop. Aber die Fans lieben ihn. Viele lernen koreanisch und tanzen die neuesten Videos nach. Bis sie vor der Entscheidung stehen: Soll ich selbst ein K-Pop-Star werden?

Mit einem Video fängt es meistens an: der Einstieg in die Fankultur. K-Pop ist bunte, schrille Musik aus Korea, mit meist noch bunteren Videos. In China und Japan gilt Korea schon lange als cool und auch in Deutschland gibt es immer mehr K-Pop-Fans. Sie haben Mühe auf dem Laufenden zu bleiben, aber sie sind ehrgeizig. Sie lernen Koreanisch und tanzen die neuesten Videos nach. Wenn die Idole durch Europa touren, ist kein Weg zu weit und kein Ticket zu teuer. "Ich stand ganz vorne und durfte ihnen zeigen: Ich bin euer Fan, ich vergöttere euch."

Fritz Schütte, geboren 1958 in Hamburg, Journalistikstudium, lebt seit 1993 in Berlin. Zuletzt: "Geschichten vom Rande Europas. Gibraltar und der Brexit" (SWR 2017) und "Begehrte Tortur – Paris-Brest-Paris – der älteste Radmarathon Europas" (Dlf Kultur 2019).


23:00 Nachrichten (5 Min.)


23:05 – 24:00 Fazit (55 Min.)
Kultur vom Tage
u.a. 70. Internationale Filmfestspiele Berlin

23:30-23:33 Kulturnachrichten

*

Mittwoch, 26. Februar 2020


00:00 Nachrichten (5 Min.)


00:05 Chormusik (55 Min.)
Die Gedanken sind frei
Politische Chormusik heute
Moderation: Olga Hochweis
Gemeinsames Singen als politische Äußerung. Ist politische Chormusik zeitgemäßer denn je?

00:55-00:58 Chor der Woche

Alte Arbeiter- und Partisanenlieder mögen aus der Mode gekommen sein. Das Spektrum politischer Chormusik aber ist vielfältiger geworden und trifft in Zeiten wachsender gesellschaftlicher Spaltung für viele einen Nerv. Sie reizt sangesfreudige Menschen, die auch musikalisch Position beziehen wollen für Solidarität und ein Miteinander von Kulturen und Religionen. Welche Lieder werden gesungen? Wie hat sich politische Chorarbeit verändert? Der Berliner 'Rotkehlchen'-Chor stammt aus der Gewerkschaftsszene und kombiniert Freiheits- und Friedenslieder mit modernem Pop und Folklore. Der 'Ernst-Bloch-Chor' aus Tübingen reagiert auf Rassismus in Deutschland mit thematischen Konzertprogrammen. Und der Berliner 'Hanns Eisler Chor' versteht sich als Ensemble für neue Chormusik: freigeistig und kritisch, aber undogmatisch.


01:00 Nachrichten (5 Min.)


01:05 Tonart (235 Min.)
Americana
Moderation: Kerstin Poppendieck

02:00-02:05 Nachrichten

03:00-03:05 Nachrichten

04:00-04:05 Nachrichten


05:00 Nachrichten (5 Min.)


05:05 Studio 9 (235 Min.)
Kultur und Politik am Morgen
u.a. 70. Internationale Filmfestspiele Berlin

05:30-05:33 Nachrichten

05:50-05:55 Aus den Feuilletons

06:00-06:05 Nachrichten

06:20-06:23 Wort zum Tage
Pfarrer Jörg Machel, Berlin
Evangelische Kirche

06:30-06:33 Nachrichten

07:00-07:05 Nachrichten

07:20-07:25 Politisches Feuilleton

07:30-07:33 Nachrichten

07:40-07:48 Interview

08:00-08:05 Nachrichten

08:30-08:33 Nachrichten

08:50-08:56 Buchkritik


09:00 Nachrichten (5 Min.)


09:05 Im Gespräch (55 Min.)
70. Internationale Filmfestspiele Berlin


10:00 Nachrichten (5 Min.)


10:05 Lesart (55 Min.)
Das Literaturmagazin


11:00 Nachrichten (5 Min.)


11:05 Tonart (55 Min.)
Das Musikmagazin am Vormittag

11:30-11:35 Musiktipps

11:45-11:50 Rubrik: Folk


12:00 Nachrichten (5 Min.)


12:05 Studio 9 – Der Tag mit … (55 Min.)


13:00 Nachrichten (5 Min.)


13:05 Länderreport (55 Min.)


14:00 Nachrichten (5 Min.)


14:05 Kompressor (55 Min.)
Das Popkulturmagazin
u.a. 70. Internationale Filmfestspiele Berlin

14:30-14:33 Kulturnachrichten


15:00 Nachrichten (5 Min.)


15:05 Tonart (115 Min.)
Das Musikmagazin am Nachmittag

15:30-15:35 Musiktipps

15:40-15:45 Live Session

16:00-16:05 Nachrichten

16:30-16:33 Kulturnachrichten


17:00 Nachrichten (5 Min.)


17:05 Studio 9 (85 Min.)
Kultur und Politik am Abend
u.a. 70. Internationale Filmfestspiele Berlin

17:30-17:33 Kulturnachrichten

18:00-18:05 Nachrichten


18:30 Weltzeit (30 Min.)


19:00 Nachrichten (5 Min.)


19:05 Zeitfragen. Kultur und Geschichte (55 Min.)
Magazin

19:30-20:00 Zeitfragen. Feature
Wenn der Staat die eigenen Kinder entzieht
Zwangsadoptionen in der DDR
Von Dorothea Brummerloh


20:00 Nachrichten (3 Min.)


20:03 Konzert (87 Min.)
Berwaldhallen Stockholm
Aufzeichnung vom 25.01.2020
Philippe de Monte
"Super flumina Babylonis"
William Byrd
"Quomodo cantabimus"

Giacomo Carissimi
"Plorate Filii Israel" aus "Jephte"

Heinrich Schütz
"Saul, Saul was verfolgst du mich?"

Hector Berlioz
L'Adieu des bergers aus: "L'Enfance du Christ"

Kurt Weill
Kiddush

Paul Simon
Homeless

Zad Moultaka
Neues Werk

Michael Tippett
Five Negro Spirituals aus: "A child of our time"

Nabil Kassis, Kanun
Schwedischer Rundfunkchor
Leitung: Justin Doyle


21:30 Alte Musik (30 Min.)
Alte Musik / Ernste Musik / Musik / Kultur
Ein Pakt mit dem Teufel?
Der Komponist und Geiger Giuseppe Tartini
Von Yvonne Petitpierre

Die Macht des Teufels über die Musik beschreibt kaum eine Legende so anschaulich, wie die aus der Feder von Giuseppe Tartini (1692-1770). Ihr entspringt schließlich eine Sonate, die Musikgeschichte geschrieben hat. Neben dieser berühmten 'Teufelstriller-sonate' hat er ein umfangreiches kompositorisches Vermächtnis für Violine hinterlassen. "Seine Sonaten sind meist in ziemlich knappen Formen gehalten und ihr großer harmonischer Reichtum, der sich oft in erstaunlichen Wendungen, ja geradezu kapriziösen Einfällen kundgibt", so das Urteil eines Assistenten des Geigers Joseph Joachim. Tartinis Karriere als Violinvirtuose geht ein Studium der Rechtswissenschaft in Padua voraus und die heimliche Trauung mit einer jungen Schülerin, die ihm eine Anklage des Erzbischofs einträgt. Über Jahre versteckt er sich daraufhin in einem Kloster, wo er sein Spiel perfektioniert, ehe ihm Gnade des Kardinals widerfährt und er auch mit theoretischen Schriften für Aufmerksamkeit sorgt. Der Sinn von Musik besteht nicht in einem "einfachen sinnlichen Vergnügen, sondern dem Erregen, Steigern oder Stillen von Affekten durch Töne", so notiert Tartini 1771 in seinem 'Traité des agréments de la musique'. Überlegungen zur Verbesserung der Bogenführung und Verzierungskunst berücksichtigt Leopold Mozart in seiner Violinschule, darüber hinaus findet Tartinis Beobachtung über das Phänomen der Kombinationstöne, festgehalten im 'Trattato di musica', noch Jahrzehnte später Eingang in die Harmonielehre von Hugo Riemann.


22:00 Nachrichten (3 Min.)


22:03 Hörspiel (57 Min.)
Terrorkind
Von Oliver Brod und Karsten Laske
Regie: die Autoren
Mit: Meike Droste, Oskar Brod, Richard Barenberg, Katrin Schwingel, Liam Mockridge, Oliver Nitsche, Verena Unbehaun, Michael Schrodt, Ruth Macke
Musik: Bert Wrede
Ton: Oliver Brod
Produktion: Autorenproduktion 2018
Länge: 52'30

Eine Mutter wird Zeugin eines Amoklaufs – eine Gewalterfahrung, durch die sich ihre Wahrnehmung zunehmend verschiebt. Ihr fünfjähriger Sohn wirkt auf sie plötzlich bedrohlich, sie verliert sich in einem Sog aus Angst und Gewalt.

Die Mutter des fünfjährigen Tarek ist alleinerziehend und berufstätig. Ihr Alltag ist streng getaktet, nichts darf schiefgehen. Schnell den Sohn im Kindergarten abliefern, keine Minute verlieren, um pünktlich zur Arbeit zu kommen – das Kind und sie müssen funktionieren. In der strukturellen Überforderung verliert die Mutter zunehmend den liebevollen Blick auf ihren Sohn und das Selbstvertrauen in ihre Fähigkeiten als Erziehende. Als sie Zeugin eines Amoklaufs wird, eskaliert die Situation.

Oliver Brod, geboren 1971 in Hagen, Schauspieler, Autor und Regisseur. Mitglied der Berliner Autoren- und Hörspiel-Produzentengruppe "Weltbetrieb". Theaterengagements u.a. an den Westfälischen Kammerspielen Paderborn und dem Grenzlandtheater Aachen, außerdem an verschiedenen Theatern in Bochum, Hamburg, Düsseldorf und Berlin. Neben Film- und Fernsehrollen arbeitet er als Sprecher (Hörbücher, Hörspiele, Radiofeatures, Dokumentarfilme, Reportagen für verschiedene Sender der ARD).

Karsten Laske, 1965 in Brandenburg/Havel geboren, Schauspieler, Autor und Regisseur. Nach dem Schauspielstudium an der Hochschule für Schauspielkunst Ernst Busch in Berlin mehrere Jahre am Mecklenburgischen Staatstheater in Schwerin. Unterrichtet Regie an der Hochschule für Film und Fernsehen Konrad Wolf in Potsdam. Spielfilme: "Stille Wasser" (1992), "Edgar" (1996) und "Hundsköpfe" (2002, Findlingspreis beim FilmKunstFest Schwerin). 2005 Grimme-Preis für die ARD-Doku-Reihe "Damals in der DDR", 2010 Goldene Lola für das beste Drehbuch "Mein Bruder, Hitlerjunge Quex". 2015 Leonhard-Frank-Preis für das Theaterstück "Terrorkind". Das Hörspiel "Terrorkind" wurde von der Film- und Medienstiftung NRW gefördert.


23:00 Nachrichten (5 Min.)


23:05 – 24:00 Fazit (55 Min.)
Kultur vom Tage
u.a. 70. Internationale Filmfestspiele Berlin

23:30-23:33 Kulturnachrichten

*

Donnerstag, 27. Februar 2020


00:00 Nachrichten (5 Min.)


00:05 Neue Musik (55 Min.)
Ackerstadtpalast Berlin
Aufzeichnung vom 08.12.2019
Joanna Bailie
"Analogue" für Camera obscura, Streichtrio und Zuspielung

Harald Muenz
"devil's triangle" (Uraufführung)
Harald Muenz, Oboe, Saxofon

Karen Power
" ….can you hear me now???" (Uraufführung)
Ute Wassermann, Synthesizer, Violoncello, Elektronik

Martin Schüttler
"unechtes Sprechen" (Uraufführung)
Jakob Diehl, Klarinette, Saxofon, Elektronik


01:00 Nachrichten (5 Min.)


01:05 Tonart (235 Min.)
Rock
Moderation: Mathias Mauersberger

02:00-02:05 Nachrichten

03:00-03:05 Nachrichten

04:00-04:05 Nachrichten


05:00 Nachrichten (5 Min.)


05:05 Studio 9 (235 Min.)
Kultur und Politik am Morgen
u.a. 70. Internationale Filmfestspiele Berlin

05:30-05:33 Nachrichten

05:50-05:55 Aus den Feuilletons

06:00-06:05 Nachrichten

06:20-06:23 Wort zum Tage
Pfarrer Jörg Machel, Berlin
Evangelische Kirche

06:30-06:33 Nachrichten

07:00-07:05 Nachrichten

07:20-07:25 Politisches Feuilleton

07:30-07:33 Nachrichten

07:40-07:48 Interview

08:00-08:05 Nachrichten

08:30-08:33 Nachrichten

08:50-08:56 Buchkritik


09:00 Nachrichten (5 Min.)


09:05 Im Gespräch (55 Min.)
70. Internationale Filmfestspiele Berlin


10:00 Nachrichten (5 Min.)


10:05 Lesart (55 Min.)
Das Literaturmagazin


11:00 Nachrichten (5 Min.)


11:05 Tonart (55 Min.)
Das Musikmagazin am Vormittag

11:30-11:35 Musiktipps

11:45-11:50 Rubrik: Weltmusik


12:00 Nachrichten (5 Min.)


12:05 Studio 9 – Der Tag mit … (55 Min.)


13:00 Nachrichten (5 Min.)


13:05 Länderreport (55 Min.)


14:00 Nachrichten (5 Min.)


14:05 Kompressor (55 Min.)
Das Popkulturmagazin
u.a. 70. Internationale Filmfestspiele Berlin

14:30-14:33 Kulturnachrichten


15:00 Nachrichten (5 Min.)


15:05 Tonart (115 Min.)
Das Musikmagazin am Nachmittag

15:30-15:35 Musiktipps

15:40-15:45 Live Session

16:00-16:05 Nachrichten

16:30-16:33 Kulturnachrichten


17:00 Nachrichten (5 Min.)


17:05 Studio 9 (85 Min.)
Kultur und Politik am Abend
u.a. 70. Internationale Filmfestspiele Berlin

17:30-17:33 Kulturnachrichten

18:00-18:05 Nachrichten


18:30 Weltzeit (30 Min.)


19:00 Nachrichten (5 Min.)


19:05 Zeitfragen. Forschung und Gesellschaft (55 Min.)
Magazin

19:30-20:00 Zeitfragen. Feature
Die gekränkte Gesellschaft
Wie aus dem Gefühl der Entwertung eine Kultur des Miteinanders entstehen kann
Von Lydia Heller

Sind Kränkungen Ausdruck einer persönlichen Empfindlichkeit? Oder verweisen sie auf gesellschaftliche Ungerechtigkeiten?


20:00 Nachrichten (3 Min.)


20:03 Konzert (117 Min.)
Konzerthaus der Hochschule für Musik Detmold
Aufzeichnung vom 18.02.2020
Carl Maria von Weber
Klavierkonzert Nr. 2 op. 32
Konzertstück für Klavier und Orchester f-Moll op. 79
Ralph Vaughan Williams
Sinfonie Nr. 5 D-Dur
Luisa Imorde, Klavier
Orchester des Landestheaters Detmold
Leitung: Lutz Rademacher


22:00 Nachrichten (3 Min.)


22:03 Freispiel (57 Min.)
Kurzstrecke 95
Feature, Hörspiel, Klangkunst
Zusammenstellung: Julia Gabel, Marcus Gammel, Ingo Kottkamp, Johann Mittmann
Produktion: Autorinnen u. Autoren / Deutschlandfunk Kultur 2020
Länge: 56'30
(Ursendung)

Ungewöhnlich und nicht länger als 20 Minuten: Wir stellen regelmäßig innovative, zeitgemäße, radiophone Hörstücke vor. In der Kurzstrecke präsentieren wir heute unter anderem:

Wir – übrigens
Von Isabel Mehl, Pauline Jacob, Georg Conrad

Android Poetry
Von Uros Rankovic

N.N-Zwischenliegend-non-calculable space, time and body
Von Erika Matsunami

Außerdem: Neues aus der "Wurfsendung" mit Julia Tieke


23:00 Nachrichten (5 Min.)


23:05 – 24:00 Fazit (55 Min.)
Kultur vom Tage
u.a. 70. Internationale Filmfestspiele Berlin

23:30-23:33 Kulturnachrichten

*

Freitag, 28. Februar 2020


00:00 Nachrichten (5 Min.)


00:05 Klangkunst (55 Min.)
Sound Art / Hörspiel / CrossOver / Kultur
Der Klang der Gärten
Komposition und Realisation: Bettina Oppermann und Sam Auinger
Produktion: Deutschlandradio Kultur 2013
Länge: 53'41

Vogelzwitschern, Laubbläser, Brunnen, Kieswege. Radiophoner Essay über Geschichte und Gegenwart der Gartenakustik.

Frühling und Vogelzwitschern, Sommer und Freibad, Herbst und Laubbläser: Wir wissen genau, wie sich ein Park zu verschiedenen Jahreszeiten anhört und können uns seinem Klang nicht entziehen. Neben typischen Geräuschmustern sind künstlerisch komponierte Klänge ein wichtiger Teil der Gartengestaltung. Das Ensemble aus Pflanzen und Tieren, Brunnen und Kieswegen, Musik und Stimmen klingt immer anders: von Epoche zu Epoche, im Sommer und im Winter, tagsüber oder nachts. Bettina Oppermann und Sam Auinger durchstreifen Geschichte und Gegenwart der Gartenakustik in einem radiophonen Essay.

Bettina Oppermann, geboren 1960 in Limburg an der Lahn, ist Professorin für Freiraumpolitik und Planungskommunikation an der Universität Hannover. Einer ihrer Themenschwerpunkte ist Klangkunst und Hörkultur in Garten und Landschaft.

Sam Auinger, geboren 1956 in Linz, Klangkünstler und "Klangdenker". Künstlerische Auseinandersetzung mit den Themen Stadtplanung, Architektur, Sinneswahrnehmung und Sound. Von 2008-2012 Professor für experimentelle Klangkunst an der Universität der Künste, Berlin. 2010 war er Stadtklangkünstler in Bonn. 2012 erhielt er zusammen mit Bruce Odland (O+A) eine lobende Erwähnung beim Prix Ars Electronica. 2013-2015 war er Associate am Harvard Graduate College of Design, 2017 war er Gastdozent am MIT.


01:00 Nachrichten (5 Min.)


01:05 Tonart (235 Min.)
Weltmusik
Moderation: Wolfgang Meyering

02:00-02:05 Nachrichten

03:00-03:05 Nachrichten

04:00-04:05 Nachrichten


05:00 Nachrichten (5 Min.)


05:05 Studio 9 (235 Min.)
Kultur und Politik am Morgen
u.a. 70. Internationale Filmfestspiele Berlin

05:30-05:33 Nachrichten

05:50-05:55 Aus den Feuilletons

06:00-06:05 Nachrichten

06:20-06:23 Wort zum Tage
Pfarrer Jörg Machel, Berlin
Evangelische Kirche

06:30-06:33 Nachrichten

07:00-07:05 Nachrichten

07:20-07:25 Politisches Feuilleton

07:30-07:33 Nachrichten

07:40-07:45 Alltag anders
Von Matthias Baxmann und Matthias Eckoldt

07:50-07:58 Interview

08:00-08:05 Nachrichten

08:20-08:26 Neue Krimis

08:30-08:33 Nachrichten

08:50-08:56 Buchkritik


09:00 Nachrichten (5 Min.)


09:05 Im Gespräch (55 Min.)
70. Internationale Filmfestspiele Berlin


10:00 Nachrichten (5 Min.)


10:05 Lesart (55 Min.)
Das Literaturmagazin


11:00 Nachrichten (5 Min.)


11:05 Tonart (55 Min.)
Das Musikmagazin am Vormittag

11:30-11:35 Musiktipps

11:45-11:50 Unsere roc-Ensembles


12:00 Nachrichten (5 Min.)


12:05 Studio 9 – Der Tag mit … (55 Min.)


13:00 Nachrichten (5 Min.)


13:05 Länderreport (55 Min.)


14:00 Nachrichten (5 Min.)


14:05 Kompressor (55 Min.)
Das Popkulturmagazin
u.a. 70. Internationale Filmfestspiele Berlin

14:30-14:33 Kulturnachrichten


15:00 Nachrichten (5 Min.)


15:05 Tonart (115 Min.)
Das Musikmagazin am Nachmittag

15:30-15:35 Musiktipps

15:40-15:45 Live Session

16:00-16:05 Nachrichten

16:30-16:33 Kulturnachrichten


17:00 Nachrichten (5 Min.)


17:05 Studio 9 (55 Min.)
Kultur und Politik am Abend
u.a. 70. Internationale Filmfestspiele Berlin

17:30-17:33 Kulturnachrichten


18:00 Nachrichten (5 Min.)


18:05 Wortwechsel (55 Min.)
Afrikanisches Kulturerbe in europäischen Museen
Es diskutieren:
Prof. Dr. Jürgen Zimmerer, Arbeitsbereich Globalgeschichte, Universität Hamburg
Prof. Dr. Louis Henri Seukwa, Department Soziale Arbeit, Fakultät Wirtschaft und Soziales, HAW Hamburg
Dr. Sandra Ferracuti, Staatliches Museum für Völkerkunde, Stuttgart
Moderation: Thorsten Jantschek
Aufzeichnung vom 25.02.2020, Xplanatorium, Schloss Herrenhausen, Hannover


19:00 Nachrichten (5 Min.)


19:05 Aus der jüdischen Welt mit "Shabbat" (25 Min.)


19:30 Zeitfragen. Literatur (30 Min.)
The Jungle Books
Ein tapferes Herz und eine höfliche Zunge
Vor 125 Jahren ist Rudyard Kiplings berühmtestes Werk erschienen
Von Renate Maurer
(Wdh. v. 17.05.2019)

Literarisch und kulturgeschichtlich faszinierend sind die Geschichten vom indischen Findelkind Mogli auch heute noch.

1967 kam Walt Disneys Zeichentrickfilm 'The Jungle Book' in die Kinos und feierte gigantische Erfolge. Die erste Version auf der Basis von Kiplings Vorlage hatte Disney als zu ernst und düster verworfen. Wer aber kennt die originalen Mogli-Geschichten aus den beiden Dschungelbüchern von Rudyard Kipling, erschienen 1894 und 1895 in London? Der britische Autor, 1865 in Bombay geboren, schrieb sie jenseits von Indien – frisch verheiratet, bei Schnee und Eis in einem kleinen Nest des US-Staates Vermont. Es sind Geschichten vom Erwachsenwerden des indischen Findelkindes Mogli in der Wildnis, sowie Erzählungen, in denen Mungos, weiße Robben, Schlittenhunde, Sumpfkrokodile und Elefanten auftreten und Unerhörtes wagen.


20:00 Nachrichten (3 Min.)


20:03 Konzert (117 Min.)
Konzerthaus Berlin
Aufzeichnung vom 14.02.2020
Roman Palester
Hochzeitstänze aus dem Ballett "Das Lied der Erde"

Aleksander Tansman
Sinfonie Nr. 3 für Violine, Viola, Violoncello, Klavier und Orchester

Frédéric Chopin
Konzert für Klavier und Orchester e-Moll op. 11

Marcin Suszycki, Violine
Dominik Debski, Viola
Józef Czarnecki, Violoncello
MichaI Francuz, Klavier (Tansman)
RafaI Blechacz, Klavier (Chopin)
Filharmonia Poznanska
Leitung: Marek Pijarowski


22:00 Nachrichten (3 Min.)


22:03 Musikfeuilleton (57 Min.)
Integration durch Musik
Wie Bubenreuth zur Hochburg des Instrumentenbaus wurde
Von Simon Schomäcker

Angefangen hat alles 1949. Ab diesem Jahr bekam das mittelfränkische 600-Seelen-Dorf Bubenreuth mehrere tausend neue Mitbürgerinnen und Mitbürger. Es waren Instrumentenbauer samt Familien aus Schönbach im Sudetenland. Seit 2016 pflegen Bubenreuth und Luby (Schönbach) eine Städtepartnerschaft. Ein Besuch in den Instrumentenwerkstätten vor Ort.


23:00 Nachrichten (5 Min.)


23:05 – 24:00 Fazit (55 Min.)
Kultur vom Tage
u.a. 70. Internationale Filmfestspiele Berlin

23:30-23:33 Kulturnachrichten

*

Samstag, 29. Februar 2020


00:00 Nachrichten (5 Min.)


00:05 Lange Nacht (175 Min.)
Glühend verehrt, schmerzlich entzaubert
Eine Lange Nacht über Vorbilder in der Musik
Von Sylvia Systermans
Regie: Burkhard Reinartz
(Wdh. v. 21./22.04.2018)

01:00-01:05 Nachrichten

02:00-02:05 Nachrichten

Sie sind Meister ihres Fachs und faszinierende Persönlichkeiten. Als Vorbilder fordern und fördern sie mit kompromisslos kritischem Blick und sind ihren Schülern starke Gefährten auf dem Weg zur eigenen Profession. Doch nicht jeder, der lehrt, ist auch zum Vorbild berufen. "Jemand muss uns tief berühren, damit er für uns zum Vorbild wird. Das sind keine bewussten Entscheidungen", sagt die Bratschistin Monika Henschel. Sie war noch ein Kind, als der Dirigent Sergiu Celibidache für zwei Jahre ins Haus der Henschels zog. "Mit ihm kam ein Vorbild in unsere Familie, dem man sich gar nicht entziehen konnte." Auch die Cellistin Tanja Tetzlaff und die Geigerin Carolin Widmann, der Pianist Lars Vogt und die Trompeter Markus Stockhausen und Manfred Schoof erinnern sich an Vorbilder, die für sie prägend waren. In der,Langen Nacht' erzählen sie Geschichten von charismatischen Lehrerinnen und überragenden Künstlern, von gelungenen Beziehungen und schmerzhaften Trennungen.


03:00 Nachrichten (5 Min.)


03:05 Tonart (115 Min.)
Filmmusik
Moderation: Oliver Schwesig

04:00-04:05 Nachrichten


05:00 Nachrichten (5 Min.)


05:05 Aus den Archiven (55 Min.)
Kluft oder Klammer?
Berlins Schlüsselrolle für Deutschland nach 1945
Von Peter Bender
Deutschlandfunk 1987
Vorgestellt von Michael Groth


06:00 Nachrichten (5 Min.)


06:05 Studio 9 (175 Min.)
Kultur und Politik am Morgen
u.a. 70. Internationale Filmfestspiele Berlin

06:20-06:23 Wort zum Tage
Pfarrer Jörg Machel, Berlin
Evangelische Kirche

06:30-06:33 Nachrichten

06:40-06:45 Aus den Feuilletons

07:00-07:05 Nachrichten

07:30-07:33 Nachrichten

07:40-07:48 Interview

08:00-08:05 Nachrichten

08:30-08:33 Nachrichten

08:50-08:56 Buchkritik


09:00 Nachrichten (5 Min.)


09:05 Im Gespräch (115 Min.)
Live mit Hörern
70. Internationale Filmfestspiele Berlin
0 08 00 22 54 22 54
gespraech@deutschlandfunkkultur.de

10:00-10:05 Nachrichten


11:00 Nachrichten (5 Min.)


11:05 Lesart (55 Min.)
Das politische Buch


12:00 Nachrichten (5 Min.)


12:05 Studio 9 – Der Tag mit … (55 Min.)


13:00 Nachrichten (5 Min.)


13:05 Breitband (55 Min.)
Medien und digitale Kultur


14:00 Nachrichten (5 Min.)


14:05 Rang 1 (25 Min.)
Das Theatermagazin


14:30 Vollbild (90 Min.)
Das Filmmagazin
Live von den 70. Internationalen Filmfestspielen Berlin
Moderatiion: Susanne Burg und Patrick Wellinski

15:00-15:05 Nachrichten


16:00 Nachrichten (5 Min.)


16:05 Echtzeit (55 Min.)
Das Magazin für Lebensart


17:00 Nachrichten (5 Min.)


17:05 Studio 9 kompakt (25 Min.)
Themen des Tages


17:30 Tacheles (30 Min.)


18:00 Nachrichten (5 Min.)


18:05 Feature (55 Min.)
Wirklichkeit im Radio
Wie eine Staubwolke von Noten
Porträt eines Orchesters
Von Ekkehard Saß
Regie: Hans Rosenhauer Mit: Horst Stark
Ton: Erich Matthias und Karl Otto Bremer
Produktion: NDR / SFB / WDR 1975
Länge: ca. 54'00

Mit unzähligen Aufnahmen und Gesprächen dokumentierte der Autor 1975 das Innenleben eines Orchesters. Das Feature, in dem sich auch heutige Klangkörper wiedererkennen können, gewann damals den Prix Italia.

Die Wahl des Orchestervorstands, die Gespräche in der Pause, die Verabschiedung der Pensionäre, der Umgang mit Gastdirigenten, die Reaktionen auf Neue Musik, die Routinen und ihre Störungen: Ein Sinfonieorchester spielt nicht nur Konzerte, es ist auch ein mittelständischer Betrieb und ein sozialer Mikrokosmos. 1975 begab sich der Autor für ein halbes Jahr in diesen Mikrokosmos und machte sein Innenleben eindringlich und doch behutsam hörbar. Jahrzehnte später hat sich so viel nicht verändert.

Ekkehard Saß (1932-2018), geboren in Berlin, begann seine Radiolaufbahn 1952 beim RIAS als Sprecher und in kleineren Hörspielrollen. Später studierte er Romanistik und Gesang, wurde 1960 Nachrichtensprecher in Baden-Baden und war von da an Autor vor allem von Radio-Features. Im Alter beschäftige er sich mit Buddhismus und veröffentlichte ein Buch dazu. "Wie eine Staubwolke von Noten", das 1976 den Prix Italia gewann, hatte den größten Erfolg; andere Radioarbeiten waren: "Verordnete Verhältnisse – zum Thema Krankenhaus" (HR 1981), Brenners Parkhotel. Ein Blick hinter die Kulissen eines Luxusetablissements (SWF 1986), "Tonbandprotokolle: Rückblick eines Hörfunkautors" (BR 1992).


19:00 Nachrichten (5 Min.)


19:05 Oper (115 Min.)
Wiener Staatsoper
Aufzeichnung vom 08.12.2019
Olga Neuwirth
"Orlando" (Uraufführung)
Libretto: Catherine Filloux und Olga Neuwirth nach dem Roman von Virginia Woolf

Orlando – Kate Lindsey
Narrator – Anna Clementi
Guardian Angel – Eric Jurenas
Shelmerdine/Greene – Leigh Melrose
Pope – Christian Miedl
Orlando's child – Justin Vivian Bond
Modesty – Margaret Plummer
Dryden – Marcus Pelz
Addison – Carlos Osuna
Duke – Wolfgang Bankl
Wiener Staatsopernchor
Wiener Staatsopernorchester
Leitung: Matthias Pintscher


21:00 Die besondere Aufnahme (120 Min.)
Julius Klengel
Konzert für Violoncello und Orchester Nr. 3
Robert Schumann
Konzert für Violoncello und Orchester a-Moll op. 129

Richard Strauss
Romanze für Violoncello und Orchester F-Dur

Raphaela Gromes, Violoncello
Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin
Leitung: Nicholas Carter
Produktion: Deutschlandfunk Kultur 2018


23:00 Nachrichten (5 Min.)


23:05 – 24:00 Fazit (55 Min.)
Kultur vom Tage
u.a. 70. Internationale Filmfestspiele Berlin

*

Sonntag, 1. März 2020


00:00 Nachrichten (5 Min.)


00:05 Studio LCB (115 Min.)
Aus dem Literarischen Colloquium Berlin
Lesung: Lutz Seiler
Gesprächspartner: Judith Schalansky und Jan Wiele
Am Mikrofon: Maike Albath
Produktion: Deutschlandfunk 2020

"Stern 111" heißt der langerwartete Roman des "Kruso"-Verfassers Lutz Seiler.

,Drahtwort' lautet die erste Kapitelüberschrift von Lutz Seilers neuem Roman,Stern 111' viel versprechend, und tatsächlich hat dieser Roman einiges mit Technik zu tun. Auch der Buchtitel ist nichts anderes als die Gerätebezeichnung eines DDR-Kofferradios aus den 60er-Jahren. Die überschaubaren Verhältnisse lösen sich nach dem Mauerfall komplett auf, denn die Kleinfamilie des Haupthelden Carl entwickelt überraschende Fliehkräfte. Seine Eltern streifen nur zwei Tage nach dem 9. November 1989 ihr altes Leben ab und verlassen das Land, um einem lang gehegten Geheimnis auf die Spur zu kommen. Carl schlingert durch das Nachwende-Berlin und gehört schon bald zu einer Gruppe, die das undefinierte Terrain des Ostens auf ihre Weise zu beherrschen versucht. Lutz Seiler, 1963 im thüringischen Gera geboren, legt mit,Stern 111' seinen zweiten Roman vor. Nach Gedichtbänden, Erzählungen und Essays hatte er 2014 den mit dem Deutschen Buchpreis ausgezeichneten Hiddensee-Roman,Kruso' veröffentlicht. Über die deutsch-deutschen Umbrüche diskutiert Lutz Seiler im,Studio LCB' mit der Schriftstellerin Judith Schalansky und dem Literaturkritiker und Feuilletonredakteur der FAZ Jan Wiele.


02:00 Nachrichten (5 Min.)


02:05 Tonart (115 Min.)
Chansons und Balladen
Moderation: Jürgen Liebing

03:00-03:05 Nachrichten


04:00 Nachrichten (5 Min.)


04:05 Tonart (170 Min.)
Clublounge
Moderation: Carsten Rochow

05:00-05:05 Nachrichten

06:00-06:05 Nachrichten


06:55 Wort zum Tage (5 Min.)
Bahá'í


07:00 Nachrichten (5 Min.)


07:05 Feiertag (25 Min.)
"Ich muss nicht beten können!"
Wie eine Kapitulation mir neue geistliche Wege eröffnete
Pater Ralf Huning SVD, Wittlich
Katholische Kirche


07:30 Kakadu für Frühaufsteher (30 Min.)
Feature
Ich habe ein Einhorn gesehen
Über Fabel- und Wundertiere
Von Patricia Pantel
Moderation: Tim Wiese

Einhörner, Yetis, Zyklopen, Basilisken, Chimären, Meerjungfrauen, Zentauren, der Phönix, der Greif, das Ungeheuer von Loch Ness und wie sie alle heißen. Fabelwesen und Wundertiere gibt es viele und faszinierend sind sie alle.

Manche werden geliebt, wie zum Beispiel das Einhorn, manche sind furchteinflößend, wie der Basilisk in den Büchern um Harry Potter. Und um alle ranken sich Mythen und Geschichten.

Doch gibt es diese Wesen wirklich? Das Ungeheuer von Loch Ness haben angeblich schon viele Menschen gesehen, auch wenn Forscher sagen, es sei nur ein riesiger Aal. Aber was ist mit den anderen Wesen? Gibt es einige von ihnen vielleicht wirklich?


08:00 Nachrichten (5 Min.)


08:05 Kakadu (55 Min.)
Kinderhörspiel
Drei Kurven bis zur Schule
Von Maraike Wittbrodt
Ab 8 Jahre
Regie: Karlheinz Liefers
Komposition: Lutz Glandien
Mit: Odi Zahavi, Julia Jäger, Paula Michels, Axel Wandtke, Steven Horn, Jens Bohnsack, Katharina Burowa, Günter Zschäckel
Produktion: Deutschlandradio Kultur 2005
Moderation: Patricia Pantel

Robert ist aus einem kleinen Ort in Mecklenburg nach Berlin gezogen und muss sich nun in seiner neuen Klasse behaupten.

Robert ist neun Jahre alt und vor wenigen Wochen mit seiner Mutter aus einem kleinen Ort in Mecklenburg nach Berlin gezogen. Er muss nur drei Kurven fahren, dann ist er in der Schule. Heute ist ein Fahrradausflug geplant. Robert liebt sein bunt angemaltes Fahrrad, aber Marie, ein Mädchen aus seiner Klasse, spottet über seine Klapperkiste. Sie fährt ihm in die Seite und als er stürzt, macht sie ihn vor allen lächerlich. Robert biegt ab, bummelt durch einen Spielzeugladen und lernt dort Bill, eine Actionfigur, kennen. Bill wartet schon lange auf ein Abenteuer, er springt in Roberts Rucksack und gemeinsam schmieden sie Rachepläne. Leider übertreiben die beiden und bekommen viel Ärger.

Maraike Wittbrodt, geboren 1953 in Berlin, studierte Philosophie und Soziologie, arbeitet als Kinder- und Jugendtherapeutin. Schreibt Texte für Film und Hörfunk.


09:00 Nachrichten (5 Min.)


09:05 Kakadu (25 Min.)
Magazin
Moderation: Tim Wiese
08 00 22 54 22 54


09:30 Sonntagsrätsel (30 Min.)
Moderation: Ralf Bei der Kellen
sonntagsraetsel@deutschlandfunkkultur.de


10:00 Nachrichten (5 Min.)


10:05 Plus Eins (114 Min.)

11:00-11:05 Nachrichten


11:59 Freiheitsglocke (1 Min.)


12:00 Nachrichten (5 Min.)


12:05 Studio 9 kompakt (25 Min.)
Themen des Tages


12:30 Die Reportage (30 Min.)


13:00 Nachrichten (5 Min.)


13:05 Sein und Streit (55 Min.)
Das Philosophiemagazin


14:00 Nachrichten (5 Min.)


14:05 Religionen (55 Min.)


15:00 Nachrichten (5 Min.)


15:05 Interpretationen (115 Min.)
Wege zu Beethoven (4/14)
"Tiefes Gefühl und munterer Scherz in schwesterlicher Eintracht"
Das "Erzherzog-Trio"
Gast: Gast: Harald Eggebrecht, Musikpublizist
Moderation: Ruth Jarre
(Teil 5 am 05.04.2020)

16:00-16:05 Nachrichten


17:00 Nachrichten (5 Min.)


17:05 Studio 9 kompakt (25 Min.)
Themen des Tages


17:30 Nachspiel (60 Min.)
Das Sportmagazin

18:00-18:05 Nachrichten

18:05-18:30 Nachspiel. Feature
Kalter Krieg und heiße Sprünge
Die Skisprung-Legenden Helmut Recknagel und Max Bolkart bei Olympia 1960
Von Wolf-Sören Treusch


18:30 Hörspiel (90 Min.)
Die einzige Geschichte
Von Friederike Roth
Regie: Heinz von Cramer
Mit: Carl Lange, Fritz Bachschmidt, Curt Bock, Paul Bürks, Solveig Thomas, Rosemarie Gerstenberg, Louise Martini, Christine Weber
Ton: Walter Jost
Produktion: SDR 1983
Länge: 84'24

Sechs Menschen warten auf den sich anzeigenden und doch nicht endgültig eintretenden Tod einer Frau, die ihnen nahe genug steht, um eine Art Anwesenheitspflicht beim Sterben zu erfüllen.

"Zum dritten Mal jetzt die letzte Ölung!" Vier Männer und zwei Frauen warten zusammen auf den immer deutlicher sich anzeigenden und doch nicht endgültig eintretenden Tod einer Frau, die ihnen allen offenbar nahe genug steht, um eine Art Anwesenheitspflicht beim Sterben zu erfüllen. Wartend versuchen sie, den Anlass des Wartens, den Tod, zu zerreden, und redend vertreiben sie ihre Angst.

Das Hörspiel war 1984 'Hörspiel des Monats' Februar. Aus der Jury-Begründung: "Aus extrem kurzen Dialogen zwischen vier alten Männern und zwei Frauen baut die Autorin ein Kammerspiel von großer poetischer Dichte auf. Erwartet und beredet wird der Tod einer fremden Frau im Nebenzimmer, deren Stimme sich immer wieder mit lyrischen Texten in die banalen, aggressiven, erinnernden, erzählenden Gespräche der Beteiligt-Unbeteiligten schiebt. Trauer hat da keinen Platz, drastisch werden Symptome des Leidens beschrieben, die alten Männer Adam, Adolf, Anton und August betrinken sich, werden immer widerlicher. 'Die einzige Geschichte' – das ist das Sterben, das die Autorin mit einer ganz bewussten Sprache aus den Verdrängungen des Alltags holt und in Geschichten von Leben und Lieben spiegelt."

Friederike Roth, 1948 in Sindelfingen geboren, lebt als Schriftstellerin und Übersetzerin in Stuttgart. War über 30 Jahre Hörspieldramaturgin beim SDR (SWR). Als Autorin bekannt wurde sie vor allem für ihr lyrisches und dramatisches Werk. Zahlreiche Auszeichnungen, darunter 1977 den "Leonce und Lena-Preis", 1983 den "Ingeborg-Bachmann-Preis" und den "Gerhart-Hauptmann-Preis", 2013 den "Gert-Jonke-Preis". Weitere Hörspiele: "Klavierspiele" (WDR/SDR 1980), "Der Kopf, das Seil, die Wirklichkeit" (SDR/RIAS Berlin 1981), "Krötenbrunnen" (SDR 1985, Hörspiel des Monats September 1985), "Nachtschatten" (SDR/NDR/RIAS Berlin 1984, Hörspielpreis der Kriegsblinden 1985), "Das Paar" (SDR/BR 1986) und "Erben und Sterben" (SDR/NDR 1992), "Abendlandnovelle" (SWR 2011).


20:00 Nachrichten (3 Min.)


20:03 Konzert (117 Min.)
Philharmonie Berlin
Aufzeichnung vom Nachmittag

Claude Debussy
"Prélude à l'après-midi d'un faune"
Danse ("Tarantelle styrienne"), für Orchester gesetzt von Maurice Ravel

Henri Tomasi
Konzert für Trompete und Orchester

César Franck
Sinfonie d-Moll

Håkan Hardenberger, Trompete
Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin
Leitung: Alain Altinoglu


22:00 Nachrichten (3 Min.)


22:03 Literatur (57 Min.)
Wer erhält den Preis der Leipziger Buchmesse für das beste Prosabuch?
Autorengespräche aus dem Schauspiel Leipzig
Moderation: Carsten Tesch und Jörg Plath
Aufzeichnung vom 22.02.2020

Am 23.03.2020 wird der Preis der Leipziger Buchmesse verliehen. Die nominierten Prosaautoren präsentieren ihre Bücher.


23:00 Nachrichten (5 Min.)


23:05 – 24:00 Fazit (55 Min.)
Kultur vom Tage
u.a. 70. Internationale Filmfestspiele Berlin
 

– Änderungen und Ergänzungen vorbehalten –
 

*


Quelle:
Deutschlandfunk Kultur – Programminformationen
9. Woche – 24.02. bis 01.03.2020
Hans-Rosenthal-Platz, 10825 Berlin
Hörerservice:
Telefon 01803/37 23 46
Telefax 01803/37 23 47
E-Mail: hoererservice@dradio.de
Interent: www.dradio.de


veröffentlicht im Schattenblick zum 14. Februar 2020

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