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TV - 3SAT/1140: Woche vom 20.07. bis 26.07.2019


3sat – 30. Programmwoche vom 20.07. bis 26.07.2019


Samstag, 20. Juli 2019


3satThementag: Abenteuer Wissenschaft
06:20 Genie und Geometrie (45 Min.) (HDTV)
Stonehenge und die Vermessung der Welt
Film von: Ronald P. Vaughan
(Erstsendung 25.11.2010)

In Europa sind etwa 50 000 Steinmonumente aus der Vorgeschichte registriert. Nach wie vor ist der ursprüngliche Zweck der Steinbauten ebenso rätselhaft wie die technische Machbarkeit. Orte wie Stonehenge, Carnac, Gizeh und Chartres stehen für geniale Bauwerke mit geheimnisvoller Symbolik und vielfältigen Beziehungen zur Erde und dem Kosmos. Die Reise durch Zeit und Raumplanung beginnt in Niederösterreich bei drei "Leebergen". Im Volksmund werden sie "Mugl" genannt, die Hügel nordwestlich von Stockerau. Höchst erstaunlich ist die Tatsache, dass die Verbindungslinie dieser Erdbauten ein Dreieck mit einem rechten Winkel bildet – vom Bundesamt nachgerechnet, ergibt sich ein Messfehler von 0,97 Prozent. In Glastonbury, wo mehr Legenden als anderswo in England beheimatet sind, wo die erste Kirche der Insel gebaut wurde und wo König Artus begraben sein soll, gelangt man zu einer anderen Erscheinungsform der Megalithkultur – zu gewaltigen Erdbauten. Der Hügel mit dem Namen "Tor" ist 156 Meter hoch und von Menschenhand zurecht geformt. Von Silbury Hill, der "Keltischen Pyramide" mit einer Höhe von 43 Metern und einer komplexen Innenstruktur aus Kalkstein, gelangt man zum Ort der größten Erd- und Steinbewegungen der Britischen Inseln, nach Avebury. Umgerechnet 20 000 Lkw-Ladungen Erdreich wurden hier bewegt und 100 Steinblöcke aufgestellt. Die vielleicht erstaunlichste Tatsache trat im Zuge der Arbeiten zu diesem Projekt zutage: das Stonehenge-Dreieck, gebildet von Avebury, Glastonbury Tor und Stonehenge. Die Entfernung der Mittelpunkte von Stonehenge und Avebury beträgt 27,83 Kilometer. Multipliziert man diesen Wert mit dem Faktor 1440 ergibt dies 40 075,20 Kilometer. Die Entfernung vom Messpunkt in Avebury zum Turm auf dem Tor in Glastonbury beträgt 66,792 Kilometer. Mit dem Faktor 600 multipliziert, ergibt dies erneut 40 075 Kilometer – der Äquator misst 40 075,016686 Kilometer. Mit Google Earth sind diese Zahlen nachprüfbar. Man wird auf drei Punkte kommen, wo diese Rechnung bis auf das letzte Komma stimmt. Wenn man nun bedenkt, dass 1440 auch als 24 mal 60 ausgedrückt werden kann, so ist die Entfernung von Stonehenge nach Avebury jene Strecke, die sich der Planet pro Minute am Äquator im Kreis bewegt. Aber auch weitere Merkwürdigkeiten finden sich in diesem Landschaftsdreieck. Die Dokumentation begibt sich auf die Spuren unserer genial geometrisch orientierten Vorfahren.


3satThementag: Abenteuer Wissenschaft
07:05 Herr der Himmelsscheibe (45 Min.) (UT)
Der Jahrtausendfund von Nebra
Film von: Michael Gregor
(Erstsendung 22.8.2010)

Der sensationelle Fund der Himmelsscheibe von Nebra gibt der Wissenschaft bis heute Rätsel auf. Jahrelang hatten Forscher untersucht, was es mit dieser 2,3 Kilo schweren Platte auf sich hat. Erst durch Professor Harald Meller, den Leiter des Landesamtes für Denkmalpflege und Archäologie in Halle, gelangte die Himmelsscheibe 2002 überhaupt wieder in den Besitz des Landes Sachsen-Anhalt. Zuvor war sie in einer beispiellosen Odyssee durch die Hände von Raubgräbern und Hehlern gegangen, bevor Harald Meller sie mithilfe von Interpol in Zürich bei einem spektakulären Zugriff für die Wissenschaft zurückgewann. Mit ausgefeilten Forschungsmethoden konnten der Scheibe bereits einige spannende Befunde entlockt werden. Mithilfe eines Birkenholzrestes am Schwertgriff des Beifundes wurde das Vergraben der Scheibe auf circa 1600 vor Christus datiert. Chemiker fanden heraus, dass das Kupfer der Bronzelegierung aus den Alpen, genauer, aus Mühlbach am Hochkönig in Österreich stammt. Das Filmteam konnte in dem prähistorischen Kupferbergwerk atemberaubende Aufnahmen machen und den Abbau und die Verarbeitung des Metalls detailgetreu nachstellen. Neben den Echtheitsanalysen standen für die Forscher weitere Rätsel im Raum: Wer hat die Scheibe gefertigt? Warum wurde sie gegossen? Welche Bedeutung haben die goldenen Sterne, der Vollmond, der Sichelmond, die Horizontbögen und der verzierte Bogen, der aussieht wie eine Barke? Bilden sie einfach nur Naturbeobachtungen ab, oder vermitteln sie ein System, das bereits in der Vorgeschichte das Zusammenspiel von Himmel und Erde erklärt? Der Astronom Rahlf Hansen vom Planetarium Hamburg machte eine faszinierende Entdeckung. Aufgrund der Auswertung babylonischer Schriften in dem Piktogramm der Scheibe erkennt er eine Schaltregel, eine Synchronisation von Mond- und Sonnenkalender. Doch wer konnte vor rund 4000 Jahren bereits eine solche geniale naturwissenschaftlich-mathematische Leistung erbringen? Welche Rolle spielten dabei die großen Bronzezeitfürsten wie der Fürst von Leubingen, der zur Zeit der Himmelsscheibe in unmittelbarer Nähe herrschte? Rätselhaft ist auch, dass die Scheibe offenbar nicht in einem Guss erstellt wurde. So befinden sich gleich drei verschiedene Goldchargen auf der Oberfläche. Offenbar wurde sie in mehreren Schritten überarbeitet und immer wieder von unterschiedlichen Herrschern in ihrer Bedeutung umgewidmet. Immer deutlicher wird, dass die Zeit der Himmelscheibe bereits ein intensives Netz von europäischen Handelswegen kannte. Über diese Straßen gelangten wohl auch das Gold und das Zinn nach Nebra. Die aktuellen Forschungsergebnisse belegen, dass beide Metalle aus dem südenglischen Cornwall kommen. Michael Gregor und Gerwin Dahm haben sich für "Terra X" erneut auf die Suche gemacht, das Geheimnis der Himmelscheibe zu enträtseln und den aktuellen Forschungsstand in einem spannenden Wissenschaftskrimi aufzuarbeiten.


Terra X
07:50 Sternstunden der Steinzeit (45 Min.) (HDTV, UT)
Film von: Alexander Hogh, Martin Papirowski
(Erstsendung 27.5.2018)

Vom Faustkeil bis zur ersten Metropole – die Dokumentation erzählt von den großen Erfindungen der Menschheit. Dabei beantwortet der Film auch die Frage, wie wir wurden, was wir heute sind. "Sternstunden der Steinzeit" erweckt die frühesten Errungenschaften der Menschheit zum Leben, erklärt die Zusammenhänge der bahnbrechenden Erfindungen und zeigt, wie es dem Menschen immer wieder gelungen ist, die von der Natur gesetzten Grenzen zu überwinden. Alles beginnt in einem fruchtbaren Tal im Osten Afrikas. Vor 2,5 Millionen Jahren kommen dort die noch affenartigen Vorgänger des Homo sapiens auf die Idee, Steine zu bearbeiten, um mit ihnen Fleisch von Kadavern zu schneiden. Die Erfindung des Faustkeils ist die erste Sternstunde der Steinzeit, mit der die erstaunliche Odyssee des Menschen auf dem Weg in die Zivilisation beginnt. Das Fleisch liefert ein Plus an Proteinen und fördert so die Entwicklung des Gehirns. Damit ist die Voraussetzung für die zweite Sternstunde etwa eine Million Jahre später gegeben: die Zähmung des Feuers, von den Griechen später im Mythos des Prometheus verewigt. Die Dokumentation präsentiert die entscheidenden Erfindungen, die es dem Menschen ermöglicht haben, in seiner Umwelt zu überleben und sie nach seinen Vorstellungen zu gestalten. Der Film beleuchtet aber auch alternative Stränge der Evolution und macht deutlich: Es hätte alles ganz anders kommen können. So besteht heute kaum noch Zweifel daran, dass unser Vetter, der Neandertaler, bereits die ersten Stufen der Zivilisation erklommen hatte: Er konnte sprechen und glaubte an ein Jenseits, ehe sein Weg abrupt endete. Der Film zeigt, wie Menschen auf der ganzen Welt unter ähnlichen Voraussetzungen zu ähnlichen Lösungen gekommen sind und wie sie unter besonderen Bedingungen einzigartige Formen der Zivilisation entwickelt haben. Mithilfe neuer wissenschaftlicher Methoden, etwa im Bereich der Paläogenetik, spürt der Film manchem Rätsel nach, das lange als unlösbar galt: Wann und wie wurde der erste Weizen domestiziert? Wie verhielten sich die Jäger und Sammler zu den frühen Bauern? Und wie sahen die ersten Europäer aus? Spektakuläre archäologische Entdeckungen belegen den erstaunlichen Erfindergeist unserer Vorfahren: Die ersten Waffen, 300 000 Jahre alte Holzspeere, sind bereits perfekt ausgearbeitet. Die ältesten Kunstwerke, 40 000 Jahre alt, stellen Skulpturen von Menschen, Tieren und rätselhaften Mischwesen dar. Das älteste Monumentalgebäude der Menschheit, Göbekli Tepe, wurde vor 12 000 Jahren errichtet und war ein Ort des Feierns und heiliger Rituale. Die Funde zeigen eindrücklich, dass das spirituelle Denken ebenso wichtig war für die Entwicklung der Zivilisation wie das Verständnis für Technik. Der Film erzählt auch davon, dass manchmal ganz unscheinbare Erfindungen zu den Sternstunden der Zivilisation zählen: So ermöglichte erst die Erfindung der Nähnadel dem Menschen, vor 25 000 Jahren der Eiszeit zu trotzen und in die kalten nördlichen Weltregionen vorzustoßen. Und mit der Konstruktion der Speerschleuder nutzte der menschliche Geist erstmals das Gesetz der Kraftumwandlung – und erfand so die erste Maschine der Menschheit. Die Dokumentation "Sternstunden der Steinzeit" stellt die entscheidenden Zusammenhänge in der geistigen Evolution des Menschen dar, verfolgt die Ausbreitung der Zivilisation über den Globus und spannt den Bogen von der Beherrschung des Feuers bis hin zur Entstehung der ersten Hochkulturen.


3satThementag: Abenteuer Wissenschaft
08:35 Das Rätsel um den ersten Flug (40 Min.) (HDTV, UT)
Film von: Tilmann Remme
(Erstsendung 24.7.2016)

Die Brüder Orville und Wilbur Wright gelten weltweit als Helden – als die ersten Menschen, die motorisiert geflogen sind. Doch stimmt das wirklich? Nach jahrelangen Recherchen ist der Luftfahrthistoriker John Brown sicher, dass dieser Ruhm einem anderen gebührt: dem Deutschen Gustav Weißkopf. Der Film geht dieser Behauptung nach und zeigt, wie die Forschung eines Einzelnen gängige Theorien ins Wanken bringen kann. Vor etwas mehr als 100 Jahren schreibt eine Erfindung Weltgeschichte: Der motorisierte Flug verändert unsere Welt so tiefgreifend wie kaum eine andere technologische Neuerung seit der Erfindung des Rads. Doch wer flog zuerst? Die Brüder Wright mit ihrem "Flyer" im Jahr 1903 – so wie wir es aus den Geschichtsbüchern kennen? Oder gebührt diese Ehre einem weitgehend unbekannten deutschen Einwanderer in die USA, dem aus Franken stammenden Ingenieur Gustav Weißkopf? Bereits in den 30er-Jahren des vergangenen Jahrhunderts stellt die amerikanische Journalistin Stella Randolph aufgrund intensiver Recherchen und der Befragung von Augenzeugen diese Behauptung auf und bringt damit die Familie Wright gegen sich auf. Wie zuverlässig sind diese Augenzeugenberichte, nach denen sich Weißkopf schon zwei Jahre vor den Wrights mit seinem Fluggleiter, dem Modell "Nr. 21", in die Lüfte schwang? Und wurde die Rolle Weißkopfs unter anderem von den Wrights jahrzehntelang heruntergespielt? Warum widmen sich Historiker heute nicht den neuen Erkenntnissen zu einem möglichen Erstflug Weißkopfs? Welche Rolle spielt ein ominöser Vertrag, den das Smithsonian-Museum in Amerika mit den Wright-Brüdern abschloss? Mithilfe des Historikers und Flug-Experten John Brown begibt sich der Film auf Spurensuche in Deutschland und den USA, um das Rätsel zu lösen, wer als Erster einen motorisierten Flug durchgeführt hat. Der begeisterte Pilot John Brown arbeitete in verschiedenen Positionen der Flugindustrie, bevor er sich 1996 der Geschichte menschlichen Fliegens zuwandte. Am prestigeträchtigen Smithsonian-Institut in Washington stößt er auf die Geschichte von Gustav Weißkopf und der Brüder Wright. Sie lässt ihn nicht wieder los.


3satThementag: Abenteuer Wissenschaft
09:15 Claude Dornier – Pionier der Luftfahrt (90 Min.) (HDTV, UT)
Film von: Thomas Wartmann, Kerstin Horner
(Erstsendung 15.9.2018)

Claude Dornier (1884-1969) war ein Pionier der Luftfahrt. 68 Flugzeugtypen wurden im Hause Dornier entwickelt, viele davon nach revolutionärem Konzept und ihrer Zeit weit voraus. Die Dokumentation zeigt das Leben des deutsch-französischen Flugzeugkonstrukteurs, sein Werk und seine Zeit in seltenen Archivbildern und in Animationen. Bis heute bauen Dorniers Enkel auf den Philippinen und in München Wasserflugzeuge auf Grundlage seiner Ideen. Angetrieben vom "Drange, etwas in der Luft zu betreiben", schreibt Claude Dornier Luftfahrtgeschichte. Er, der selbst nicht fliegen konnte, wirkte von den Anfängen der Luftfahrt bis zur Landung auf dem Mond. Für die einen ist er ein besessener Konstrukteur und Visionär – ein Querdenker -, für die anderen ein geschickter Unternehmer, der einen Konzern mit bis zu 23 000 Beschäftigten führte. Schicksalhaft machen ihm politische Entwicklungen immer wieder einen Strich durch die Rechnung. Im Ersten und Zweiten Weltkrieg, aber auch im Kalten Krieg, erfüllt Dornier die Wünsche der Militärs nach neuen Flugzeugen, die, kaum fertiggestellt, nicht mehr gebraucht werden. Eigentlich will Claude Dornier Architekt werden, als er sich 1903 zum Studium an der Technischen Universität München entschließt. Sein erster Entwurf für eine Flugmaschine (1907) fällt bei seinem Professor durch – "weil mein Apparat nicht fliegen konnte", so Dornier. Statt eines Propellers hatte er sich einen Antrieb ähnlich dem eines Raddampfers ausgedacht. Sein erstes, erfolgreiches Ingenieurswerk ist schließlich eine Vorrichtung für den Transport von Särgen ins Krematorium. Dornier träumt von einer Anstellung bei Luftschiffbau Zeppelin, die er 1910 auch tatsächlich bekommt. Für den Grafen, von Skeptikern auch der "Narr vom Bodensee" genannt, entwickelt er zu Beginn des Ersten Weltkrieges ein Wasserflugzeug, dass eine Tausend-Kilo-Bombe über London abwerfen soll. Zwar wird einen Tag vor dem geplanten Erstflug Dorniers erstes Flugzeug von einem Sturm zerstört, aber er hat das Thema gefunden, das sein Leben bestimmen soll: Flugboote, fliegende Schiffe, die im Wasser starten und landen und Ozeane überqueren können. Mit dem Wasserflugzeug Dornier WAL, das auch der Polarforscher Roald Amundsen bei seiner Nordpolexpedition einsetzt, gelingt Dornier in den 1920er-Jahren der internationale Durchbruch. Und die zwölfmotorige DO X, damals das größte Flugzeug der Welt, schafft den Sprung über den Atlantik. Am 27. August 1931 landet die luxuriös ausgestattete DO X im Hafen von New York und wird von jubelnden Massen empfangen. Bei den Nazis stößt Dornier auf Misstrauen. Man mag ihn nicht, aber man braucht ihn. Nur widerstrebend tritt er 1940 in die NSDAP ein und leistet seinen Beitrag für die Rüstungsmaschinerie. Nach dem Zweiten Weltkrieg führt Claude Dornier den Konzern mit eiserner Hand, entscheidet wie ein Autokrat alles selbst und legt großen Wert darauf, dass die Firma in den Händen der Familie bleibt. Die ist bereits in zwei Lager geteilt: in das der älteren Brüder aus erster Ehe – die "Großen" genannt – und in das der drei jüngeren Brüder – die "Kleinen" genannt. Nach dem Tod des Konzerngründers Claude 1969 kommt es zum offenen Konflikt der beiden Lager, Testamentsvollstrecker rangeln um Geschäftsanteile. Der Zerfall des eigentlich florierenden Familienunternehmens beginnt. Geschickt nutzt der damalige baden-württembergische Ministerpräsident Lothar Späth die Querelen in der Familie Dornier für seine Absicht, die deutsche Luft- und Raumfahrtindustrie zu entprivatisieren. Bei einem Verhandlungsmarathon in der Villa Reitzenstein spielt er die sechs Erbenstämme gegeneinander aus. Der Coup gelingt: Daimler Benz erwirbt die Mehrheit bei Dornier. Später geht der Konzern in der halbstaatlichen DASA, dann in Airbus auf. Das Familienunternehmen Dornier hat aufgehört zu existieren. Doch bis heute ist die deutsche Luftfahrt- und Technikgeschichte ohne den Namen Dornier nicht denkbar. Erinnerungen des Luftfahrtpioniers, seltene Archivbilder und Animationen bilden die Grundlage der dokumentarischen Spurensuche von Thomas Wartmann und Kerstin Horner. In Interviews mit Experten und Mitgliedern der Familie Dornier, die bis heute in München und auf den Philippinen Wasserflugzeuge nach den Konstruktionsideen Claude Dorniers bauen, geht der Film der Frage nach der treibenden Kraft des legendären Flugzeugbauers nach.


3satThementag: Abenteuer Wissenschaft
10:45 Sieg der Dampfrakete (45 Min.) (HDTV, UT)
Film von: Christian Heynen
(Erstsendung 23.1.2011)

George Stephenson, Sohn eines Grubenarbeiters, war es, der in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts der Eisenbahn als beherrschendes Transport- und Verkehrsmittel zum Durchbruch verhalf. Ohne Schulbildung gelang es Stephenson, Ingenieur einer der größten englischen Kohlegruben zu werden und die erste brauchbare Dampflokomotive zu entwickeln. Doch seine Gegner setzten alle Hebel in Bewegung, um Stephensons Traum zu torpedieren. Ein Kampf, der mit Sabotage, Fäusten und Anwälten geführt wurde. Der Film "Sieg der Dampfrakete" zeigt die bahnbrechende technische Leistung sowie die Geschichte von George Stephenson und erweckt dieses umwälzende Kapitel der Technikgeschichte an Originalschauplätzen und mit aufwendigen Inszenierungen zum Leben und zeigt den Siegeszug der Eisenbahn bis zu den modernsten Hightech-Zügen von heute.


3satThementag: Abenteuer Wissenschaft
11:30 Sieg der Feuermaschine (45 Min.) (HDTV, UT)
Film von: Achim Scheunert
(Erstsendung 15.2.2009)

James Watt hat mit seiner Erfindung der Dampfmaschine einen gewaltigen Umbruch in der Menschheitsgeschichte bewirkt und die industrielle Revolution im 19. Jahrhundert erst möglich gemacht. 1776 läuft die Dampfmaschine, an der er zwölf Jahre gearbeitet hat. James Watt ist klar: Die Erfindung ist äußerst brisant. Neider, Konkurrenten und Spione vieler Länder versuchen mit allen Mitteln, die Konstruktionsgeheimnisse in ihren Besitz zu bringen. Durch die Dampfmaschine wird es möglich, Kohle und Erz in Mengen zu fördern wie nie zuvor. Es entstehen Hochöfen und Eisenhütten, Tausende von Spindeln und Webstühlen werden mit Dampfmaschinen angetrieben – auch wenn das für die alten Manufakturen und Hausgewerbe in England den Untergang bedeutet. Zur Bedienung der neuen Arbeitsmaschine reichen niedrig bezahlte, ungelernte Arbeiter, auch Frauen und Kinder. "Sieg der Feuermaschine" erzählt von der Dampfmaschine und ihrem Erfinder James Watt.


3satThementag: Abenteuer Wissenschaft
12:15 Das Diesel-Rätsel (45 Min.) (HDTV, UT)
Film von: Christian Heynen
(Erstsendung 16.1.2011)

Rudolf Diesel und der Dieselmotor: Nach Diesels gesellschaftlichem Aufstieg und seinen ersten Erfolgen feindeten Konkurrenten und Wissenschaftler Diesel und seine Erfindung an. Schließlich kam er unter mysteriösen Umständen während einer Schiffsreise ums Leben. Bis heute gibt es Zweifel an der offiziellen Version: "Selbstmord". Denn Diesel hatte mächtige Feinde, weil er seine Patente auch in Frankreich und England lizenzieren ließ. "Das Diesel-Rätsel" gibt Einblick in die Erfindung des Dieselmotors Ende des 19. Jahrhunderts und lässt das bewegende Schicksal von Rudolf Diesel lebendig werden. Er begibt sich auf spannende Spurensuche, in der Diesels mysteriöses Verschwinden detektivisch beleuchtet und der abenteuerliche Weg des Erfinders sowie seiner weltbewegenden Erfindung verfolgt wird. Die Dokumentation zeigt auch, wie der von Rudolf Diesel erfundene Motor zum Rückgrat der gesamten Weltwirtschaft geworden ist. 85 Prozent des Welthandels verlaufen über See, angetrieben von Dieselmotoren, teilweise so groß wie ein mehrstöckiges Mehrfamilienhaus und mit der unglaublichen Kraft von fast 100 000 PS.


3satThementag: Abenteuer Wissenschaft
13:00 Kampf um den heißen Draht (40 Min.) (HDTV, UT)
Film von: Christian Heynen
(Erstsendung 8.2.2009)

Alexander Graham Bell, ein schottischer Erfinder und Taubstummenlehrer, arbeitet in jahrelanger Nachtarbeit neben seiner beruflichen Tätigkeit an der elektrischen Übertragung von Sprache. Auf der anderen Seite der Welt stehen der Erfinder Elisha Gray und der größte Weltkonzern, die Western Union Telegraph Company, die mit allen Mitteln versuchen, vor Bell ans Ziel zu kommen. Es ist ein harter Wettkampf, an dessen Ende eine umwälzende Innovation steht. Und wegen des noch lange schwelenden Streits um den wahren Erfinder ist diese Geschichte auch ein großer Krimi der Technikgeschichte. Die Dokumentation "Kampf um den heißen Draht" ermittelt die verblüffenden Hintergründe des Forscherkampfes im 19. Jahrhundert um eine der wichtigsten Erfindungen unseres Zeitalters: das Telefon.


3satThementag: Abenteuer Wissenschaft
13:40 Das unsichtbare Netz (45 Min.) (UT)
Film von: Axel Engstfeld
(Erstsendung 20.2.2011)

Noch zu Beginn des 20. Jahrhunderts konnten Schiffe nur bei Sichtkontakt durch Flaggensignale miteinander kommunizieren. Das wollte der Elektroingenieur Guglielmo Marconi ändern. In England gelang es dem Italiener, für seine Erfindung der drahtlosen Telegrafie das Patent zu bekommen. Doch da traten mächtige Gegner auf den Plan, vor allem der deutsche Kaiser Wilhelm II., der den militärischen Nutzen der bahnbrechenden Erfindung erkannt hatte. Nach einer dramatischen, abenteuerlichen Geschichte von Erfolgen und Niederlagen kam schließlich der entscheidende Durchbruch für Marconi durch eine der größten Tragödien in der Schifffahrt, den Untergang der "Titanic". Nach der öffentlichen Bekanntmachung, dass die Überlebenden nur "durch Herrn Marconi und seine wunderbare Erfindung" gerettet wurden, weil die Funksignale der Marconi-Funker auf der untergehenden "Titanic" andere Schiffe herbeigeholt hatten, war der Siegeszug der drahtlosen Telekommunikation nicht mehr aufzuhalten. Marconis Erfindung wurde zum Einstieg in ein neues Kommunikationszeitalter, in die interkontinentale, globale Kommunikation. Im Jahr 1909 erhielt er für seine Verdienste um die Entwicklung der drahtlosen Telegrafie den Nobelpreis für Physik. Als Guglielmo Marconi am 20. Juli 1937 mit 63 Jahren starb, hielt die Welt zu seinen Ehren den Atem an: Sämtlicher Funkverkehr wurde für zwei Minuten ausgesetzt. "Das unsichtbare Netz" zeigt, wie es zur epochalen Entwicklung der Funktechnik kam.


3satThementag: Abenteuer Wissenschaft
14:25 Marie Curie (95 Min.) (HDTV, UT)
Spielfilm Deutschland / Polen, 2016

Rollen und Darsteller:
Marie Curie – Karolina Gruszka
Paul Langevin – Arieh Worthalter
Pierre Curie – Charles Berling
Bronia – Izabela Kuna

Regie: Marie Noelle

1903 erhalten die beiden Forscher Marie und Pierre Curie gemeinsam mit ihrem Professor Henri Becquerel den Physik-Nobelpreis für den Nachweis der spontanen Radioaktivität. Nie zuvor hatte eine Frau einen Nobelpreis erhalten – Marie Curie wurde so zu einer Ikone ihrer Zeit. Doch die Freude über die Anerkennung ihrer Leistungen währt nicht lange, denn ihr Ehemann Pierre Curie kommt wenige Jahre später bei einem Unfall ums Leben. Nun ist Marie alleine mit ihren zwei Kindern. Sie stürzt sich wie besessen in die Arbeit. "Pierre hätte es so gewollt!": Da ist sie sich sicher. Und so übernimmt sie nur wenige Wochen nach seinem Tod seine Vorlesungen an der Sorbonne. Zwei Jahre später wird ihr der Lehrstuhl für Allgemeine Physik offiziell übergeben. Marie Curie ist somit die erste Professorin an der Sorbonne. Trotz ihrer Brillanz fällt es ihr immer wieder schwer, sich in der von Männern dominierten Wissenschaft zu behaupten. Dennoch forscht die Visionärin beharrlich weiter, lebt den mühevollen Alltag als alleinerziehende Mutter und kämpft für die Gleichberechtigung mit den männlichen Kollegen. Auch die Liebe kehrt zurück in Marie Curies Leben. Nach langer Trauer um Pierre verliebt sie sich in den verheirateten Wissenschaftler Paul Langevin und beginnt mit ihm eine leidenschaftliche Affäre. Als Pauls gekränkte Ehefrau davon erfährt, hetzt sie die Pariser Presse auf das Liebespaar. Der Zeitpunkt dafür könnte kaum ungünstiger sein, denn gerade jetzt bewirbt sich Marie Curie um die Aufnahme in die Académie des sciences. Außerdem ist sie erneut für einen Nobelpreis vorgesehen.


3satThementag: Abenteuer Wissenschaft
16:00 Isaac Newton – Ein Mann verändert die Welt (50 Min.) (HDTV)
Film von: Renny Bartlett
(Erstsendung 29.3.2019)

Isaac Newton wird als das größte Genie der Wissenschaft gefeiert. Man sagt, er habe die Naturgesetze umgeschrieben, nachdem er den legendären Apfel von einem Baum in seinem Garten fallen sah. Obwohl er seine Schlüsse aus logischem Denken, Experimenten und Beobachtungen zog, hatte Newton auch eine irrationale Seite: Er war ein Eremit und Tyrann, getrieben von der Besessenheit, über die Grenzen des Wissenschaftsbegriffs hinaus ins Okkulte einzutauchen. Diese fesselnde Seite seiner Persönlichkeit offenbart seine Hitzköpfigkeit und sein starkes Ego ebenso wie seine tiefe Religiosität und seine illegale Praxis der Alchemie. Mithilfe selten gezeigter Dokumente, Interviews führender Wissenschaftler und Spielszenen, in denen Newton und seine Zeitgenossen mit Originalzitaten zu Wort kommen, stellt der Film von Renny Bartlett den Mann hinter dem Mythos vor. Er lässt den Magier hinter dem Wissenschaftler besser begreifen und erweckt das wahre Genie höchstpersönlich zum Leben.


3satThementag: Abenteuer Wissenschaft
16:50 Rätselhafte Welt der Quanten (40 Min.) (HDTV)
Film von: Julia Zipfel
(Erstsendung 28.3.2019)

Ohne die Erkenntnisse der Quantenphysik würde vieles in unserem modernen Leben nicht funktionieren. Es gäbe etwa keine Lasertechnologie oder optische Speichermedien wie CDs und DVDs. Die Bedeutung der Quantenphysik für Datensicherheit und Rechengeschwindigkeit - Kryptografie und Quantencomputer – ist enorm. Seit über einem Jahrhundert stellen die Entdeckungen und Theorien der Quantenphysik die Ordnung der klassischen Mechanik auf den Kopf. Laser haben zahlreiche Anwendungsmöglichkeiten in Technik und Forschung sowie im täglichen Leben: von einfachen Entfernungs- und Zeitmessgeräten über Schneid- und Schweißwerkzeuge bis hin zum Laserskalpell. Auch wären optische Speichermedien wie CDs, DVDs und Blu-Ray-Discs ohne den Laser nicht möglich. Für ihre Forschungen, die zur Entwicklung der Laserpinzette für Augen-Operationen geführt haben, erhielten Arthur Ashkin, Gérard Mourou und Donna Strickland den Physik-Nobelpreis 2018. Die Wissenschaftsdokumentation "Rätselhafte Welt der Quanten" greift Alltagsgegenstände wie DVD-Player oder Digitalkameras auf und erklärt anhand ihrer Funktionen die unglaublich klingenden Theorien von verschränkten Teilchen, abstoßender Schwerkraft und einer völlig neuen Theorie vom Entstehen unserer Welt. Animationen veranschaulichen die physikalischen Grundlagen und bebildern die theoretischen Vorgänge in der für uns nicht sichtbaren und dennoch sehr realen Welt. Zu Wort kommen der österreichische Physiker Dr. Rupert Ursin, Professor Dr. Wolfgang Tittel von der University of Calgary, Dr. Jay M. Gambetta vom IBM Thomas J. Watson Research Center und Juniorprofessor Dr. Matthias Schott vom CERN.


3satThementag: Abenteuer Wissenschaft
17:30 Schöne neue Gentechnik (45 Min.) (HDTV)
Neue Hoffnung in der Medizin
Film von: Gregor Eppinger, Anna Grün
(Erstsendung 14.4.2016)

Ein neues biotechnisches Werkzeug, die Genschere CRISPR, revolutioniert die Gentechnik. Und beflügelt die Hoffnung, dass lange ersehnte Gentherapien nun endlich zur Anwendung kommen. Sogar die Heilung von Krebs oder Aids scheint greifbar. Gleichzeitig ist aber auch die Manipulation von Embryonen möglich und somit das "Designer-Baby." Mit der Genschere gelingen präzise Eingriffe im Erbgut bei Mikroorganismen, Pflanzen, Tieren oder Menschen. Das Verfahren wird auch "Genome Editing" genannt. Entdeckt haben es zwei Biochemikerinnen, Jennifer Doudna von der University of California in Berkeley, und Emmanuelle Charpentier, die seit Oktober 2015 Direktorin am Berliner Max-Planck-Institut für Infektionsbiologie ist. Defekte Gene werden nicht ersetzt wie bisher – sondern buchstäblich geheilt. Mit CRISPR könnten endlich die Hoffnungen auf eine wirksame und deutlich weniger gefährliche Gentherapie erfüllt werden. Toni Cathomen, Professor für Zell- und Gentherapie am Universitätsklinikum Freiburg: "Man muss da wirklich von einer CRISPR-Revolution sprechen. Weil sich die Technologie so schnell verbreitet und jedes Labor sie anwenden kann." Sein Ziel ist es, HIV-Infektionen zu heilen. Menschen mit einem Defekt im CCR5-Gen können vom HI-Virus nicht oder nur schlecht befallen werden. Ihren Zellen fehlt an der Oberfläche ein Protein, das dem Erreger als Andockstelle dient. Die Suche nach einem geeigneten Knochenmark-Spender mit dem schützenden Gendefekt ist nur selten erfolgreich. Leichter könnte es sein, HIV-Infizierte mit eigenen Zellen zu heilen. Dazu müssten die Gentherapeuten ihnen Knochenmark entnehmen, das CCR5-Gen zerstören und die nun immunen Zellen wieder übertragen. Im Labor ist das Toni Cathomen bereits gelungen. Der US-Genetiker George Church wiederum will mithilfe von CRISPR Schweine-Organe für die Transplantation im Menschen herstellen. Trotz intensiver Forschung vertragen sich Gewebe von Mensch und Schwein nur sehr schlecht – unter anderem, weil in der Entstehungsgeschichte der Tiere zahlreiche Viren mit dem tierischen Erbgut verschmolzen sind. Sie stellen für den Menschen ein schwer kalkulierbares Risiko dar. Durch CRISPR ist George Church einem virenfreien Schweinegenom näher gerückt. 62 der im Erbgut eingebauten Viren hat der Harvard-Forscher aus der DNA ausradiert – präzise und auf einen Schlag. Auch beim Kampf gegen Malaria könnte Gentechnik eine Rolle spielen. Einige Wissenschaftler arbeiten mit Genome Editing an der malariaresistenten Mücke. Dazu wird ein Gen eingefügt, das die Übertragung der Krankheit verhindert. Dies sind nur erste Beispiele – den Ideen der Forscher scheinen keine technischen Grenzen gesetzt. Die Genschere ist neben ihrer einfachen Handhabung auch günstig in der Anwendung und eröffnet damit seltenen Krankheiten eine neue Chance auf Heilung. Die aktuellen Entwicklungen in der Gentechnik überschlagen sich, eröffnen Möglichkeiten, bergen Risiken – und zwingen uns zu Entscheidungen, die grundsätzlicher nicht sein könnten. Die biotechnischen Möglichkeiten zur Manipulation von Leben sind bereits in den Laboren rund um den Globus angekommen. Selten haben wir in den vergangenen Jahrzehnten gesehen, dass eine Entwicklung die Wissenschaft so elektrisiert hat. Genome Editing trifft in all seinen Anwendungsgebieten mitten in die seit 40 Jahren hitzig geführte Auseinandersetzung mit Gentechnik. Ob positiv oder negativ: Die Auswirkungen auf unser Leben sind immens und werden sehr bald schon konkret. Die 3sat-Wissenschaftsdokumentation "Schöne neue Gentechnik" widmet sich in zwei Teilen dieser neuen Entwicklung. Im ersten Teil ging es vor allem um die grüne Gentechnik, also um den Einsatz bei Pflanzen. Im zweiten Film geht es um die Entwicklungen in der Medizin - die "rote Gentechnik".


3satThementag: Abenteuer Wissenschaft
18:15 nano spezial (30 Min.) (HDTV)
Züchters Traum
(Erstsendung 7.4.2016)

Noch sind Deutschlands Äcker praktisch gentechnikfrei, selbst die Forschung an genverändertem Saatgut ist auf dem Rückzug, aber das könnte sich bald ändern. In den letzten Jahren wurde eine Technologie entwickelt, die alles bisher Dagewesene auf den Kopf stellt: CRISPR/Cas 9. Genetische Manipulationen lassen sich mit diesem "Genome Editing" zielgerichtet und sehr einfach durchführen. Während es mit klassischer Gentechnik sehr aufwendig ist, zum Beispiel eine Herbizid-Resistenz zu erzeugen, lassen sich mit CRISPR neue Sequenzen am Computer designen. Die Wunschliste der Pflanzenzüchter nach neuen Eigenschaften dürfte damit schnell wachsen. Außerdem lassen sich die Ergebnisse nicht von klassischer Züchtung unterscheiden. Die neue Technologie kann großartige Chancen bringen, gleichzeitig wird sie die Auseinandersetzungen um gentechnisch veränderte Pflanzen und Tiere verschärfen: Wie kann garantiert werden, dass sich die Veränderungen nicht in den Wildbestand auskreuzen? Wie transparent bleiben die Verfahren? Welche Eingriffe sollen überhaupt erlaubt sein? Wie kann das Risiko unerwünschter Veränderungen kontrolliert werden? Alles deutet darauf hin, dass das Designen von Pflanzen und Tieren bald einen ganz neuen Status erreichen wird. In "nano spezial: Züchters Traum" begegnet Ingolf Baur Befürwortern und Gegnern des "Genome Editing". Er besucht die Labore der entscheidenden Player beim Design von Nahrungspflanzen und Zuchttieren.


3satThementag: Abenteuer Wissenschaft
18:45 Leonardo da Vinci – Der Genie-Code (45 Min.) (HDTV, UT)
Film von: Matthias Unterburg
(Erstsendung 15.3.2009)

Leonardo da Vinci, Universalgelehrter, Künstler und Erfinder, überschritt die Grenzen seiner Zeit. Leonardo da Vinci ist der Inbegriff des Genies. Und doch liegt sein Leben bis heute in rätselhaftem Dunkel. Um die Wirklichkeit zu verstehen, überschritt er alle Grenzen. Ist ihm das zum Verhängnis geworden? Seine Geheimnisse zeichnet er auf, in rätselhafter Schrift, auf Tausenden von Seiten. Enthalten sie einen geheimen Code? Er schafft die berühmtesten Gemälde der Welt. Jeder kennt seine Mona Lisa und ihr geheimnisvolles Lächeln. Welche geheimen Botschaften hat er darin hinterlassen? Opulent gestaltet folgt die Dokumentation diesen Fragen – und dem Leben Leonardo da Vincis, dem Inbegriff menschlicher Genialität. Ausgangspunkt der spannenden Erzählung sind dabei die vielen Tausend Seiten der Aufzeichnungen von Leonardos eigener Hand – eine in der Geschichte einzigartige Überlieferung. Mit ihrer Hilfe folgt der Historiker Professor Bernd Roeck von der Universität Zürich an den Originalorten in Italien den großen Rätseln, die uns Leonardo da Vinci hinterlassen hat. Unterstützt von den erstaunlichen Erkenntnissen weiterer Wissenschaftler in Deutschland und Italien entsteht das Psychogramm eines durch und durch ungewöhnlichen Mannes, der alle Grenzen seiner Zeit sprengte – und dessen Träume und Visionen uns bis heute beschäftigen.


3satThementag: Abenteuer Wissenschaft
19:30 Leonardo da Vinci – Was erfand er wirklich? (45 Min.) (UT)
(Erstsendung 30.3.2018)

Leonardo da Vinci gilt als eines der größten Genies aller Zeiten. Doch neueste Forschung enthüllt, dass viele seiner Ideen schon existierten, bevor er sie in seinen Zeichnungen festhielt. Leonardo hat viele Rätsel aufgegeben. Seine viele Tausend Seiten umfassenden Aufzeichnungen enthalten futuristische Kriegsmaschinen und Flugapparate. Aber ist er wirklich ihr Schöpfer, oder ist seine Leistung eher, dass er die Erfindungen seiner Zeit sammelte? Leonardo da Vinci wird als brillanter Erfinder gefeiert, und viele seiner visionären Entwürfe begegnen uns tagtäglich. Er gilt als der Entwickler des Kugellagers, der Tauchglocke und unzähliger Flugapparate. Mithilfe eines Teams internationaler Experten folgt "Terra X" der Frage, ob einige Erfindungen möglicherweise voreilig Leonardo da Vinci zugeschrieben worden sind. Eine Antwort lässt sich in Leonardos Arbeitsbüchern finden. Etwa 7000 von rund 13 000 Seiten sind erhalten, gefüllt mit Zeichnungen und Notizen in einer schwer entzifferbaren Spiegelschrift. Wissenschaftler verglichen Zeichnungen aus dem 15. Jahrhundert des berühmten Ingenieurs Mariano di Jacopo, besser bekannt als Taccola, mit den Skizzen Leonardos. Parallelen zwischen Taccolas Aufzeichnungen und Leonardos Notizbüchern sind deutlich zu erkennen. Und es gibt Belege dafür, dass Leonardo da Vinci die Schriften des 70 Jahre älteren Taccola tatsächlich kannte. In seiner Bibliothek wurde ein Buch von Taccola mit Leonardos handschriftlichen Notizen gefunden. Ein darin skizzierter Fallschirm findet sich etwa auch in den Büchern Leonardos. Eine Erfindung, die ebenfalls Leonardo da Vinci zugesprochen wird, ist eine Kriegsmaschine, die ihrer Zeit um Jahrhunderte voraus war: der Panzer. Doch Historiker sind überzeugt, dass der Panzer in Grundzügen schon lange zuvor entworfen worden war. Knapp 50 Jahre vor Leonardos Geburt erscheint das Werk "Bellifortis", eine bebilderte Handschrift, die sich der Kriegskunst widmet. Im "Bellifortis" ist ein Panzer dargestellt, der dem von Leonardo stark ähnelt. Vermutlich übernahm Leonardo Jahrzehnte später einzelne Details aus diesen Entwürfen für seinen eigenen, komplexeren Panzer. Szenisch belebt durch anspruchsvolle Re-Inszenierungen, führt die "Terra X"-Dokumentation an Originalschauplätze, rekonstruiert bemerkenswerte Erfindungen mithilfe von 3-D-Animationen und zeigt, dass es vor allem Leonardos Verdienst ist, dass Wissen wiederentdeckt, weiterentwickelt und für die Nachwelt erhalten wurde.


3satThementag: Abenteuer Wissenschaft
20:15 Der Medicus (175 Min.) (HDTV, AD, Dolby Surround, UT)
(The Physician)
Spielfilm Deutschland, 2013

Rollen und Darsteller:
Rob Cole – Tom Payne
Bader – Stellan Skarsgård
Shah Ala ad Daula – Olivier Martinez
Rebecca – Emma Rigby
Karim – Elyas M'Barek
Davout Hosein – Fahri Yardim

Regie: Philipp Stölzl

Im England des frühen 11. Jahrhunderts muss der junge Halbwaise Rob Cole hilflos mit ansehen, wie seine Mutter an einer unheilbaren Krankheit stirbt. Das Erlebnis prägt ihn nachhaltig. Rob schließt sich einem fahrenden Bader an, der ihn in das medizinische Halbwissen des Mittelalters einweiht. – Regisseur Philipp Stölzl verfilmt Noah Gordons Weltbestseller "Der Medicus" als bildgewaltige Reise ins Mittelalter. Als der Wanderheiler allmählich sein Augenlicht verliert, übernimmt sein Zauberlehrling Rob bald die "Behandlungen" – für die Patienten eher schmerzhafte als heilsame Prozeduren. Von einem jüdischen Medicus, der dem fast Erblindeten durch einen kunstvollen Eingriff das Augenlicht wiedergibt, erfährt Rob, dass es außer seinem bescheidenen Wissen eine sehr viel weiter entwickelte Heilkunst gibt. Elektrisiert macht er sich auf den Weg in die persische Stadt Isfahan, wo der sagenumwobene Ibn Sina Medizin lehrt. Dank seiner erstaunlichen Fähigkeiten avanciert Rob bald zum Meisterschüler des Universalgelehrten. Als in Isfahan die Pest wütete, findet Rob heraus, dass Rattenflöhe den Erreger übertragen. Dank seiner Entdeckung wird die Epidemie eingedämmt. Ein phänomenaler Erfolg, doch der gefeierte Mediziner ist nicht zufrieden. Rob will das Geheimnis jener unheilbaren Krankheit lüften, an der auch seine Mutter starb. Trotz ausdrücklichen Verbots seines Lehrmeisters obduziert Rob heimlich eine Leiche und beginnt zu verstehen, dass die berüchtigte "Seitenkrankheit" eine Blinddarmentzündung ist. Mit diesem Wissen rettet er sogar dem Schah das Leben. Doch er wird an die Mullahs verraten, fanatische Koraneiferer, in deren Augen Ibn Sina und seine Schüler sich gegen Gott versündigen. Mit dem Überfall der kriegerischen Seldschuken, die den Mullahs zur Seite stehen, endet in Isfahan die Epoche der freien Wissenschaft. Ibn Sina verübt Selbstmord. Im letzten Moment rettet Rob seine große Liebe Rebecca aus den Fängen ihres Gatten, der die Ehebrecherin nach alter Tradition steinigen will. In ihrer Begleitung kehrt der Medicus nach England zurück, wo er seine Kenntnisse in den Dienst der freien Forschung stellt.


3satThementag: Abenteuer Wissenschaft
23:10 Challenger – Ein Mann kämpft für die Wahrheit (90 Min.) (HDTV, AD, UT)
(The Challenger)
Spielfilm USA, 2013

Rollen und Darsteller:
Richard Feynman – William Hurt
Donald Kutyna – Bruce Greenwood
William Rogers – Brian Dennehy
Sally Ride – Eve Best
Larry Mulloy – Kevin McNally

Regie: James Hawes

Es ist ein weltumspannender Schock, als am 28. Januar 1986 das Space Shuttle der amerikanischen "Challenger"-Mission in 15 Kilometern Höhe explodiert – nur 73 Sekunden nach seinem Start. Alle sieben Astronauten kommen ums Leben. Im Angesicht dieser nationalen Tragödie und des bislang schwersten Unfalls in der Raumfahrtgeschichte der USA lässt Präsident Ronald Reagan eilig eine Untersuchungskommission einberufen, in die auch der Physik-Professor Dr. Richard Feynman geladen wird. Feynman, Gewinner des Nobelpreises und eine internationale Koryphäe auf seinem Gebiet, zeigt sich zunächst unwillig. Er möchte nicht mehr in politische Angelegenheiten hineingezogen werden. Aus gutem Grund: In den 1940er-Jahren war er an der Entwicklung der Atombombe beteiligt, was nicht nur sein Gewissen belastet, sondern ihm zudem eine schwere Krebserkrankung einbrachte, deren Auswirkungen immer akuter werden. Trotzdem fliegt er nach Washington, um der Kommission mit Rat und Tat zur Seite zu stehen. Doch schon kurz nach seiner Ankunft muss der kritische Physiker erkennen, dass die versammelten Experten unter Führung des strengen Chairman William Rogers eher an bürokratischen Regelwerken als an einer raschen Aufklärung der Katastrophe interessiert sind. Damit will sich Feynman nicht zufriedengeben. Er beginnt, auf eigene Faust Nachforschungen anzustellen. Er reist ins Raumfahrtzentrum nach Alabama und befragt Mitarbeiter der NASA, doch niemand will offen sagen, was bei dem "Challenger"-Unfall fehlgeschlagen sein könnte. Nur mühsam gelingt es Feynman, Indizien zusammenzutragen, die auf schlechte Management-Entscheidungen und fragwürdige technische Lösungen hindeuten. Doch dann verschwinden Aufzeichnungen, und auch von seinen befangenen Kommissionskollegen scheint er nicht viel zu erwarten zu haben. Nur der Air-Force-General Donald J. Kutyna signalisiert ihm vorsichtig seine Unterstützung. Mit seinen ureigenen Mitteln nimmt Feyman den Kampf auf. Die erste Spielfilmproduktion des amerikanischen Science Channels entstand in Koproduktion mit der britischen BBC und beruht auf dem Buch "Kümmert Sie, was andere Leute denken?", das der renommierte Physiker Richard P. Feynman gemeinsam mit seiner Frau Gweneth kurz vor seinem Krebstod veröffentlichte. Aus Feynmans brisanten Aufzeichnungen und den ihnen zugrundeliegenden Fakten destillierte der britische Regisseur James Hawes einen faszinierenden Verschwörungsthriller im Geiste großer Vorbilder wie "Die Unbestechlichen", der einmal mehr zeigt, wie rücksichtslose geschäftliche Interessen zu menschlichen Tragödien führen können. Der charismatische Nobelpreisträger wird kongenial von William Hurt verkörpert.


3satThementag: Abenteuer Wissenschaft
00:40 Als der Norden im Mondfieber war – Apollo 11 (45 Min.) (HDTV)
Film von: Christiane Schwarz, Hermann Pölking-Eiken
(Erstsendung 27.3.2019)

Das bis dahin größte Abenteuer der Menschheit: In der Nacht vom 20. auf den 21. Juli 1969, um 3 Uhr, 56 Minuten und 20 Sekunden Mitteleuropäischer Zeit, betrat der erste Mensch den Mond. Der US-Astronaut Neil Armstrong setzte seinen Fuß ins "Meer der Ruhe" und sprach die Worte, die in die Geschichte eingehen sollten: "Das ist ein kleiner Schritt für einen Menschen, aber ein großer Sprung für die Menschheit." Weltweit erlebten geschätzte 500 Millionen Menschen diesen Moment live mit. 50 Jahre später zeigt die Dokumentation, wie diese Pioniertat der Ingenieure wochenlang auch die Menschen in Norddeutschland fesselte. Die Mondlandung im Sommer 1969 war eine Sternstunde des Fernsehens. Der Flug von Apollo 11 bescherte der ARD Einschaltquoten wie sonst nur beim Endspiel einer Fußball-WM. Günter Siefarth, dem Publikum durch die "Sportschau" bekannt, kommentierte als Experte neben Ernst von Khuon 25 Stunden lang live das Geschehen im Universum. Auch der Deutsche Fernsehfunk der DDR berichtete am Abend vor der Landung live von den Ereignissen, beendete sein Programm aber vor dem Betreten des Trabanten und strahlte nachts nur noch ein Testbild aus. Die Zeitzeugen im Film blicken zurück auf jene Sommernacht. Sie holen ihre persönlichen und fotografischen Erinnerungen hervor. Sie wissen noch genau, wer oder was sie damals waren, wo sie sich aufgehalten und was sie gedacht oder gehofft haben. Zu Wort kommen unter anderem Astronauten, Lehrer, Landwirte, Hausfrauen und passionierte Sternebeobachter. Sie erzählen vom Knacken der Salzstangen auf den höhenverstellbaren Couchtischen, als Armstrong und Aldrin in schemenhaften Schwarz-Weiß-TV-Bildern über den Mond sprangen. Sie berichten, wie sie Eltern geworden sind in jener Nacht. Und wie ein Lebenstraum für eine damals Vierjährige, heute Luft- und Raumfahrtingenieurin, begann. Der Film zeigt auch, dass ohne norddeutsche Wissenschaftler und Techniker diese Reise zum Mond gar nicht möglich gewesen wäre. Die weltweit ersten Raketen-Tests hatten schon zwischen 1920 und 1945 in der Lüneburger Heide und an der deutschen Küste stattgefunden. Die Reise in das Norddeutschland des Jahres 1969 führt sowohl im Osten als auch im Westen in ein Land "hinterm Mond", das noch keine Kopierer, Faxgeräte und Homecomputer, geschweige denn Smartphones kannte.


3satThementag: Abenteuer Wissenschaft
01:25 Reise zu neuen Horizonten (105 Min.) (HDTV)
Mit Alexander Gerst ins All
Film von: Luise Wagner
(Erstsendung 17.12.2018)

Alexander Gerst ist der erste deutsche Kommandant der Internationalen Raumstation ISS. Der Film begleitet das zweijährige Training und die aufregenden Monate der Mission "Horizons". Die aktuellen Experimente auf der ISS liefern Erkenntnisse, um weiter ins All vordringen zu können. Der Mond, und nach ihm der Mars, rücken für die Menschheit in greifbare Nähe. Doch wie können die Astronauten dorthin gelangen und wie dort überleben? Für Alexander Gerst ist es bereits der zweite Aufenthalt im All. 2014 schickte er von seiner Mission "Blue Dot" faszinierende Fotos aus dem All und dokumentierte die atemberaubende Schönheit unseres Heimatplaneten, aber auch dessen Verletzlichkeit. Die neue aktuelle Mission richtet den Blick in die Weiten des Alls hinaus. Bereits für 2020 ist die nächste bemannte Reise zum Mond geplant, und auch Alexander Gerst träumt davon, persönlich den Erdtrabanten betreten zu können. Beeinflusst wird Gersts Aufenthalt auf der ISS von einer unerwarteten Herausforderung: Nach dem Fehlstart einer Sojus-Rakete am 11. Oktober 2018 war die dreiköpfige Crew allein auf der Raumstation. Doch dann kam eine neue Besatzung auf der ISS an, und Alexander Gerst kehrte gemeinsam mit seinen zwei Crew-Mitgliedern am 20. Dezember 2018 zur Erde zurück. Wie er sich auf die Risiken einer Weltraummission vorbereitet und auch seine Angst besiegt, erzählt er in ruhigen Momenten am Rande seines Trainings bei der NASA in Houston und im russischen "Sternenstädtchen" Swjosdny Gorodok. Zusammen mit Raumfahrt-Experten, die ständig mit Alexander Gerst in Kontakt stehen, beleuchten die Filmemacher die Ausnahmesituation, in der die Astronauten sich befinden.


3satThementag: Abenteuer Wissenschaft
03:10 Challenger – Ein Mann kämpft für die Wahrheit (90 Min.) (HDTV, AD, UT)
(The Challenger)
Spielfilm USA, 2013

Rollen und Darsteller:
Richard Feynman – William Hurt
Donald Kutyna – Bruce Greenwood
William Rogers – Brian Dennehy
Sally Ride – Eve Best
Larry Mulloy – Kevin McNally

Regie: James Hawes

Es ist ein weltumspannender Schock, als am 28. Januar 1986 das Space Shuttle der amerikanischen "Challenger"-Mission in 15 Kilometern Höhe explodiert – nur 73 Sekunden nach seinem Start. Alle sieben Astronauten kommen ums Leben. Im Angesicht dieser nationalen Tragödie und des bislang schwersten Unfalls in der Raumfahrtgeschichte der USA lässt Präsident Ronald Reagan eilig eine Untersuchungskommission einberufen, in die auch der Physik-Professor Dr. Richard Feynman geladen wird. Feynman, Gewinner des Nobelpreises und eine internationale Koryphäe auf seinem Gebiet, zeigt sich zunächst unwillig. Er möchte nicht mehr in politische Angelegenheiten hineingezogen werden. Aus gutem Grund: In den 1940er-Jahren war er an der Entwicklung der Atombombe beteiligt, was nicht nur sein Gewissen belastet, sondern ihm zudem eine schwere Krebserkrankung einbrachte, deren Auswirkungen immer akuter werden. Trotzdem fliegt er nach Washington, um der Kommission mit Rat und Tat zur Seite zu stehen. Doch schon kurz nach seiner Ankunft muss der kritische Physiker erkennen, dass die versammelten Experten unter Führung des strengen Chairman William Rogers eher an bürokratischen Regelwerken als an einer raschen Aufklärung der Katastrophe interessiert sind. Damit will sich Feynman nicht zufriedengeben. Er beginnt, auf eigene Faust Nachforschungen anzustellen. Er reist ins Raumfahrtzentrum nach Alabama und befragt Mitarbeiter der NASA, doch niemand will offen sagen, was bei dem "Challenger"-Unfall fehlgeschlagen sein könnte. Nur mühsam gelingt es Feynman, Indizien zusammenzutragen, die auf schlechte Management-Entscheidungen und fragwürdige technische Lösungen hindeuten. Doch dann verschwinden Aufzeichnungen, und auch von seinen befangenen Kommissionskollegen scheint er nicht viel zu erwarten zu haben. Nur der Air-Force-General Donald J. Kutyna signalisiert ihm vorsichtig seine Unterstützung. Mit seinen ureigenen Mitteln nimmt Feyman den Kampf auf. Die erste Spielfilmproduktion des amerikanischen Science Channels entstand in Koproduktion mit der britischen BBC und beruht auf dem Buch "Kümmert Sie, was andere Leute denken?", das der renommierte Physiker Richard P. Feynman gemeinsam mit seiner Frau Gweneth kurz vor seinem Krebstod veröffentlichte. Aus Feynmans brisanten Aufzeichnungen und den ihnen zugrundeliegenden Fakten destillierte der britische Regisseur James Hawes einen faszinierenden Verschwörungsthriller im Geiste großer Vorbilder wie "Die Unbestechlichen", der einmal mehr zeigt, wie rücksichtslose geschäftliche Interessen zu menschlichen Tragödien führen können. Der charismatische Nobelpreisträger wird kongenial von William Hurt verkörpert.


3satThementag: Abenteuer Wissenschaft
04:40 Kampf um den heißen Draht (40 Min.) (HDTV, UT)
Film von: Christian Heynen
(Erstsendung 8.2.2009)

Alexander Graham Bell, ein schottischer Erfinder und Taubstummenlehrer, arbeitet in jahrelanger Nachtarbeit neben seiner beruflichen Tätigkeit an der elektrischen Übertragung von Sprache. Auf der anderen Seite der Welt stehen der Erfinder Elisha Gray und der größte Weltkonzern, die Western Union Telegraph Company, die mit allen Mitteln versuchen, vor Bell ans Ziel zu kommen. Es ist ein harter Wettkampf, an dessen Ende eine umwälzende Innovation steht. Und wegen des noch lange schwelenden Streits um den wahren Erfinder ist diese Geschichte auch ein großer Krimi der Technikgeschichte. Die Dokumentation "Kampf um den heißen Draht" ermittelt die verblüffenden Hintergründe des Forscherkampfes im 19. Jahrhundert um eine der wichtigsten Erfindungen unseres Zeitalters: das Telefon.


3satThementag: Abenteuer Wissenschaft
05:20 Das unsichtbare Netz (45 Min.) (UT)
Film von: Axel Engstfeld
(Erstsendung 20.2.2011)

Noch zu Beginn des 20. Jahrhunderts konnten Schiffe nur bei Sichtkontakt durch Flaggensignale miteinander kommunizieren. Das wollte der Elektroingenieur Guglielmo Marconi ändern. In England gelang es dem Italiener, für seine Erfindung der drahtlosen Telegrafie das Patent zu bekommen. Doch da traten mächtige Gegner auf den Plan, vor allem der deutsche Kaiser Wilhelm II., der den militärischen Nutzen der bahnbrechenden Erfindung erkannt hatte. Nach einer dramatischen, abenteuerlichen Geschichte von Erfolgen und Niederlagen kam schließlich der entscheidende Durchbruch für Marconi durch eine der größten Tragödien in der Schifffahrt, den Untergang der "Titanic". Nach der öffentlichen Bekanntmachung, dass die Überlebenden nur "durch Herrn Marconi und seine wunderbare Erfindung" gerettet wurden, weil die Funksignale der Marconi-Funker auf der untergehenden "Titanic" andere Schiffe herbeigeholt hatten, war der Siegeszug der drahtlosen Telekommunikation nicht mehr aufzuhalten. Marconis Erfindung wurde zum Einstieg in ein neues Kommunikationszeitalter, in die interkontinentale, globale Kommunikation. Im Jahr 1909 erhielt er für seine Verdienste um die Entwicklung der drahtlosen Telegrafie den Nobelpreis für Physik. Als Guglielmo Marconi am 20. Juli 1937 mit 63 Jahren starb, hielt die Welt zu seinen Ehren den Atem an: Sämtlicher Funkverkehr wurde für zwei Minuten ausgesetzt. "Das unsichtbare Netz" zeigt, wie es zur epochalen Entwicklung der Funktechnik kam.


06:05 – 06:10 3satTextVision (5 Min.)

*

Sonntag, 21. Juli 2019


3satThementag: Kabarett & Comedy
06:10 Starbugs Comedy: Crash Boom Bang (30 Min.) (HDTV)
3sat-Zelt Mainz, September 2018

Regie: Volker Weicker

Sie sind die Überflieger der Schweizer Show-Szene: Die "Starbugs" Fabian Berger, Wassilis Reigel und Martin Burtscher zeigen Höhepunkte ihrer Show "Crash Boom Bang" im 3sat-Zelt. Wer hätte gedacht, dass Schweigen nicht nur Gold ist, sondern auch derart viel Spaß machen kann? Statt mit vielen Worten begeistern die drei jungen Schweizer als "Starbugs Comedy" mit einer Mischung aus Clownerie und Slapstick, Anarchie und Schweizer Präzision. Kein Wunder, dass sie nicht nur daheim, sondern weltweit abräumen. Ihre nonverbale Show baut auf wahrhaft globale Mechanismen der Komik, und so spielten sich die drei Jungs bereits in die Herzen und Zwerchfelle von New York bis Tokio. In über 30 Ländern waren sie schon zu Gast. Ständig feilen die Starbugs an neuen, irrwitzigen Ideen in exakter Abstimmung und kreieren so einzigartige Shows voller Fantasie, gespickt mit komischen Überraschungsmomenten. Im Hintergrund können sie auf prominente Unterstützung bauen: Regie führt Nadja Sieger, Schweizer Komik-Ikone und Teil des legendären Duos "Ursus & Nadeschkin". Ohne Worte, aber mit Rhythmus, Sound und Songs, Timing und Slapstick ziehen sie das Publikum in ihren Bann. Wenn etwas schiefgeht, dann ist das garantiert minutiös geplant; und wenn man die nächste Pointe erwartet, erwischt einen kalt der nächste Knall. Letztlich sind alle Versuche, das Phänomen "Starbugs" zu beschreiben, vergebens – man muss sie einfach erleben.


3satThementag: Kabarett & Comedy
06:40 Özcan Cosar: Kehrwoche (30 Min.) (HDTV)
3sat-Zelt Mainz, September 2018

Regie: Volker Weicker

Als Stuttgarter mit Wurzeln am Bosporus steht Özcan Cosar immer zwischen zwei Kulturen. Auf welchen Zug springt man da auf? Wie kriegt man die Kurve? Mit großer Beobachtungsgabe, Kreativität und Spontaneität zeigt Cosar beim 3satfestival 2018 sein breites künstlerisches Repertoire und präsentiert die Highlights seiner letzten Bühnenprogramme. Özcan Cosar mischt seit wenigen Jahren die Comedy- und Kabarettszene auf. Allein durch seine Biografie – die Eltern wanderten in den 1970er-Jahren aus der Türkei nach Deutschland aus, seit 2009 besitzt Cosar die deutsche Staatsbürgerschaft – kann er unzählige spannende und komische Geschichten aus dem deutsch-türkischen Alltagsleben erzählen. Dabei lässt Cosar sein Publikum sehr authentisch an seiner Wandlung vom Türken zum "Papier-Deutschen" teilhaben. Ohne Häme beleuchtet er Vorurteile, Klischees und Stereotypen, die vielerorts umhergeistern. Lachen ist garantiert. Auch als Schauspieler hat sich Özcan Cosar schon einen Namen gemacht. Er versteht es, mit Komik, Rhythmus und vollem Körpereinsatz zu spielen und seine Geschichten über die Unwägbarkeiten des deutsch-türkischen Alltags lebendig werden zu lassen. Dabei hilft ihm auch seine unverwechselbare Fähigkeit, rasch zwischen verschiedenen Charakteren mittels kleiner Gesten und Stimmvariationen zu wechseln.


3satThementag: Kabarett & Comedy
07:10 Sebastian 23: Endlich erfolglos (30 Min.) (HDTV)
3sat-Zelt Mainz, September 2018

Regie: Volker Weicker

Er ist Poetry-Slammer, studierter Philosoph, Autor und Gitarrist: Sebastian 23 präsentiert beim 3satfestival 2018 sein Soloprogramm "Endlich erfolglos!". Gekonnt spielt der scharfzüngige Wortakrobat mit der Sprache, fühlt dem Zeitgeist auf den Zahn und bohrt nach Metaphern. Bei Sebastian 23 hört man hauptsächlich Slam-Texte, wenngleich er diese mit Elementen aus Kabarett, Comedy und Musik kombiniert. Ein Poet aus dem Ruhrgebiet, ein wandelnder Widerspruch, ein Buch, in dem feinziselierte Lyrik auf grob gehauenen Humor trifft: Sebastian 23 ist eine Frohnatur – nicht von der angestrengten Sorte, sondern naturfroh. Poetry-Slam kann mehr sein als "Comedy und lesen". Dies beweist Sebastian 23, der eigentlich Sebastian Rabsahl heißt, überzeugend und mit sprachlichen und auch stimmlichen Verrenkungen – von jandlesken Vokalgedichten bis hin zum beatboxenden Song: Für Sebastian 23 alles kein Problem. Er moderiert auch gern mal die eine oder andere Show, ob im Auswärtigen Amt, im Burgtheater, vor Hallen mit Tausenden Zuschauern oder in verrauchten Kellerkneipen. Es gibt von Sebastian 23 eine Reihe Bücher und inzwischen ein halbes Dutzend abendfüllende Programme.


3satThementag: Kabarett & Comedy
07:40 Michael Krebs: An mir liegt's nicht (45 Min.) (HDTV)
3sat-Zelt Mainz, September 2018

Regie: Volker Weicker

Michael Krebs hätte gern einen richtigen Beruf erlernt, aber die Musik war stärker. In seinem Programm "An mir liegt's nicht" singt er Lieder, die unserer Gesellschaft auf den Zahn fühlen. Musikalische Unterstützung bekommt der Kabarettist, der Kleinkunst mit Rock 'n' Roll vereint, von den "Pommesgabeln des Teufels" – und das 3sat-Zelt feiert gepflegten Kontrollverlust. Seine Songs verbinden kluge Texte mit ohrwurmtauglichen Melodien; mal wird es jazzig, mal fröhlich-furios und manchmal sogar besinnlich. Pointen auf die Zwölf, mitklatschen auf Zwei und Vier. Schon vor Jahren hat er dem Flüsterfuchs den Kampf angesagt. Wo Michael Krebs auftritt, darf es gern mal ein bisschen lauter werden. Hauptsache, alle haben Spaß. Wenn er moderne Technik, Alltagswahnsinn und politische Fehlleistungen kritisiert, dann immer mit einem extra breiten Lächeln und feiner (Selbst-)Ironie. All das passiert auf hohem musikalischen Niveau, dafür sorgt nicht nur der studierte Jazzpianist selbst, dafür sorgen auch seine zwei Begleiter: "Boris the Beast" und "Der Oheim des Todes" sind als "Pommesgabeln des Teufels" die wahrscheinlich finstersten Gestalten, die jemals eine Kleinkunstbühne betreten haben. Nun ja, zumindest auf den ersten Blick. Bassist Boris sagt man nach, er habe nicht nur das Herz eines Golden Retrievers, sondern auch noch Jazz und Popularmusik in Berlin studiert. Den "Oheim des Todes" nennen Freunde liebevoll "Onkel", und davon hat er viele. Also Freunde. Schließlich gehört er zu den beliebtesten Schlagzeugern der deutschen Musikszene, war und ist unter anderen mit den Ohrbooten, Alligatoah und Tim Bendzko unterwegs. Kennengelernt haben sich die drei Musiker standesgemäß beim Heavy-Metal-Festival in Wacken. Seitdem mischen sie die Kleinkunstszene ordentlich auf, nicht zuletzt beim 3satfestival haben sie schon einige bemerkenswerte Auftritte hingelegt – ob mit Soloprogramm, als "Hausband" bei der Gala zum 30. Festival oder als "Arbeitsgruppe Zukunft" zusammen mit Marc-Uwe Kling und Julius Fischer.


3satThementag: Kabarett & Comedy
08:25 Tricky Niki: PartnerTausch (85 Min.) (HDTV, UT)
(Erstsendung 31.12.2017)

Tricky Niki kombiniert in "PartnerTausch" virtuoses Bauchreden mit Stand-up-Comedy und Show-Unterhaltung mit Zauberkunst auf hohem Niveau. 3sat zeigt eine Aufzeichnung aus Hannover. Unter den vielen "Mitspielern", die er gekonnt zum Leben erweckt, sind auch Königin Kleopatra, ein schüchterner Biber und ein geheimer Gast, der sich als alter Bekannter entpuppt. Höhepunkt ist die Aktion, wenn er ein Pärchen aus dem Publikum auf die Bühne bittet und dessen "geheimen Wünsche" mittels Bauchreden offenbart.


3satThementag: Kabarett & Comedy
09:50 Klaus Eckel: Weltwundern (65 Min.) (HDTV, UT)
Casanova, Wien, 2015

Klaus Eckel widmet sich in diesem Programm ganz dem Staunen und Wundern über unsere Welt. 3sat zeigt eine Aufzeichnung aus dem Jahr 2015 aus dem CasaNova Wien. Fragen wie "Was wäre, wenn negative Gedanken dick machen würden?", " … die Idioten aller Länder ein eigenes Land gründen müssten?", " … beim Pyramidenbau eine Gewerkschaft mitgesprochen hätte?" bereiten ihm schlaflose Nächte. Solche und ähnlich weltbewegende Gedanken teilt er auf der Kabarettbühne auch gerne mit seinem begeisterten Publikum und sorgt damit für beste Unterhaltung.


3satThementag: Kabarett & Comedy
10:55 Wir sind Kaiser (55 Min.) (HDTV, UT)
(Erstsendung 11.1.2019)

Mitwirkende:
Kaiser Robert Heinrich I. – Robert Palfrader
Obersthofmeister Seyffenstein – Rudi Roubinek
Augenweide – Karin Chvatal
Kammerdiener – Rudi Schöller
Kammerdiener – Florian Perger

Die fröhlichste Zeit des Jahres hält Einzug am Kaiserlichen Hofe! Zum Gaudium Seiner Majestät Robert Heinrich I. hat sein loyaler Seyffenstein den Chartstürmer Alvaro Soler eingeladen. Der bringt eine peppige Version der Kaiserhymne zum Besten. Kabarettist Andreas Vitasek soll Seine Majestät zum Lachen bringen, möchte aber lieber seine Vielseitigkeit unter Beweis stellen. Und schließlich kommt auf besonderen Wunsch Seiner Majestät die Schauspielerin und Sängerin Anna Loos zur Audienz. Da wurde einstens "irrtümlich" ihr Gatte Jan Josef Liefers eingeladen, an dem Robert Heinrich wesentlich weniger interessiert war als nun an ihr.


3satThementag: Kabarett & Comedy
11:50 Wir sind Kaiser (55 Min.) (HDTV, UT)
(Erstsendung 18.1.2019)

Mitwirkende:
Kaiser Robert Heinrich I. – Robert Palfrader
Obersthofmeister Seyffenstein – Rudi Roubinek
Augenweide – Karin Chvatal
Kammerdiener – Rudi Schöller
Kammerdiener – Florian Perger

Es ist eine wunderbare, zweite Faschingsaudienz am Kaiserlichen Hofe! Der deutsche Sänger und Juror Mark Forster macht mit Seiner Majestät eine "Blind Audition". Außerdem steuert Forster selbst Beiträge zum österreichischen Liedgut bei. Die Modedesignerin Lena Hoschek bringt einige Beispiele ihrer extravaganten Kollektion mit, die gleich vom Hofstaat vorgeführt wird. Und der "Jedermann"-Darsteller Philipp Hochmair verblüfft Robert Heinrich I. und seinen braven Seyffenstein schließlich zutiefst.


3satThementag: Kabarett & Comedy
12:45 Lukas Resetarits: 70er – leben lassen (75 Min.) (HDTV, UT)
Stadtsaal Wien, 2018

Drehbuch: Lukas Resetarits, Kathrin Resetarits
Musik: Robert Kastler
Stimme Kreisky: Herbert Haider

"70er" im Titel des Resetarits-Programms ist doppeldeutig: Einerseits ist dieser runde Geburtstag von ihm erreicht, und somit ist es Zeit, Bilanz zu ziehen. Andererseits und vornehmlich geht es ihm aber um die 1970er-Jahre. Was ist seither verloren gegangen, was wurde dazugewonnen? Ein ebenso pointierter wie philosophischer Abend.


3satThementag: Kabarett & Comedy
14:00 Vince Ebert: Zukunft is the Future (45 Min.) (HDTV)
3sat-Zelt Mainz, September 2017

Regie: Volker Weicker

Vince Ebert, der lustigste Diplom-Physiker Deutschlands, wagt den ganz großen Blick nach vorne. Sichere Prognose: Sein Programm wird ebenso lehrreich wie unterhaltsam! Die Welt verändert sich mit rasender Geschwindigkeit – doch technischer Fortschritt und gesunder Menschenverstand sind nicht immer im Einklang. Macht uns das Internet wirklich schlauer? Warum bestimmen kluge Telefone und vernetzte Armbanduhren unser Leben? Und wann kommt endlich die Frauenquote im Vatikan? Wer könnte diese wichtigen Fragen besser beantworten als Vince Ebert? Er hat bereits einen weiten Weg hinter sich: Aufgewachsen im unterfränkischen Amorbach, entschied er sich für ein Physikstudium mit Nebenfach Astronomie. Ein steiler Aufstieg, der damit noch lange nicht beendet war. Als Consultant bei einer Unternehmensberatung stellte er fest, dass ihn bei seinen Vorträgen vor allem das humoristische Potenzial reizte – und probierte dies kurzerhand auf Kleinkunstbühnen aus. Gemeinsam mit dem Mediziner Dr. Eckart von Hirschhausen entwickelte er bald ein Kabarettprogramm, das sich spielerisch mit Fragen der Physik befasste. Schon hatte er ein ganz neues Genre gefunden – und stieß damit auf ein ebenso großes wie interessiertes Publikum. Heute tourt er über die großen Bühnen des Landes und erklärt regelmäßig auch im Fernsehen wissenschaftliche Phänomene auf unterhaltsame Weise. In seinem Bühnenprogramm "Evolution" widmete sich Vince Ebert der Geschichte vom Anfang bis heute. Nun schlägt er den großen Bogen nach vorne. Ganz zeitgemäß kommt er vernetzt auf die Bühne: Mit dabei ist VAL, ein mit den Algorithmen einer Wienerin programmierter Sidekick, der auch gerne mal ein rebellisches Eigenleben entwickelt. Aber kann man überhaupt etwas Fundiertes über die Zukunft sagen? Vince Ebert behauptet: Ja! Schließlich wird nur die Zukunft selbst seine kühnen Behauptungen widerlegen können. Höchst unterhaltsam sind sie schon jetzt.


3satThementag: Kabarett & Comedy
14:45 Gernot Hassknecht: Jetzt wird's persönlich! (30 Min.) (HDTV)
3sat-Zelt Mainz, September 2017

Regie: Volker Weicker

Er ist Deutschlands beliebtester Choleriker: Gernot Hassknecht, geballte Wut verteilt auf 163 Zentimeter. Im 3sat-Zelt präsentiert er 2017 sein Programm "Jetzt wird's persönlich!" Ob verkorkste Politik, platter Populismus oder gesellschaftlicher Unsinn, ihn lässt garantiert nichts kalt. Frust und Ärger über absurde Missstände in unserem Land kann man leise in sich gären lassen – oder man lässt Gernot Hassknecht da hinschreien, wo es weh tut. Und in einem Wahljahr wie 2017 darf man das laute Feld der gebrüllten Meinung nicht nur den rechten Populisten oder den Trumps und Erdogans dieser Welt überlassen. Wer zum Henker hat die Rechten aufgefordert, sich von ihren Stammtischen zu erheben? Wer hat sich noch gleich das G8-Abitur ausgedacht, und warum ist man bitte als gesetzlich Versicherter heutzutage im Grunde dem Tode geweiht?


3satThementag: Kabarett & Comedy
15:15 Eckart von Hirschhausen: Lach dich gesund (45 Min.) (HDTV)
3sat-Zelt Mainz, September 2018

Regie: Volker Weicker

Gesunde können sich krank lachen – und Kranke gesund. Ist also Lachen die beste Medizin, wie der Volksmund behauptet? Wer wüsste das besser als Dr. Eckart von Hirschhausen? Deutschlands bekanntester Arzt und Kabarettist widmet sich seit Jahren den Zusammenhängen von Humor und Heilung. Unterhaltsam und kenntnisreich berichtet er beim 3satfestival 2018 von den erstaunlichen Heilkräften des Humors. Kinder lächeln durchschnittlich 400 Mal pro Tag, Erwachsene dagegen nur noch traurige 15 Mal. Haben wir verlernt, die kleinen Freuden des Lebens zu schätzen? Sind wir zu gestresst, verkrampft, abgelenkt von den Zwängen des Alltags? Das kann doch nicht gesund sein! Eckart von Hirschhausen hat es sich vor langer Zeit zur Aufgabe gemacht, den Alltag seiner Mitmenschen ein wenig aufzuheitern. Und das durchaus nachhaltig: Seine Stiftung "Humor hilft heilen" geht vor allem dahin, wo Menschen normalerweise wenig zu lachen haben: in Krankenhäuser, Hospizen, Rehakliniken und Senioreneinrichtungen. Mit Spendensammlungen, Clowns-Projekten und Humor-Workshops widmen sich Hirschhausen und seine Kollegen der tröstlichen wie heilsamen Wirkung des Lachens. Der Mediziner verlässt sich bei seiner Arbeit natürlich nicht allein aufs Bauchgefühl: Längst hat auch die Wissenschaft die Heilkraft des Humors entdeckt. Vom aktuellen Forschungsstand, persönlichen Erlebnissen, berührenden Geschichten und komischen Missverständnissen erzählt Eckart von Hirschhausen beim 3satfestival 2018. Exklusiv und informativ, unterhaltsam und komisch. Gemeinsam lacht es sich schließlich immer noch am schönsten.


3satThementag: Kabarett & Comedy
16:00 Lisa Eckhart: Als ob Sie Besseres zu tun hätten (45 Min.) (HDTV)
Mainzer unterhaus, Februar 2018

Regie: Peter Schönhofer

3sat präsentiert aus dem Mainzer "unterhaus" den Auftritt von Lisa Eckhart, die im Rahmen der Verleihung des Deutschen Kleinkunstpreises 2018 den Förderpreis der Stadt Mainz erhielt. Lisa Eckhart ist eine Erscheinung: Mit einer extravaganten Kurzhaarfrisur und ebensolchen Outfits zelebriert sie eine Kunstfigur, die einem Salon der 1920er-Jahre entsprungen wirkt. Ihre Texte sind bitterböse und provokant. Sie gilt als eines der größten Talente der deutschen Kleinkunstszene. Souveräne Bühnenpräsenz und präziser Wortwitz, schlitzohrige Boshaftigkeit, böse Reime und pointierte Provokation sind die Mittel und die Markenzeichen der 25-jährigen Österreicherin. Natürlich kommt das ambivalente deutsch-österreichische Verhältnis mehrfach zur Sprache, und dem Zuschauer bleibt – nicht nur einmal – das Lachen im Halse stecken. Lisa Eckhart wuchs bei Leoben in der Steiermark bei ihren Großeltern auf. Sie studierte in Wien und an der Pariser Sorbonne Germanistik und Slawistik. Nach einem einjährigen Aufenthalt in London zog sie nach Berlin. Sie absolvierte ihr Masterstudium an der Freien Universität Berlin. Die erste Masterarbeit zum Thema "Weiblichkeit und Nationalsozialismus ausgehend von Joseph Goebbels' Tagebüchern" wurde verworfen, ihre zweite Masterarbeit befasste sich mit der Figur des Teufels in der deutschen Literatur. Nach dem Studium entdeckte Lisa Eckhart schließlich den Poetry-Slam für sich. Im Oktober 2015 gewann sie als bisher zweite Frau die österreichischen Poetry-Slam-Meisterschaften.


3satThementag: Kabarett & Comedy
16:45 Barbara Ruscher: Ruscher hat Vorfahrt (45 Min.) (HDTV)
Mainzer unterhaus, März 2019

Regie: Peter Schönhofer

Deutschlands Kabarett-Lady Barbara Ruscher sucht für alles eine Lösung: Ist es gesünder, unter Zeitdruck gesund zu kochen, oder ganz entspannt eine Dosensuppe zu essen? Wer beeinflusst uns schlimmer: Influenza oder Influencer? Und sind Ohrfeigen eigentlich vegan? Mit satirisch intelligentem Biss geht Barbara Ruscher im Mainzer Forum Theater unterhaus aktuellen gesellschaftlichen Fragen nach und sucht den Wahnsinn im Alltäglichen. Ruscher regt sich auf. Über finanziell ausufernde Kindergeburtstags-Event-Rankings, über Raser, die ihren Wettbewerb ohne Rücksicht auf Verluste auf öffentlichen Straßen austragen, über Gangsta-Rapper und deren hemmungslosen Vorurteile, über die Infantilisierung unserer Gesellschaft durch Ausmalbücher für Erwachsene. Barbara Ruscher fragt sich, warum ihre Tochter unbedingt aufs Gymnasium will, und bekommt die Antwort: "Weil da so viel Unterricht ausfällt." Das sieht Ruscher ein und stimmt zu, auch weil die Schulen heute meist in herrlich antikem ursprünglichem Zustand sind. In allen Räumen. Sollte man Söder nicht darüber aufklären, dass man anstelle von Kreuzen in die Klassenräume lieber Duftbäume in die Schulklos hängen sollte? Barbara Ruscher, bekannt durch ihre Radiokolumnen sowie aus zahlreichen Kabarett- und Comedy-Sendungen, bleibt mit ihrem Mix aus aktuellem Kabarett, entlarvender Comedy und brüllend komischen Songs am Klavier auch in ihrem neuen Programm auf der Erfolgsspur: Ruscher hat Vorfahrt.


3satThementag: Kabarett & Comedy
17:30 Hazel Brugger: Hazel Brugger passiert (30 Min.) (HDTV)
3sat-Zelt Mainz, September 2017

Regie: Volker Weicker

Die "böseste Frau der Schweiz" sei sie, selbstbewusst und doch bescheiden, poetisch, lakonisch, ironisch und cool, gnadenlos schlagfertig, liebevoll-zynisch und leidenschaftlich abgebrüht. Wer sie unterschätzt, hat schon verloren. Mit maximaler Gelassenheit zerlegt die junge Schweizerin Hazel Brugger die Welt in ihre Einzelteile und baut daraus ihr eigenes faszinierendes Universum. Verstehen kann das nur, wer dabei ist, wenn "Hazel Brugger passiert". Dann erscheint Gott schon mal als Snack-Automat, Ruhm bedeutet das Reinigen öffentlicher Toiletten, und selbst der Tod ist völlig überschätzt. Hazel Brugger kreiert wilde Geschichten scheinbar aus dem Nichts und findet schöne Worte selbst für das Hässliche. Es ist ein schmaler Grat, auf den sie ihr Publikum führt, aber die Reise lohnt sich. Die Bilder im Kopf sind unvergessliche Souvenirs. Der Trip ins Hazel-Universum ist schwer angesagt: Noch vor Kurzem war sie vorwiegend auf Poetry-Slams unterwegs, jetzt ist sie DER Shootingstar des Kabaretts. Ausgezeichnet wurde Hazel Brugger mit dem Deutschen Kleinkunstpreis, dem Bayerischen Kabarettpreis und dem Salzburger Stier. Sie ist Schweizer "Kolumnistin des Jahres". Außerdem ist sie erfolgreich auf Bühnen, im Internet und Fernsehen, wo sie regelmäßiger Gast in Satiresendungen wie der "heute-show" ist. Ihr erstes Bühnenprogramm präsentierte sie beim 3satfestival 2017.


3satThementag: Kabarett & Comedy
18:00 Martina Schwarzmann: genau Richtig! (45 Min.) (HDTV)
3sat-Zelt Mainz, September 2018

Regie: Volker Weicker

Beim 3satfestival 2018 präsentiert Martina Schwarzmann ihr mittlerweile sechstes Bühnenprogramm. Es kommt und heißt "genau Richtig!". So poetisch, wie geraderaus überhaupt sein kann, erzählt und singt sie vom Wahnsinn ihres ganz normalen Lebens, das sie nach wie vor voll im Griff hat – wenn sie gerade nicht auf der Bühne steht oder sich auf der Flucht vor Instagram und Facebook im Wald versteckt. Beziehungsweise auf dem Klo, wo sie schnell im Erziehungsratgeber nachschaut, ob man Kinder erpressen darf. Schwarzmanns ureigener Irrwitz, der weniger dem deutschen Kabarett als der US-Stand-up-Comedy zu ähneln scheint, bringt sie an alle möglichen Orte – von der trockenen Realität in herrliche Regionen des Unsinns. Wo man ist und wo man nicht ist – diese existenziellen Fragen durchdringen ihr Programm wie ein Leitfaden. Martina Schwarzmann ist seit Langem mit Auftritten in diversen Kabarett-Formaten eine feste Größe in der ZDF-Senderfamilie und konnte 2016 schon mit großem Erfolg beim 3satfestival auftreten. Schwarzmann wurde mehrfach mit diversen Kabarett- und Kleinkunstpreisen ausgezeichnet. Sie liefert ein Kontrastprogramm zur Polit- und Gesellschaftssatire vieler ihrer Berufskollegen. Ein Barhocker und eine Gitarre – mehr benötigt Martina Schwarzmann nicht. Sie ist der beste Beweis, dass gute Unterhaltung keine große Inszenierung braucht.


3satThementag: Kabarett & Comedy
18:45 Simone Solga: Das gibt Ärger (45 Min.) (HDTV)
3sat-Zelt Mainz, September 2018

Regie: Volker Weicker

Die Kanzlersouffleuse rechnet ab: Jahrelang war Simone Solga als kabarettistische Geheimwaffe der Bundesregierung unterwegs. Jetzt packt sie aus – und Berlin kann einpacken. Jetzt geht die Party richtig los. Simone Solga lässt alle Hemmungen fallen und rechnet endgültig mit ihrem Arbeitgeber ab, denn was Berlin da so treibt, stinkt ihr gewaltig. Plant die Kanzlersouffleuse den Ausstieg aus dem Kanzleramt? Berlin zittert. Klare Aussprache, schnelles Reaktionsvermögen, die Fähigkeit zur geschmeidigen Meinungsanpassung – alles kein Problem für die Souffleuse Simone Solga. Ost-Vergangenheit kein Hinderungsgrund, tadelloses Führungszeugnis. Einst noch als "politische Sackkarre" oder "machtgeile Flüstertüte" bezeichnet, wurde sie schließlich befördert zur "Pille" der Merkel, weil sie ganz Schlimmes verhütet. Jahrelang ging das gut. Den subtilen Humor der Kanzlerin ein wenig aufgepeppt, zog sie durch die Lande und verkündete auch die schlechtesten Nachrichten mit fröhlicher Unschuldsmiene. Doch damit soll jetzt Schluss sein. Zum dritten Mal GroKo, zum vierten Mal Merkel? Das haut die stärkste Humor-Arbeiterin um. Sie kehrt Berlin den Rücken und zieht los, um auf der Bühne ein für alle Mal auszupacken. Wenn das keinen Ärger gibt! Simone Solga, Tochter eines Schauspieler-Ehepaares und selbst Absolventin der Theaterhochschule H. Otto Leipzig, hat mit der "Kanzlersouffleuse" seit Jahren eine einzigartige Rolle geschaffen. Als scheinbare Strippenzieherin im Kanzleramt blickt sie hinter die Kulissen der Macht, entlarvt die kleinen Unzulänglichkeiten und großen Unmöglichkeiten der Politik. Ebenso komisch wie kompromisslos, wunderbar böse und alles andere als politisch korrekt.


3satThementag: Kabarett & Comedy
19:30 Torsten Sträter: Im Rahmen meiner Möglichkeiten (45 Min.) (HDTV)
3sat-Zelt Mainz, September 2018

Regie: Volker Weicker

Die Mütze ist Torsten Sträters Markenzeichen. Aber was sich darunter verbirgt, was dort brodelt und herauswill, macht ihn zur Spitzenkraft der komischen Bühnenunterhaltung. Ein Universum aus absurden Ideen, feinen Beobachtungen und irre lustigen Geschichten, die irgendwo zwischen Autobiografie, Philosophie und Wahnsinn spielen. Beim 3satfestival 2018 präsentiert Sträter eine exklusive Zusammenstellung seiner Geschichten. Für jeden ist thematisch etwas dabei: Es geht um die Macht der Entspannung, um Erziehung, Sex, Bratwurst, die heilende Kraft der Musik und um den Vater des Gedankens, der Günter heißt. Mit seinem unverkennbaren, sonoren Ruhrpott-Bass hat sich Torsten Sträter längst in die Spitzenklasse der deutschen Comedy-Szene gelesen. Fast jeder Satz seiner skurrilen, haarsträubenden und herrlich albernen Texte verbirgt eine Pointe. Oft sind es die Sätze selbst, die zu Pointen werden, womit er immer wieder beweist, wie lässig man mit deutscher Sprache umgehen kann. Folgerichtig ist der gelernte Herrenschneider, Slam-Poet, Schriftsteller und Vorleser ganz aktuell mit dem Deutschen Kleinkunstpreis 2018 ausgezeichnet worden.


3satThementag: Kabarett & Comedy
20:15 Pufpaffs Happy Hour (50 Min.) (HDTV)
Die Kabarett-Show mit Sebastian Pufpaff und Gästen
(Erstsendung 17.2.2019)

Zum 50. Mal treffen sich Stars und Newcomer aus Kabarett und Comedy in der Kulturbrauerei. Mit Torsten Sträter, Simon & Jan, Tahnee, Michael Mittermeier, Konrad Stöckel und Querbeat. Das Jubiläum muss natürlich gefeiert werden! Es gibt einen Festredner, ein Streichquartett im feinen Zwirn, eine Blaskapelle und ein Feuerwerk. Und selbstverständlich kommt hier alles ein wenig anders, als man denkt. "Pufpaffs Happy Hour" – jetzt noch happier! Dafür sorgt nicht zuletzt der "Anarchist im Anzug", der auch nach sechs Jahren und 50 Folgen mit hartnäckiger Leidenschaft durch einen Abend zwischen feingeistiger Satire und eskalierendem Kindergeburtstag führt. Auf die nächsten 50! Die Ehrengäste der Sendung sind: Torsten Sträter, der einzig legitime Festredner zu solch hohem Anlass. Tränen werden fließen – wenn auch kaum aus Rührung, sondern eher vor Lachen. Simon & Jan, zu Recht fast schon musikalische Stammgäste der "Happy Hour". Zur Feier des Tages treten sie heute mit dem Streichquartett der Vielharmonie auf. Selten war mehr Kultur in der Kulturbrauerei. Tahnee, Shootingstar der Comedy. 2018 wurde sie mit dem Jurypreis "Frühreif & Verdorben" beim Prix Pantheon ausgezeichnet. Das passt: Als Comedienne, Moderatorin und Schauspielerin hat sie mit fröhlicher Frechheit gleich mehrere Szenen aufgemischt. Nun endlich auch bei 3sat. Michael Mittermeier, der "Godfather of German Comedy", ist seit Jahrzehnten auf der Bühne zu Hause und mit seinen Ideen noch lange nicht am Ende. Konrad Stöckel, der "Dr. Seltsam" unter den Wissenschaftlern. Gäbe es einen Nobelpreis für spektakuläre Experimente – Konrad Stöckel würde ihn vermutlich explodieren lassen. Querbeat, die offiziellen Eskalationsbeauftragten der "Happy Hour". Die 13-köpfige Brasspop-Band hat mit ihrem einzigartigen Mix aus Karnevalsliedern, Pop- und Sambarhythmen erst Köln, dann bundesweit die Charts gestürmt, jetzt nimmt sie sich die Berliner Kulturbrauerei vor.


3satThementag: Kabarett & Comedy
21:05 Michael Mittermeier live – Clubspecial (45 Min.) (HDTV, UT)
(Erstsendung 20.9.2018)

3sat zeigt den Clubauftritt vom Juli 2018 im Night Club des Hotels Bayerischer Hof in München: Stand-up pur, wie immer kraftvoll, lustig und spontan, mit Haltung, Herz und Leidenschaft. Ein Comedian, ein Mikrofon und ganz nah dran am Publikum: Mittermeiers "Clubspecial" ist eine wilde Mischung aus neuen, aktuellen Themen und seinen Lieblings-Live-Nummern im neuen Gewand. Alt trifft Neu, Fake trifft News, Pokemon trifft Leberkäs. Silvesterraketen gehen hoch, die Bundeswehr wird neu ausgerüstet, und auf der Reeperbahn werden Bienen gerettet. Als Kulturbotschafter Bayerns gewährt Mittermeier außerdem exklusive Einblicke in die seltsamen Bräuche des Südens: 50 Shades of Lederhosen. Dazu Face-Erkennung beim Frauentausch und zum versöhnlichen Ausklang noch eine Geiselnahme mit Happy End.


3satThementag: Kabarett & Comedy
21:50 Die Anstalt (50 Min.) (HDTV)
Politsatire
(Erstsendung 16.7.2019)

Regie: Frank Hof

Während sich Claus von Wagner im Sommer noch um seine molwanischen Staatsangelegenheiten kümmern muss, blicken Stellvertreter Erwin Pelzig und Max Uthoff auf die Krisenherde dieser Welt. Zusammen mit Nessi Tausendschön, Till Reiners, Nektarios Vlachopoulos und einer ordentlichen Prise satirischer Schärfe analysieren sie die aktuelle politische Weltlage. Live aus der Anstalt.


3satThementag: Kabarett & Comedy
22:40 Carolin Kebekus: PussyTerror TV (45 Min.) (HDTV, UT)
(Erstsendung 18.7.2019)

Carolin Kebekus gilt als Deutschlands vielversprechendste und talentierteste Komikerin und Entertainerin. In ihrer Comedy-Show nimmt sie den alltäglichen Wahnsinn der Gesellschaft aufs Korn. Gemeinsam mit ihren prominenten Gästen widmet sie sich schonungslos und charmant den Ereignissen der vergangenen Wochen und macht auch vor Tabubrüchen nicht Halt. Ein Mix aus Stand-ups, Parodien und Persiflagen, satirischen Einspielfilmen und Musik-Acts. Neben den Themen, die in aller Munde sind, setzt sie auch eigene Akzente, wie zum Beispiel bei der Kür zur "Pussy des Monats". "PussyTerror TV" ist die weibliche Revolution im allerbesten Sinne: sexy, respektlos und relevant.


3satThementag: Kabarett & Comedy
23:25 Das Beste aus 30 Jahren Mitternachtsspitzen (90 Min.) (HDTV, UT)
(Erstsendung 8.9.2018)

Drei Jahrzehnte Kabarett im Fernsehen, aus dem Alten Wartesaal unter dem Kölner Hauptbahnhof, anfangs mit Gastgeber Richard Rogler, seit 1992 mit Jürgen Becker und Wilfried Schmickler. "Das Beste aus 30 Jahren Mitternachtsspitzen" ist ein Wiedersehen mit bereits in eine andere Welt Abberufenen wie Matthias Beltz oder Hanns Dieter Hüsch und mit heute zurückgezogen Lebenden wie Volker Pispers, Gerhard Polt, Richard Rogler oder Georg Schramm. "Das Beste aus 30 Jahren Mitternachtsspitzen" ist wie ein Kabarett-ABC von "A" wie Norbert Alich oder Django Asül über "B" wie Lothar Bölck, Matthias Deutschmann, Christian Ehring, Anke Engelke, Thomas Freitag, Rüdiger Hoffmann, Reiner Kröhnert, Tobias Mann, Rolf Miller, Rainer Pause, Urban Priol, Sebastian Pufpaff, Arnulf Rating, Hagen Rether, Florian Schroeder, Horst Schroth, Christoph Sieber, Simone Solga, Uwe Steimle bis hin zu "Z" wie Anka Zink. "Das Beste aus 30 Jahren Mitternachtsspitzen" – das sind nicht zuletzt auch die parodistischen Highlights von Uwe Lyko und Susanne Pätzold.


3satThementag: Kabarett & Comedy
00:55 Olaf Schubert: Sexy forever (45 Min.) (HDTV)
3sat-Zelt Mainz, September 2018

Regie: Volker Weicker

Er ist Pointen-König, Poet, passionierter Pullunder-Träger. Nun entdeckt er endlich auch seine sinnliche Seite. Aber kann überhaupt jemand "Sexy forever" sein? Wenn jemand eine Antwort darauf hat, dann zweifellos der Mann mit dem Rhomben-Look. In seiner spektakulären Show verspricht Olaf Schubert, die "Lichtgestalt aus Dunkeldeutschland" (er selbst) neue Elemente von Ballett bis Feuerwerk, vielleicht aber auch nicht. Auf eines zumindest kann man sich verlassen: Es wird ein Pointen-Feuerwerk geben, einen Mann mit Pullunder und zwei Musiker. Denn ohne seine Freunde tritt Olaf ungern auf. Herr Stephan und Jochen Barkas sind seit vielen Jahren die treuen Begleiter des Mannes, an dessen bürgerlichen Namen er sich vermutlich kaum noch selbst erinnern kann. Mit ungeheurem Wortwitz und der vollendeten Symbiose von Kabarett und Comedy ist die Rolle "Olaf Schubert" längst zur überlebensgroßen Figur gereift. Nicht nur von der Bühne, sondern auch aus dem Ensemble der "heute-show" und vielen anderen TV-Sendungen ist er nicht mehr wegzudenken. Selten haben Schachtelsätze, politische Unkorrektheiten und liebevolle Gemeinheiten so viel Spaß gemacht wie mit Olaf Schubert. Durch die Trennung von seiner langjährigen Freundin Carola, meint der Künstler, sei er reifer geworden und bodenständiger. Also macht er sich nun auf, endlich auch den amerikanischen Markt zu erobern, oder zumindest den rumänischen. Folgerichtig hat er seinem neuen Programm den weltmännischen Titel "Sexy forever" verliehen.


3satThementag: Kabarett & Comedy
01:40 Sebastian Pufpaff: Auf Anfang – Das Soloprogramm (60 Min.) (HDTV)
Berliner Kulturbrauerei, Mai 2018

Regie: Marcel Behnke

Was macht ein Single im Romantik-Hotel? Wie verpackt man Geschenkpapier? In seinem Soloprogramm "Auf Anfang" berichtet Sebastian Pufpaff von großen Utopien und kleinen Katastrophen. Pufpaff versteht die Welt nicht mehr. Aber wer tut das schon, wenn Telefone schlauer sind als Menschen, Socken via Bluetooth kommunizieren und Räder ohne Fahrer fahren. Die Technik schreitet voran, während die Gesellschaft scheinbar den Rückwärtsgang einlegt. Verbale Aufrüstung im Internet, reale Aufrüstung in amerikanischen Klassenzimmern. Grenzen werden dichtgemacht, Fronten verhärten sich. Es ist höchste Zeit, mal wieder etwas runterzukommen, meint der Kabarettist und Menschenfreund Pufpaff. Den globalen Wahnsinn und die kleinen Katastrophen des Lebens gemeinsam auszulachen – und wenn es nur für einen Abend ist. Für Burnout bleibt immer noch Zeit genug. Wer eine Bedienungsanleitung für ein besseres Leben erwartet, ist bei Sebastian Pufpaff falsch. Zu gerne legt er falsche Fährten, wechselt die Rollen, dreht Klischees auf Links und steigert sich in irrwitzige Gedanken hinein. Schließlich ist er Satiriker, ein Anarchist im Anzug, und für eine gute Pointe muss die politische Korrektheit schon mal Pause machen. Und doch versteckt sich zwischen dicken Brettern, steilen Thesen und blanken Albernheiten immer eine Botschaft: Das Leben macht viel zu viel Spaß, um es von Vorurteilen, Ehrgeiz und Arbeit bestimmen zu lassen. "Auf Anfang" ist die unterhaltsamste Gruppentherapie des Jahres. Vielleicht nur eine kurze Auszeit, ein geistiger Neustart für den nächsten Tag. Vielleicht auch der Beginn einer kleinen, friedlichen und sehr lustigen Revolution.


3satThementag: Kabarett & Comedy
02:40 Lars Reichow: "Lust" (45 Min.) (HDTV)
Mainzer unterhaus, März 2019

Regie: Peter Schönhofer

Im März 2019 ist Lars Reichow mit seinem Programm "Lust" im Mainzer Forum Theater "unterhaus" zu Gast. Es scheint, als sei ihm der Kragen geplatzt. Es wurde Zeit für ein politisches Programm – für ein klares Bekenntnis zu Europa und zur Demokratie. Nach "Freiheit" folgen Anstand, Haltung und Wahrheit. Auf jeden Fall geht es lustvoll zu auf der Bühne – und wie gewohnt leidenschaftlich musikalisch. Denn der 54-Jährige, der auch als "Klaviator" bekannt wurde, beherrscht sowohl die Kunst der Sprache als auch das Klavierspielen auf einzigartige Weise. In "Lust" gibt Lars Reichow den Comedian und den Kabarettisten, der nur kurz, dann aber gepfeffert, politisch wird und seine Abscheu gegen Nationalismus, Fremdenfeindlichkeit und Rassismus in deutliche Worte fasst. Lars Reichow spielt geschickt mit den Gefühlen seiner Zuschauer. Gerade noch konnten sie nicht aufhören zu lachen, im nächsten Moment versetzt er sie in eine melancholische oder nachdenkliche Stimmung. Der Mainzer Kabarettist, Entertainer, Moderator, Sänger und Pianist ist bereits mit vielen Preisen ausgezeichnet worden, unter anderem mit dem renommierten "Deutschen Kleinkunstpreis".


3satThementag: Kabarett & Comedy
03:25 Torsten Sträter: Im Rahmen meiner Möglichkeiten (45 Min.) (HDTV)
3sat-Zelt Mainz, September 2018

Regie: Volker Weicker

Die Mütze ist Torsten Sträters Markenzeichen. Aber was sich darunter verbirgt, was dort brodelt und herauswill, macht ihn zur Spitzenkraft der komischen Bühnenunterhaltung. Ein Universum aus absurden Ideen, feinen Beobachtungen und irre lustigen Geschichten, die irgendwo zwischen Autobiografie, Philosophie und Wahnsinn spielen. Beim 3satfestival 2018 präsentiert Sträter eine exklusive Zusammenstellung seiner Geschichten. Für jeden ist thematisch etwas dabei: Es geht um die Macht der Entspannung, um Erziehung, Sex, Bratwurst, die heilende Kraft der Musik und um den Vater des Gedankens, der Günter heißt. Mit seinem unverkennbaren, sonoren Ruhrpott-Bass hat sich Torsten Sträter längst in die Spitzenklasse der deutschen Comedy-Szene gelesen. Fast jeder Satz seiner skurrilen, haarsträubenden und herrlich albernen Texte verbirgt eine Pointe. Oft sind es die Sätze selbst, die zu Pointen werden, womit er immer wieder beweist, wie lässig man mit deutscher Sprache umgehen kann. Folgerichtig ist der gelernte Herrenschneider, Slam-Poet, Schriftsteller und Vorleser ganz aktuell mit dem Deutschen Kleinkunstpreis 2018 ausgezeichnet worden.


3satThementag: Kabarett & Comedy
04:10 Pufpaffs Happy Hour (50 Min.) (HDTV)
Die Kabarett-Show mit Sebastian Pufpaff und Gästen

Zum 50. Mal treffen sich Stars und Newcomer aus Kabarett und Comedy in der Kulturbrauerei. Mit Torsten Sträter, Simon & Jan, Tahnee, Michael Mittermeier, Konrad Stöckel und Querbeat. Das Jubiläum muss natürlich gefeiert werden! Es gibt einen Festredner, ein Streichquartett im feinen Zwirn, eine Blaskapelle und ein Feuerwerk. Und selbstverständlich kommt hier alles ein wenig anders, als man denkt. "Pufpaffs Happy Hour" – jetzt noch happier! Dafür sorgt nicht zuletzt der "Anarchist im Anzug", der auch nach sechs Jahren und 50 Folgen mit hartnäckiger Leidenschaft durch einen Abend zwischen feingeistiger Satire und eskalierendem Kindergeburtstag führt. Auf die nächsten 50! Die Ehrengäste der Sendung sind: Torsten Sträter, der einzig legitime Festredner zu solch hohem Anlass. Tränen werden fließen – wenn auch kaum aus Rührung, sondern eher vor Lachen. Simon & Jan, zu Recht fast schon musikalische Stammgäste der "Happy Hour". Zur Feier des Tages treten sie heute mit dem Streichquartett der Vielharmonie auf. Selten war mehr Kultur in der Kulturbrauerei. Tahnee, Shootingstar der Comedy. 2018 wurde sie mit dem Jurypreis "Frühreif & Verdorben" beim Prix Pantheon ausgezeichnet. Das passt: Als Comedienne, Moderatorin und Schauspielerin hat sie mit fröhlicher Frechheit gleich mehrere Szenen aufgemischt. Nun endlich auch bei 3sat. Michael Mittermeier, der "Godfather of German Comedy", ist seit Jahrzehnten auf der Bühne zu Hause und mit seinen Ideen noch lange nicht am Ende. Konrad Stöckel, der "Dr. Seltsam" unter den Wissenschaftlern. Gäbe es einen Nobelpreis für spektakuläre Experimente – Konrad Stöckel würde ihn vermutlich explodieren lassen. Querbeat, die offiziellen Eskalationsbeauftragten der "Happy Hour". Die 13-köpfige Brasspop-Band hat mit ihrem einzigartigen Mix aus Karnevalsliedern, Pop- und Sambarhythmen erst Köln, dann bundesweit die Charts gestürmt, jetzt nimmt sie sich die Berliner Kulturbrauerei vor.


3satThementag: Kabarett & Comedy
05:00 Eckart von Hirschhausen: Lach dich gesund (45 Min.) (HDTV)
3sat-Zelt Mainz, September 2018

Regie: Volker Weicker

Gesunde können sich krank lachen – und Kranke gesund. Ist also Lachen die beste Medizin, wie der Volksmund behauptet? Wer wüsste das besser als Dr. Eckart von Hirschhausen? Deutschlands bekanntester Arzt und Kabarettist widmet sich seit Jahren den Zusammenhängen von Humor und Heilung. Unterhaltsam und kenntnisreich berichtet er beim 3satfestival 2018 von den erstaunlichen Heilkräften des Humors. Kinder lächeln durchschnittlich 400 Mal pro Tag, Erwachsene dagegen nur noch traurige 15 Mal. Haben wir verlernt, die kleinen Freuden des Lebens zu schätzen? Sind wir zu gestresst, verkrampft, abgelenkt von den Zwängen des Alltags? Das kann doch nicht gesund sein! Eckart von Hirschhausen hat es sich vor langer Zeit zur Aufgabe gemacht, den Alltag seiner Mitmenschen ein wenig aufzuheitern. Und das durchaus nachhaltig: Seine Stiftung "Humor hilft heilen" geht vor allem dahin, wo Menschen normalerweise wenig zu lachen haben: in Krankenhäuser, Hospizen, Rehakliniken und Senioreneinrichtungen. Mit Spendensammlungen, Clowns-Projekten und Humor-Workshops widmen sich Hirschhausen und seine Kollegen der tröstlichen wie heilsamen Wirkung des Lachens. Der Mediziner verlässt sich bei seiner Arbeit natürlich nicht allein aufs Bauchgefühl: Längst hat auch die Wissenschaft die Heilkraft des Humors entdeckt. Vom aktuellen Forschungsstand, persönlichen Erlebnissen, berührenden Geschichten und komischen Missverständnissen erzählt Eckart von Hirschhausen beim 3satfestival 2018. Exklusiv und informativ, unterhaltsam und komisch. Gemeinsam lacht es sich schließlich immer noch am schönsten.


3satThementag: Kabarett & Comedy
05:45 Sebastian 23: Endlich erfolglos (30 Min.) (HDTV)
3sat-Zelt Mainz, September 2018

Regie: Volker Weicker

Er ist Poetry-Slammer, studierter Philosoph, Autor und Gitarrist: Sebastian 23 präsentiert beim 3satfestival 2018 sein Soloprogramm "Endlich erfolglos!". Gekonnt spielt der scharfzüngige Wortakrobat mit der Sprache, fühlt dem Zeitgeist auf den Zahn und bohrt nach Metaphern. Bei Sebastian 23 hört man hauptsächlich Slam-Texte, wenngleich er diese mit Elementen aus Kabarett, Comedy und Musik kombiniert. Ein Poet aus dem Ruhrgebiet, ein wandelnder Widerspruch, ein Buch, in dem feinziselierte Lyrik auf grob gehauenen Humor trifft: Sebastian 23 ist eine Frohnatur – nicht von der angestrengten Sorte, sondern naturfroh. Poetry-Slam kann mehr sein als "Comedy und lesen". Dies beweist Sebastian 23, der eigentlich Sebastian Rabsahl heißt, überzeugend und mit sprachlichen und auch stimmlichen Verrenkungen – von jandlesken Vokalgedichten bis hin zum beatboxenden Song: Für Sebastian 23 alles kein Problem. Er moderiert auch gern mal die eine oder andere Show, ob im Auswärtigen Amt, im Burgtheater, vor Hallen mit Tausenden Zuschauern oder in verrauchten Kellerkneipen. Es gibt von Sebastian 23 eine Reihe Bücher und inzwischen ein halbes Dutzend abendfüllende Programme.


06:15 – 06:20 3satTextVision (5 Min.)

*

Montag, 22. Juli 2019


06:20 Kulturzeit kompakt (10 Min.) (HDTV)

Die Kurzversion der "Kulturzeit" informiert zur gewohnten Sendezeit mit Nachrichten und Reporterstücken über aktuelle Kulturereignisse. Die unmoderierte Kompaktversion des Magazins wird ergänzt durch Tipps, einen Blick auf den Kultursommer sowie Hinweisen zu Events, Festivals und Lesungen.


06:30 Mein Montevideo (30 Min.) (HDTV)
Film von: Julieta Rudich
(Erstsendung 24.8.2016)

Montevideo gilt als Stadt mit der besten Lebensqualität Südamerikas. Julieta Rudich hat dort ihre Kindheit verbracht und lädt zu einem Besuch ihrer Geburtsstadt ein. Als einziges Land der Welt hat Uruguay nicht nur den Konsum, sondern auch die Produktion von Marihuana legalisiert. Auch bei Themen wie Homosexualität und Schwangerschaftsabbruch zeigen sich die Uruguayer offener als andere Lateinamerikaner. Montevideo war einst beliebter Zufluchtsort für Europäer, die vor Hunger, Krieg und Verfolgung fliehen mussten. Überall in der Hafenstadt spürt man das Erbe dieser Einwanderer aus verschiedenen Kulturen, die sich am Rio de la Plata nach einem friedlichen Miteinander sehnten. Bekannt ist Montevideo auch für seine faszinierenden Sonnenuntergänge, die von Austro-Popper Hansi Lang besungen und in diesem Film ausführlich zu sehen sind. In der Reportage-Reihe porträtieren Korrespondenten ihre Stadt auf etwas andere Art, als man sie aus den Nachrichten kennt.


ZDF.reportage
07:00 Sonne, Strand und Schwarzes Meer (30 Min.) (HDTV, UT)
Schnäppchenurlaub in Bulgarien
Film von: Fraya Frömming
(Erstsendung 19.8.2018)

Urlaubs-Schnäppchenjäger wissen längst: In Bulgarien, am Schwarzen Meer, "urlaubt" es sich noch preiswert. Unterkunft und Verpflegung sind hier so günstig wie kaum wo sonst in Europa. Für manche ist Bulgarien schon das neue Mallorca: "Bulle statt Malle". Der Tourismus boomt: Ob günstige Familienferien, wilde Party-Nächte, erschwingliche Luxusreisen – große Reiseveranstalter verbuchen mittlerweile einen zweistelligen Zuwachs an Touristen. Fast 900 000 Urlauber tummeln sich jährlich an Gold- und Sonnenstrand. Für viele Touristen ist Bulgarien mittlerweile die angesagte Alternative zu Spanien und Italien. Auch für die Tillys aus Berlin. Die Familie hat ein All-inclusive-Angebot gefunden: eine Woche am legendären Sonnenstrand im guten Mittelklassehotel mit großer Pool-Landschaft. Während Robert sich für einen Aktivurlaub wappnet – mit Gleitschirmfliegen, Surfen, Fitness -, will Mama Daniela einfach mal relaxen: "Wir machen das erste Mal Urlaub in Bulgarien und sind total gespannt, was uns erwartet. Ob günstig immer gleich negativ ist? Ich persönlich denke, dass man allem etwas Positives abgewinnen kann." Vor allem wollen die Tillys mit ihren Zwillingsmädchen auch das Hinterland erkunden: die romantischen Bergdörfer mit ihren landestypischen Spezialitäten. Aber Bulgarien begeistert die Deutschen nicht nur als Urlaubsland. Auch die Immobilienbranche boomt. Denn Häuser und Wohnungen direkt am Meer kann man hier noch bezahlen, verrät Makler Georgi K.: "Bulgarien ist möglicherweise in der Europäischen Union der niedrigpreisigste Immobilienmarkt."


07:30 Alpenpanorama (90 Min.) (HDTV)

"Alpenpanorama" zeigt über zahlreiche Web- und Panoramakameras täglich Livebilder aus ausgewählten Urlaubsorten. Die Sendung informiert auch über Temperatur- und Wetterbedingungen vor Ort.


09:00 ZIB (5 Min.) (HDTV, UT)

Die Kurzausgaben der österreichischen Nachrichtensendung "Zeit im Bild" (ZIB) liefern neben klassischen Nachrichten Informationen über Entwicklungen auf den Finanzmärkten und Expertenanalysen. Ein Laufband informiert über die aktuellen Börsenkurse.


09:05 Kulturzeit kompakt (10 Min.) (HDTV)

Die Kurzversion der "Kulturzeit" informiert zur gewohnten Sendezeit mit Nachrichten und Reporterstücken über aktuelle Kulturereignisse. Die unmoderierte Kompaktversion des Magazins wird ergänzt durch Tipps, einen Blick auf den Kultursommer sowie Hinweisen zu Events, Festivals und Lesungen.


09:15 Mein Montevideo (30 Min.) (HDTV)
Film von: Julieta Rudich
(Erstsendung 24.8.2016)

Montevideo gilt als Stadt mit der besten Lebensqualität Südamerikas. Julieta Rudich hat dort ihre Kindheit verbracht und lädt zu einem Besuch ihrer Geburtsstadt ein. Als einziges Land der Welt hat Uruguay nicht nur den Konsum, sondern auch die Produktion von Marihuana legalisiert. Auch bei Themen wie Homosexualität und Schwangerschaftsabbruch zeigen sich die Uruguayer offener als andere Lateinamerikaner. Montevideo war einst beliebter Zufluchtsort für Europäer, die vor Hunger, Krieg und Verfolgung fliehen mussten. Überall in der Hafenstadt spürt man das Erbe dieser Einwanderer aus verschiedenen Kulturen, die sich am Rio de la Plata nach einem friedlichen Miteinander sehnten. Bekannt ist Montevideo auch für seine faszinierenden Sonnenuntergänge, die von Austro-Popper Hansi Lang besungen und in diesem Film ausführlich zu sehen sind. In der Reportage-Reihe porträtieren Korrespondenten ihre Stadt auf etwas andere Art, als man sie aus den Nachrichten kennt.


ZDF.reportage
09:45 Sonne, Strand und Schwarzes Meer (30 Min.) (HDTV, UT)
Schnäppchenurlaub in Bulgarien
Film von: Fraya Frömming
(Erstsendung 19.8.2018)

Urlaubs-Schnäppchenjäger wissen längst: In Bulgarien, am Schwarzen Meer, "urlaubt" es sich noch preiswert. Unterkunft und Verpflegung sind hier so günstig wie kaum wo sonst in Europa. Für manche ist Bulgarien schon das neue Mallorca: "Bulle statt Malle". Der Tourismus boomt: Ob günstige Familienferien, wilde Party-Nächte, erschwingliche Luxusreisen – große Reiseveranstalter verbuchen mittlerweile einen zweistelligen Zuwachs an Touristen. Fast 900 000 Urlauber tummeln sich jährlich an Gold- und Sonnenstrand. Für viele Touristen ist Bulgarien mittlerweile die angesagte Alternative zu Spanien und Italien. Auch für die Tillys aus Berlin. Die Familie hat ein All-inclusive-Angebot gefunden: eine Woche am legendären Sonnenstrand im guten Mittelklassehotel mit großer Pool-Landschaft. Während Robert sich für einen Aktivurlaub wappnet – mit Gleitschirmfliegen, Surfen, Fitness -, will Mama Daniela einfach mal relaxen: "Wir machen das erste Mal Urlaub in Bulgarien und sind total gespannt, was uns erwartet. Ob günstig immer gleich negativ ist? Ich persönlich denke, dass man allem etwas Positives abgewinnen kann." Vor allem wollen die Tillys mit ihren Zwillingsmädchen auch das Hinterland erkunden: die romantischen Bergdörfer mit ihren landestypischen Spezialitäten. Aber Bulgarien begeistert die Deutschen nicht nur als Urlaubsland. Auch die Immobilienbranche boomt. Denn Häuser und Wohnungen direkt am Meer kann man hier noch bezahlen, verrät Makler Georgi K.: "Bulgarien ist möglicherweise in der Europäischen Union der niedrigpreisigste Immobilienmarkt."


10:15 Kim & Kachelmanns Klassiker (120 Min.) (HDTV, UT)
Das Riverboat vor 20 Jahren
(Erstsendung 12.7.2019)

1999 moderierten Kim Fisher und Jörg Kachelmann erstmals gemeinsam das "Riverboat". Mit dem heutigen "Tagesschau"-Chefsprecher Jan Hofer waren sie fünf Jahre lang ein Traumteam. Jetzt gehen Kim Fisher und Jörg Kachelmann auf große Erinnerungsfahrt. Sie präsentieren ihre Talk-Klassiker aus der Anfangszeit, zeigen Nachdenkliches, Emotionales und Schräges. Mit dabei sind unter anderen: Siegmund Jähn, Nina Hagen, Larry Hagman, Angela Merkel.


12:15 sonntags (30 Min.) (HDTV, UT)
Grüne Wunder – was Natur erleben mit uns macht
(Erstsendung 21.7.2019)

Moderation: Andrea Ballschuh

Immer mehr Menschen zieht es wieder ins Grüne. Grüne Wunder in der Natur zu erleben, ob sie groß sind oder klein, das macht uns zufriedener, gesünder sowie widerstandsfähiger und kreativer. Grüne Wunder lassen uns staunen und helfen, uns selbst und das Leben auf einer tieferen Ebene zu verstehen. So, wie es Goethe in seinem "Osterspaziergang" auf den Punkt bringt. "Zufrieden jauchzet Groß und Klein: Hier bin ich Mensch, hier darf ich's sein." Die positiven Aspekte des Erlebens der Natur werden durch zahlreiche wissenschaftliche Studien belegt. Bücher zur Wirkung von Gärten, Wald und Bäumen auf das Wohlbefinden des Menschen sind derzeit besonders gefragt. "sonntags" fragt, wie Naturerlebnisse unser Leben bereichern. Die Sendung wird im Naturpark Saar-Hunsrück moderiert, unter anderem an der Saarschleife.


12:45 Schätze der Welt – Erbe der Menschheit (15 Min.)
Teruel, Spanien – Maurische Architektur
Film von: Sabine Willkop
(Erstsendung 16.4.2000)

In Teruel, im spanischen Süd-Aragonien, steht das bedeutendste Ensemble der Mudejar-Architektur, also die Verschmelzung maurischer Baukunst mit christlichen Baustilen. 1986 wurde es von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt. Das Ensemble umfasst die drei Backsteintürme der Kirchen El Salvador, San Martin und San Pedro sowie den Glockenturm und die Artesonado-Decke der Kathedrale. Teruel hat sich einen letzten Rest vom spanisch-arabischem Charme bewahrt: kleine Gassen, Erkerbalkone und Patios im arabischen Stil. "Mudejares", "die Geduldeten", wurden die Araber von den Christen nach der Rückeroberung genannt. Die Mudejares waren geschickte Handwerker und kreative Baumeister. Und so geschah das Paradoxe: Arabische Architekten, Keramiker und Maler entwarfen christliche Kirchen. Islamische Backstein- und Azulejo-Dekor verbindet sich mit christlicher Romantik und Gotik. Dieser einzigartige Stilmix wird Mudejar-Architektur genannt. Der Film von Sabine Willkop berichtet vom Alltag des Mudejares, vom Zusammenleben zwischen Christen und Arabern, von Geschichten und Legenden rund um die Architektur.


13:00 ZIB (20 Min.) (HDTV, UT)

Die Kurzausgaben der österreichischen Nachrichtensendung "Zeit im Bild" (ZIB) liefern neben klassischen Nachrichten Informationen über Entwicklungen auf den Finanzmärkten und Expertenanalysen. Ein Laufband informiert über die aktuellen Börsenkurse.


Erlebnis Österreich
13:20 Geschützte Wildnis – Leben im Nationalpark Donau-Auen (25 Min.) (HDTV, UT) (VPS: 13:15)
Film von: Sabine Daxberger
(Erstsendung 25.9.2016)

Ein Ausflug in die magische Naturlandschaft des Nationalparks Donau-Auen lässt staunen: Sogar einige Seeadler-Paare haben sich dort wieder angesiedelt. Der Film erzählt die Entwicklung der 9300 Hektar großen Fläche zwischen Wien und Bratislava und zeigt in stimmungsvollen Bildern diese letzte große Fluss-Auen-Landschaft Mitteleuropas. Dem schon ausgestorben geglaubten Hundsfisch und eleganten Graureiher, unzähligen Bibern, leuchtend gefiederten Eisvögeln und seltenen Europäischen Sumpfschildkröten - zahlreichen Tierarten bietet der Nationalpark Donau-Auen einen Lebensraum.


Universum
13:45 Die Rückkehr des Wiedehopfs (45 Min.) (HDTV, UT)
Film von: Stefan Polasek, Florian Berger
(Erstsendung 30.10.2012)

Tief aus den Savannen Afrikas kommend, besucht jedes Jahr ein besonders auffälliger Gast die idyllische Weinbauregion am österreichischen Wagram: der Wiedehopf. Der exotische Vogel ist in Europa zur bedrohten Art geworden, seine Population ist fast überall stark rückläufig. Nicht so am Wagram: Dank engagierter Naturschutzmaßnahmen und der Initiative einiger Naturliebhaber gibt es dort stolze 88 Bruten mit 266 Jungvögeln. Das ist einmalig. Was aber treibt den Wiedehopf an den Wagram? Bis vor etwa zehn Jahren galt er in dieser Gegend praktisch als ausgestorben – bis sich der Tischler Manfred Eckenfellner eines kranken Wiedehopf-Jungvogels annahm und ihn wieder gesund pflegte. Dieser Tag markiert den Beginn einer außergewöhnlichen Freundschaft und einer bewundernswerten Erfolgsgeschichte. Denn seitdem hat es sich Manfred Eckenfellner zur Lebensaufgabe gemacht, dem Wiedehopf am Wagram ein neues Zuhause zu geben oder besser: ihm seine alte Heimat wieder zurückzugeben. Nun zimmert Eckenfellner Jahr für Jahr Hunderte Nistkästen und hängt sie in Weingärten und Obstwiesen auf, um dem Wiedehopf optimale Brutmöglichkeiten zu schaffen. Der kleine Zugvogel mit dem frechen Kamm gilt als einer der scheuesten Vögel überhaupt. Dennoch: Die Weingärten am Wagram mit ihren vielen kleinen hölzernen Winzerhütten waren noch in den 1960er- und 1970er-Jahren ein perfekter Brut- und Lebensraum für den "Punk" unter den Zugvögeln. Doch Flurbereinigungen, der Einsatz von Insektiziden und das Verschwinden der traditionellen Weinberghütten haben den Lebensraum des Wiedehopfs stark eingeschränkt und ihn aus den Weingärten des Wagrams verschwinden lassen. "Die Rückkehr des Wiedehopfs" porträtiert diese kaum erforschte und für viele lustig anmutende Vogelart und zeigt das Leben und Überleben des Wiedehopfs am Wagram: die Balz- und Paarungsrituale dieser gefiederten Exoten, die Geburt und Aufzucht des Nachwuchses, das Jagd- und Flugverhalten.


Universum
14:30 Der Bauer und das liebe Vieh (45 Min.) (HDTV, UT)
Film von: Barbara Puskás
(Erstsendung 8.11.2005)

Der Film stellt einen österreichischen Biobauernhof vor und beobachtet die Haus- und Nutztiere, die dort leben, sowie die Wildtiere, die regelmäßig die Wiesen und Felder im Umkreis besuchen. Österreich hat in der biologischen Landwirtschaft europaweit die Nase vorn. Es gibt über 19 000 Biobetriebe. Das kleinstrukturierte und gebirgige Land lässt eine konkurrenzfähige Massenproduktion kaum zu. Die Bauern setzen auf Qualität statt auf Quantität. Die Devise heißt Spezialisierung, auch bei den Biobauern. Damit sich der Aufwand und das Risiko lohnen, suchen sie nach alternativen Vermarktungsmöglichkeiten.


Universum
15:15 Almsommer (45 Min.) (HDTV, UT)
Film von: Maria Magdalena Koller
(Erstsendung 18.5.2006)

Das Leben auf der Alm erscheint vielen Menschen als paradiesischer Zustand, besonders im Sommer. So sind die Berge wieder zu beliebten Ferienzielen geworden. In der Dokumentation "Almsommer" geben eine Sennerin in der Steiermark, ein Schafbauer in Osttirol und ein Hirte in Vorarlberg Einblick in ein Leben, das von der Schönheit der Landschaft und von einer traditionsreichen Kultur geprägt ist. Die wiedergewonnene Wertschätzung der Almen ist beeindruckend, zumal sie in der Regel keinen Luxus, sondern oft nur einen Holzofen, frische Milch und Fließwasser bieten.


Universum
16:00 Eisenwurzen – Geheimnisvolles Land (45 Min.) (HDTV, UT)
Film von: Waltraud Paschinger
(Erstsendung 12.10.2006)

Mächtige Bergketten prägen den Naturpark Steirische Eisenwurzen. Die archaische Gebirgslandschaft wirkt, als hätte sie sich nie verändert. Ein Film über die Region einst und heute. Vor einigen Millionen Jahren wohnten dort faustgroße Schnecken in küstennahen Sandbänken warmer tropischer Meere. Wo sich heute Wiesen und urtümliche Wälder erstrecken, bedeckten noch vor 20 000 Jahren gigantische Gletscher das Land. In jüngerer Vergangenheit war die Eisenwurzen Zentrum der Eisenverarbeitung. Mit den qualitativ hochwertigen Waffen, Sensen und Werkzeugen, die dort geschmiedet wurden, betrieb man regen Handel bis in den arabischen Raum. Hand in Hand mit der Erzgewinnung nahm auch die Holzindustrie ihren Aufschwung.


Universum
16:45 Schladminger Bergwelten (45 Min.) (HDTV, AD, UT) (VPS: 16:40)
Von Gipfeln und Gämsen
Folge 1 von 2
Film von: Franz Hafner
(Erstsendung 22.1.2013)

Zwischen dem Dachstein und den Niederen Tauern, am Rande der Skipisten, finden nicht nur Gämsen, sondern auch Auerhähne, Steinadler, prächtige Rothirsche und Luchse ideale Lebensbedingungen. Ab und zu verirrt sich sogar ein Wolf in die unüberschaubaren Bergwälder und finsteren Schluchten dieser Region. In den klaren Gewässern rund um Schladming leben Äschen und Steinkrebse, und die Moore der Niederen Tauern bilden ein Universum für Tiere und Pflanzen.


Universum
17:30 Schladminger Bergwelten (45 Min.) (HDTV, UT) (VPS: 17:25)
Zwischen Jahrhunderten und Hundertstelsekunden
Folge 2 von 2
Film von: Gernot Lercher
(Erstsendung 29.1.2013)

Die österreichische Region Schladming-Dachstein hat sich im Lauf ihrer Geschichte zur vielseitigen Kultur- und Tourismuslandschaft entwickelt. Einst war Schladming eine blühende Silberbergbaustadt. In den Pioniertagen des Fremdenverkehrs mussten Flüsse reguliert werden, um Schienen legen zu können – für Eisenbahnen, die es auch Familien aus der Stadt erlaubten, zur Sommerfrische in die Berge zu fahren. Später wurden Lifte gebaut, um den Grundstein für ein Freizeit- und Kletterparadies im Winter und im Sommer zu legen. Vier Protagonisten, die die Schladminger Bergwelt gut kennen, berichten von ihren Erlebnissen: der österreichische Schriftsteller Bodo Hell, der seine Sommer seit Jahren als Senner auf der Grafenberg-Alm im Dachsteingebiet verbringt, Albert Baier, der mehr als 40 Jahre für die Geschicke der Planai-Bahnen verantwortlich war, Bergführer und Bergretter Albert "Api" Prugger sowie Günther Jontes, einer der angesehensten Volkskundehistoriker Österreichs.


Universum
18:15 Mythos Ausseerland (45 Min.) (HDTV, UT) (VPS: 18:10)
Film von: Manfred Corrine
(Erstsendung 10.12.2013)

Genau im geografischen Mittelpunkt Österreichs liegt eine der malerischsten und eigenwilligsten Regionen Europas: das Ausseerland im Steirischen Salzkammergut. Der Salzabbau und die Abgeschlossenheit der Region haben auch die Menschen dort geprägt – sie sind so eigenwillig wie ihre Heimat. Wie keine andere Region Österreichs zieht das Ausseerland Künstler und Touristen in seinen Bann. An den westlichen Ausläufern des sogenannten Toten Gebirges entfaltet sich eine fantastische Landschaft, die mit ihren zahlreichen Seen, Mooren und Wäldern, den massiven Bergen der nördlichen Kalkalpen und den darin verborgenen Höhlensystemen Raum für Geheimnisse bietet.


19:00 heute (20 Min.) (HDTV, UT)
Die Nachrichtensendung des ZDF.
3sat-Wetter


19:20 Kulturzeit kompakt (10 Min.) (HDTV)

Die Kurzversion der "Kulturzeit" informiert zur gewohnten Sendezeit mit Nachrichten und Reporterstücken über aktuelle Kulturereignisse. Die unmoderierte Kompaktversion des Magazins wird ergänzt durch Tipps, einen Blick auf den Kultursommer sowie Hinweisen zu Events, Festivals und Lesungen.


19:30 Mein anderes Russland (30 Min.)
Odyssee in Sibirien (Teil 1)
Folge 1 von 5
Film von: Dave Leins
Erstausstrahlung

Sibirien ist rau, kalt, wild und groß. Politkorrespondent Christof Franzen wagt sich auf eine Odyssee durch diese Region und reist zu Rentiernomaden bis an den Rand der Zivilisation. Teil 1. Die Reise führt durch Jakutien, die größte Region Sibiriens. Sechs Mal so groß wie Deutschland, hat es dort nur eine Million Einwohner. Im Winter wird es kälter als minus 60 Grad. Im Sommer plagen Mensch und Tier bei über 30 Grad Celsius Milliarden von Moskitos. Christof Franzen startet auf der "Straße der Knochen". Für sie haben Zehntausende Zwangsarbeiter aus dem Gulag ihr Leben gelassen. Ältere Lastwagenfahrer nehmen bis heute den Hut ab, wenn sie auf dieser Straße unterwegs sind. 1000 Kilometer Schlammgebiete – und das zur Regenzeit. Doch Christof Franzen will zu den Rentiernomaden nach Sasyr, einem der entlegensten Dörfer Sibiriens. Hier hatte er vor Jahren den Nomadenjungen Christaphor porträtiert, eine Begegnung die ihn nie losgelassen hat. Jetzt, Jahre später, will er zurück zu den Rentiernomaden und dem Jungen und hofft auf ein Wiedersehen. Doch diesmal gibt es keinen Hubschrauber, sondern allein den beschwerlichen Landweg. Die letzten 300 Kilometer zu den Nomaden sind für Christof Franzen nur im "Ural" möglich, einem Lastwagen für extremstes Gelände. Hier führt keine Straße mehr durch, und unzählige Flüsse zwingen ständig dazu, den Weg neu zu suchen. "Großes Wasser" nennen es die Einheimischen, wenn die reißenden Flüsse übertreten und die Reise gefährlich wird. Dann wird das Zelt aufgeschlagen und gewartet. Ob die hohen Reifen Christof Franzen und seine ewenischen Begleiter durch alle Flüsse hindurch an ihr Ziel tragen werden, ist ungewiss. Sibirien pur ist dies aber auf alle Fälle. Nach zehn Jahren als Russland-Korrespondent kehrt Christof Franzen zurück in die Schweiz. Als Abschluss will er noch einmal ganz neue Herausforderungen anpacken – sein ganz persönliches Russland-Abenteuer.

Redaktionshinweis: 3sat zeigt vier weitere Folgen der fünfteiligen Reisereportage "Mein anderes Russland" an den kommenden Werktagen, jeweils um 19.30 Uhr.


20:00 Tagesschau (15 Min.) (HDTV, UT)
ARD-Nachrichten aus dem In- und Ausland auf den Punkt gebracht


20:15 Die Jäger des Mittelmeeres: Haie vom Aussterben bedroht (50 Min.) (HDTV)
Film von: Stéphane Granzotto, François Sarano
Erstausstrahlung

Der französische Meeresforscher François Sarano geht auf Spurensuche nach den unterschiedlichen Hai-Arten, die sich vor noch nicht einmal 100 Jahren im Mittelmeer getummelt haben. Wenn Taucher den mächtigen Haien ganz nahe kommen wollen, denken sie häufig, sie müssten bis ans Ende der Welt reisen. Dabei gab es im Mittelmeer, quasi direkt vor unserer Haustüre, zum Beispiel Blauhaie, Hammerhaie, Dornhaie, Sechskiemerhaie und auch Weiße Haie. Jede Fischart, sei sie groß oder klein, spielt eine Rolle im Ökosystem. Es würde ohne Einklang nicht funktionieren. In beeindruckenden Unterwasserszenen gewährt die Dokumentation einen Einblick in die faszinierende Welt der mächtigen Jäger des Mittelmeeres und ihrer Beute und führt zu den Ursprüngen eines gefallenen Königreichs. Die Straße von Messina beherbergt die größten Haie des Mittelmeeres. In Neumond-Nächten sollen sich hier sogar die geheimnisvollen Sechskiemerhaie ins flachere Wasser wagen. Während eines Tauchgangs bei Nacht hoffen die Forscher, dieser Hai-Art begegnen zu können. Sie kennen auch die Geheimplätze, an denen sich die Kammzähnerhaie treffen. Weit weg von den Menschen, ihren Haken und Netzen, leben die Tiere ungestört in den Tiefen des Mittelmeeres. Hier und da erhascht man in den Schutzgebieten noch einen Blick auf den Glanz vergangener Tage. Das lässt hoffen.


21:05 Im Einsatz für das Kubakrokodil (55 Min.) (HDTV)
Film von: Stéphane Jacques
Erstausstrahlung

Das vom Aussterben bedrohte Kuba- oder Rautenkrokodil gilt als ein Symbol für Kubas Freiheit und Identität. Trotz zahlreicher Initiativen für seinen Erhalt bleibt seine Zukunft ungewiss. Das Kubakrokodil lebt im Sumpf von Zapata als Endemit, kommt also nur in einer räumlich abgegrenzten Umgebung vor. Doch das ebenso gefährdete amerikanische Spitzkrokodil dringt immer weiter in sein Gebiet ein. Wer wird das Kräftemessen gewinnen? Bei der Invasion in der Schweinebucht wurden die USA im Jahr 1961 geschlagen. Welche Geschichte wird die Natur schreiben? Das Kubakrokodil ist sehr aggressiv. Es erreicht eine Körperlänge von bis zu 3,5 Metern, nach Berichten aus früheren Jahrhunderten sogar von bis zu fünf Metern. Die Jungtiere sind goldbraun gefärbt, mit schwarzen Flecken und Querbändern. Erwachsene Tiere sind dunkelgrau bis schwarz und haben goldgelbe Flecken. Das amerikanische Spitzkrokodil wird bis zu sieben Meter lang, wobei das Weibchen meist deutlich kleiner ist. Die Jungtiere sind grau bis gelblich-braun gefärbt, mit dunkleren Querbändern. Bei den erwachsenen Tieren verblasst die Zeichnung, sie sind meist einheitlich oliv- bis graubraun. Auffällig ist der aus asymmetrischen Platten aufgebaute Rückenpanzer.


22:00 ZIB 2 (25 Min.) (HDTV, UT)
Das tägliche Nachrichtenmagazin des ORF-Fernsehens.


3satDokumentarfilmzeit
22:25 Erich und Schmitte – Entscheidend is am Beckenrand (80 Min.) (HDTV)
Dokumentarfilm von: Stefan Eisenburger
Deutschland, 2018

Stefan Eisenburger, Filmstudent und selbst früher Vereinsschwimmer, porträtiert die beiden Seniorenschwimmer Erich Liesner, 86, und Hans-Jürgen Schmidt, 68, aus Essen. Sein Film erzählt von einer Männerfreundschaft, von den Beschwerden des Alters und von sportlichem Erfolg. Als der Filmemacher tödlich verunglückt, verlieren beide Protagonisten einen Freund. Erichs und Schmittes humorvolle Art, das Leben und seine Schicksalsschläge mit einer gehörigen Portion "Weiter geht's" zu betrachten, wird auf die Probe gestellt, kommt doch der Tod des viel jüngeren Regisseurs völlig unerwartet. Als drei mit Eisenburger befreundete Filmemacherinnen das Projekt übernehmen, um es zu Ende zu führen, sind auch sie bereit, weiterzumachen. Denn Erich und Schmitte haben noch ein großes Ziel vor Augen: die Teilnahme an den Senioren-Europameisterschaften in London 2016. So reisen sie gemeinsam in ein Trainingscamp nach Teneriffa, wo sie sich ein Zimmer teilen und sich auf den Wettkampf in London vorbereiten. Stefan Eisenburger, geboren 1979 in Essen, studierte von 2011 bis 2015 an der Kunsthochschule für Medien in Köln. Neben zahlreichen Kameraarbeiten realisierte er während seines Studiums auch eigene Dokumentarfilme. "Erich und Schmitte" sollte sein Abschlussfilm sein. Er befand sich mitten in der Produktion des Films, als er im September 2016 bei einem Badeunfall auf Mallorca ums Leben kam.


23:45 Ab 18! – Einmannland (30 Min.) (HDTV)
Dokumentarfilm von: Kilian Helmbrecht
Deutschland, 2017

Sommertage auf einer Düneninsel in der Helgoländer Bucht: Kilian zieht es raus aus Hamburg. Doch die einsamen Tage als Vogelwart allein mit sich und der Welt sind anstrengend. Scharen von Möwen attackieren den Eindringling, das Festland schickt verschimmeltes Essen auf die Insel, und ein Sturm drückt das Wasser bis kurz vor den Wohncontainer. Und dann auch noch sich selbst filmen? Naturromantik muss sich Kilian, der Regisseur, Kameramann und Protagonist in Personalunion ist, erst mühsam erobern. Zu den Waffen des Twens gehören außer Gummistiefeln, Vogelringen und Kamera vor allem Humor und Selbstironie. Kilian Helmbrecht, der auch als Junior Director für die BBC-Serie "Wild New Zealand" arbeitet, machte sich bereits mit seinen Kurzfilmen einen Namen, die auf mehreren internationalen Festivals gezeigt wurden (Ars Electonica, Linz, ITFF Stuttgart, Festival du Court Metrage de Clermont-Ferrand). "Einmannland" entstand im Rahmen der 3sat-Dokumentarfilm-Reihe "Ab 18!", in der junge Filmemacher mit außergewöhnlichen filmischen Handschriften Geschichten vom Erwachsenwerden erzählen.


37°
00:15 Im Schatten der Clans (25 Min.) (AD, UT)
Eine Frage der Ehre
Film von: Güner Yasemin Balci
(Erstsendung 4.6.2019)

Die Sozialarbeiterin Songül C. arbeitet im sozialen Brennpunkt in Berlin-Neukölln, im Schatten der Clans. Sie will Jugendliche davon abhalten, selbst auf die schiefe Bahn zu geraten. "Wenn man einen rettet, dann rettet man ganz viele damit", ist die Devise der 44-jährigen Sozialarbeiterin, die sich vor zehn Jahren der Arbeit mit den "schwierigen", meist arabischen Jugendlichen verschrieben hat. Wie keine andere kennt sie die Nöte und Zwänge, die das Leben dieser jungen Männer bestimmen. In der Öffentlichkeit oft als gewaltbereite Machos wahrgenommen, sieht Songül in ihnen vor allem Opfer großfamiliärer patriarchalischer Sitten, die ihnen ab Geburt ein archaisches Ehrverständnis abverlangen, das keine Freiheit für das Individuum vorsieht. Die Tanztherapeutin fördert diese Jugendlichen im Jugendclub "Yo!22". Durch intensive Betreuung entdeckt sie in ihnen Talente, die sonst verborgen blieben. So war es auch bei Hamudi. Aufgewachsen in einem Umfeld, in dem man als Junge und Mann vor allem durch spektakuläre Straftaten brillieren und kaum einer sich dem Sog krimineller Clans entziehen kann, führt er seit Jahren einen Kampf: Er will "sauber" bleiben. Termine vor dem Gericht und auch sein unsicherer Aufenthaltsstatus machen es ihm nicht leicht, ein geordnetes Leben zu führen. Er arbeitet bereits selbst an Schulen, gleichzeitig fühlt er sich auch weiterhin dem Ehrbegriff in seinem Viertel verpflichtet. Regelmäßige Telefonate mit Freunden, die im Gefängnis sitzen, gehören genauso zu seinem Alltag wie das Leben in einem Kiez, in dem Drogenmissbrauch und Gewalt keine Seltenheit sind. Jugendstadtrat Falko Liecke, der auch stellvertretender Bürgermeister Neuköllns ist, unterstützt die Arbeit von Songül. Doch für ihn ist das nur ein Baustein von Präventionsarbeit. Er will der Organisierten Kriminalität mit regelmäßigen Polizeieinsätzen zu Leibe rücken. Sein jüngster Vorschlag, den Clans die Kinder wegzunehmen, stößt vor allem bei den Jugendlichen auf Unverständnis, selbst dann, wenn die betroffenen Clans hoch kriminell sind. Das muss er feststellen, als er ein Jugendzentrum besucht, um sich mit Jugendlichen vor Ort auszutauschen.


00:40 10 vor 10 (30 Min.) (HDTV) (VPS: 21:50)
Nachrichtenmagazin

"10 vor 10" ist eine Informationssendung von Schweizer Radio und Fernsehen (SRF). Vertiefende Berichte, Reportagen, Porträts und Live-Gespräche informieren über die wichtigsten Themen des Tages aus der Schweiz und der Welt.


01:10 Science Busters – Wer nichts weiß, muss alles glauben (35 Min.) (HDTV, UT)
Ganzheitliches Halbwissen
Aus dem Stadtsaal Wien
(Erstsendung 8.1.2019)

Regie: Leopold Lummerstorfer
Drehbuch: Martin Puntigam
Mitwirkende: Dr. Elisabeth Oberzaucher (Verhaltensbiologin / Uni Wien)
Dr. Florian Freistetter (Astronom)
"Gunkl" Günther Paal (Kabarettist und ÖKP-Preisträger)
Dr. Helmut Jungwirth (Univ.-Prof. / Mikrobiologe und
Leiter des Geschmackslabors / Uni Graz)
Dr. Peter Weinberger (anorganische Chemie)
Martin Moder PHD (Molekularbiologe)

Martin Puntigam und sein Team bereiten wieder Kurioses und Informatives aus der Welt der Wissenschaft auf. Diesmal geht es um ganzheitliches Halbwissen. Im Sinne des ausgesprochenen Religions-, Esoterik- und Halbwissenskritikers Oberhummer werden die "Science Busters" den Fragen "Wer ist ganzheitlicher: Religion oder Esoterik?" oder "Wie betet man einen evidenzbasierten Gott an?" nachgehen. Aus der 2007 ursprünglich von den beiden Physikern Heinz Oberhummer und Werner Gruber sowie Puntigam gebildeten "Boygroup" ist nach Oberhummers Tod im Jahr 2016 und Grubers Ausstieg eine naturwissenschaftliche "Kelly Family" geworden, wie sich die Gruppe selbst bezeichnet. Neben dem einzigen Gründungsmitglied bilden seit einiger Zeit der Astronom Florian Freistetter, der Mikrobiologe Helmut Jungwirth, der Molekularbiologe Martin Moder, der Chemiker Peter J. Weinberger sowie Paal und Oberzaucher das vielfach preisgekrönte Kernteam.


01:45 Sendung ohne Namen (25 Min.) (HDTV)
Humor
(Erstsendung 11.12.2012)

Was unterscheidet den Menschen vom Tier? Es ist weder die Intelligenz, noch das Bewusstsein, noch die Seele, sondern der Humor. Eine Eigenschaft, die nichts mit dem Überleben der Spezies Mensch zu tun hat. Sicher ist der Alltag mit Humor leichter zu bewältigen. Diese Folge von "Sendung ohne Namen" beschäftigt sich mit den frühen Vorfahren des Menschen und was der Humor ihnen genützt hat.


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02:10 A Tribute to Falco! (65 Min.) (HDTV, 4:3)
Videomusik – Musikvideos
(Erstsendung 3.2.2008)

Mit "Rock Me Amadeus" schaffte Falco Anfang 1986 den Sprung an die Spitze der US-Charts. – "A Tribute to Falco" aus der Reihe "clip" zeigt Videos aus unterschiedlichen Schaffensperioden. Hans Hölzel ließ sich zu seinem Künstlernamen vom DDR-Skispringer Falko Weißpflog inspirieren – so wurde aus dem Sänger Falco. Wenige Tage vor seinem 41. Geburtstag kam er am 6. Februar 1998 bei einem Verkehrsunfall in der Dominikanischen Republik ums Leben.


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03:15 Amy Winehouse (30 Min.) (HDTV)
Videomusik – Musikvideos
(Erstsendung 27.7.2011)

Die am 23. Juli 2011 im Alter von 27 Jahren gestorbene britische Singer-Songwriterin Amy Winehouse schaffte es schon früh an die Spitze der europäischen und internationalen Charts. Der Film aus der Reihe "clip" zeigt unter anderem ein Interview mit Amy Winehouse aus dem Jahr 2006 und bekannte Songs wie "Tears Dry on Their Own", "You Know I'm No Good", "Stronger Than Me" und "Monkey Man". Mit zwölf Jahren besuchte Amy Winehouse eine Schule für britische Nachwuchskünstler und war Mitglied einer Jazzband. Mit 18 Jahren erhielt sie ihren ersten Plattenvertrag von Island Records. Ihr Debütalbum "Frank", das 2003 erschienen ist, erhielt zwei Nominierungen für den Brit-Award sowie eine für den Ivor Novello Award, einem Preis für Songwriter und Komponisten. Drei Jahre später erschien ihr zweites Album "Back to Black" mit den mehrfach prämierten Hitsingles "Love Is a Losing Game" und "Rehab". Insgesamt erhielt das Album fünf Grammys in fünf Kategorien. Bei einigen Stücken auf diesem Album wurde Amy Winehouse von der amerikanischen Soul- und Funk-Band Dap-Kings begleitet. Die 1960er-Jahre waren sowohl musikalisch als auch für das äußere Erscheinungsbild der Musikerin stilprägend. Winehouse sah sich selbst im Soul-Genre und nannte unter anderem Diana Washington, Sarah Vaughan, Minnie Riperton, Billy Holiday und Ella Fitzgerald als ihre musikalischen Vorbilder. Ihr Repertoire reichte aber weit über den Soul hinaus – bis hin zu R'n'B, Jazz, Pop und Ska.


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03:45 Bob Dylan (60 Min.) (HDTV)
Videomusik – Musikvideos
(Erstsendung 19.5.2001)

Michael K. Constantin hat die schönsten Hits von Bob Dylan für die Reihe "clip" zusammengestellt, darunter "Things Have Changed", für den der Künstler 2001 einen Oscar erhielt. "Seine Stimme klingt, als käme sie über die Mauern eines Tuberkulose-Sanatoriums", schrieb das renommierte US-Nachrichtenmagazin "Time" über den am 24. Mai 1941 in Duluth/Minnesota geborenen Robert Allen Zimmermann alias Bob Dylan. Sein Name, abgeleitet vom walisischen Lyriker Dylan Thomas, ist untrennbar mit der US-Bürgerrechtsbewegung und der Folk-Musik verknüpft.


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04:45 Tina Turner – Simply the Best (60 Min.) (HDTV, 4:3)
Videomusik – Musikvideos
(Erstsendung 22.7.2000)

Nach einem fulminanten Auftritt bei den Grammy Awards 2008, gekrönt von Standing Ovations, entschloss sich Tina Turner zu einer Tournee, die sie 2009 auch nach Europa führte. "Clip" präsentiert Hits der Rock-Queen, unter anderem "Private Dancer", "What's Love Got to Do with It", "Steamy Windows", "Nutbush City Limits", sowie das Duett "Tonight" mit David Bowie.


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05:45 Pop-Heroes (30 Min.) (HDTV, 4:3)
Madonna – Videomusik – Musikvideos
(Erstsendung 6.5.1996)

"Ich breche alle Regeln, die ich nicht selbst gemacht habe", behauptet die 1958 in Bay City, Michigan, geborene Louise Veronica Ciccone alias Madonna. Sie bewies dies mit der in Deutschland verbotenen "Girlie-Show"-Tournee, dem Buch "Sex", dem Film "In Bed With Madonna" und dem Video "Justify My Love". Sie kann sich aber auch zurückhaltend geben. "Clip" dokumentiert dies mit den Videos "Take A Bow" und "You'll See".


06:15 – 06:20 3satTextVision (5 Min.)

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Dienstag, 23. Juli 2019


06:20 Kulturzeit kompakt (10 Min.) (HDTV)

Die Kurzversion der "Kulturzeit" informiert zur gewohnten Sendezeit mit Nachrichten und Reporterstücken über aktuelle Kulturereignisse. Die unmoderierte Kompaktversion des Magazins wird ergänzt durch Tipps, einen Blick auf den Kultursommer sowie Hinweisen zu Events, Festivals und Lesungen.


06:30 Mein anderes Russland (30 Min.)
Odyssee in Sibirien (Teil 1)
Folge 1 von 5
Film von: Dave Leins
(Erstsendung 22.7.2019)

Sibirien ist rau, kalt, wild und groß. Politkorrespondent Christof Franzen wagt sich auf eine Odyssee durch diese Region und reist zu Rentiernomaden bis an den Rand der Zivilisation. Teil 1. Die Reise führt durch Jakutien, die größte Region Sibiriens. Sechs Mal so groß wie Deutschland, hat es dort nur eine Million Einwohner. Im Winter wird es kälter als minus 60 Grad. Im Sommer plagen Mensch und Tier bei über 30 Grad Celsius Milliarden von Moskitos. Christof Franzen startet auf der "Straße der Knochen". Für sie haben Zehntausende Zwangsarbeiter aus dem Gulag ihr Leben gelassen. Ältere Lastwagenfahrer nehmen bis heute den Hut ab, wenn sie auf dieser Straße unterwegs sind. 1000 Kilometer Schlammgebiete – und das zur Regenzeit. Doch Christof Franzen will zu den Rentiernomaden nach Sasyr, einem der entlegensten Dörfer Sibiriens. Hier hatte er vor Jahren den Nomadenjungen Christaphor porträtiert, eine Begegnung die ihn nie losgelassen hat. Jetzt, Jahre später, will er zurück zu den Rentiernomaden und dem Jungen und hofft auf ein Wiedersehen. Doch diesmal gibt es keinen Hubschrauber, sondern allein den beschwerlichen Landweg. Die letzten 300 Kilometer zu den Nomaden sind für Christof Franzen nur im "Ural" möglich, einem Lastwagen für extremstes Gelände. Hier führt keine Straße mehr durch, und unzählige Flüsse zwingen ständig dazu, den Weg neu zu suchen. "Großes Wasser" nennen es die Einheimischen, wenn die reißenden Flüsse übertreten und die Reise gefährlich wird. Dann wird das Zelt aufgeschlagen und gewartet. Ob die hohen Reifen Christof Franzen und seine ewenischen Begleiter durch alle Flüsse hindurch an ihr Ziel tragen werden, ist ungewiss. Sibirien pur ist dies aber auf alle Fälle. Nach zehn Jahren als Russland-Korrespondent kehrt Christof Franzen zurück in die Schweiz. Als Abschluss will er noch einmal ganz neue Herausforderungen anpacken – sein ganz persönliches Russland-Abenteuer.


ZDF.reportage
07:00 Jagd aufs Unwetter (30 Min.) (HDTV, UT)
Die Stormchaser
Film von: Sven Markmann
(Erstsendung 22.10.2017)

Unwetter über Deutschland – das bedeutet: Einsatz für die Sturmjäger. Eine kleine Gruppe verfolgt mit Kameras das miese Wetter. Ihr Ziel: spektakuläre Fotos von Wolken, Blitzen und Tornados. Über spezielle Apps haben die Jäger die Wetterlage ständig im Blick. Sie wissen so meist schon 48 Stunden vorher, in welchem Gebiet interessante Wetterlagen zu erwarten sein werden. Dann fahren sie raus und melden ihre Beobachtungen auch an den Wetterdienst. Ein nicht ganz ungefährliches Hobby: Ihr bislang krassester Einsatz war das Pfingst-Unwetter 2014. Die Schäden, die Gewittersturm "Ela" mit seinen gewaltigen Orkanböen vor allem im Ruhrgebiet angerichtet hat, beliefen sich auf 650 Millionen Euro. Die Trophäe der Stormchaser wäre ein Foto eines in Deutschland selten vorkommenden Wirbelsturms – eines Tornados. Etwa 50 Tornados werden jährlich in Deutschland registriert. Ein besonders verheerendes Exemplar hat die Kleinstadt Bützow in Mecklenburg-Vorpommern 2015 mit voller Wucht getroffen. Die Stürme sind nicht nur faszinierend, sondern zerstören mitunter ganze Straßenzüge – die Schäden gehen in die Milliarden.


07:30 Alpenpanorama (90 Min.) (HDTV)

"Alpenpanorama" zeigt über zahlreiche Web- und Panoramakameras täglich Livebilder aus ausgewählten Urlaubsorten. Die Sendung informiert auch über Temperatur- und Wetterbedingungen vor Ort.


09:00 ZIB (5 Min.) (HDTV, UT)

Die Kurzausgaben der österreichischen Nachrichtensendung "Zeit im Bild" (ZIB) liefern neben klassischen Nachrichten Informationen über Entwicklungen auf den Finanzmärkten und Expertenanalysen. Ein Laufband informiert über die aktuellen Börsenkurse.


09:05 Kulturzeit kompakt (10 Min.) (HDTV)

Die Kurzversion der "Kulturzeit" informiert zur gewohnten Sendezeit mit Nachrichten und Reporterstücken über aktuelle Kulturereignisse. Die unmoderierte Kompaktversion des Magazins wird ergänzt durch Tipps, einen Blick auf den Kultursommer sowie Hinweisen zu Events, Festivals und Lesungen.


09:15 Mein anderes Russland (30 Min.)
Odyssee in Sibirien (Teil 1)
Folge 1 von 5
Film von: Dave Leins
(Erstsendung 22.7.2019)

Sibirien ist rau, kalt, wild und groß. Politkorrespondent Christof Franzen wagt sich auf eine Odyssee durch diese Region und reist zu Rentiernomaden bis an den Rand der Zivilisation. Teil 1. Die Reise führt durch Jakutien, die größte Region Sibiriens. Sechs Mal so groß wie Deutschland, hat es dort nur eine Million Einwohner. Im Winter wird es kälter als minus 60 Grad. Im Sommer plagen Mensch und Tier bei über 30 Grad Celsius Milliarden von Moskitos. Christof Franzen startet auf der "Straße der Knochen". Für sie haben Zehntausende Zwangsarbeiter aus dem Gulag ihr Leben gelassen. Ältere Lastwagenfahrer nehmen bis heute den Hut ab, wenn sie auf dieser Straße unterwegs sind. 1000 Kilometer Schlammgebiete – und das zur Regenzeit. Doch Christof Franzen will zu den Rentiernomaden nach Sasyr, einem der entlegensten Dörfer Sibiriens. Hier hatte er vor Jahren den Nomadenjungen Christaphor porträtiert, eine Begegnung die ihn nie losgelassen hat. Jetzt, Jahre später, will er zurück zu den Rentiernomaden und dem Jungen und hofft auf ein Wiedersehen. Doch diesmal gibt es keinen Hubschrauber, sondern allein den beschwerlichen Landweg. Die letzten 300 Kilometer zu den Nomaden sind für Christof Franzen nur im "Ural" möglich, einem Lastwagen für extremstes Gelände. Hier führt keine Straße mehr durch, und unzählige Flüsse zwingen ständig dazu, den Weg neu zu suchen. "Großes Wasser" nennen es die Einheimischen, wenn die reißenden Flüsse übertreten und die Reise gefährlich wird. Dann wird das Zelt aufgeschlagen und gewartet. Ob die hohen Reifen Christof Franzen und seine ewenischen Begleiter durch alle Flüsse hindurch an ihr Ziel tragen werden, ist ungewiss. Sibirien pur ist dies aber auf alle Fälle. Nach zehn Jahren als Russland-Korrespondent kehrt Christof Franzen zurück in die Schweiz. Als Abschluss will er noch einmal ganz neue Herausforderungen anpacken – sein ganz persönliches Russland-Abenteuer.


ZDF.reportage
09:45 Jagd aufs Unwetter (30 Min.) (HDTV, UT)
Die Stormchaser
Film von: Sven Markmann
(Erstsendung 22.10.2017)

Unwetter über Deutschland – das bedeutet: Einsatz für die Sturmjäger. Eine kleine Gruppe verfolgt mit Kameras das miese Wetter. Ihr Ziel: spektakuläre Fotos von Wolken, Blitzen und Tornados. Über spezielle Apps haben die Jäger die Wetterlage ständig im Blick. Sie wissen so meist schon 48 Stunden vorher, in welchem Gebiet interessante Wetterlagen zu erwarten sein werden. Dann fahren sie raus und melden ihre Beobachtungen auch an den Wetterdienst. Ein nicht ganz ungefährliches Hobby: Ihr bislang krassester Einsatz war das Pfingst-Unwetter 2014. Die Schäden, die Gewittersturm "Ela" mit seinen gewaltigen Orkanböen vor allem im Ruhrgebiet angerichtet hat, beliefen sich auf 650 Millionen Euro. Die Trophäe der Stormchaser wäre ein Foto eines in Deutschland selten vorkommenden Wirbelsturms – eines Tornados. Etwa 50 Tornados werden jährlich in Deutschland registriert. Ein besonders verheerendes Exemplar hat die Kleinstadt Bützow in Mecklenburg-Vorpommern 2015 mit voller Wucht getroffen. Die Stürme sind nicht nur faszinierend, sondern zerstören mitunter ganze Straßenzüge – die Schäden gehen in die Milliarden.


10:15 Hart aber fair (85 Min.)

Moderator Frank Plasberg lädt Gäste aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft zu einem aktuellen Thema ein – Zuschauer können per Mail, Telefon und über die sozialen Medien mitdiskutieren. Fragen ohne vorzuführen, nachhaken ohne zu verletzen – Talk auf Augenhöhe – so sieht Frank Plasberg seine Aufgabe bei "Hart aber fair". Jeder seiner Gäste muss so lange Auskunft geben, bis die Frage wirklich beantwortet ist.


11:40 Traumgärten auf Mallorca (30 Min.) (HDTV)
Unterwegs mit Biogärtner Karl Ploberger
(Erstsendung 29.9.2018)

Mallorca wird gern als "Perle des Mittelmeeres" bezeichnet. Das Wechselspiel von wilder Natur, versteckten Oasen und pulsierendem Leben lockt heute immer mehr Touristen aus ganz Europa an. Auch Biogärtner Karl Ploberger kann sich der Magie dieser Insel nicht entziehen. Er wandelt zwischen duftenden Pinien, Orangenhainen sowie schönen Weinreben im Hinterland und entdeckt imposante Traumgärten, die den Touristen größtenteils verborgen bleiben.


Universum
12:10 Der Bauer und das liebe Vieh (50 Min.) (HDTV, UT)
Film von: Barbara Puskás
(Erstsendung 8.11.2005)

Der Film stellt einen österreichischen Biobauernhof vor und beobachtet die Haus- und Nutztiere, die dort leben, sowie die Wildtiere, die regelmäßig die Wiesen und Felder im Umkreis besuchen. Österreich hat in der biologischen Landwirtschaft europaweit die Nase vorn. Es gibt über 19 000 Biobetriebe. Das kleinstrukturierte und gebirgige Land lässt eine konkurrenzfähige Massenproduktion kaum zu. Die Bauern setzen auf Qualität statt auf Quantität. Die Devise heißt Spezialisierung, auch bei den Biobauern. Damit sich der Aufwand und das Risiko lohnen, suchen sie nach alternativen Vermarktungsmöglichkeiten.


13:00 ZIB (25 Min.) (HDTV, UT)

Die Kurzausgaben der österreichischen Nachrichtensendung "Zeit im Bild" (ZIB) liefern neben klassischen Nachrichten Informationen über Entwicklungen auf den Finanzmärkten und Expertenanalysen. Ein Laufband informiert über die aktuellen Börsenkurse.


Universum
13:25 Baja California – Das andere Kalifornien (50 Min.) (HDTV)
Film von: Paul Reddish
(Erstsendung 13.12.2005)

Deutsche Bearbeitung: Sabine Holzer

Tektonische Kräfte haben die Baja California vor Millionen Jahren vom mexikanischen Festland losgerissen. Die Dokumentation präsentiert die zweitgrößte Halbinsel der Welt. Die Baja California grenzt an Kalifornien, den berühmtesten Küstenstreifen der Welt, dennoch ist über die mexikanische Halbinsel wenig bekannt. Die Küsten sind weitgehend menschenleer, aber voll von atemberaubenden Landschaften und biologischen Sensationen. Die fast 1000 Kilometer lange Landzunge zwischen dem Pazifik und der See von Cortez bietet spektakuläre Megafauna, und in den Lagunen der Pazifik-Seite versammeln sich jeden Winter Grauwale, um ihre Jungen zur Welt zu bringen und sich zu paaren. Auf der anderen See der Halbinsel schwimmen Blauwale und Teufelsrochen zwischen Schwärmen von bunten tropischen Fischen.


14:15 Im Einsatz für das Kubakrokodil (55 Min.) (HDTV)
Film von: Stéphane Jacques
(Erstsendung 22.7.2019)

Das vom Aussterben bedrohte Kuba- oder Rautenkrokodil gilt als ein Symbol für Kubas Freiheit und Identität. Trotz zahlreicher Initiativen für seinen Erhalt bleibt seine Zukunft ungewiss. Das Kubakrokodil lebt im Sumpf von Zapata als Endemit, kommt also nur in einer räumlich abgegrenzten Umgebung vor. Doch das ebenso gefährdete amerikanische Spitzkrokodil dringt immer weiter in sein Gebiet ein. Wer wird das Kräftemessen gewinnen? Bei der Invasion in der Schweinebucht wurden die USA im Jahr 1961 geschlagen. Welche Geschichte wird die Natur schreiben? Das Kubakrokodil ist sehr aggressiv. Es erreicht eine Körperlänge von bis zu 3,5 Metern, nach Berichten aus früheren Jahrhunderten sogar von bis zu fünf Metern. Die Jungtiere sind goldbraun gefärbt, mit schwarzen Flecken und Querbändern. Erwachsene Tiere sind dunkelgrau bis schwarz und haben goldgelbe Flecken. Das amerikanische Spitzkrokodil wird bis zu sieben Meter lang, wobei das Weibchen meist deutlich kleiner ist. Die Jungtiere sind grau bis gelblich-braun gefärbt, mit dunkleren Querbändern. Bei den erwachsenen Tieren verblasst die Zeichnung, sie sind meist einheitlich oliv- bis graubraun. Auffällig ist der aus asymmetrischen Platten aufgebaute Rückenpanzer.


15:10 Die Jäger des Mittelmeeres: Haie vom Aussterben bedroht (50 Min.) (HDTV)
Film von: Stéphane Granzotto, François Sarano
(Erstsendung 22.7.2019)

Der französische Meeresforscher François Sarano geht auf Spurensuche nach den unterschiedlichen Hai-Arten, die sich vor noch nicht einmal 100 Jahren im Mittelmeer getummelt haben. Wenn Taucher den mächtigen Haien ganz nahe kommen wollen, denken sie häufig, sie müssten bis ans Ende der Welt reisen. Dabei gab es im Mittelmeer, quasi direkt vor unserer Haustüre, zum Beispiel Blauhaie, Hammerhaie, Dornhaie, Sechskiemerhaie und auch Weiße Haie. Jede Fischart, sei sie groß oder klein, spielt eine Rolle im Ökosystem. Es würde ohne Einklang nicht funktionieren. In beeindruckenden Unterwasserszenen gewährt die Dokumentation einen Einblick in die faszinierende Welt der mächtigen Jäger des Mittelmeeres und ihrer Beute und führt zu den Ursprüngen eines gefallenen Königreichs. Die Straße von Messina beherbergt die größten Haie des Mittelmeeres. In Neumond-Nächten sollen sich hier sogar die geheimnisvollen Sechskiemerhaie ins flachere Wasser wagen. Während eines Tauchgangs bei Nacht hoffen die Forscher, dieser Hai-Art begegnen zu können. Sie kennen auch die Geheimplätze, an denen sich die Kammzähnerhaie treffen. Weit weg von den Menschen, ihren Haken und Netzen, leben die Tiere ungestört in den Tiefen des Mittelmeeres. Hier und da erhascht man in den Schutzgebieten noch einen Blick auf den Glanz vergangener Tage. Das lässt hoffen.


"Universum"
16:00 Ligurien – Leben zwischen Himmel und Meer (45 Min.) (VPS: 15:59)
Film von: Kurt Mayer
(Erstsendung 1.9.2005)


Universum
16:45 Die Tricks der Tiere (45 Min.) (HDTV, AD, UT)
Wunderwelt Wasser
Folge 1 von 3
Film von: Gavin Maxwell, Paul Williams
(Erstsendung 16.9.2014)

Deutsche Bearbeitung: Sarah Julia Stross

Im Mittelpunkt dieses Teils steht die "Wunderwelt Wasser". Er führt vom brasilianischen Pantanal zu den Mangrovenwäldern der Sundarbans in Bangladesch und den Korallenriffen der Malediven in atemberaubende Tiefen des Ozeans. Mehr als zwei Drittel der Erdoberfläche des Blauen Planeten sind von Wasser bedeckt. Ausnehmender Wasserreichtum herrscht auf der südlichen Hemisphäre. Allianzen unter Tieren und Pflanzen gibt es sowohl im Süßwasser als auch im Salzwasser. Ein Beispiel dafür kann in den Sundarbans in Bangladesch beobachtet werden: In den schier endlosen Mangrovenwäldern sorgen Krabben dafür, dass der nährstoffreiche Boden Sauerstoff bekommen kann. Sie sind es somit, die die Grundlage dafür schaffen, dass Pflanzen gedeihen können. Und diese Pflanzen versorgen wiederum die Tierwelt mit Nahrung. Nicht selten sind es Verbindungen, die man auf den ersten Blick nicht erkennen kann, etwa im brasilianischen Pantanal. Das größte Feuchtgebiet der Erde, das eine Fläche vergleichbar mit jener Kaliforniens aufweist, ist Bühne für eine ganze Reihe unterschiedlichster Allianzen zwischen Pflanzen und Tieren. Von wesentlicher Bedeutung ist etwa die Arbeit einer Süßwasserschnecke. Ein Produkt ihres Verdauungsprozesses sind Nährstoffe wie Stickstoff und Phosphor. Diese Nähstoffe sind ein unverzichtbarer Dünger für das Pantanal. Pflanzen können gedeihen, und Tiere finden Nahrung. Die Reihe "Die Tricks der Tiere" begibt sich auf eine Reise rund um den Erdball und zeigt außergewöhnliche Verbindungen zwischen Tieren und Pflanzen, die das Leben auf der Erde in Gang halten.


Universum
17:30 Die Tricks der Tiere (45 Min.) (HDTV, AD, UT)
Geheimnisse des Graslands
Folge 2 von 3
Film von: Adam White, Gillian Taylor
(Erstsendung 23.9.2014)

Deutsche Bearbeitung: Sarah Julia Stross

In allen Regionen der Erde haben Tiere wie Pflanzen Wege gefunden, um im stickstoffarmen Grasland überleben zu können. Ihr Trumpf: Sie haben Verbündete. In diesem Teil der BBC-Produktion geht es um die "Geheimnisse des Graslands". Er führt vom Süden Australiens über die Savannen Afrikas bis nach Südamerika in den Nationalpark Emas in Brasilien. Grasland und Steppen bedecken nicht weniger als ein Viertel der Erde. Es sind die jüngsten Habitate unseres Planeten – und trotzdem haben sie bereits 50 Millionen Jahre auf dem Buckel. Ob es die Prärien Nordamerikas, die Savannen Afrikas oder die Steppen Asiens sind - überall herrschen herausfordernde Lebensbedingungen sowohl für Tiere als auch für Pflanzen. Um innerhalb der einzelnen Ökosysteme überleben zu können, müssen sich die Lebewesen unterstützen – sei es die Akazie, die in der Savanne Afrikas auf die Hilfe der Ameise angewiesen ist, oder aber ein Nashorn, das anderen Tieren der Steppe als "Nährstoffoase" dient. Nicht selten sind die Allianzen, die die Lebewesen miteinander eingehen, auf den ersten Blick nicht zu erkennen. Die Verbindungen zwischen Tieren und Pflanzen sind über lange Zeit gewachsen, und oftmals sind es Kettenreaktionen, die in mehreren Stufen wirksam werden. Der Akazienbaum etwa wehrt sich mit Dornen gegen hungrige Pflanzenfresser. Zusätzlich entwickelt die Pflanze Gallen, rundliche Gehäuse, die Ameisen anlocken und zur Symbiose einladen. Doch manche Tiere wie etwa Affen lassen sich von Hindernissen wie Dornen oder Gallen nicht aufhalten. Weil Ameisen auf ihrem Speiseplan ganz oben stehen, machen sich die Affen über die Gallen her. Die zerstörten Gallen dienen dann wiederrum Geckos als Nistplatz. Somit ist allen ein Stück weit geholfen. Die Reihe "Die Tricks der Tiere" begibt sich auf eine Reise rund um den Erdball und zeigt außergewöhnliche Verbindungen zwischen Tieren und Pflanzen, die das Leben auf der Erde in Gang halten.


Universum
18:15 Die Tricks der Tiere (45 Min.) (HDTV, AD)
Zauber des Dschungels
Folge 3 von 3
Film von: Adam White, Gillian Taylor
(Erstsendung 18.1.2016)

Wieso beherbergen gerade die Regenwälder eine derart atemberaubende Vielfalt an Lebewesen, mehr als jedes andere Habitat der Erde? Dieser Teil der BBC-Produktion begibt sich auf eine Reise in die zahlreichen grünen Oasen, die unseren Planeten umspannen. Dabei versucht er, diesem größten Rätsel der Regenwälder auf die Spur zu kommen. Auf der Suche nach einer Antwort führt der Film zuerst nach Panama, wo mehr neue Vogelarten pro Tag registriert werden als überall sonst auf der Welt. Danach geht die Reise weiter nach Borneo. Dort sind die größten Dschungelbewohner – der Orang-Utan und der Waldelefant – unentbehrlich für die Erhaltung der Biodiversität der Regenwälder. Die letzte Station der Reise ist der Amazonas, wo der Paranussbaum und seine faszinierende Beziehung zur Umwelt im Mittelpunkt stehen. Die Reihe "Die Tricks der Tiere" begibt sich auf eine Reise rund um den Erdball und zeigt außergewöhnliche Verbindungen zwischen Tieren und Pflanzen, die das Leben auf der Erde in Gang halten.


19:00 heute (20 Min.) (HDTV, UT)
Die Nachrichtensendung des ZDF.

3sat-Wetter (HDTV, UT)


19:20 Kulturzeit kompakt (10 Min.) (HDTV)

Die Kurzversion der "Kulturzeit" informiert zur gewohnten Sendezeit mit Nachrichten und Reporterstücken über aktuelle Kulturereignisse. Die unmoderierte Kompaktversion des Magazins wird ergänzt durch Tipps, einen Blick auf den Kultursommer sowie Hinweisen zu Events, Festivals und Lesungen.


19:30 Mein anderes Russland (30 Min.)
Odyssee in Sibirien (Teil 2)
Folge 2 von 5
Film von: Dave Leins
Erstausstrahlung

Sibirien ist rau, kalt, wild und groß. Politkorrespondent Christof Franzen wagt sich auf eine Odyssee durch diese Region und reist zu Rentiernomaden bis an den Rand der Zivilisation. Die Reise führt durch Jakutien, die größte Region Sibiriens. Sechs Mal so groß wie Deutschland, hat es dort nur eine Million Einwohner. Im Winter wird es kälter als minus 60 Grad. Im Sommer plagen Mensch und Tier bei über 30 Grad Celsius Milliarden von Moskitos. Christof Franzen startet auf der "Straße der Knochen". Für sie haben Zehntausende Zwangsarbeiter aus dem Gulag ihr Leben gelassen. Ältere Lastwagenfahrer nehmen bis heute den Hut ab, wenn sie auf dieser Straße unterwegs sind. 1000 Kilometer Schlammgebiete – und das zur Regenzeit. Doch Christof Franzen will zu den Rentiernomaden nach Sasyr, einem der entlegensten Dörfer Sibiriens. Hier hatte er vor Jahren den Nomadenjungen Christaphor porträtiert, eine Begegnung die ihn nie losgelassen hat. Jetzt, Jahre später, will er zurück zu den Rentiernomaden und dem Jungen und hofft auf ein Wiedersehen. Doch diesmal gibt es keinen Hubschrauber, sondern allein den beschwerlichen Landweg. Die letzten 300 Kilometer zu den Nomaden sind für Christof Franzen nur im "Ural" möglich, einem Lastwagen für extremstes Gelände. Hier führt keine Straße mehr durch, und unzählige Flüsse zwingen ständig dazu, den Weg neu zu suchen. "Großes Wasser" nennen es die Einheimischen, wenn die reißenden Flüsse übertreten und die Reise gefährlich wird. Dann wird das Zelt aufgeschlagen und gewartet. Ob die hohen Reifen Christof Franzen und seine ewenischen Begleiter durch alle Flüsse hindurch an ihr Ziel tragen werden, ist ungewiss. Sibirien pur ist dies aber auf alle Fälle. Nach zehn Jahren als Russland-Korrespondent kehrt Christof Franzen zurück in die Schweiz. Als Abschluss will er noch einmal ganz neue Herausforderungen anpacken – sein ganz persönliches Russland-Abenteuer.


20:00 Tagesschau (15 Min.) (HDTV, UT)
ARD-Nachrichten aus dem In- und Ausland auf den Punkt gebracht


3satKrimisommer
20:15 Die Tote aus der Schlucht (90 Min.) (AD, UT)
Fernsehfilm Deutschland, 2015

Rollen und Darsteller:
Susanne Landauer – Rosalie Thomass
Josef Landauer – August Schmölzer
Dr. Jakob Mangold – Friedrich von Thun
Dr. Isabell Fertinger – Lavinia Wilson
Korbinian Schutt – Fred Stillkrauth

Regie: Christian Theede
Drehbuch: Andreas Dirr, Christoph Busche

Kommissarin Susanne Landauer wird zu einem Einsatz aufs Land gerufen: Eine vor Jahren anonym eingelieferte, schizophrene Frau ist aus der Klinik von Dr. Mangold verschwunden. Susanne kann die Frau nur noch tot aus dem nahe gelegenen Fluss bergen. Bei einem standardisierten DNA-Abgleich stellt sich heraus, dass es sich bei der Toten um ihre biologische Mutter handelt. Susanne, die bislang dachte, ihre Mutter sei vor 30 Jahren an den Folgen eines Krebsleidens gestorben, beginnt daraufhin, auf eigene Faust zu ermitteln. Sie sucht ihren einsamen, verschrobenen Vater Josef auf, der in der Nähe der Klinik auf seinem Hof lebt. Sie quartiert sich bei ihm, dem sie lange aus dem Weg gegangen ist, ein. Dessen Freude über den Besuch der Tochter verfliegt rasch, als er den Grund erfährt. Aber Susanne hat nur ein Ziel: Mithilfe alter Freunde aus dem Dorf und mit ihrer Lebensgefährtin Isabell versucht sie, die Hintergründe der merkwürdigen Vorkommnisse aufzuklären.


21:45 kinokino (15 Min.) (HDTV)
Filmmagazin
Erstausstrahlung

Was läuft aktuell im Kino? Welches sind die neuesten Hits auf der Leinwand? "kinokino" stellt die wichtigsten Neustarts und Themen aus der Filmwelt vor. Das Magazin zeigt Porträts und Interviews mit Schauspielern und Regisseuren. Welche Filme lohnen sich? Welche sollte man lieber meiden? "kinokino" kritisiert die Tops und Flops und berichtet von den spannendsten Festivals.


22:00 ZIB 2 (25 Min.) (HDTV, UT)
Das tägliche Nachrichtenmagazin des ORF-Fernsehens.


3satKrimisommer
22:25 Schnell ermittelt – François Legrand (45 Min.) (HDTV, UT)
Krimiserie Österreich, 2012

Rollen und Darsteller:
Angelika Schnell – Ursula Strauss
Harald Franitschek – Wolf Bachofner
Stefan Schnell – Andreas Lust
Maja Landauer – Katharina Straßer
Kemal Öztürk – Morteza Tavakoli

Regie: Michi Riebl
Drehbuch: Verena Kurth

Die Leiche eines Bankers und eine geständige Mörderin – dieser Fall sollte für Angelika und Franitschek eigentlich klar sein. Wenn nicht noch ein weiterer Mann den Mord gestehen würde. Und dann noch einer. Gefordert von so vielen Schuldbekenntnissen haben Angelika und Franitschek große Mühe, einen Fokus zu finden – zumal dieser Fall auch noch im wahrsten Sinn des Wortes eine Hintertür hat.


3satKrimisommer
23:10 Schnell ermittelt – Werner Demscher (45 Min.) (HDTV, UT)
Krimiserie Österreich, 2012

Rollen und Darsteller:
Angelika Schnell – Ursula Strauss
Harald Franitschek – Wolf Bachofner
Stefan Schnell – Andreas Lust
Maja Landauer – Katharina Straßer
Kemal Öztürk – Morteza Tavakoli

Regie: Michi Riebl
Drehbuch: Stefan Hafner, Thomas Weingartner

In der Auslage eines karitativen Vereins hängt ein junger Priester. Um seinen Hals baumelt ein Schild. "Ich bin ein Mörder", steht darauf. Doch welchen Mord soll er begangen haben? Franitschek ist frohen Mutes, dass auch dieser Fall rasch geklärt sein wird, aber er hat nicht damit gerechnet, dass der Priester eine blütenweiße und faltenfreie Weste hat – und Angelika das Motiv an einem Ort entdeckt, an dem außer ihr niemand suchen würde. Privat konfrontiert sie der neue Mann in ihrem Leben mit der Frage aller Fragen, was Angelika sehr nachdenklich macht.


3satKrimisommer
23:55 Jack Taylor (90 Min.) (HDTV, AD, Dolby Surround, UT)
Königin der Schmerzen
Fernsehfilm Deutschland / Irland, 2013

Rollen und Darsteller:
Jack Taylor – Iain Glen
Kate Noonan – Nora Jane Noone
Cody Farraher – Killian Scott
Professor Gorman – Niall Buggy
Griffin – Tom O'Sulleabhain
Professor Doyle – David Murray

Regie: Stuart Orme
Drehbuch: Marcus Fleming
Roman: Ken Bruen

Jack Taylor ist seit Wochen trocken und in guter Verfassung. Doch sein junger Kollege Cody macht sich ernsthaft Sorgen um die wirtschaftliche Existenz des Ermittlerduos. Da stürzt eines Nachts die Studentin Sarah Bradley vom Dach der Universität und stirbt. Gekleidet in ein Theater-Kostüm, an der Hand einen Ring aus Papier, darauf eine Textzeile aus einem Theaterstück. Im Blut der jungen Frau werden Drogen festgestellt, daher ist der Fall für die Polizei klar: Unfall oder Freitod. Jedenfalls besteht kein Handlungsbedarf. Literaturprofessor Gorman aber geht von einem Mord aus und beauftragt Jack mit der Untersuchung des Falles. Cody schleust sich derweil, als Student getarnt, in die Literaturkurse der Universität ein. Dort lernt er schnell die dunklen Geheimnisse der Universitätsszene kennen, erfährt von Drogeneskapaden und Affären. Immer wieder taucht dabei ein Name auf: Professor Doyle, der recht enge Beziehungen zu seinen Studentinnen zu pflegen scheint. Jack nimmt ihn sich zur Brust. Kate Noonan, Jacks engste Vertraute und Freundin bei der Polizei, steht unter Druck. Ihr neuer Vorgesetzter Griffin macht ihr unmissverständlich klar, dass sie alle Beziehungen zu Jack Taylor abbrechen muss, wenn sie jemals befördert werden will. Griffin ist heimlich verliebt in Kate, damit wird Jack noch mehr zur Persona non grata. Dann stirbt eine weitere Studentin, wieder in einem Kostüm aus dem Theaterstück des irischen Dramatikers Synge, doch Inspektor Griffin hält unbeirrt an der Suizid-Theorie fest. Cody entdeckt im Archiv alte Videotapes von Synge-Aufführungen in Galway. Als "Königin der Schmerzen" war im Stück die junge Frau des ergrauten Professor Gorman ein Star. Jack ist schockiert, als er die alten Filme sieht. Vor vielen Jahren hatte er selbst eine kurze Affäre mit Gormans Frau, die inzwischen an Krebs gestorben ist. Auch anderen Männern hatte sie den Kopf verdreht. Sie fügte ihren Liebhabern seelische Schmerzen zu, weil sie immer wieder zum Professor zurückkehrte, Jack erkennt Parallelen zu Deirdre bei Synge. Kate befolgt Griffins Rat und hält sich von Jack fern. Aber sie ermittelt auf eigene Faust. Dabei gerät sie ins Visier des Mörders, der offensichtlich ein fatales Spiel spielt – unter eigener Dramaturgie. Wer zieht hier die Fäden? Und wer wird möglicherweise den letzten Akt nicht überleben?


01:25 10 vor 10 (30 Min.) (HDTV) (VPS: 21:50)
Nachrichtenmagazin

"10 vor 10" ist eine Informationssendung von Schweizer Radio und Fernsehen (SRF). Vertiefende Berichte, Reportagen, Porträts und Live-Gespräche informieren über die wichtigsten Themen des Tages aus der Schweiz und der Welt.


Universum
01:55 Die Tricks der Tiere (45 Min.) (HDTV, AD, UT)
Wunderwelt Wasser
Folge 1 von 3
Film von: Gavin Maxwell, Paul Williams
(Erstsendung 16.9.2014)

Deutsche Bearbeitung: Sarah Julia Stross

Im Mittelpunkt dieses Teils steht die "Wunderwelt Wasser". Er führt vom brasilianischen Pantanal zu den Mangrovenwäldern der Sundarbans in Bangladesch und den Korallenriffen der Malediven in atemberaubende Tiefen des Ozeans. Mehr als zwei Drittel der Erdoberfläche des Blauen Planeten sind von Wasser bedeckt. Ausnehmender Wasserreichtum herrscht auf der südlichen Hemisphäre. Allianzen unter Tieren und Pflanzen gibt es sowohl im Süßwasser als auch im Salzwasser. Ein Beispiel dafür kann in den Sundarbans in Bangladesch beobachtet werden: In den schier endlosen Mangrovenwäldern sorgen Krabben dafür, dass der nährstoffreiche Boden Sauerstoff bekommen kann. Sie sind es somit, die die Grundlage dafür schaffen, dass Pflanzen gedeihen können. Und diese Pflanzen versorgen wiederum die Tierwelt mit Nahrung. Nicht selten sind es Verbindungen, die man auf den ersten Blick nicht erkennen kann, etwa im brasilianischen Pantanal. Das größte Feuchtgebiet der Erde, das eine Fläche vergleichbar mit jener Kaliforniens aufweist, ist Bühne für eine ganze Reihe unterschiedlichster Allianzen zwischen Pflanzen und Tieren. Von wesentlicher Bedeutung ist etwa die Arbeit einer Süßwasserschnecke. Ein Produkt ihres Verdauungsprozesses sind Nährstoffe wie Stickstoff und Phosphor. Diese Nähstoffe sind ein unverzichtbarer Dünger für das Pantanal. Pflanzen können gedeihen, und Tiere finden Nahrung. Die Reihe "Die Tricks der Tiere" begibt sich auf eine Reise rund um den Erdball und zeigt außergewöhnliche Verbindungen zwischen Tieren und Pflanzen, die das Leben auf der Erde in Gang halten.


Universum
02:40 Die Tricks der Tiere (45 Min.) (HDTV, AD, UT)
Geheimnisse des Graslands
Folge 2 von 3
Film von: Adam White, Gillian Taylor
(Erstsendung 23.9.2014)

Deutsche Bearbeitung: Sarah Julia Stross

In allen Regionen der Erde haben Tiere wie Pflanzen Wege gefunden, um im stickstoffarmen Grasland überleben zu können. Ihr Trumpf: Sie haben Verbündete. In diesem Teil der BBC-Produktion geht es um die "Geheimnisse des Graslands". Er führt vom Süden Australiens über die Savannen Afrikas bis nach Südamerika in den Nationalpark Emas in Brasilien. Grasland und Steppen bedecken nicht weniger als ein Viertel der Erde. Es sind die jüngsten Habitate unseres Planeten – und trotzdem haben sie bereits 50 Millionen Jahre auf dem Buckel. Ob es die Prärien Nordamerikas, die Savannen Afrikas oder die Steppen Asiens sind - überall herrschen herausfordernde Lebensbedingungen sowohl für Tiere als auch für Pflanzen. Um innerhalb der einzelnen Ökosysteme überleben zu können, müssen sich die Lebewesen unterstützen – sei es die Akazie, die in der Savanne Afrikas auf die Hilfe der Ameise angewiesen ist, oder aber ein Nashorn, das anderen Tieren der Steppe als "Nährstoffoase" dient. Nicht selten sind die Allianzen, die die Lebewesen miteinander eingehen, auf den ersten Blick nicht zu erkennen. Die Verbindungen zwischen Tieren und Pflanzen sind über lange Zeit gewachsen, und oftmals sind es Kettenreaktionen, die in mehreren Stufen wirksam werden. Der Akazienbaum etwa wehrt sich mit Dornen gegen hungrige Pflanzenfresser. Zusätzlich entwickelt die Pflanze Gallen, rundliche Gehäuse, die Ameisen anlocken und zur Symbiose einladen. Doch manche Tiere wie etwa Affen lassen sich von Hindernissen wie Dornen oder Gallen nicht aufhalten. Weil Ameisen auf ihrem Speiseplan ganz oben stehen, machen sich die Affen über die Gallen her. Die zerstörten Gallen dienen dann wiederrum Geckos als Nistplatz. Somit ist allen ein Stück weit geholfen. Die Reihe "Die Tricks der Tiere" begibt sich auf eine Reise rund um den Erdball und zeigt außergewöhnliche Verbindungen zwischen Tieren und Pflanzen, die das Leben auf der Erde in Gang halten.


Universum
03:25 Die Tricks der Tiere (45 Min.) (HDTV, AD)
Zauber des Dschungels
Folge 3 von 3
Film von: Adam White, Gillian Taylor
(Erstsendung 18.1.2016)

Wieso beherbergen gerade die Regenwälder eine derart atemberaubende Vielfalt an Lebewesen, mehr als jedes andere Habitat der Erde? Dieser Teil der BBC-Produktion begibt sich auf eine Reise in die zahlreichen grünen Oasen, die unseren Planeten umspannen. Dabei versucht er, diesem größten Rätsel der Regenwälder auf die Spur zu kommen. Auf der Suche nach einer Antwort führt der Film zuerst nach Panama, wo mehr neue Vogelarten pro Tag registriert werden als überall sonst auf der Welt. Danach geht die Reise weiter nach Borneo. Dort sind die größten Dschungelbewohner – der Orang-Utan und der Waldelefant – unentbehrlich für die Erhaltung der Biodiversität der Regenwälder. Die letzte Station der Reise ist der Amazonas, wo der Paranussbaum und seine faszinierende Beziehung zur Umwelt im Mittelpunkt stehen. Die Reihe "Die Tricks der Tiere" begibt sich auf eine Reise rund um den Erdball und zeigt außergewöhnliche Verbindungen zwischen Tieren und Pflanzen, die das Leben auf der Erde in Gang halten.


"Universum"
04:10 Ligurien – Leben zwischen Himmel und Meer (45 Min.) (VPS: 04:09)
Film von: Kurt Mayer
(Erstsendung 1.9.2005)


Universum
04:55 Baja California – Das andere Kalifornien (50 Min.) (HDTV)
Film von: Paul Reddish
(Erstsendung 13.12.2005)

Deutsche Bearbeitung: Sabine Holzer

Tektonische Kräfte haben die Baja California vor Millionen Jahren vom mexikanischen Festland losgerissen. Die Dokumentation präsentiert die zweitgrößte Halbinsel der Welt. Die Baja California grenzt an Kalifornien, den berühmtesten Küstenstreifen der Welt, dennoch ist über die mexikanische Halbinsel wenig bekannt. Die Küsten sind weitgehend menschenleer, aber voll von atemberaubenden Landschaften und biologischen Sensationen. Die fast 1000 Kilometer lange Landzunge zwischen dem Pazifik und der See von Cortez bietet spektakuläre Megafauna, und in den Lagunen der Pazifik-Seite versammeln sich jeden Winter Grauwale, um ihre Jungen zur Welt zu bringen und sich zu paaren. Auf der anderen See der Halbinsel schwimmen Blauwale und Teufelsrochen zwischen Schwärmen von bunten tropischen Fischen.


Erlebnis Österreich
05:45 Geschützte Wildnis – Leben im Nationalpark Donau-Auen (30 Min.) (HDTV, UT)
Film von: Sabine Daxberger
(Erstsendung 25.9.2016)

Ein Ausflug in die magische Naturlandschaft des Nationalparks Donau-Auen lässt staunen: Sogar einige Seeadler-Paare haben sich dort wieder angesiedelt. Der Film erzählt die Entwicklung der 9300 Hektar großen Fläche zwischen Wien und Bratislava und zeigt in stimmungsvollen Bildern diese letzte große Fluss-Auen-Landschaft Mitteleuropas. Dem schon ausgestorben geglaubten Hundsfisch und eleganten Graureiher, unzähligen Bibern, leuchtend gefiederten Eisvögeln und seltenen Europäischen Sumpfschildkröten - zahlreichen Tierarten bietet der Nationalpark Donau-Auen einen Lebensraum.


06:15 – 06:20 3satTextVision (5 Min.)

*

Mittwoch, 24. Juli 2019


06:20 Kulturzeit kompakt (10 Min.) (HDTV)

Die Kurzversion der "Kulturzeit" informiert zur gewohnten Sendezeit mit Nachrichten und Reporterstücken über aktuelle Kulturereignisse. Die unmoderierte Kompaktversion des Magazins wird ergänzt durch Tipps, einen Blick auf den Kultursommer sowie Hinweisen zu Events, Festivals und Lesungen.


06:30 Mein anderes Russland (30 Min.)
Odyssee in Sibirien (Teil 2)
Folge 2 von 5
Film von: Dave Leins
(Erstsendung 23.7.2019)

Sibirien ist rau, kalt, wild und groß. Politkorrespondent Christof Franzen wagt sich auf eine Odyssee durch diese Region und reist zu Rentiernomaden bis an den Rand der Zivilisation. Teil 2. Die Reise führt durch Jakutien, die größte Region Sibiriens. Sechs Mal so groß wie Deutschland, hat es dort nur eine Million Einwohner. Im Winter wird es kälter als minus 60 Grad. Im Sommer plagen Mensch und Tier bei über 30 Grad Celsius Milliarden von Moskitos. Christof Franzen startet auf der "Straße der Knochen". Für sie haben Zehntausende Zwangsarbeiter aus dem Gulag ihr Leben gelassen. Ältere Lastwagenfahrer nehmen bis heute den Hut ab, wenn sie auf dieser Straße unterwegs sind. 1000 Kilometer Schlammgebiete – und das zur Regenzeit. Doch Christof Franzen will zu den Rentiernomaden nach Sasyr, einem der entlegensten Dörfer Sibiriens. Hier hatte er vor Jahren den Nomadenjungen Christaphor porträtiert, eine Begegnung die ihn nie losgelassen hat. Jetzt, Jahre später, will er zurück zu den Rentiernomaden und dem Jungen und hofft auf ein Wiedersehen. Doch diesmal gibt es keinen Hubschrauber, sondern allein den beschwerlichen Landweg. Die letzten 300 Kilometer zu den Nomaden sind für Christof Franzen nur im "Ural" möglich, einem Lastwagen für extremstes Gelände. Hier führt keine Straße mehr durch, und unzählige Flüsse zwingen ständig dazu, den Weg neu zu suchen. "Großes Wasser" nennen es die Einheimischen, wenn die reißenden Flüsse übertreten und die Reise gefährlich wird. Dann wird das Zelt aufgeschlagen und gewartet. Ob die hohen Reifen Christof Franzen und seine ewenischen Begleiter durch alle Flüsse hindurch an ihr Ziel tragen werden, ist ungewiss. Sibirien pur ist dies aber auf alle Fälle. Nach zehn Jahren als Russland-Korrespondent kehrt Christof Franzen zurück in die Schweiz. Als Abschluss will er noch einmal ganz neue Herausforderungen anpacken – sein ganz persönliches Russland-Abenteuer.


ZDF.reportage
07:00 Sommer, Sonne, Superstau (30 Min.) (HDTV, UT)
Chaos auf deutschen Autobahnen
Film von: Janis Schönfeld
(Erstsendung 13.8.2017)

Sommerzeit – Stauzeit. Wer seinen Urlaub mit dem Auto antritt, verliert seine Reiselust manchmal schon direkt an der Autobahnauffahrt. Nämlich dann, wenn der erste Stau erreicht ist. Berufspendler und Lkw-Fahrer erleben ihn täglich – den Wahnsinn auf Deutschlands Schnellstraßen. 2016 vermeldete der ADAC bis dato unerreichte Rekorde: 694 000 Staus mit einer Gesamtlänge von 1 380 000 Kilometern. Und der zunehmende Reiseverkehr innerhalb Deutschlands lässt auch für 2017 nichts Gutes erahnen. Immer öfter liegen die Nerven der Autofahrer blank. Rettungsgassen werden als Schleichweg missbraucht, Seitenstreifen als Abkürzung genutzt. Autohöfe und Raststätten platzen aus allen Nähten. Baustellen während der Ferienzeit – offenbar unumgänglich, und trotzdem fragt sich fast jeder Reisende: "Warum ausgerechnet jetzt?" Dauerstress auch für die Autobahnmeistereien. Sie sorgen für die Absicherung der Baustellen, richten Umleitungen ein und räumen Gegenstände von der Fahrbahn. Dabei werden sie nicht selten zu Sündenböcken der Autofahrer, die ihren Ärger an den Männern in Orange ablassen. Der absolute Stillstand sorgt für Ärger und Frust bei allen Beteiligten. Bei Urlaubern, Polizei, den Männern der Autobahnmeisterei oder dem Trucker. Sie alle erleben ihre ganz persönlichen Geschichten im Stau. Eine Reportage über den allsommerlichen Ausnahmezustand auf Deutschlands Autobahnen.


07:30 Alpenpanorama (90 Min.) (HDTV)

"Alpenpanorama" zeigt über zahlreiche Web- und Panoramakameras täglich Livebilder aus ausgewählten Urlaubsorten. Die Sendung informiert auch über Temperatur- und Wetterbedingungen vor Ort.


09:00 ZIB (5 Min.) (HDTV, UT)

Die Kurzausgaben der österreichischen Nachrichtensendung "Zeit im Bild" (ZIB) liefern neben klassischen Nachrichten Informationen über Entwicklungen auf den Finanzmärkten und Expertenanalysen. Ein Laufband informiert über die aktuellen Börsenkurse.


09:05 Kulturzeit kompakt (10 Min.) (HDTV)

Die Kurzversion der "Kulturzeit" informiert zur gewohnten Sendezeit mit Nachrichten und Reporterstücken über aktuelle Kulturereignisse. Die unmoderierte Kompaktversion des Magazins wird ergänzt durch Tipps, einen Blick auf den Kultursommer sowie Hinweisen zu Events, Festivals und Lesungen.


09:15 Mein anderes Russland (30 Min.)
Odyssee in Sibirien
Folge 2 von 5
Film von: Dave Leins
(Erstsendung 23.7.2019)

Sibirien ist rau, kalt, wild und groß. Politkorrespondent Christof Franzen wagt sich auf eine Odyssee durch diese Region und reist zu Rentiernomaden bis an den Rand der Zivilisation. Die Reise führt durch Jakutien, die größte Region Sibiriens. Sechs Mal so groß wie Deutschland, hat es dort nur eine Million Einwohner. Im Winter wird es kälter als minus 60 Grad. Im Sommer plagen Mensch und Tier bei über 30 Grad Celsius Milliarden von Moskitos. Christof Franzen startet auf der "Straße der Knochen". Für sie haben Zehntausende Zwangsarbeiter aus dem Gulag ihr Leben gelassen. Ältere Lastwagenfahrer nehmen bis heute den Hut ab, wenn sie auf dieser Straße unterwegs sind. 1000 Kilometer Schlammgebiete – und das zur Regenzeit. Doch Christof Franzen will zu den Rentiernomaden nach Sasyr, einem der entlegensten Dörfer Sibiriens. Hier hatte er vor Jahren den Nomadenjungen Christaphor porträtiert, eine Begegnung die ihn nie losgelassen hat. Jetzt, Jahre später, will er zurück zu den Rentiernomaden und dem Jungen und hofft auf ein Wiedersehen. Doch diesmal gibt es keinen Hubschrauber, sondern allein den beschwerlichen Landweg. Die letzten 300 Kilometer zu den Nomaden sind für Christof Franzen nur im "Ural" möglich, einem Lastwagen für extremstes Gelände. Hier führt keine Straße mehr durch, und unzählige Flüsse zwingen ständig dazu, den Weg neu zu suchen. "Großes Wasser" nennen es die Einheimischen, wenn die reißenden Flüsse übertreten und die Reise gefährlich wird. Dann wird das Zelt aufgeschlagen und gewartet. Ob die hohen Reifen Christof Franzen und seine ewenischen Begleiter durch alle Flüsse hindurch an ihr Ziel tragen werden, ist ungewiss. Sibirien pur ist dies aber auf alle Fälle. Nach zehn Jahren als Russland-Korrespondent kehrt Christof Franzen zurück in die Schweiz. Als Abschluss will er noch einmal ganz neue Herausforderungen anpacken – sein ganz persönliches Russland-Abenteuer.


ZDF.reportage
09:45 Sommer, Sonne, Superstau (30 Min.) (HDTV, UT)
Chaos auf deutschen Autobahnen
Film von: Janis Schönfeld
(Erstsendung 13.8.2017)

Sommerzeit – Stauzeit. Wer seinen Urlaub mit dem Auto antritt, verliert seine Reiselust manchmal schon direkt an der Autobahnauffahrt. Nämlich dann, wenn der erste Stau erreicht ist. Berufspendler und Lkw-Fahrer erleben ihn täglich – den Wahnsinn auf Deutschlands Schnellstraßen. 2016 vermeldete der ADAC bis dato unerreichte Rekorde: 694 000 Staus mit einer Gesamtlänge von 1 380 000 Kilometern. Und der zunehmende Reiseverkehr innerhalb Deutschlands lässt auch für 2017 nichts Gutes erahnen. Immer öfter liegen die Nerven der Autofahrer blank. Rettungsgassen werden als Schleichweg missbraucht, Seitenstreifen als Abkürzung genutzt. Autohöfe und Raststätten platzen aus allen Nähten. Baustellen während der Ferienzeit – offenbar unumgänglich, und trotzdem fragt sich fast jeder Reisende: "Warum ausgerechnet jetzt?" Dauerstress auch für die Autobahnmeistereien. Sie sorgen für die Absicherung der Baustellen, richten Umleitungen ein und räumen Gegenstände von der Fahrbahn. Dabei werden sie nicht selten zu Sündenböcken der Autofahrer, die ihren Ärger an den Männern in Orange ablassen. Der absolute Stillstand sorgt für Ärger und Frust bei allen Beteiligten. Bei Urlaubern, Polizei, den Männern der Autobahnmeisterei oder dem Trucker. Sie alle erleben ihre ganz persönlichen Geschichten im Stau. Eine Reportage über den allsommerlichen Ausnahmezustand auf Deutschlands Autobahnen.


10:15 Zimmer frei (60 Min.) (UT)
Prominente suchen ein Zuhause
(Erstsendung 12.10.2014)

Gäste: Wilfried Schmickler

Für seine kabarettistischen Soloprogramme erhielt er bereits die wichtigsten Kleinkunstpreise: Wilfried Schmickler bewirbt sich auf das begehrte Zimmer in Deutschlands berühmtester WG. Erste Bühnenerfahrungen sammelte der Rheinländer Anfang der 1970er-Jahre in Leverkusen mit einer Kleinkunst-Theatergruppe. Später tourte er mit einem Kabarett-Trio durch die Lande, konnte sich aber lange nur als Wäscherei-Ausfahrer finanziell über Wasser halten. "Mit dem Kabarett hat man damals noch kein Geld verdient, das ging nur durch Nebenjobs." Erst Ende der 1980er-Jahre änderte sich die Situation. Mit dem Kabarett-Trio "3Gestirn Köln Eins" feierte Wilfried Schmickler bis zu dessen Auflösung 2001 große Erfolge. 1993 wurde er festes Mitglied der WDR-Kabarettshow "Mitternachtsspitzen", in der er aber nicht nur den aufgeregten und lauten "Rausschmeißer" gibt, sondern in den Kultrubriken "Überschätzte Paare der Weltgeschichte" und "Neues aus Deppendorf" auch sein Schauspieltalent unter Beweis stellt. Eher leise mag es Wilfried Schmickler privat: "Auch ich gehöre zu den Menschen, die es lieber harmonisch, freundlich und möglichst konfliktfrei im Leben haben." So macht er immer wieder im gleichen Haus an der holländischen Küste Urlaub, liebt die Geselligkeit in seiner Stammkneipe und braucht wegen diverser Schwätzchen schon mal eine Stunde, wenn er in seinem "Veedel" morgens Brötchen holen geht.


11:15 Einkehr vor der Haustür – Oberösterreichs schönste Pilgerrouten (25 Min.) (HDTV, UT)
Film von: Karin Kleinlercher
(Erstsendung 27.3.2016)

Oberösterreich bietet ein vielseitiges Pilgerrouten-Netz. Der Jakobsweg, die VIA NOVA, der Weg des Buches oder der Wolfgangweg. Das sind nur einige der Routen, die jährlich Pilger anziehen. Von zu Hause loswandern, unterwegs sein und an einem selbst definierten Ort ankommen - das ist Pilgern. Aber wie verändert eine Pilgerreise einen Menschen? Regisseurin Karin Kleinlercher hat vor allem auf dem Europäischen Pilgerweg VIA NOVA viele Antworten gefunden. Pilger klinken sich mit dem Notwendigsten im Rucksack, guten Wanderschuhen und einer Idee von Veränderung im Kopf aus dem Alltag aus. Leiterin der VIA NOVA und Pilgerwegbegleiterin Berta Altendorfer durchquert mit ihren Pilgern Oberösterreich von Schardenberg bis Moosdorf und lässt die Zuschauer an ihren Gedanken, Sorgen und Wünschen hautnah teilhaben. Ostersonntag ist für viele Pilger der Startschuss in ein neues Pilgerjahr. Die Auferstehung Jesu Christi ist symbolisch für den Aufbruch in eine neue Zeit.


NZZ Standpunkte
11:40 Religion – eine "Illusion" mit Zukunft (50 Min.) (HDTV)
(Erstsendung 17.12.2017)

Oft schon wurde Religion totgesagt. Doch mögen die Kirchen leer sein – die Nachricht vom Tod Gottes bleibt ein Gerücht. Mit dem Theologen Friedrich Wilhelm Graf unterhalten sich "NZZ"-Chefredakteur Eric Gujer und Politikphilosophin Katja Gentinetta über das Glaubensvakuum in Kerneuropa, den Siegeszug der Neukirchen, die Macht des Islam und den religiösen Supermarkt der Gegenwart. Nicht nur erlebt das Christentum eine Renaissance im globalen Süden, auch der Islam boomt. Daneben blüht eine wilde Spiritualität: von der sektiererischen Frömmigkeit über den sinnsucherischen Lifestyle bis zu den vielen Formen von Ersatzreligion.


Reporter
12:30 Bergbauernleben (30 Min.) (HDTV)
Bei Squarattis im Zwischbergental
(Erstsendung 27.5.2018)

Jedes Jahr gehen rund 1000 Schweizer Bauernhöfe ein. Jakob Squarattis Betrieb drohte dasselbe Schicksal. Erst als sein Neffe Interesse signalisierte, schöpfte der Bergbauer wieder Hoffnung. Im Zwischbergental im Kanton Wallis gab es früher zwölf Bauernbetriebe, jetzt nur noch einen. Reporter Simon Christen berichtet über Menschen, von denen es immer weniger gibt: Menschen, die unter anderem dazu bereit sind, auch am siebten Tage nicht zu ruhen. "Viele Bauern haben Probleme, einen Nachfolger zu finden", sagt Jakob Squaratti. Besonders Bergbauern. Lange sah es so aus, als habe auch sein Betrieb keine Zukunft. Denn Squaratti ist kinderlos. Dass sein 20-jähriger Neffe Yannick inzwischen Interesse an dem Hof signalisierte, ist für den 60-Jährigen "wie ein Sechser im Lotto". Das Zwischbergental ist exemplarisch für den Strukturwandel in der Schweizer Landwirtschaft. Dieser wird sich gemäß den Projektionen von Agroscope, dem Kompetenzzentrum des Bundes für landwirtschaftliche Forschung, "mit gleichbleibendem Tempo fortsetzen". Jedes Jahr werden demnach 1000 Betriebe ihre Arbeit einstellen. Besonders betroffen sind die kleinen Höfe sowie die Bergbetriebe. Diejenigen, die überleben, wachsen indes. Jakob Squaratti konnte in den vergangenen Jahren laufend neues Land, das nicht mehr bewirtschaftet wurde, dazu pachten. So sind 50 Hektar zusammengekommen.


13:00 ZIB (25 Min.) (HDTV, UT)

Die Kurzausgaben der österreichischen Nachrichtensendung "Zeit im Bild" (ZIB) liefern neben klassischen Nachrichten Informationen über Entwicklungen auf den Finanzmärkten und Expertenanalysen. Ein Laufband informiert über die aktuellen Börsenkurse.


13:25 Brasiliens fliegende Edelsteine (25 Min.)
Auf den Spuren der Rubin-Topas-Kolibris
Film von: Hans Giffhorn
(Erstsendung 28.10.2007)

Der Rubin-Topas-Kolibri lebt im Osten Brasiliens und ist der schönste aller Kolibris. Seine Kehle ist goldfarben, seine Stirn leuchtet tiefrot. Der Film beobachtet den Vogel ein Jahr lang. Er verfolgt Revierkämpfe, die spektakuläre Balz, den Nestbau und die Jungenaufzucht. Außerdem stellt der Film Menschen im Osten Brasiliens vor und zieht Parallelen zum menschlichen "Balzverhalten".


Terra X
13:50 Die Macht der Jahreszeiten (45 Min.) (HDTV, UT)
Frühling & Sommer
Film von: Robert Schotter, Simone Rosner, Friedrich Steinhardt
(Erstsendung 18.8.2013)

Der erste Teil der filmischen Reise durch die vier Jahreszeiten beginnt im Februar mit dem Erwachen der Natur und endet im spätsommerlichen Monat August. Zu den Vorboten des Frühjahrs gehört das Schneeglöckchen, das sich unbeirrbar durch das harsche Erdreich ans Tageslicht müht. Doch erst wenn die Sonnenstunden merklich zunehmen und die Schneegrenze immer weiter in die Berggipfel zurückweicht, lässt sich der Frühling nicht mehr aufhalten. Die Flüsse schwellen an, das Grundwasser füllt sich. Im Reich der Tiere herrscht plötzlich rege Betriebsamkeit. Nach und nach legt die Landschaft ihr dunkles Winterkleid ab und präsentiert sich im leuchtend grünen Gewand. Die Zeit der Blüte setzt ein. Auch in der Atmosphäre tut sich etwas: Die Luft wird täglich milder und ist voll von neuartigen Gerüchen. Das Stimmungsbarometer steigt, die Menschen drängen nach draußen, in den Städten pulsiert wieder das Leben. Einer, der die Anzeichen der Natur schon früh wahrnimmt, ist Schäfer Johannes Smietana von der Schwäbischen Alb. Er weiß, im Frühjahr ist das Gras am saftigsten und beschert den Lämmern eine besonders eiweißreiche Milch. Spätestens im März machen sich die Bauern ans Werk und bringen die Aussaat in die Erde. Um das Timing der einzelnen Arbeitseinsätze festzulegen, haben sich die Landwirte über Generationen an alten Bauernregeln und am "Hundertjährigen Kalender" orientiert. Heute verlassen sie sich lieber auf die Vorhersagen des Deutschen Wetterdienstes. Lange haben die Wetterkundler nur zwischen meteorologischen und astronomischen Jahreszeiten unterschieden. Inzwischen hilft als dritte Disziplin die Phänologie. Sie sorgt für eine genauere Bestimmung der einzelnen Perioden. Dabei beobachten Forscher die Entwicklungen in der Natur anhand von sogenannten Zeigerpflanzen. Sie haben festgestellt, dass in Deutschland und ganz Mitteleuropa nicht vier, sondern zehn Jahreszeiten greifen. Welchen Wert die Methode hat, zeigt sich bei der Berechnung des Frühlings mithilfe der Apfelblüte. Je nachdem, wann und wo der Baum anfängt zu blühen, sprechen die Wissenschaftler vom Vollfrühling. Und der beginnt seit geraumer Zeit immer früher und dauert länger, auch wenn jüngste Wetterkapriolen mit verheerenden Hochwassern eher das Gegenteil vermuten lassen. Der Sommer wird – zumindest aus astronomischer Sicht – mit der Sommersonnenwende am 21. Juni eingeläutet. Das ist der Tag, an dem die Sonne bei uns am höchsten steht und am längsten scheint. Entsprechend kurz fällt die Nacht aus. In vielen Regionen feiert die Bevölkerung das Ereignis mit einem lodernden Sonnwendfeuer. Schließlich gehören Juni, Juli, August zur schönsten Zeit des Jahres. Die großen Ferien stehen vor der Tür, die Badesaison erreicht ihren Höhepunkt, und laue Abende laden zum Verweilen im Freien ein. So haben Generationen den Sommer in wehmütiger Erinnerung. Doch mit dem globalen Klimawandel haben sich auch die aktuellen Wetterlagen verändert. Einerseits zeigen sie sich weniger stabil, andererseits werden sie immer extremer. So wie 2003, als anhaltende Rekordtemperaturen den Supersommer in eine gesamteuropäische Hitzewelle mit hohen Ozonwerten und zahlreichen Waldbränden verwandelten. Zudem bedrohen immer häufiger heftige Unwetter, begleitet von Tornados und Hagel, weite Gebiete Deutschlands. Das "Terra X"-Team hat einen Piloten bei seinem Einsatz in eine Gewitterfront begleitet, der mit dem Versprühen von Silberjodid Hagelunwetter verhindern soll. Sturmjäger liefern schaurig-schöne Bilder von Wirbelstürmen, wie man sie nur in der Karibik oder den USA anzutreffen glaubt. Fast niemand weiß, dass Deutschland mit rund 60 Tornados pro Jahr im internationalen Ranking bereits auf Platz zehn steht. Und auch in Zukunft stehen den Deutschen stürmische Zeiten bevor. Ende August, nach rund 89 Tagen, kündigt sich bereits der Herbst an. Als Vorspiel entfaltet der Altweibersommer noch einmal seine ganze Kraft – traditionell mit viel Sonne und milden Temperaturen. Die Bauern haben ihre Ernte eingefahren, die Winzer in den Weinbergen fangen erst an – dank des immer wärmer werdenden Klimas einige Wochen früher als noch vor zehn Jahren. Die Jahreszeiten sind der geheime Motor allen Lebens auf der Erde. Seit Ende der Eiszeit prägen sie den Rhythmus der Natur. Menschen, Tiere und Pflanzen richten sich nach ihnen.


Terra X
14:35 Die Macht der Jahreszeiten (45 Min.) (HDTV, UT)
Herbst & Winter
Film von: Petra Thurn, Friedrich Steinhardt
(Erstsendung 25.8.2013)

So wie die Schneeschmelze den Frühling ankündigt, läuten die fallenden Blätter den Herbst ein. Wie verändert sich die Landschaft, und wie beeinflussen die Jahreszeiten unser Leben noch heute? Mit den sich färbenden Blättern beginnt in der Natur die größte Umbauaktion des Jahres: Gelb, Rot und Braun dominieren plötzlich das Landschaftsbild. Die Farben sind die Folge eines Notprogramms im Stoffwechsel der Pflanzen. Damit reagiert die Vegetation auf die abnehmende Tageslänge und die schwindende Lichtausbeute. Das Grün der Fotosynthese wird abgebaut. Übrig bleiben gelbe und braune Farbstoffe, die den typischen Look des Herbsts ausmachen. Aber das ist nur eine der vielen Facetten der dritten Jahreszeit. Eine andere ist die Landwirtschaft. Selbst im Herbst herrscht dort noch Hochbetrieb. Alle Hände werden gebraucht. Auch bei den Winzern wie Kilian Franzen und Angelina Lenz am Calmont an der Mosel, dem steilsten Weinberg Europas. Seit einigen Jahren fangen sie mit der Lese immer früher an. Die Klimaerwärmung macht es möglich. Sie sorgt nicht nur für eine zeitigere Fruchtreife, sondern vor allem für neue Rebsorten, wie sie eigentlich nur in Italien oder Frankreich wachsen. Ein verlässlicher Indikator, dass sich der Sommer verabschiedet hat, ist der Zug der Kraniche auf ihrem Weg in den Süden. Auf der Ostseehalbinsel Darß fallen sie zu Tausenden ein, um Rast zu machen und neue Nahrung aufzunehmen. Weiter westlich an den Küsten ziehen langsam aber sicher frische Winde auf. Manche wachsen zu Orkanen an und fegen über ganz Deutschland. Die höchste Windgeschwindigkeit mit 263 Stundenkilometern wurde am 24. November 1984 auf dem Brocken gemessen, Kyrill im Jahr 2007 tobte so heftig, dass er Schäden in Höhe von 4,2 Milliarden Euro verursachte. Die Experten vom Deutschen Wetterdienst in Offenbach prophezeien, dass die Herbststürme in Zukunft an Stärke zunehmen werden.


15:20 Wildes Indochina (45 Min.) (HDTV)
Kambodscha – Fluch und Segen des Monsuns
Folge 1 von 5
Film von: James Hemming
(Erstsendung 2.2.2015)

In Kambodscha lässt der Monsun großartige Tier- und Pflanzenwelten entstehen, die gleichzeitig durch die Wassermassen gefährdet sind: überleben zwischen Trockenheit und Überschwemmung. Wenn Trockenheit herrscht, bestimmt die Suche nach Wasserstellen das Dasein der Tiere. Es entsteht ein zäher Überlebenskampf, und das Gedränge um das wenige verbliebene Wasser wird gefährlich. Die schwächeren Tiere setzen für einige Tropfen ihr Leben aufs Spiel. Wenn der langersehnte Regen dann endlich fällt, überrollen Flutwellen das Land. Sie füllen die zahlreichen Wasserwege, die das Land wie Arterien versorgen. Dann schafft der Regen ein buntes Gemisch von Lebensräumen in einem Gebiet von 30 000 Quadratkilometern. Selten gewordene Raubtiere wie der Nebelparder schleichen durch den Dschungel. Es wachsen Pflanzen, die besondere Strategien entwickelt haben, um jeden Tropfen Wasser zu nutzen. Die Kamera beobachtet aus nächster Nähe, wie ein Kragenbär mit seiner höchst sensiblen Nase Nahrung findet und wie Kahlkopfgeier den natürlichen Kreislauf in Gang halten. Sie zeigt in faszinierenden Bildern Haubenlanguren, die sich elegant durch das oberste Stockwerk des Regenwaldes schwingen und sich auf ganz spezielle Art ernähren.


16:05 Wildes Indochina (45 Min.) (HDTV)
Malaysia – Garten Eden aus der Balance
Folge 2 von 5
Film von: Hannah Hoare
(Erstsendung 3.2.2015)

Die Natur Malaysias beeindruckt mit imposanten Bergketten, atemberaubenden Wäldern und unermesslichem Artenreichtum. In jedem Winkel behauptet sich das Leben in wunderbaren, bizarren Formen. Die Suche nach dem Geheimnis dieser Vielfalt zeigt unter anderem, wie sich in dem feuchtheißen Klima extrem unterschiedliche Lebensräume entfalten, und bietet gleichzeitig großartige Bilder von den seltenen Tieren, die dort leben und ums Überleben ringen. Die Dokumentation thematisiert den täglichen Kampf ums Dasein genauso wie die Schönheit der tropischen Fauna. Sie erzählt außerdem von Malaysias höchstem Berg, der jedes Jahr noch weiter wächst. Sie berichtet von Insekten, die es mit unglaublichen Tricks schaffen, ihre Beute in die Irre zu führen. Sie zeigt, was es für die Natur bedeutet, wenn pro Quadratmeter bis zu drei Meter Regen jedes Jahr fallen und an 365 Tagen im Jahr die Sonne zwölf Stunden lang scheint. Die Kamera hält seltene Momente wie den erbitterten Kampf zweier Nashornkäfer und Badeszenen von Zwergelefanten fest, die es nur noch auf Borneo gibt. Malaysias Regenwald erscheint in seiner ganzen Pracht, und jedes Bild ist der Beweis für die Existenz eines einmaligen Naturparadieses.


16:50 Wildes Indochina (40 Min.) (HDTV)
Thailand – Apotheke der Tiere
Folge 3 von 5
Film von: James Hemming
(Erstsendung 4.2.2015)

In Thailands Flora und Fauna treffen Extreme aufeinander. Dort sind Tiere und Pflanzen Bedingungen ausgesetzt, die das Überleben zum täglichen Kampf machen. In dem Hotspot der Artenvielfalt kommen zahlreiche Heilpflanzen vor, die sowohl die Menschen als auch die Tiere zu nutzen wissen. Gleichzeitig besticht das Land durch seine grandiosen Millionen Jahre alten Landschaften und seine uralte Kultur. Die Dokumentation zeigt Mangrovenwälder, in denen Krabbenkämpfe auf Leben und Tod stattfinden, und Korallenriffe, die 4000 Arten beherbergen. Und sie stellt eine Insel vor, auf der Makaken nur überleben, weil sie gelernt haben, Steine als Werkzeug zu benutzen.


17:30 Wildes Indochina (45 Min.) (HDTV)
Vietnam – Phoenix aus der Asche
Folge 4 von 5
Film von: Allison Beau
(Erstsendung 5.2.2015)

Vietnams Natur hat einen schwierigen Weg hinter sich gebracht: Der Vietnamkrieg hinterließ viel Zerstörung. Doch die Natur ist wie ein Phoenix aus der Asche neu entstanden. Tiere, die in Höhlen Schutz gesucht hatten, tummeln sich heute wieder in den Wäldern. Unter den Pflanzen ist der Bambus der größte Überlebenskünstler. Vor nicht einmal 50 Jahren sah es in diesem geschundenen Land noch ganz anders aus. Über ein Jahrzehnt lang, als der Kampf zwischen den Menschen zu einem Krieg gegen die Natur wurde, verschwanden große Waldflächen Vietnams unter anderem durch den Einsatz des Entlaubungsmittels Agent Orange. Die Verwüstung war so massiv, dass "Naturkrieg" und "Umweltzerstörung" gängige Begriffe wurden. Eine wichtige Rolle in dieser Zeit spielte Hang Toi, eine der größten Höhlen der Welt. Sie wäre groß genug, um ein Hochhaus darin zu bauen. Damals rettete sie als Schutzraum Menschen und Tieren das Leben. Noch heute nutzen seltene Primaten die Höhle, von denen man angenommen hatte, sie seien ausgestorben. Erst 30 Jahre später tauchte eine kleine Gruppe der Hatinh-Languren wieder auf.


18:15 Wildes Indochina (45 Min.) (HDTV)
China – Paradies im Wandel
Folge 5 von 5
Film von: Allison Beau
(Erstsendung 6.2.2015)

Im Südwesten Chinas befindet sich einer der schönsten und geheimnisvollsten Naturräume der Erde: Die Provinz Yunnan beherbergt so viele verschiedene Pflanzenarten wie die ganze Nordhalbkugel. Die Dokumentation macht deutlich, warum der Südwesten Chinas immer noch eines der größten Rätsel der Natur ist. Die Reise führt von den Ausläufern des Himalajas bis zu den bewaldeten Tälern. China verbraucht zweimal so viele Ressourcen wie nachhaltig wären. Die Natur ist nur noch in wenigen Teilen der Volksrepublik so unberührt wie im Himalaja. Überall sonst zahlen Tiere und Pflanzen einen hohen Preis für die wachsende Zersiedlung und den industriellen Aufschwung. In der Provinz Yunnan sind einige Gebiete von den Veränderungen verschont geblieben. Hoch oben in den Bergen wird das Kamerateam davon Zeuge, wie sich tibetische Makaken an ihre lebensfeindliche Umgebung angepasst haben. Undurchdringliche Wälder bieten Schutzräume für eine unberührte Natur. Weberameisen bauen mit einer ganz speziellen Technik ihre Nester. Außerdem gibt es 70 verschiedene Höhlenfische, so viele wie nirgendwo sonst auf der Welt.


19:00 heute (20 Min.) (HDTV, UT)
Die Nachrichtensendung des ZDF.
3sat-Wetter


19:20 Kulturzeit kompakt (10 Min.) (HDTV)

Die Kurzversion der "Kulturzeit" informiert zur gewohnten Sendezeit mit Nachrichten und Reporterstücken über aktuelle Kulturereignisse. Die unmoderierte Kompaktversion des Magazins wird ergänzt durch Tipps, einen Blick auf den Kultursommer sowie Hinweisen zu Events, Festivals und Lesungen.


19:30 Mein anderes Russland (30 Min.)
Backstage Sankt Petersburg
Folge 3 von 5
Film von: Roger Brunner
Erstausstrahlung

Chormusik fasziniert Christof Franzen seit jeher, und einmal in einem professionellen Chor mitzusingen, ist schon lange ein großer Traum. Nun lädt ihn die Isaakskathedrale zum Casting ein. Gelingt es ihm, bis zur großen Weihnachtsmesse auf ein ansehnliches Niveau zu kommen, darf er mit den erfahrenen Sängern mitsingen. Ob sein Plan aufgehen und Christof Franzen bis zur russischen Weihnacht alle Töne richtig treffen wird? Noch sind die Zweifel groß. Die Isaakskathedrale ist nicht irgendeine Kathedrale. Im Innern erstrahlt blauer Marmor aus Afghanistan, kunstvolle Mosaike und die 17 Meter hohen Säulen schmücken den klassizistischen Bau aus dem 19. Jahrhundert. Vor dieser imposanten Kulisse mit einem der besten Chöre der Stadt zu singen, wäre ein russisches Wintermärchen. Und plötzlich ist Christof Franzen backstage im Leben der Chorsänger und lernt ihr ganz persönliches Sankt Petersburg kennen, hinter dem goldenen Vorhang der Zarenstadt. Nach zehn Jahren als Russland-Korrespondent kehrt Christof Franzen zurück in die Schweiz. Als Abschluss will er noch einmal ganz neue Herausforderungen anpacken – sein ganz persönliches Russland-Abenteuer.


20:00 Tagesschau (15 Min.) (HDTV, UT)
ARD-Nachrichten aus dem In- und Ausland auf den Punkt gebracht


3satKrimisommer
20:15 Tödliche Versuchung (90 Min.) (HDTV, UT)
Fernsehfilm Deutschland, 2011

Rollen und Darsteller:
Helena Kettner – Julia Koschitz
Thomas Kettner – Marcus Mittermeier
Lisa – Lara Sophie Rottmann
Sebastian – Patrick Geller
David – Vladimir Burlakov
Kati – Monika Baumgartner

Regie: Johannes Fabrick
Drehbuch: Claudia Kaufmann

Helena und Thomas Kettner bewirtschaften zusammen einen Biohof im bayerischen Voralpenland. Sie sind glücklich. Doch als sich Helena in einen anderen verliebt, gerät alles aus den Fugen. Nicht im Traum hätte sich Helena vorstellen können, dass ein anderer Mann ihr Leben bestimmen könnte. Doch mit dem charmanten, selbstsicheren Jurastudenten David, einem Kunden des Biohofes, passiert genau das. Helena beginnt eine Affäre mit ihm. Thomas bemerkt Helenas Veränderungen; er kennt sie zu gut und hat längst Verdacht geschöpft. Statt mit ihr zu sprechen, spioniert er ihr nach und fasst schließlich den Entschluss, seinen Nebenbuhler zur Rede zu stellen. David ist die Situation nicht einmal peinlich; er zeigt sich so unberührt, dass Thomas sich vollkommen lächerlich vorkommt. Thomas sieht rot, und erst als der andere reglos und blutend auf dem Boden liegt, lichtet sich der Schleier vor seinen Augen. David ist tot. Von nun an erntet Helena oft barsche Antworten; Thomas ist fahrig und nervös, sogar die Kinder schreit er an. Helena fragt nicht nach dem Grund, weil sie die Antwort fürchtet. Was, wenn Thomas herausgefunden hat, dass sie ihn betrügt? Ihre Ehe wollte sie nie aufs Spiel setzen. Trotzdem ist sie verstört, weil sie David nicht mehr erreichen kann. Irgendwann steht die Polizei auf dem Hof. Die Überprüfung von Davids Handy-Verbindungen führt unter anderem zu Helena. So erfährt sie von Davids Tod. Innerlich versteinert vor Angst, gelingt es ihr, den Kontakt als normalen geschäftlichen Kontakt darzustellen. David wird mit Bioprodukten des Kettnerhofes beliefert; Thomas bestätigt das. Erleichtert registriert Helena, dass zumindest ihr Mann keinerlei Verdacht wegen der Affäre zu hegen scheint. Doch als sie zufällig ihren bei David verlorenen Ohrring in Thomas' Medizinschrank findet, drängt sich ihr der furchtbare Gedanke auf. Rastlos durchsucht sie jedes mögliche Versteck - und findet schließlich den in Plastikplanen gehüllten Körper. In Panik lässt sie die Leiche verschwinden – und trägt beim Abendessen die Ohrringe. Thomas wird leichenblass.


21:45 Auf den Schienen des Doppeladlers (15 Min.) (HDTV)
Film von: Gernot Stadler, Björn Kölz
(Erstsendung 30.3.2015)

Bearbeitung: Bearbeitung: Margarita Pribyl

Mehr als 170 Jahre nach der Eröffnung des ersten Streckenabschnitts auf österreichischem Boden hat die Eisenbahn nichts von ihrer Faszination verloren. Unvergleichlich größer und fundamentaler muss dieses Erlebnis wohl für die Menschen im Österreich der Donaumonarchie gewesen sein. Es waren die Eisenbahnen, die Menschen und Waren zirkulieren ließen und die Eroberung von Landschaften ermöglichten. Mit dem Ersten Weltkrieg versank dieser einzigartige Staat für immer – Namen änderten sich, und neue Grenzen wurden gezogen. Die Nachbarn und Mitbürger von gestern wurden zu Fremden, zu Feinden und "Ausländern". "Auf den Schienen des Doppeladlers" zeigt, wie es zur Entstehung des gigantischen Bahnnetzes der Donaumonarchie gekommen ist, welche bautechnischen Meisterleistungen vollbracht wurden, um die Steppen Galiziens mit den Küsten der Adria zu verbinden.


22:00 ZIB 2 (25 Min.) (HDTV, UT)
Das tägliche Nachrichtenmagazin des ORF-Fernsehens.


3satKrimisommer
22:25 Schnell ermittelt – Kurt Swoboda (45 Min.) (HDTV, UT)
Krimiserie Österreich, 2012

Rollen und Darsteller:
Angelika Schnell – Ursula Strauss
Harald Franitschek – Wolf Bachofner
Stefan Schnell – Andreas Lust
Kemal Öztürk – Morteza Tavakoli
Sabrina Zwick – Daniela Streubel

Regie: Michi Riebl
Drehbuch: Katharina Hajos, Constanze Fischer

Angelika wird aus dem Freibad an einen besonderen Tatort beordert – die Wohnung des Weihnachtsmannes. Und es ist tragisch: Santa Claus liegt erschossen im Vorzimmer. Er hat sich offenbar mehr dem Genuss gewidmet als den Geschenken für Kinder, denn sein weltliches Alter Ego Kurt Swoboda pflegte ein Verhältnis mit einer Hure. Wusste das die Ehefrau? Hat ihn die Stieftochter bestraft? Hat sich ein Geschäftspartner gerächt? Wie auch immer: Die Bescherung fällt dieses Jahr wohl aus.


3satKrimisommer
23:10 Schnell ermittelt – Tommi Hotarek (45 Min.) (HDTV, UT)
Krimiserie Österreich, 2012

Rollen und Darsteller:
Angelika Schnell – Ursula Strauss
Harald Franitschek – Wolf Bachofner
Stefan Schnell – Andreas Lust
Maja Landauer – Katharina Straßer
Kemal Öztürk – Morteza Tavakoli

Regie: Michi Riebl
Drehbuch: Katharina Hajos, Constanze Fischer

Mafia-Methoden beschäftigen Chefinspektorin Angelika Schnell und ihren Kollegen Franitschek. In der Schaben-Box im Tiergarten wird ein Ohr gefunden. Bald taucht auch der Rest der Leiche auf. Ein Obdachloser, der erschlagen wurde und sich als ehemaliger Austropop-Star entpuppt. Offenbar wollte er seinen Ex-Manager erpressen und musste dafür mit dem Leben bezahlen. Wieso hat man ihm das Ohr abgeschnitten und es im Tiergarten entsorgt? Diese Frage beschäftigt Angelika mindestens genauso wie die Tatsache, dass sie einen konkreten Hinweis auf das Mädchen in ihrem Kopf gefunden hat: Es existiert wirklich.


3satKrimisommer
23:55 Jack Taylor (90 Min.) (AD, Dolby Surround, UT)
Tag der Vergeltung
Fernsehfilm Deutschland / Irland, 2013

Rollen und Darsteller:
Jack Taylor – Iain Glen
Kate Noonan – Nora Jane Noone
Cody Farraher – Killian Scott
Michael Clare – Ronan Leahy
Nuala Donnelly – Valerie O'Connor
Christian Treacy – Gavin Drea

Regie: Stuart Orme
Drehbuch: Marteinn Thorisson
Roman: Ken Bruen

Priester Father Royce wurde grausam ermordet. Father Malachy bittet daraufhin seinen Erzfeind Jack Taylor um Hilfe. Er fürchtet nämlich aufgrund eines dunklen Geheimnisses um sein Leben. Vor vielen Jahren hatte Malachy beobachtet, wie sich Father Royce an zwei Jungen verging. Daraufhin wurde er ins Ausland geschickt, während die Kirche den Vorfall vertuschte. Jack und Cody machen sich nun auf die Suche nach den Opfern von damals. Ist einer von ihnen ein Mörder? Michael Clare und Tom Reed haben beide Galway nie verlassen. Michael ist ein fürsorglicher Familienvater und höchst erfolgreicher Geschäftsmann. Tom, vor zehn Jahren für die Vergewaltigung des minderjährigen Christian Treacy verurteilt, fristet heute als drogensüchtiger Klein-Dealer in einer heruntergekommenen Wohnung sein trauriges Dasein. Jack und Cody graben in der düsteren Vergangenheit Michael Clares und finden Hinweise darauf, dass nicht Reed sich damals an dem Jungen vergangen hatte, sondern Clare. Reed hatte die Tat auf sich genommen – gegen eine satte Abfindung, damit der andere seine vielversprechende Karriere fortsetzen konnte. Immer wieder durchkreuzt werden die Ermittlungen von Nuala, der undurchsichtigen, attraktiven Schwester Michael Clares. Sie arbeitet als Journalistin, und unter diesem Deckmantel wendet sie sich auch an Cody und Jack. Sie flirtet erst mit dem einen und holt sich dann den anderen unter die Bettdecke. Dann wird der drogensüchtige Reed tot in seiner Absteige gefunden, gestorben an einer Überdosis. Für die Polizei ist der Fall damit abgeschlossen, der Priestermörder ist tot. Nur Jack und Cody haben Zweifel an dieser Theorie und rühren weiter im Sumpf der kirchlichen Vergangenheit. Und dann überschlagen sich die Ereignisse. Father Malachy überlebt einen Mordanschlag nur um Haaresbreite. Und sehr viel spricht dafür, dass der Tag der Vergeltung noch lange nicht zu Ende ist.


01:25 Justiz in Not – Deutschlands Richter am Limit (30 Min.) (HDTV, UT)
Film von: Stephanie Wätjen
(Erstsendung 16.1.2019)

An Deutschlands Landgerichten stapeln sich die unerledigten Fälle. Die Verfahren ziehen sich immer länger hin. Das kommt nicht selten den Tätern zugute. Der Film zeigt, wie eine Familie aus Sachsen-Anhalt das Vertrauen in den Rechtsstaat verliert, weil der sexuelle Missbrauch an der Tochter nicht rechtzeitig bestraft wurde. Am Ende bekommt der Täter eine Bewährungsstrafe. Auch wegen der langen Verfahrensdauer. Als das 13-jährige Mädchen ihrem Vater erzählt, dass der Nachbar sie sexuell missbraucht hat, erstattet der Vater Anzeige. Das Leid seiner Tochter kann er damit nicht lindern. Doch er hofft, dass der Täter eine gerechte Strafe bekommt. Aber es dauert sechs Monate, bis die Staatsanwaltschaft eine Anklageschrift erstellt. Vier Jahre lang wird der Prozess immer wieder verschoben. Die Gründe: Richter und Staatsanwälte sind überlastet. Sie können nicht mehr garantieren, dass alle Haftverfahren schnell genug bearbeitet werden. Immer mehr Täter bekommen auch deshalb Strafrabatte, weil die Verfahren zu lange dauern. Mängel, die potenziell auch das Vertrauen in den Rechtsstaat untergraben. Der Film begleitet den Erfurter Richter Holger Pröbstel an seinen langen Arbeitstagen. Auch in Thüringen wurde bei der Justiz stark gespart. Gerichtskammern wurden geschlossen, jahrelang wurde kaum jemand eingestellt. Dabei hat Jugendrichter Holger Pröbstel immer mehr Fälle von Kindesmisshandlung und sexueller Gewalt auf dem Tisch. An einem normalen Arbeitstag ist das nicht mehr zu schaffen. Pröbstel und seine Kollegen am Landgericht Erfurt verhandeln mittlerweile sogar samstags, um die Flut der Verfahren in den Griff zu kriegen.


01:55 10 vor 10 (30 Min.) (HDTV) (VPS: 21:50)
Nachrichtenmagazin

"10 vor 10" ist eine Informationssendung von Schweizer Radio und Fernsehen (SRF). Vertiefende Berichte, Reportagen, Porträts und Live-Gespräche informieren über die wichtigsten Themen des Tages aus der Schweiz und der Welt.


02:25 Panorama (25 Min.) (HDTV, UT)
Auch das ist die Steiermark!
Sendung von: Ruth Stifter-Trummer
(Erstsendung 16.12.2018)

Moderation: Nina Horowitz

"Auch das ist … " heißt eine "Panorama"-Serie, in der alle neun Bundesländer in ihrer Einzigartigkeit präsentiert werden. Diesmal geht es um die Steiermark. Mit Ausschnitten aus verschiedenen Sendungen von "Quiz in Rot-Weiß-Rot" kann man das eigene Wissen über die grüne Mark testen. Auch Arnold Schwarzenegger stellte 1982 eine Quizfrage, natürlich im steirischen Dialekt mit seinem typisch amerikanischen Akzent. Sprachlich geht es weiter, wenn die Kabarettisten Lukas Resetarits und Erwin Steinhauer in der Sendung "WIR" beim Dialektunterricht den Zuschauern steirische Ausdrucksweisen näherbringen wollen. Auf der Suche nach einem ausgestorbenen Beruf in der Steiermark, ist "Panorama" auf den letzten österreichischen Postillion gestoßen, der noch Ende der 1960er-Jahre die Post in Streusiedlungen im Koralmgebiet kutschierte. Wie ein Leben ohne Strom funktioniert, erzählten Bewohner eines Grazer Nebentales Mitte der 1970er-Jahre. 1982 stand in der Steiermark alles im Zeichen von Erzherzog Johann, um dessen 200. Geburtstag gebührend zu feiern. Das ORF-Original Herwig Wurzer aus dem Landesstudio Steiermark machte sich in einer Satire gemeinsam mit dem "Präsidenten des Vereins des reinen Steirertums" auf die Spuren des naturverbundenen Habsburgers.


02:50 Wildes Indochina (45 Min.) (HDTV)
Kambodscha – Fluch und Segen des Monsuns
Film von: James Hemming
(Erstsendung 2.2.2015)

In Kambodscha lässt der Monsun großartige Tier- und Pflanzenwelten entstehen, die gleichzeitig durch die Wassermassen gefährdet sind: überleben zwischen Trockenheit und Überschwemmung. Wenn Trockenheit herrscht, bestimmt die Suche nach Wasserstellen das Dasein der Tiere. Es entsteht ein zäher Überlebenskampf, und das Gedränge um das wenige verbliebene Wasser wird gefährlich. Die schwächeren Tiere setzen für einige Tropfen ihr Leben aufs Spiel. Wenn der langersehnte Regen dann endlich fällt, überrollen Flutwellen das Land. Sie füllen die zahlreichen Wasserwege, die das Land wie Arterien versorgen. Dann schafft der Regen ein buntes Gemisch von Lebensräumen in einem Gebiet von 30 000 Quadratkilometern. Selten gewordene Raubtiere wie der Nebelparder schleichen durch den Dschungel. Es wachsen Pflanzen, die besondere Strategien entwickelt haben, um jeden Tropfen Wasser zu nutzen. Die Kamera beobachtet aus nächster Nähe, wie ein Kragenbär mit seiner höchst sensiblen Nase Nahrung findet und wie Kahlkopfgeier den natürlichen Kreislauf in Gang halten. Sie zeigt in faszinierenden Bildern Haubenlanguren, die sich elegant durch das oberste Stockwerk des Regenwaldes schwingen und sich auf ganz spezielle Art ernähren.


03:35 Wildes Indochina (40 Min.) (HDTV)
Malaysia – Garten Eden aus der Balance
Film von: Hannah Hoare
(Erstsendung 3.2.2015)

Die Natur Malaysias beeindruckt mit imposanten Bergketten, atemberaubenden Wäldern und unermesslichem Artenreichtum. In jedem Winkel behauptet sich das Leben in wunderbaren, bizarren Formen. Die Suche nach dem Geheimnis dieser Vielfalt zeigt unter anderem, wie sich in dem feuchtheißen Klima extrem unterschiedliche Lebensräume entfalten, und bietet gleichzeitig großartige Bilder von den seltenen Tieren, die dort leben und ums Überleben ringen. Die Dokumentation thematisiert den täglichen Kampf ums Dasein genauso wie die Schönheit der tropischen Fauna. Sie erzählt außerdem von Malaysias höchstem Berg, der jedes Jahr noch weiter wächst. Sie berichtet von Insekten, die es mit unglaublichen Tricks schaffen, ihre Beute in die Irre zu führen. Sie zeigt, was es für die Natur bedeutet, wenn pro Quadratmeter bis zu drei Meter Regen jedes Jahr fallen und an 365 Tagen im Jahr die Sonne zwölf Stunden lang scheint. Die Kamera hält seltene Momente wie den erbitterten Kampf zweier Nashornkäfer und Badeszenen von Zwergelefanten fest, die es nur noch auf Borneo gibt. Malaysias Regenwald erscheint in seiner ganzen Pracht, und jedes Bild ist der Beweis für die Existenz eines einmaligen Naturparadieses.


04:15 Wildes Indochina (45 Min.) (HDTV)
Thailand – Apotheke der Tiere
Film von: James Hemming
(Erstsendung 4.2.2015)

In Thailands Flora und Fauna treffen Extreme aufeinander. Dort sind Tiere und Pflanzen Bedingungen ausgesetzt, die das Überleben zum täglichen Kampf machen. In dem Hotspot der Artenvielfalt kommen zahlreiche Heilpflanzen vor, die sowohl die Menschen als auch die Tiere zu nutzen wissen. Gleichzeitig besticht das Land durch seine grandiosen Millionen Jahre alten Landschaften und seine uralte Kultur. Die Dokumentation zeigt Mangrovenwälder, in denen Krabbenkämpfe auf Leben und Tod stattfinden, und Korallenriffe, die 4000 Arten beherbergen. Und sie stellt eine Insel vor, auf der Makaken nur überleben, weil sie gelernt haben, Steine als Werkzeug zu benutzen.


05:00 Wildes Indochina (45 Min.) (HDTV)
Vietnam – Phoenix aus der Asche
Film von: Allison Beau
(Erstsendung 5.2.2015)

Vietnams Natur hat einen schwierigen Weg hinter sich gebracht: Der Vietnamkrieg hinterließ viel Zerstörung. Doch die Natur ist wie ein Phoenix aus der Asche neu entstanden. Tiere, die in Höhlen Schutz gesucht hatten, tummeln sich heute wieder in den Wäldern. Unter den Pflanzen ist der Bambus der größte Überlebenskünstler. Vor nicht einmal 50 Jahren sah es in diesem geschundenen Land noch ganz anders aus. Über ein Jahrzehnt lang, als der Kampf zwischen den Menschen zu einem Krieg gegen die Natur wurde, verschwanden große Waldflächen Vietnams unter anderem durch den Einsatz des Entlaubungsmittels Agent Orange. Die Verwüstung war so massiv, dass "Naturkrieg" und "Umweltzerstörung" gängige Begriffe wurden. Eine wichtige Rolle in dieser Zeit spielte Hang Toi, eine der größten Höhlen der Welt. Sie wäre groß genug, um ein Hochhaus darin zu bauen. Damals rettete sie als Schutzraum Menschen und Tieren das Leben. Noch heute nutzen seltene Primaten die Höhle, von denen man angenommen hatte, sie seien ausgestorben. Erst 30 Jahre später tauchte eine kleine Gruppe der Hatinh-Languren wieder auf.


05:45 Die Osterinsel – ein Paradies in Gefahr (30 Min.) (HDTV)
Film von: Andreas Wunn
(Erstsendung 7.7.2013)

Die Osterinsel zählt zu den geheimnisvollsten Orten der Erde. Bekannt ist die Insel vor allem aufgrund der monumentalen Steinskulpturen, die sich dort befinden – die sogenannten Moai. Bis heute beschäftigen sie die Wissenschaft. Wegen ihrer mystischen Vergangenheit und Naturschönheiten kommen immer mehr Touristen auf die Insel mitten im Pazifik, tausende Kilometer vom chilenischen Festland entfernt. Geografisch gehört die Osterinsel zu Polynesien, politisch zu Chile. Nur 5000 Einwohner hat die Insel, jährlich kommen jedoch bis zu 50 000 Touristen. Dieser Andrang ist ein Problem: Die Behörden fürchten den "Galapagos-Effekt" – drohende Zerstörung eines Naturparadieses durch Massentourismus. Dagegen will die chilenische Regierung angehen.


06:15 – 06:20 3satTextVision (5 Min.)

*

Donnerstag, 25. Juli 2019


06:20 Kulturzeit kompakt (10 Min.) (HDTV)

Die Kurzversion der "Kulturzeit" informiert zur gewohnten Sendezeit mit Nachrichten und Reporterstücken über aktuelle Kulturereignisse. Die unmoderierte Kompaktversion des Magazins wird ergänzt durch Tipps, einen Blick auf den Kultursommer sowie Hinweisen zu Events, Festivals und Lesungen.


06:30 Mein anderes Russland (30 Min.)
Backstage Sankt Petersburg
Folge 3 von 5
Film von: Roger Brunner
(Erstsendung 24.7.2019)

Chormusik fasziniert Christof Franzen seit jeher, und einmal in einem professionellen Chor mitzusingen, ist schon lange ein großer Traum. Nun lädt ihn die Isaakskathedrale zum Casting ein. Gelingt es ihm, bis zur großen Weihnachtsmesse auf ein ansehnliches Niveau zu kommen, darf er mit den erfahrenen Sängern mitsingen. Ob sein Plan aufgehen und Christof Franzen bis zur russischen Weihnacht alle Töne richtig treffen wird? Noch sind die Zweifel groß. Die Isaakskathedrale ist nicht irgendeine Kathedrale. Im Innern erstrahlt blauer Marmor aus Afghanistan, kunstvolle Mosaike und die 17 Meter hohen Säulen schmücken den klassizistischen Bau aus dem 19. Jahrhundert. Vor dieser imposanten Kulisse mit einem der besten Chöre der Stadt zu singen, wäre ein russisches Wintermärchen. Und plötzlich ist Christof Franzen backstage im Leben der Chorsänger und lernt ihr ganz persönliches Sankt Petersburg kennen, hinter dem goldenen Vorhang der Zarenstadt. Nach zehn Jahren als Russland-Korrespondent kehrt Christof Franzen zurück in die Schweiz. Als Abschluss will er noch einmal ganz neue Herausforderungen anpacken – sein ganz persönliches Russland-Abenteuer.


07:00 Brasiliens fliegende Edelsteine (30 Min.)
Auf den Spuren der Rubin-Topas-Kolibris
Film von: Hans Giffhorn
(Erstsendung 28.10.2007)

Der Rubin-Topas-Kolibri lebt im Osten Brasiliens und ist der schönste aller Kolibris. Seine Kehle ist goldfarben, seine Stirn leuchtet tiefrot. Der Film beobachtet den Vogel ein Jahr lang. Er verfolgt Revierkämpfe, die spektakuläre Balz, den Nestbau und die Jungenaufzucht. Außerdem stellt der Film Menschen im Osten Brasiliens vor und zieht Parallelen zum menschlichen "Balzverhalten".


07:30 Alpenpanorama (90 Min.) (HDTV)

"Alpenpanorama" zeigt über zahlreiche Web- und Panoramakameras täglich Livebilder aus ausgewählten Urlaubsorten. Die Sendung informiert auch über Temperatur- und Wetterbedingungen vor Ort.


09:00 ZIB (5 Min.) (HDTV, UT)

Die Kurzausgaben der österreichischen Nachrichtensendung "Zeit im Bild" (ZIB) liefern neben klassischen Nachrichten Informationen über Entwicklungen auf den Finanzmärkten und Expertenanalysen. Ein Laufband informiert über die aktuellen Börsenkurse.


09:05 Kulturzeit kompakt (10 Min.) (HDTV)

Die Kurzversion der "Kulturzeit" informiert zur gewohnten Sendezeit mit Nachrichten und Reporterstücken über aktuelle Kulturereignisse. Die unmoderierte Kompaktversion des Magazins wird ergänzt durch Tipps, einen Blick auf den Kultursommer sowie Hinweisen zu Events, Festivals und Lesungen.


09:15 Mein anderes Russland (30 Min.)
Backstage Sankt Petersburg
Folge 3 von 5
Film von: Roger Brunner
(Erstsendung 24.7.2019)

Chormusik fasziniert Christof Franzen seit jeher, und einmal in einem professionellen Chor mitzusingen, ist schon lange ein großer Traum. Nun lädt ihn die Isaakskathedrale zum Casting ein. Gelingt es ihm, bis zur großen Weihnachtsmesse auf ein ansehnliches Niveau zu kommen, darf er mit den erfahrenen Sängern mitsingen. Ob sein Plan aufgehen und Christof Franzen bis zur russischen Weihnacht alle Töne richtig treffen wird? Noch sind die Zweifel groß. Die Isaakskathedrale ist nicht irgendeine Kathedrale. Im Innern erstrahlt blauer Marmor aus Afghanistan, kunstvolle Mosaike und die 17 Meter hohen Säulen schmücken den klassizistischen Bau aus dem 19. Jahrhundert. Vor dieser imposanten Kulisse mit einem der besten Chöre der Stadt zu singen, wäre ein russisches Wintermärchen. Und plötzlich ist Christof Franzen backstage im Leben der Chorsänger und lernt ihr ganz persönliches Sankt Petersburg kennen, hinter dem goldenen Vorhang der Zarenstadt. Nach zehn Jahren als Russland-Korrespondent kehrt Christof Franzen zurück in die Schweiz. Als Abschluss will er noch einmal ganz neue Herausforderungen anpacken – sein ganz persönliches Russland-Abenteuer.


09:45 Brasiliens fliegende Edelsteine (30 Min.)
Auf den Spuren der Rubin-Topas-Kolibris
Film von: Hans Giffhorn
(Erstsendung 28.10.2007)

Der Rubin-Topas-Kolibri lebt im Osten Brasiliens und ist der schönste aller Kolibris. Seine Kehle ist goldfarben, seine Stirn leuchtet tiefrot. Der Film beobachtet den Vogel ein Jahr lang. Er verfolgt Revierkämpfe, die spektakuläre Balz, den Nestbau und die Jungenaufzucht. Außerdem stellt der Film Menschen im Osten Brasiliens vor und zieht Parallelen zum menschlichen "Balzverhalten".


10:15 Kölner Treff (90 Min.) (UT)
(Erstsendung 19.7.2019)

Moderation: Susan Link, Micky Beisenherz

Bettina Böttinger präsentiert mit dem "Kölner Treff" einmal die Woche eine Talkrunde mit prominenten Gästen und Menschen, die nicht tagtäglich im Rampenlicht stehen. Sie erzählen außergewöhnliche und bewegende Lebensgeschichten von ihren Berufen oder ihren ganz eigenen Projekten.


11:45 Aufgetischt (45 Min.) (HDTV, UT)
Der Attersee
Film von: Claudia Pöchlauer
(Erstsendung 26.10.2018)

"Aufgetischt" ist diesmal am Attersee auf der Suche nach dem Klang des Besonderen, widmet sich den Menschen, der Landschaft, der Kunst des Lebens und der Kochkunst der Region. Ein Taucher führt in die geheimnisvolle Unterwasserwelt, ungewohnte Perspektiven erschließt ein sommerliches Festival in Attersee, ein listiger Tischler zeigt in Nussdorf seine Unikate, eine experimentierfreudige Brennerin ihr berauschendes Sortiment in Weyregg. Ein Buchhändler und Schriftsteller aus Seewalchen erzählt vom täglichen und kreativen Leben am See, eine Wirtin von den Erlebnissen einer Gastgeberin. Vergangenes und Innovatives, Herausragendes und Alltägliches, Lässiges und Altverliebtes, am See verschwimmen alle Gegensätze und fließen harmonisch ineinander.


12:30 Die ideale Kuh (30 Min.) (HDTV)
Film von: Ruedi Bruderer
(Erstsendung 31.10.2017)

Die Kuh ist das Lieblingstier der Schweizerinnen und der Schweizer. Doch welche Kuh genau, das ist dann eine ganz andere Frage. In Graubünden war das Braunvieh bis in die 1960er-Jahre die Einheitsrasse. Heute ist das anders. Ab 1967 wurden die damals "Original Braunen" mit ihren amerikanischen Verwandten gekreuzt, damit auch sie mehr Milch produzieren. Statt 3500 bis 4000 Liter Milch im Jahr erbrachten die neuen Brown-Swiss die doppelte Milchmenge. Die Milchschwemme war programmiert. Auf der Suche nach Alternativen zu den Butterbergen kamen mit der Fleischproduktion auch fremde Rassen in den Stall. Wie Mario Bühler, Leiter des Ressorts Tierhaltung an der landwirtschaftlichen Ausbildungsstätte Plantahof, heute sagt, ist eine ideale Kuh für Graubünden eine Illusion. Es gebe hingegen die ideale Kuh für einen jeweiligen Betrieb. Und auch der ehemalige Chef des kantonalen Amtes für Landwirtschaft, Alexander Dönz, bilanziert, dass die damalige Propagierung einer Einheitskuh eine falsche Politik war.


13:00 ZIB (15 Min.) (HDTV, UT)

Die Kurzausgaben der österreichischen Nachrichtensendung "Zeit im Bild" (ZIB) liefern neben klassischen Nachrichten Informationen über Entwicklungen auf den Finanzmärkten und Expertenanalysen. Ein Laufband informiert über die aktuellen Börsenkurse.


13:15 Spaniens schönste Urlaubsziele (30 Min.) (UT)
Von San Sebastian bis Santander
Film von: Dagmar Hase, Ingeborg Koch-Haag, Lutz Weber, Harald Zander
(Erstsendung 4.9.2013)

Spaniens Norden bietet eine Landschaft aus Meer und Bergen, gepaart mit einem aufregenden Schuss moderner Kultur und südlichem Lebensgefühl. Im Baskenland überrascht die elegante Badestadt San Sebastián mit herrlichem Sandstrand - sie gilt als Paradies für Feinschmecker. Der kleine Ort Mundaka ist ein Treffpunkt für Surfer aus aller Welt. Weitere besuchte Orte sind Bilbao, Altamira, Comillas und Santander. Das Guggenheim-Museum hat die ganze Stadt Bilbao verwandelt, seit seinem Bau haben ihr zeitgenössische Architekten aus aller Welt ein weltoffenes modernes Gesicht und ihren Einwohnern ein völlig neues Lebensgefühl verschafft. Es harmoniert perfekt mit der traditionellen Altstadt-Gemütlichkeit der vielen "Pintxo"-Bistros für den kleinen Hunger zwischendurch. Weiter Richtung Westen schließt sich die Provinz Kantabrien an. Hier steht ein Besuch in den originalgetreu nachgebauten Höhlen von Altamira mit künstlerischen Hinterlassenschaften der frühesten Europäer ebenso auf dem Programm wie die Begegnung mit der originellen Architektur des Katalanen Antoni Gaudí in Comillas und Eindrücke von Santander. Die Stadt liegt sowohl an einer Flussmündung als auch am Meer – ihre vielen schönen Ufer machen den ganz besonderen Reiz der kantabrischen Metropole aus.


13:45 Barcelona (90 Min.) (HDTV, s/w, UT)
Metropole am Meer
Film von: Carolin Wagner
(Erstsendung 17.4.2016)

Lebensfroh, cool und aufregend – das ist Barcelona, die zweitgrößte Stadt Spaniens und eine der beliebtesten Städte weltweit. Andrea Grießmann will die Stadt ihrer Kindheit neu erobern. An Antoni Gaudí und der Sagrada Familia kommt sie ebenso wenig vorbei wie an den vielen Tapas-Bars und einem Spaziergang am Meer. Beim Schlendern durch die unterschiedlichen Viertel stößt Andrea Grießmann aber auch auf weniger Bekanntes. So entdeckt sie gemütliche Plätze in Gràcia, alteingesessene Spezialgeschäfte in El Born oder das Kreativzentrum Palo in Alto in Poblenou. Ihre "Geheim"-Tipps: das Jugendstil-Krankenhaus "Hospital de Santa Creu", die katalanischen Volksfeste, auf denen spektakuläre Menschenpyramiden gebaut werden, und die Künstlerhochburg Sidges. Der Baumeister Antoni Gaudí gab Barcelona mit seinen Bauwerken ein unverwechselbares Gesicht. Andrea Grießmann besucht die Casa Milà, die wegen ihrer eigenwilligen Fassade auch "La Pedrera", der Steinbruch, genannt wird. Im Inneren finden sich keine Ecken und Kanten, dafür Säulen statt tragender Wände. Die Dachterrasse sieht aus wie eine hügelige Märchenlandschaft aus ungewöhnlich geformten Schornsteinen und lockt am Abend mit einer Multimediashow. Auf ans Meer: Direkt am Hafen liegt La Barceloneta, das ehemalige Viertel der Fischer. Zu den Olympischen Spielen 1992 wurden vier Kilometer Strand neu aufgeschüttet. Heute treffen sich dort die Surfer – und genießen anschließend die Tapas in der traditionsreichen "Bar Electricitatu". In Castelldefels, 20 Kilometer entfernt von Barcelona, werden bei Andrea Grießmann Kindheitserinnerungen wach. Im Stadtviertel El Born entdeckt Andrea Grießmann mittelalterliche Plätze, enge Gassen und alteingesessene Spezialgeschäfte. In Poblenou, früher eine große Industriezone, trifft sich heute die junge kreative Szene auf dem Palo-Alto-Markt. Ruhiger ist es im Stadtteil Gràcia mit seinen vielen schönen Plätzen, den "Wohnzimmern" der Menschen hier.


15:15 Die Balearischen Inseln (45 Min.) (HDTV)
Mallorca und Menorca
Film von: Christian Schidlowski
(Erstsendung 21.7.2013)

Zu den Balearen, einer Inselgruppe im Mittelmeer, gehören neben Ibiza und Formentera auch Mallorca und Menorca. Die zweiteilige Dokumentation zeigt die unbekannten Seiten dieser Inseln. Teil eins führt nach Mallorca und Menorca. Die beiden Inseln werden oft mit ungleichen Schwestern verglichen: die eine schillernd und spektakulär, die andere zurückhaltend und charmant. Aber auf beiden Inseln zeigt man sich unbeeindruckt vom Tourismus. Die Inselbewohner legen großen Wert auf ihre katalanische Identität. Mit Liebe und Leidenschaft werden katalanische Lebensart und jahrhundertealte Traditionen gepflegt. In Petra etwa, einem malerischen Ort auf Mallorca, übt die zehnjährige Margalida den "Ball de bot", einen alten balearischen Volkstanz. Im Gebirge Serra de Tramuntana verfüttert der Tierschützer Juan José Sánchez ein verendetes Schaf an Mönchsgeier. Die beeindruckenden Vögel sind vom Aussterben bedroht, die letzte Inselpopulation der Welt lebt auf Mallorca. Für die junge Extremsportlerin Katiana Torrebella sind die steilen, einsamen Straßen des Gebirges ideale Trainingsstrecken. Auf Menorca ist ein Archäologen-Team bei der Arbeit – an Land und unter Wasser. Die Insel wurde im Laufe der Geschichte immer wieder von wechselnden Kulturen erobert und ist somit ein Eldorado für Altertumsforscher wie Fernando Contreras. Heute ist die Pferdezucht der vielleicht größte Schatz Menorcas. Das Gestüt der Familie Marques hat mit seinen Dressurpferden viele internationale Preise gewonnen.


16:00 Spaniens schönste Inseln (45 Min.) (HDTV, UT)
Lanzarote, Gran Canaria und La Palma
Film von: Monika Birk, Katja Devaux, Juliane Hipp
(Erstsendung 30.10.2015)

Der Film stellt die drei Kanarischen Inseln Lanzarote, Gran Canaria und La Palma vor und erklärt, warum diese so beliebte Ferienziele geworden sind. Den Anfang macht die bizarre Schönheit Lanzarote. Die Vulkaninsel zeigt eine Vielzahl von Farben im rauen Lavagestein, umrahmt vom stahlblauen Meer und schneeweißer Gischt. Sie ist die erste Insel, die komplett von der UNESCO zum Biosphärenreservat erklärt wurde. So gibt es auf Lanzarote kleine, heimelige Fincas, umgeben von teilweise uralten Weinstöcken, jeder geschützt von runden Steinmäuerchen. Bettenburgen finden sich hier nicht. Gran Canaria hat eine andere Entwicklung hinter sich: Touristischer Anziehungspunkt sind vor allem die weitläufigen Sandstrände. Ihrem ausgeglichen Klima mit ganzjährigen Temperaturen zwischen 18 bis 26 Grad Celsius verdankt die Insel ihre Attraktion als Badeziel. Abseits der großen Küstenorte bietet das gebirgige Hinterland schöne Ausflugsrouten, und auch die ebenso quirlige wie geschichtsträchtige Hauptstadt Las Palmas sorgt für Abwechslung. Anders als ihre kanarischen Schwestern ist La Palma üppig grün. Die Einheimischen nennen ihr Eiland "La Isla Bonita" – die schöne Insel. Wer die Natur liebt, wird sich hier zu Hause fühlen. Bei Einbruch der Dunkelheit zieht es Sterngucker dann auf die höchste Erhebung der Insel, zum Roque de Los Muchachos. Dort, auf 2400 Metern Höhe, stehen 14 Teleskope. Mit ihrer Hilfe kann man in seltener Klarheit einen Sternenhimmel sehen, den man so schnell nicht vergisst.


16:45 Wanderlust! (45 Min.) (HDTV, UT)
In Andalusien, Spanien
Film von: Dimitrios Kisouds, Rolf Lambert
(Erstsendung 6.3.2016)

Das Frühjahr ist die beste Zeit, um in Andalusien zu wandern. Die Sträucher blühen, die Wälder und Weiden sind grün und die Temperaturen angenehm. Ein Fernwanderweg verbindet die "Weißen Dörfer", denen einst die Mauren, die muslimischen Eroberer aus dem nahen Afrika, ihr Gesicht gaben. Die Wanderung beginnt in Tarifa, der südlichsten Stadt des europäischen Festlandes. In einem Haus am Wegesrand holt Bradley Mayhew seinen Wanderkameraden ab, den Gewerkschafter und Umweltschützer Quico Rebolledo. 200 Kilometer weit wandern die beiden durch Korkeichenwälder und Karstgebirge bis nach Ronda, dem größten der Weißen Dörfer von "al-Andalus", wie die Mauren ihr Herrschaftsgebiet nannten. Die erste Hälfte der Wanderung verläuft durch die Alcornocales, benannt nach der Korkeiche, und eines der größten zusammenhängenden Waldgebiete am Mittelmeer. Nach wie vor ist Kork eine wichtige Einkommensquelle. Bradley und Quico treffen einen jungen Korkfabrikanten bei der Arbeit. In einem Kastell lädt sie ein englischer Aussteiger und Gastwirt zu Tortilla mit Flamenco-Begleitung ein. Und wo die Alcornocales bergiger werden, begegnen die beiden Wanderer einer Kräuterfrau, die altes Wissen über die essbaren Pflanzen der Gegend bewahrt und in ihrer Finca wilden Lavendel zu Heilzwecken destilliert. Die zweite Hälfte des Weges führt in die Sierra de Grazalema. Die Karstlandschaft ist für ihre Pinsapo-Tannen bekannt, die hier die letzte Eiszeit überstanden haben. Im Weißen Dorf Grazalema kommen die Wanderer an einer Fabrik vorbei, in der Decken wie vor 200 Jahren aus der Wolle des Merino-Schafs gewoben und gewalkt werden. Höhepunkt der Wanderung ist Ronda, eine spektakulär auf Felsen thronende Stadt. Bradley ist am Palmsonntag da, die Prozessionen der Semana Santa, der Karwoche, fangen an. Über eine Tonne wiegen die Throne der Christus- und Marienfiguren, die von Büßern durch die Stadt getragen werden, begleitet von Klagemusik. Hinter Ronda geht der Fernwanderweg, der GR7 wie er offiziell heißt, noch über 500 Kilometer weit. Bradley nimmt in der spektakulären Schlucht von El Chorro den Zug zum Flughafen, im Gepäck all die schönen Eindrücke von der Wanderung durch al-Andalus.


17:30 Andalusien – Wo Spaniens Seele wohnt (45 Min.) (HDTV, UT)
Eine Reise von Sevilla bis Ronda
Folge 1 von 2
Film von: Dagmar Hase
(Erstsendung 7.4.2017)

Andalusien steht für Flamenco, für Leidenschaft und Lebenslust – und für das reiche kulturelle Erbe, das Zuwanderer und fremde Herrscher dort über Jahrtausende hinweg hinterließen. Das zeigt sich besonders in den Städten und Wehrdörfern des weiten Landes: maurische Paläste, mittelalterliche Burgen, Kirchtürme, die aus Minaretten entstanden. Eine ganz besondere Art, Andalusien zu entdecken, ist eine Reise mit dem Hotelzug "Al-Andalus". Dieser Zug bringt seine Gäste in sieben Tagen zu den Höhepunkten einer klassischen Andalusien-Rundfahrt. Startpunkt ist Sevilla, wo eine der mächtigsten gotischen Kirchenbauten der Christenheit steht, wo kunstvoll verzierte Wohnhäuser von einem einst reichen Bürgertum erzählen und wo dem Flamenco-Tanz ein eigenes Museum gewidmet ist. Das Gewirr der Altstadtgassen grenzt an den Königspalast "Real Alcázar", der die ganz Pracht islamischer Baukunst des 14. Jahrhunderts aufweist. Von Andalusiens Hauptstadt aus macht sich der "Al-Andalus" zunächst auf Richtung Süden: Jerez de la Frontera, Sherry-Metropole und berühmt für seine Hofreitschule, Cádiz und Ronda sind die nächsten Stationen. Ronda liegt wie ein Adlerhorst hoch oben auf einem Felsplateau – ein Ausflug in diese atemberaubende Landschaft ist ein Muss für jeden Andalusien-Reisenden.


18:15 Andalusien – Wo Spaniens Seele wohnt (45 Min.) (HDTV, UT)
Eine Reise von Ronda bis Córdoba
Folge 2 von 2
Film von: Dagmar Hase
(Erstsendung 14.4.2017)

Von Ronda geht es weiter nach Granada. Hier steht die berühmte Alhambra – die einzige vollständig erhaltene Palastanlage der Welt, die aus der Blütezeit des Islam vor tausend Jahren stammt. Die Alhambra krönt die vielleicht schönste Stadt Spaniens: Granada. Wie in der ganzen Region sind auch hier überall Zeugnisse der gemeinsamen christlich-islamischen Geschichte zu finden. Die beiden nächsten Stationen, Baeza und Ubeda, gehören zu den schönsten Zeugnissen der spanischen Renaissance, sie haben es auf die Liste des UNESCO-Weltkulturerbes geschafft. Letzte Station der Entdeckungstour durch Andalusien ist Córdoba, ein weiteres imposantes Beispiel für das fruchtbare Miteinander der Kulturen: Christliche, jüdische und islamische Gelehrte prägten die Blütezeit des einstigen Kalifats. Einzigartig ist die Mezquita. Die heutige Kathedrale war die ehemalige Hauptmoschee Córdobas. Die Gebetshalle ruht auf 856 Säulen – dieser Wald aus Marmor, Onyx und Granit wirkt wie ein Raum ohne Grenzen. Aber auch ganz weltlich lassen sich die verschiedenen Kulturen erleben, die Andalusien prägten - bei einem Streifzug durch die Restaurants in der Altstadt. Wer eine solche Entdeckungsreise zu den Höhepunkten andalusischer Geschichte hinter sich hat, nimmt garantiert eine Sehnsucht mit nach Hause: noch einmal wiederkehren in das Land, wo Spaniens Seele wohnt. Andalusien steht für Flamenco, für Leidenschaft und Lebenslust – und für das reiche kulturelle Erbe, das Zuwanderer und fremde Herrscher über Jahrtausende hinweg hinterließen. Das zeigt sich besonders in den Städten und Wehrdörfern des weiten Landes: maurische Paläste, mittelalterliche Burgen, Kirchtürme, die aus Minaretten entstanden. Eine ganz besondere Art der Entdeckungstour ist eine Reise mit dem Hotelzug "Al-Andalus".


19:00 heute (20 Min.) (HDTV, UT)
Die Nachrichtensendung des ZDF.
3sat-Wetter


19:20 Kulturzeit kompakt (10 Min.) (HDTV)

Die Kurzversion der "Kulturzeit" informiert zur gewohnten Sendezeit mit Nachrichten und Reporterstücken über aktuelle Kulturereignisse. Die unmoderierte Kompaktversion des Magazins wird ergänzt durch Tipps, einen Blick auf den Kultursommer sowie Hinweisen zu Events, Festivals und Lesungen.


19:30 Mein anderes Russland (30 Min.)
Sinnsuche am Baikalsee
Folge 4 von 5
Film von: Corinne Eisenring
Erstausstrahlung

Christof Franzen reist an den Baikalsee, einen der größten Seen der Welt. Dort soll es Kraftorte und besondere Energien geben. Wird sie der Politjournalist spüren? Für Christof Franzen ist die Reise zum Baikalsee eine besondere Herausforderung. Beruflich war er schon mehrmals dort, und immer wieder haben ihm Einheimische gesagt, er solle die Insel Olchon besuchen. Sie sei wunderschön und ein Ort mit spiritueller Kraft. Für Christof Franzen ist dies ein heikles Unterfangen, denn spirituelle Themen sind nicht sein Spezialgebiet. Die Krimkrise oder die Schachzüge Putins sind ihm begreiflicher als die Eingebungen eines Schamanen. Zudem sind Glaubensthemen für ihn etwas Privates, spirituelle Experimente vor der Kamera möchte er auf keinen Fall. Trotzdem reist er an den Baikalsee und stellt sich der Herausforderung. Hier findet man nicht nur Orthodoxe, sondern auch Buddhisten und vor allem Schamanen: Sie alle können nach dem Ende der Sowjetunion ihren Glauben wieder frei praktizieren. Der Baikal gilt als spirituelles Mekka. Vielleicht ziehen tiefgründige Gewässer – denn der Baikal ist der tiefste See der Welt – ja wirklich tiefgründige Menschen an? Ob mithilfe von Weihrauch, unter farbigen Wimpeln oder auf einem Stand-Up-Paddle, Sinn wird hier auf verschiedene Weisen gesucht – und vielleicht auch gefunden. Ob auch Christof Franzen etwas von der Energie spürt und ob er die Schamanen-Jurte auch von innen sieht, ein Abenteuer von ganz eigener Natur ist es auf alle Fälle. Nach zehn Jahren als Russland-Korrespondent kehrt Christof Franzen zurück in die Schweiz. Als Abschluss will er noch einmal ganz neue Herausforderungen anpacken – sein ganz persönliches Russland-Abenteuer.


20:00 Tagesschau (15 Min.) (HDTV, UT)
ARD-Nachrichten aus dem In- und Ausland auf den Punkt gebracht


3satKrimisommer
20:15 Der letzte Kronzeuge – Flucht in die Alpen (90 Min.) (HDTV, AD, UT)
Fernsehfilm Deutschland, 2013

Rollen und Darsteller:
Sarah Kohr – Lisa Maria Potthoff
Lino – Aaron Kissiov
Anton Mehringer – Herbert Knaup
Sarahs Chef – Thomas Sarbacher
Berger – Ken Duken
Killer – Justus von Dohnányi

Regie: Urs Egger
Drehbuch: Stefan Kolditz

Während eines Einsatzes auf einem Schrottplatz tötet eine junge, engagierte Polizistin einen vermeintlichen Angreifer. Ihr Kollege entlastet sie, indem er es wie Notwehr aussehen lässt. Traumatisiert und widerwillig wird Sarah Korr von ihren Kollegen in eine Auszeit geschickt, um den Vorfall zu vergessen. Aber als sie eine Reise antritt, erlebt Sarah am Flughafen mit, wie der Vater eines kleinen Jungen erschossen wird. Instinktiv rettet sie das schockierte Kind und zieht es mit sich in den nächsten Zug. Sie versteckt Lino bei ihrem Großvater auf einer einsamen Tiroler Almhütte, findet dort aber nur vorübergehend Schutz. Während der Killer die beiden verfolgt, begreift Sarah, dass sie sich mit einer Verbrecherorganisation angelegt hat. Auch ihre Kollegen scheinen darin verstrickt zu sein. Lino und sein Vater waren Zeugen, als Linos Onkel bei einem Pizzeria-Mord erschossen wurde. Für den Tatverdächtigen Luca Varese war dies offensichtlich nur eines von vielen Verbrechen. Sarahs Freund Anton, der zuständige Staatsanwalt, versucht, Varese durch Zeugenaussagen zu überführen. Der letzte Kronzeuge ist nun Lino, der sich aber so sehr in sich selbst zurückgezogen hat, dass er kein Wort spricht. Mit der behutsamen Annäherung an Sarah gewinnt er schließlich so viel Vertrauen, dass er sich an den Tathergang erinnert und Sarah den entscheidenden Hinweis auf die Tatwaffe geben kann. Auch Sarah überwindet allmählich ihr eigenes Trauma.


21:45 Tel Aviv – Lebensfreude trotz allem (15 Min.) (HDTV, UT)
Film von: Nicola Albrecht
(Erstsendung 1.4.2018)

Tel Aviv, Israels Aushängeschild für Lebensfreude und Leichtigkeit, präsentiert sich als westliche Metropole im Nahen Osten, als Berlin am Mittelmeer mit orientalischer Prägung. Aufregend, chaotisch und voller Widersprüche ist Tel Aviv. Die prachtvolle Strandpromenade und die vielen stylishen Bars ziehen Einheimische und Touristen aus aller Welt an. Die Tel Avivis lieben ihre Stadt, auch wenn sie laut und dreckig ist und stinkt und oft ein rauer Ton herrscht. Auch der Schwabe Norbert Hoepfer hat sich für das Leben hier entschieden. Der Putzmeister restauriert Häuser im berühmten Bauhausviertel, der "Weißen Stadt". Überall in Tel Aviv wird gebaut, 70 Jahre nach der Staatsgründung Israels 1948. Der Schwabe berichtet auch, was er macht, wenn in Tel Aviv wieder einmal die Sirenen heulen. Denn obwohl niemand die Realität in Israel so gut verdrängen kann wie die Tel Avivis, liegt die Stadt doch mitten im Konfliktgebiet. Und wenn die Hamas Raketen aus Gaza schießt und jeder nur 15 Sekunden hat, um in einem Bunker Schutz zu suchen, dann ist sie plötzlich auch hier spürbar, die Angst vor Terror und Krieg. In Jerusalem beten die Leute, in Haifa arbeiten sie, und in Tel Aviv wird gelebt, heißt es in Israel. Und zum guten Leben gehört Matkot, Israels heimlicher Nationalsport. Eine Art Strandtennis, laut und nervig, aber irgendwie macht es auch süchtig, sagt Amnon Nissim. Der 72-Jährige ist Matkot-König und hat sogar ein Museum, durch das er Besucher gern führt, wenn er nicht gerade am Strand ist, wo er – klar – Matkot spielt. Musik an, Kippa auf, und ab geht es mit dem Party-Bus quer durch die Stadt: Orthodoxe Hippies sind so jedes Wochenende in Tel Aviv unterwegs. Ihre Mission: Glaube durch Lebensfreude. Kaum ruhiger geht es im arabischen Stadtteil Jaffa im Laden von Rami Gilucha zu; hier ist nie ein Stuhl frei. Der Barbier ist gläubiger Jude, seine Familie stammt aus Usbekistan. In sein Geschäft dürfen nur Männer, fremde Frauen darf Rami nicht anfassen. Und doch könnte die Mischung seiner Kunden bunter nicht sein: Juden, Araber und Christen, alle schwören auf Ramis Handwerk, und alle wollen in seinem Laden die neuesten Jaffa-Gossips hören. So feiern sie das Leben in Tel Aviv, obwohl – oder gerade weil – sie von Chaos umringt sind.


22:00 ZIB 2 (25 Min.) (HDTV, UT)
Das tägliche Nachrichtenmagazin des ORF-Fernsehens.


3satKrimisommer
22:25 Schnell ermittelt – Jana Solm (45 Min.) (HDTV, UT)
Krimiserie Österreich, 2012

Rollen und Darsteller:
Angelika Schnell – Ursula Strauss
Harald Franitschek – Wolf Bachofner
Stefan Schnell – Andreas Lust
Maja Landauer – Katharina Straßer
Maria Solm – Petra Morzé

Regie: Michi Riebl
Drehbuch: Verena Kurth

Jana Solm hängt kopfüber und ziemlich blutleer im Kühlhaus. Das legt einen Ritualmord nahe. Spuren am Körper der Toten lassen außerdem die Beteiligung von Vampiren vermuten. Vampire? Angelika kann sich einen Lachkrampf natürlich nicht verkneifen. Bis (s) die möglichen Verdächtigen zum Verhör antreten. Angelika und Franitschek entdecken, dass es viel über Blut und seine Bedeutung zu lernen gibt. Und dass mehr kranke Seelen auf der Welt herumgeistern, als man glauben würde. Angelika bemüht sich außerdem, mehr über das Mädchen in ihrem Kopf herauszufinden und trifft auf einen einsamen Mann.


3satKrimisommer
23:10 Schnell ermittelt – Lucy Haller (45 Min.) (HDTV, UT)
Krimiserie Österreich, 2012

Rollen und Darsteller:
Angelika Schnell – Ursula Strauss
Harald Franitschek – Wolf Bachofner
Stefan Schnell – Andreas Lust
Maja Landauer – Katharina Straßer
Kemal Öztürk – Morteza Tavakoli

Regie: Michi Riebl
Drehbuch: Verena Kurth

Angelika lässt das Mädchen in ihrem Kopf nicht los. Sie kann nicht anders: Sie muss wissen, wer sie ist und warum sie sich an sie erinnern kann. Sie bittet Franitschek, ihr zu helfen. Gemeinsam begeben sie sich auf eine nicht ungefährliche Suche. Franitschek unterstützt sie, doch vor einem kann er sie nicht schützen: vor dem Moment, an dem für Angelika die ihr bekannte Welt in sich zusammenfällt und nichts mehr so ist, wie es vorher war.


3satKrimisommer
23:55 Jack Taylor (90 Min.) (HDTV, AD, Dolby Surround, UT)
Das schweigende Kind
Fernsehfilm Deutschland / Irland, 2013

Rollen und Darsteller:
Jack Taylor – Iain Glen
Kate Noonan – Nora Jane Noone
Cody Farraher – Killian Scott
Rosie Mangan – Hazel Doupe
Sweeper Mangan – Michael Collins

Regie: Stuart Orme
Drehbuch: Marteinn Thorisson
Roman: Ken Bruen

Cody wurde angeschossen und liegt im Koma. Jack Taylor geht nach Dublin, um diesen Schock zu verarbeiten. Dort gerät er in einen Fall, der ihm helfen könnte, sein Trauma zu überwinden. Aus einem Wald läuft ihm ein blutüberströmtes, elfjähriges Mädchen entgegen und bricht in seinen Armen zusammen. Rosie lebt mit ihrer Traveller-Familie in einem Caravan-Park. Offensichtlich wurde sie Zeugin, wie ihre Mutter Sinead in einer Ruine ermordet wurde. Die Polizei in Irland ist voller Vorurteile, wenn es um Traveller geht. Die vorherrschende Meinung ist, dass sich die verschiedenen Clans gegenseitig umbringen. Jack, der auch wie ein Traveller unstet ist, nimmt sich des Falles an. Seit Galway verdingt er sich mehr schlecht als recht als Privatdetektiv, beschattet untreue Ehefrauen und trinkt wieder heftig. Er lebt praktisch auf der Straße. Er überzeugt Sweeper Mangan, den Chef des Clans und Schwager der Ermordeten, dass er den Mörder finden werde. Rosies Vater Eddie Mangan, der unter Mordverdacht steht und Verbindung zur Drogen- und Unterweltszene haben soll, ist gegen Jacks Einmischung. Jack erkennt eine tiefe Kluft zwischen den Brüdern: Eddie ist davon überzeugt, dass Sweeper eine Affäre mit seiner Frau Sinead hatte. Die Lösung des Falles führt nur über Rosie. Doch das Mädchen ist traumatisiert, sagt nichts. Es fühlt sich schuldig am Tod seiner Mutter. Jack, ebenfalls voller Schuldgefühle wegen Cody, findet nach und nach Zugang zu ihr. Davon profitieren sie in ihrer Trauer beide. Dann aber geschieht neues Unheil: Der Caravan von Rosies Vater geht in Flammen auf. Eddie verbrennt, Rosie kann entkommen. Sweeper wird verhaftet, nur Jack glaubt an seine Unschuld. Was aber, wenn der Anschlag gar nicht Eddie gegolten haben sollte? Dann wäre Rosie in Lebensgefahr. Wollte der Mörder sie töten? Hat sie ihn doch gesehen und möglicherweise erkannt? Was verheimlicht Rosie? Rosies Mutter stammte aus einer anderen Sippe. Ihr Tod lässt die alte Blutfehde zwischen den Familien Kelly und Mangan wieder aufleben. Mithilfe der Polizistin Kate, Jacks guter Freundin, bringen sie Rosie in Sicherheit. Doch Jack ahnt noch nicht, dass er den falschen Leuten vertraut hat und dass Rosie auch in ihrem scheinbar sicheren Versteck in akuter Lebensgefahr ist.


01:25 10 vor 10 (30 Min.) (HDTV) (VPS: 21:50)
Nachrichtenmagazin

"10 vor 10" ist eine Informationssendung von Schweizer Radio und Fernsehen (SRF). Vertiefende Berichte, Reportagen, Porträts und Live-Gespräche informieren über die wichtigsten Themen des Tages aus der Schweiz und der Welt.


Reporter
01:55 Bergbauernleben (20 Min.) (HDTV)
Bei Squarattis im Zwischbergental
(Erstsendung 27.5.2018)

Jedes Jahr gehen rund 1000 Schweizer Bauernhöfe ein. Jakob Squarattis Betrieb drohte dasselbe Schicksal. Erst als sein Neffe Interesse signalisierte, schöpfte der Bergbauer wieder Hoffnung. Im Zwischbergental im Kanton Wallis gab es früher zwölf Bauernbetriebe, jetzt nur noch einen. Reporter Simon Christen berichtet über Menschen, von denen es immer weniger gibt: Menschen, die unter anderem dazu bereit sind, auch am siebten Tage nicht zu ruhen. "Viele Bauern haben Probleme, einen Nachfolger zu finden", sagt Jakob Squaratti. Besonders Bergbauern. Lange sah es so aus, als habe auch sein Betrieb keine Zukunft. Denn Squaratti ist kinderlos. Dass sein 20-jähriger Neffe Yannick inzwischen Interesse an dem Hof signalisierte, ist für den 60-Jährigen "wie ein Sechser im Lotto". Das Zwischbergental ist exemplarisch für den Strukturwandel in der Schweizer Landwirtschaft. Dieser wird sich gemäß den Projektionen von Agroscope, dem Kompetenzzentrum des Bundes für landwirtschaftliche Forschung, "mit gleichbleibendem Tempo fortsetzen". Jedes Jahr werden demnach 1000 Betriebe ihre Arbeit einstellen. Besonders betroffen sind die kleinen Höfe sowie die Bergbetriebe. Diejenigen, die überleben, wachsen indes. Jakob Squaratti konnte in den vergangenen Jahren laufend neues Land, das nicht mehr bewirtschaftet wurde, dazu pachten. So sind 50 Hektar zusammengekommen.


02:15 Hessenreporter (30 Min.) (HDTV, UT)
Der Wanderimker – Bienen für die Bauern
Film von: Daye di Simoni
(Erstsendung 16.4.2019)

Jürgen Parg ist Imker im Odenwald und hat eine Mission: Er möchte das Bienensterben aufhalten. Er versucht Bauern zu überzeugen, auf Pestizide zu verzichten und auf Bienen zu setzen. In Amerika bezahlen die Bauern viel Geld für die fleißigen Bienen, um die Blüten bestäuben zu lassen. In Hessen stellt Jürgen Parg noch unentgeltlich während der Blütezeit seine Bienenbeuten auf Rapsfelder und unter Obstbäume. Werden die Bienen ihren Job machen? Kann der Imker die Bauern überzeugen? Neben Bestäubungsimkern gibt es in Hessen auch einen der größten Hummelzüchter Deutschlands: Rüdiger Schwenk. In Aarbergen unterhält er eine Schmiedewerkstatt und züchtet daneben professionell Hummeln. Sie sind temperaturunabhängiger als Bienen, trauen sich auch unter Folie und in Gewächshäuser. Wie funktioniert die Hummelzucht, wo liefert Rüdiger Schwenk hin? Sind die Tomatenbauern mit seinen Hummeln zufrieden? Der "Hessenreporter" begleitet die Züchter bei ihrer Arbeit mit den Insekten und bei den Bauern und fragt: Sieht so unsere Zukunft aus, oder gibt es noch Mittel und Wege, den Rückgang der natürlichen Insektenpopulation und Bestäubung zu stoppen? Der Wanderimker Jürgen Parg glaubt jedenfalls an seine Mission. Immer mehr Bauern folgen ihm. Denn das Insektensterben lässt sich so vielleicht doch noch aufhalten.


02:45 Andalusien – Wo Spaniens Seele wohnt (45 Min.) (HDTV, UT)
Eine Reise von Sevilla bis Ronda
Folge 1 von 2
Film von: Dagmar Hase
(Erstsendung 7.4.2017)

Andalusien steht für Flamenco, für Leidenschaft und Lebenslust – und für das reiche kulturelle Erbe, das Zuwanderer und fremde Herrscher dort über Jahrtausende hinweg hinterließen. Das zeigt sich besonders in den Städten und Wehrdörfern des weiten Landes: maurische Paläste, mittelalterliche Burgen, Kirchtürme, die aus Minaretten entstanden. Eine ganz besondere Art, Andalusien zu entdecken, ist eine Reise mit dem Hotelzug "Al-Andalus". Dieser Zug bringt seine Gäste in sieben Tagen zu den Höhepunkten einer klassischen Andalusien-Rundfahrt. Startpunkt ist Sevilla, wo eine der mächtigsten gotischen Kirchenbauten der Christenheit steht, wo kunstvoll verzierte Wohnhäuser von einem einst reichen Bürgertum erzählen und wo dem Flamenco-Tanz ein eigenes Museum gewidmet ist. Das Gewirr der Altstadtgassen grenzt an den Königspalast "Real Alcázar", der die ganz Pracht islamischer Baukunst des 14. Jahrhunderts aufweist. Von Andalusiens Hauptstadt aus macht sich der "Al-Andalus" zunächst auf Richtung Süden: Jerez de la Frontera, Sherry-Metropole und berühmt für seine Hofreitschule, Cádiz und Ronda sind die nächsten Stationen. Ronda liegt wie ein Adlerhorst hoch oben auf einem Felsplateau – ein Ausflug in diese atemberaubende Landschaft ist ein Muss für jeden Andalusien-Reisenden.


03:30 Andalusien – Wo Spaniens Seele wohnt (45 Min.) (HDTV, UT)
Eine Reise von Ronda bis Córdoba
Folge 2 von 2
Film von: Dagmar Hase
(Erstsendung 14.4.2017)

Von Ronda geht es weiter nach Granada. Hier steht die berühmte Alhambra – die einzige vollständig erhaltene Palastanlage der Welt, die aus der Blütezeit des Islam vor tausend Jahren stammt. Die Alhambra krönt die vielleicht schönste Stadt Spaniens: Granada. Wie in der ganzen Region sind auch hier überall Zeugnisse der gemeinsamen christlich-islamischen Geschichte zu finden. Die beiden nächsten Stationen, Baeza und Ubeda, gehören zu den schönsten Zeugnissen der spanischen Renaissance, sie haben es auf die Liste des UNESCO-Weltkulturerbes geschafft. Letzte Station der Entdeckungstour durch Andalusien ist Córdoba, ein weiteres imposantes Beispiel für das fruchtbare Miteinander der Kulturen: Christliche, jüdische und islamische Gelehrte prägten die Blütezeit des einstigen Kalifats. Einzigartig ist die Mezquita. Die heutige Kathedrale war die ehemalige Hauptmoschee Córdobas. Die Gebetshalle ruht auf 856 Säulen – dieser Wald aus Marmor, Onyx und Granit wirkt wie ein Raum ohne Grenzen. Aber auch ganz weltlich lassen sich die verschiedenen Kulturen erleben, die Andalusien prägten - bei einem Streifzug durch die Restaurants in der Altstadt. Wer eine solche Entdeckungsreise zu den Höhepunkten andalusischer Geschichte hinter sich hat, nimmt garantiert eine Sehnsucht mit nach Hause: noch einmal wiederkehren in das Land, wo Spaniens Seele wohnt. Andalusien steht für Flamenco, für Leidenschaft und Lebenslust – und für das reiche kulturelle Erbe, das Zuwanderer und fremde Herrscher über Jahrtausende hinweg hinterließen. Das zeigt sich besonders in den Städten und Wehrdörfern des weiten Landes: maurische Paläste, mittelalterliche Burgen, Kirchtürme, die aus Minaretten entstanden. Eine ganz besondere Art der Entdeckungstour ist eine Reise mit dem Hotelzug "Al-Andalus".


04:15 Spaniens schönste Inseln (45 Min.) (HDTV, UT)
Lanzarote, Gran Canaria und La Palma
Film von: Monika Birk, Katja Devaux, Juliane Hipp
(Erstsendung 30.10.2015)

Der Film stellt die drei Kanarischen Inseln Lanzarote, Gran Canaria und La Palma vor und erklärt, warum diese so beliebte Ferienziele geworden sind. Den Anfang macht die bizarre Schönheit Lanzarote. Die Vulkaninsel zeigt eine Vielzahl von Farben im rauen Lavagestein, umrahmt vom stahlblauen Meer und schneeweißer Gischt. Sie ist die erste Insel, die komplett von der UNESCO zum Biosphärenreservat erklärt wurde. So gibt es auf Lanzarote kleine, heimelige Fincas, umgeben von teilweise uralten Weinstöcken, jeder geschützt von runden Steinmäuerchen. Bettenburgen finden sich hier nicht. Gran Canaria hat eine andere Entwicklung hinter sich: Touristischer Anziehungspunkt sind vor allem die weitläufigen Sandstrände. Ihrem ausgeglichen Klima mit ganzjährigen Temperaturen zwischen 18 bis 26 Grad Celsius verdankt die Insel ihre Attraktion als Badeziel. Abseits der großen Küstenorte bietet das gebirgige Hinterland schöne Ausflugsrouten, und auch die ebenso quirlige wie geschichtsträchtige Hauptstadt Las Palmas sorgt für Abwechslung. Anders als ihre kanarischen Schwestern ist La Palma üppig grün. Die Einheimischen nennen ihr Eiland "La Isla Bonita" – die schöne Insel. Wer die Natur liebt, wird sich hier zu Hause fühlen. Bei Einbruch der Dunkelheit zieht es Sterngucker dann auf die höchste Erhebung der Insel, zum Roque de Los Muchachos. Dort, auf 2400 Metern Höhe, stehen 14 Teleskope. Mit ihrer Hilfe kann man in seltener Klarheit einen Sternenhimmel sehen, den man so schnell nicht vergisst.


05:00 Die Balearischen Inseln (45 Min.) (HDTV)
Mallorca und Menorca
Film von: Christian Schidlowski
(Erstsendung 21.7.2013)

Zu den Balearen, einer Inselgruppe im Mittelmeer, gehören neben Ibiza und Formentera auch Mallorca und Menorca. Die zweiteilige Dokumentation zeigt die unbekannten Seiten dieser Inseln. Teil eins führt nach Mallorca und Menorca. Die beiden Inseln werden oft mit ungleichen Schwestern verglichen: die eine schillernd und spektakulär, die andere zurückhaltend und charmant. Aber auf beiden Inseln zeigt man sich unbeeindruckt vom Tourismus. Die Inselbewohner legen großen Wert auf ihre katalanische Identität. Mit Liebe und Leidenschaft werden katalanische Lebensart und jahrhundertealte Traditionen gepflegt. In Petra etwa, einem malerischen Ort auf Mallorca, übt die zehnjährige Margalida den "Ball de bot", einen alten balearischen Volkstanz. Im Gebirge Serra de Tramuntana verfüttert der Tierschützer Juan José Sánchez ein verendetes Schaf an Mönchsgeier. Die beeindruckenden Vögel sind vom Aussterben bedroht, die letzte Inselpopulation der Welt lebt auf Mallorca. Für die junge Extremsportlerin Katiana Torrebella sind die steilen, einsamen Straßen des Gebirges ideale Trainingsstrecken. Auf Menorca ist ein Archäologen-Team bei der Arbeit – an Land und unter Wasser. Die Insel wurde im Laufe der Geschichte immer wieder von wechselnden Kulturen erobert und ist somit ein Eldorado für Altertumsforscher wie Fernando Contreras. Heute ist die Pferdezucht der vielleicht größte Schatz Menorcas. Das Gestüt der Familie Marques hat mit seinen Dressurpferden viele internationale Preise gewonnen.


05:45 Newton (25 Min.) (HDTV)
Neues aus der Welt der Wissenschaft
(Erstsendung 20.7.2019)

Moderation: Matthias Euba

"Newton" bringt jede Woche Wissenschaftliches und Wissenswertes aus den Themenbereichen Mensch, Tier, Natur und Technik. Ob es außergewöhnliche Experimente wie der Teilchenbeschleuniger am CERN oder Themen wie Sexualität sind. "Newton" bringt Neuigkeiten, Grundlagen und Hintergründe. In aufwendig gestalteten Filmbeiträgen werden interessante Geschichten verständlich gemacht.


06:10 – 06:20 3satTextVision (10 Min.)

*

Freitag, 26. Juli 2019


06:20 Kulturzeit kompakt (10 Min.) (HDTV)

Die Kurzversion der "Kulturzeit" informiert zur gewohnten Sendezeit mit Nachrichten und Reporterstücken über aktuelle Kulturereignisse. Die unmoderierte Kompaktversion des Magazins wird ergänzt durch Tipps, einen Blick auf den Kultursommer sowie Hinweisen zu Events, Festivals und Lesungen.


06:30 Mein anderes Russland (30 Min.)
Sinnsuche am Baikalsee
Folge 4 von 5
Film von: Corinne Eisenring
(Erstsendung 25.7.2019)

Christof Franzen reist an den Baikalsee, einen der größten Seen der Welt. Dort soll es Kraftorte und besondere Energien geben. Wird sie der Politjournalist spüren? Für Christof Franzen ist die Reise zum Baikalsee eine besondere Herausforderung. Beruflich war er schon mehrmals dort, und immer wieder haben ihm Einheimische gesagt, er solle die Insel Olchon besuchen. Sie sei wunderschön und ein Ort mit spiritueller Kraft. Für Christof Franzen ist dies ein heikles Unterfangen, denn spirituelle Themen sind nicht sein Spezialgebiet. Die Krimkrise oder die Schachzüge Putins sind ihm begreiflicher als die Eingebungen eines Schamanen. Zudem sind Glaubensthemen für ihn etwas Privates, spirituelle Experimente vor der Kamera möchte er auf keinen Fall. Trotzdem reist er an den Baikalsee und stellt sich der Herausforderung. Hier findet man nicht nur Orthodoxe, sondern auch Buddhisten und vor allem Schamanen: Sie alle können nach dem Ende der Sowjetunion ihren Glauben wieder frei praktizieren. Der Baikal gilt als spirituelles Mekka. Vielleicht ziehen tiefgründige Gewässer – denn der Baikal ist der tiefste See der Welt – ja wirklich tiefgründige Menschen an? Ob mithilfe von Weihrauch, unter farbigen Wimpeln oder auf einem Stand-Up-Paddle, Sinn wird hier auf verschiedene Weisen gesucht – und vielleicht auch gefunden. Ob auch Christof Franzen etwas von der Energie spürt und ob er die Schamanen-Jurte auch von innen sieht, ein Abenteuer von ganz eigener Natur ist es auf alle Fälle. Nach zehn Jahren als Russland-Korrespondent kehrt Christof Franzen zurück in die Schweiz. Als Abschluss will er noch einmal ganz neue Herausforderungen anpacken – sein ganz persönliches Russland-Abenteuer.


ZDF.reportage
07:00 Auf Rügen ist die Hölle los! (30 Min.) (HDTV, UT)
Ein Urlaubsparadies im Ferienstress
Film von: Sibylle Smolka
(Erstsendung 28.8.2016)

Mehr als 1,3 Millionen Besucher reisen jeden Sommer nach Rügen: Die Hotels sind ausgebucht, die Restaurants voll, die Strandkörbe vermietet. Goldene Zeiten für die Inselbewohner. Eigentlich. Denn die Ferienidylle hat auch ihre Schattenseiten: Die Preise steigen, Hoteliers suchen händeringend Personal, Verkehrschaos auf den Straßen. Das Gedränge auf der Insel verdirbt so manchem Tourist den Ferienspaß und macht den Einheimischen das Leben schwer. Sven Dietze leitet einen Hausmeister- und Reinigungsservice, und jeder Samstag ist eine Herausforderung für ihn: Dann ist auf der ganzen Insel Bettenwechsel. Ein Riesenstress für seinen Reinigungstrupp. Sven putzt Ferienhäuser und Appartements und muss überall gleichzeitig sein. Sein Team hat nur ein paar Stunden Zeit, um für die nächsten Gäste alles wieder in Ordnung zu bringen. Ein anstrengender Job, denn die Touristen haben viele Wünsche, und die Zeit ist knapp. Der Bauboom auf der Insel ist zwar gut für Dietzes Geschäft. "Die Nachfrage ist groß", sagt er, doch das Personal ist knapp. Er ist froh über die Zusammenarbeit mit Karolina, die Arbeitskräfte aus Polen beschäftigt. Der Job ist bei den östlichen Nachbarn begehrt. Ob Köche oder Kellner, auch Thomas Kursikowski tut sich schwer, qualifiziertes Personal zu finden. Er führt seit über zehn Jahren das Traditionsrestaurant "Gastmahl des Meeres" in Sassnitz. Der Wirt versucht, sein Personal auch über den Winter zu halten. Das schaffen wegen der kurzen Saison nur die wenigsten Gastronomen. Der Bürgermeister von Lohme, Matthias Ogilvie, will Rügen zu einem zweiten Sylt machen. "Wir brauchen Hipness", sagt er und plant für seine 450-Seelen-Gemeinde einen 500-Betten-Wellness-Tempel. Viele Einwohner befürchten, dass man ihr beschauliches Dorf bald nicht mehr wiedererkennen wird, und haben gegen das Projekt eine Bürgerinitiative gegründet. Ohnehin wird das Leben auf Rügen immer teurer: Wer hier lebt und arbeitet, findet kaum eine bezahlbare Wohnung. Seit Jahren steigen die Immobilienpreise in den Ostseebädern. Sie sind inzwischen so hoch wie in Berlin. Und der Boom hält an: Die Prora-Ruine wird zum Luxus-Seebad ausgebaut, in Binz soll ein über 100 Meter hoher Wohnturm zum neuen Wahrzeichen werden. "Rügenautobahn" nennen die Einheimischen die neue Schnellstraße gleich hinter der Rügenbrücke. Kathrin Stavenhagen war eigentlich dafür, dass sie gebaut wurde. Aber jetzt rasen die Autos mit so hoher Geschwindigkeit an ihrem Haus vorbei, dass sie nicht mehr schlafen kann. Viele Einwohner des Ortes Rambin leiden unter dem Lärm. Wie gehen Urlauber und Einheimische mit dem zunehmenden Stress, den Herausforderungen um? Die "ZDF.reportage" zeigt den Tourismus aus ungewohnter Perspektive und besucht auch die neuen Nachbarn der Inselbewohner: In Sellin wurden Flüchtlinge in unmittelbarer Nähe zum Strand untergebracht. Dort gibt es auch einen FKK-Bereich. Für die Flüchtlinge vermutlich eine ungewohnte Begegnung mit deutscher Badekultur.


07:30 Alpenpanorama (90 Min.) (HDTV)

"Alpenpanorama" zeigt über zahlreiche Web- und Panoramakameras täglich Livebilder aus ausgewählten Urlaubsorten. Die Sendung informiert auch über Temperatur- und Wetterbedingungen vor Ort.


09:00 ZIB (5 Min.) (HDTV, UT)

Die Kurzausgaben der österreichischen Nachrichtensendung "Zeit im Bild" (ZIB) liefern neben klassischen Nachrichten Informationen über Entwicklungen auf den Finanzmärkten und Expertenanalysen. Ein Laufband informiert über die aktuellen Börsenkurse.


09:05 Kulturzeit kompakt (10 Min.) (HDTV)

Die Kurzversion der "Kulturzeit" informiert zur gewohnten Sendezeit mit Nachrichten und Reporterstücken über aktuelle Kulturereignisse. Die unmoderierte Kompaktversion des Magazins wird ergänzt durch Tipps, einen Blick auf den Kultursommer sowie Hinweisen zu Events, Festivals und Lesungen.


09:15 Mein anderes Russland (30 Min.)
Sinnsuche am Baikalsee
Folge 4 von 5
Film von: Corinne Eisenring
(Erstsendung 25.7.2019)

Christof Franzen reist an den Baikalsee, einen der größten Seen der Welt. Dort soll es Kraftorte und besondere Energien geben. Wird sie der Politjournalist spüren? Für Christof Franzen ist die Reise zum Baikalsee eine besondere Herausforderung. Beruflich war er schon mehrmals dort, und immer wieder haben ihm Einheimische gesagt, er solle die Insel Olchon besuchen. Sie sei wunderschön und ein Ort mit spiritueller Kraft. Für Christof Franzen ist dies ein heikles Unterfangen, denn spirituelle Themen sind nicht sein Spezialgebiet. Die Krimkrise oder die Schachzüge Putins sind ihm begreiflicher als die Eingebungen eines Schamanen. Zudem sind Glaubensthemen für ihn etwas Privates, spirituelle Experimente vor der Kamera möchte er auf keinen Fall. Trotzdem reist er an den Baikalsee und stellt sich der Herausforderung. Hier findet man nicht nur Orthodoxe, sondern auch Buddhisten und vor allem Schamanen: Sie alle können nach dem Ende der Sowjetunion ihren Glauben wieder frei praktizieren. Der Baikal gilt als spirituelles Mekka. Vielleicht ziehen tiefgründige Gewässer – denn der Baikal ist der tiefste See der Welt – ja wirklich tiefgründige Menschen an? Ob mithilfe von Weihrauch, unter farbigen Wimpeln oder auf einem Stand-Up-Paddle, Sinn wird hier auf verschiedene Weisen gesucht – und vielleicht auch gefunden. Ob auch Christof Franzen etwas von der Energie spürt und ob er die Schamanen-Jurte auch von innen sieht, ein Abenteuer von ganz eigener Natur ist es auf alle Fälle. Nach zehn Jahren als Russland-Korrespondent kehrt Christof Franzen zurück in die Schweiz. Als Abschluss will er noch einmal ganz neue Herausforderungen anpacken – sein ganz persönliches Russland-Abenteuer.


ZDF.reportage
09:45 Auf Rügen ist die Hölle los! (30 Min.) (HDTV, UT)
Ein Urlaubsparadies im Ferienstress
Film von: Sibylle Smolka
(Erstsendung 28.8.2016)

Mehr als 1,3 Millionen Besucher reisen jeden Sommer nach Rügen: Die Hotels sind ausgebucht, die Restaurants voll, die Strandkörbe vermietet. Goldene Zeiten für die Inselbewohner. Eigentlich. Denn die Ferienidylle hat auch ihre Schattenseiten: Die Preise steigen, Hoteliers suchen händeringend Personal, Verkehrschaos auf den Straßen. Das Gedränge auf der Insel verdirbt so manchem Tourist den Ferienspaß und macht den Einheimischen das Leben schwer. Sven Dietze leitet einen Hausmeister- und Reinigungsservice, und jeder Samstag ist eine Herausforderung für ihn: Dann ist auf der ganzen Insel Bettenwechsel. Ein Riesenstress für seinen Reinigungstrupp. Sven putzt Ferienhäuser und Appartements und muss überall gleichzeitig sein. Sein Team hat nur ein paar Stunden Zeit, um für die nächsten Gäste alles wieder in Ordnung zu bringen. Ein anstrengender Job, denn die Touristen haben viele Wünsche, und die Zeit ist knapp. Der Bauboom auf der Insel ist zwar gut für Dietzes Geschäft. "Die Nachfrage ist groß", sagt er, doch das Personal ist knapp. Er ist froh über die Zusammenarbeit mit Karolina, die Arbeitskräfte aus Polen beschäftigt. Der Job ist bei den östlichen Nachbarn begehrt. Ob Köche oder Kellner, auch Thomas Kursikowski tut sich schwer, qualifiziertes Personal zu finden. Er führt seit über zehn Jahren das Traditionsrestaurant "Gastmahl des Meeres" in Sassnitz. Der Wirt versucht, sein Personal auch über den Winter zu halten. Das schaffen wegen der kurzen Saison nur die wenigsten Gastronomen. Der Bürgermeister von Lohme, Matthias Ogilvie, will Rügen zu einem zweiten Sylt machen. "Wir brauchen Hipness", sagt er und plant für seine 450-Seelen-Gemeinde einen 500-Betten-Wellness-Tempel. Viele Einwohner befürchten, dass man ihr beschauliches Dorf bald nicht mehr wiedererkennen wird, und haben gegen das Projekt eine Bürgerinitiative gegründet. Ohnehin wird das Leben auf Rügen immer teurer: Wer hier lebt und arbeitet, findet kaum eine bezahlbare Wohnung. Seit Jahren steigen die Immobilienpreise in den Ostseebädern. Sie sind inzwischen so hoch wie in Berlin. Und der Boom hält an: Die Prora-Ruine wird zum Luxus-Seebad ausgebaut, in Binz soll ein über 100 Meter hoher Wohnturm zum neuen Wahrzeichen werden. "Rügenautobahn" nennen die Einheimischen die neue Schnellstraße gleich hinter der Rügenbrücke. Kathrin Stavenhagen war eigentlich dafür, dass sie gebaut wurde. Aber jetzt rasen die Autos mit so hoher Geschwindigkeit an ihrem Haus vorbei, dass sie nicht mehr schlafen kann. Viele Einwohner des Ortes Rambin leiden unter dem Lärm. Wie gehen Urlauber und Einheimische mit dem zunehmenden Stress, den Herausforderungen um? Die "ZDF.reportage" zeigt den Tourismus aus ungewohnter Perspektive und besucht auch die neuen Nachbarn der Inselbewohner: In Sellin wurden Flüchtlinge in unmittelbarer Nähe zum Strand untergebracht. Dort gibt es auch einen FKK-Bereich. Für die Flüchtlinge vermutlich eine ungewohnte Begegnung mit deutscher Badekultur.


10:15 Markus Lanz (75 Min.) (UT)
(Erstsendung 14.5.2019)

Gäste: Alexander Gerst

Er ist der ESA-Astronaut, der mit insgesamt 362 Tagen im All europäischer Rekordhalter ist. Gerst erzählt von seiner Mission als Kommandant der ISS und äußert sich zum Klimawandel.


11:30 STÖCKL. (60 Min.) (HDTV, UT)
(Erstsendung 25.7.2019)

Einmal wöchentlich lädt Barbara Stöckl prominente Persönlichkeiten und Menschen mit interessanter Lebensgeschichte in ihre Talkshow "STÖCKL.". Die Themen geben die Gäste selbst vor. Sie sprechen über ihr Leben, ihre Erfahrungen, Haltungen, Zukunftsvisionen und über gesellschaftlich relevante Themen.


12:30 Stolperstein (30 Min.) (UT)
Muskeln für Muskeln – Mit Engagement gegen eine Krankheit
Film von: Bernd Thomas
(Erstsendung 19.6.2014)

Spinale Muskelatrophie (SMA): Betroffene verlieren nach und nach ihre Bewegungsfähigkeit - so wie Emma, die Tochter der leidenschaftlichen Sportler Nina und Andreas Mörl. Sie wussten nicht, dass sie beide Träger eines mutierten Gens sind. Man schätzt, dass jeder 30. bis 50. davon betroffen ist. Wird ausschließlich die mutierte Variante dieses speziellen Gens vererbt, erkrankt das Kind mit hoher Wahrscheinlichkeit an SMA. Der Verlauf der fortschreitenden Muskelerkrankung ist unterschiedlich: In jedem Fall verlieren die Betroffenen nach und nach die Fähigkeit, sich selbst zu bewegen. Emma sitzt heute im Rollstuhl. 2009 gründeten die Mörls ihre Aktion "Muskeln für Muskeln" – Sportler für SMA. Inzwischen werben zahlreiche Promis, Profis und Breitensportler als "SMAider" in ganz Deutschland dafür, dass die seltene Muskelerkrankung mehr öffentliche Aufmerksamkeit bekommt. Bis heute gibt es trotz einiger hoffnungsvoller Ansätze keine Therapie gegen die Krankheit. Die "SMAider" kämpfen dafür, dass die Forschung in Gang kommt – und vor allem dafür, dass Menschen mit SMA ein weitgehend normales Leben führen können. Bernd Thomas hat die Familie Mörl und verschiedene "SMAider"-Erkrankte, Angehörige und Unterstützer der Aktion besucht.


13:00 ZIB (20 Min.) (HDTV, UT)

Die Kurzausgaben der österreichischen Nachrichtensendung "Zeit im Bild" (ZIB) liefern neben klassischen Nachrichten Informationen über Entwicklungen auf den Finanzmärkten und Expertenanalysen. Ein Laufband informiert über die aktuellen Börsenkurse.


13:20 Fokus Japan (40 Min.) (HDTV)
Hektische Megacity, erholsame Landidylle und faszinierende Essregeln
Folge 1 von 3
(Erstsendung 17.11.2017)

Exotisch und spannend, fremd und doch faszinierend – so erlebt Fotograf Patrick Rohr seine Reise durch Japan. Die erste Folge der Reihe "Fokus Japan" führt in die hektische Megacity Tokio. Dort trifft Patrick Rohr die Halbschweizerin Christine Haruka, die mit 16 Jahren von Zürich nach Tokio zog, um ihre japanischen Wurzeln kennenzulernen und eine Karriere als komisches TV-Talent aufzubauen. Sie ist gern gesehener Gast in japanischen Fernsehsendungen. Jedes Kind kennt sie. Christine zeigt Patrick Rohr die ersten Kirschblüten im Stadtpark, entführt ihn in ihr spezielles Lieblingsrestaurant und gibt ihm einen wichtigen Tipp: In Japan wird wenig erklärt, das meiste muss gespürt werden. Zusammen mit dem Halbschweizer Kultur- und Sprachübersetzer Dennis Kyosuke Ginsig erkundet Patrick Rohr das Tokioter Ausgehviertel Golden Gai. Der kuriose Barkeeper Yugo Matsuzaki hat als festangestellter "Salaryman" jahrelang oft im Büro übernachtet, wie so viele in der japanischen Leistungsgesellschaft. Jetzt ist er selbstständig und betreibt auch einen Onlineshop für Second-Hand-Kleider aus den USA. Patrick hilft ihm zu Hause beim Versand und lernt die japanischen Schriftzeichen kennen. Yukinobu Takanashi versucht den Spagat zwischen individuellem Leben und Familientradition: seinen Traum als Fotomodell zu erfüllen und gleichzeitig das Familienvermächtnis zu ehren – den Fischladen seiner Eltern weiterzuführen. "Idoru" sind Idole, Starlets. Singen, Modeln, Schauspielen – davon träumen viele Mädchen. Kamen Joshi ist eine Girlband, die mit Hockey-Masken auftritt. Patrick Rohr begleitet die junge Frontfrau Erina Kamiya einen Tag lang und stellt ernüchtert fest, wie mit dem Kindfrauen-Image viel Geld verdient wird und wie Talentfirmen die Träume junger Frauen ausnutzen. Im Hochgeschwindigkeitszug Shinkansen lernt Patrick Rohr, warum man in Japan die Speisen immer häppchenweise im Kreis isst. Im verschneiten Bergdorf und UNESCO-Weltkulturerbe Ainokura übernachtet der Fotojournalist in einem "Minshuku" bei einer Gastfamilie, die Abendessen, Übernachtung und Frühstück günstig anbietet. Japan hat unzählige heiße Quellen. In einem traditionellen Badehaus, "Onsen" genannt, erfährt Patrick Rohr, warum Tattoos in Japan geächtet sind und warum die tägliche Bade-und Waschkultur auch den Geist reinigt. In der dreiteiligen Reihe "Fokus Japan" erkundet Patrick Rohr die japanische Lebensart und versucht, hinter das Lächeln der Menschen zu schauen und ihre Denkweise zu erfassen.


14:00 Fokus Japan (45 Min.) (HDTV)
Hektische Megacity, erholsame Landidylle und faszinierende Essregeln
Folge 2 von 3
(Erstsendung 24.11.2017)

Diesmal geht es um das Leben mit Tsunamis. Außerdem begegnet Patrick Rohr japanischer Effizienz im Hochgeschwindigkeitszug Shinkansen und dynamischer Kampfkunst mit friedlicher Philosophie. Am 11. März 2011 löst ein Erdbeben in Japan einen Tsunami aus. Die dabei zerstörte Küstenstadt Onagawa wird seither von Grund auf neu gebaut. Patrick Rohr trifft den jungen Bürgermeister Yoshiaki Suda und staunt, als sich dieser als Heavy-Metal-Gitarrist entpuppt. 30 Minuten vor dem Tsunami kam der Alarm. Doch Fischer Nobuaki Aihara und sein Vater nahmen die Warnung nicht ernst. Aihara überlebte, sein Vater nicht. Patrick Rohr begleitet den Fischer der dritten Generation zu seiner Silberlachszucht auf dem Meer, das Aihara Leben und Einkommen gibt, aber auch Tod und Verderben über sein Dorf gebracht hat. Auch das Spital von Onagawa, 16 Meter über dem Meeresspiegel, blieb nicht verschont von der Katastrophe, die über 800 Menschenleben kostete. Dank Schweizer Spendengeldern wurde es wiederaufgebaut. Im neu integrierten Alters- und Pflegeheim erlebt Patrick Rohr als Pflegehelfer die Herzlichkeit von Menschen mit hoher Lebenserwartung, die nun in Form der Überalterung die größte Herausforderung der japanischen Gesellschaft darstellen. Sauberkeit und Effizienz sind Trumpf in Japan, auch im Hochgeschwindigkeitszug Shinkansen. Der Fotojournalist tauscht seine Kamera mit dem Putzlappen und staunt, in welch unglaublichem Tempo die Züge gereinigt werden. Fujiyoshida liegt am Fuß des berühmtesten japanischen Bergs Fuji. Lokaler Leckerbissen ist die Udon-Nudelsuppe in ihren unzähligen Variationen. Patrick Rohr lernt, warum es eine dreijährige Udon-Ausbildung braucht und warum ein Mittelschüler sein Herz an diese Nudel verloren hat. In der ehemaligen Kaiserstadt Kyoto herrscht friedliche Kirschblütenzeit, als Patrick Rohr frühmorgens das Trainingslokal von Yoko Okamoto betritt. Die Powerfrau ist 62 Jahre alt und hochgradierte Lehrerin der defensiven Kampfkunst Aikido. Yoko zeigt Patrick gleich den Meister – und am Ende auch ihren Humor. Sie gewährt ihm Einblicke in eine Persönlichkeitsschulung, die mit körperlichem Training lehrt, auch auf emotionale Herausforderungen angemessen zu reagieren: mit Klarheit, Respekt und eigener Stärke.


14:45 Fokus Japan (40 Min.) (HDTV)
Hektische Megacity, erholsame Landidylle und faszinierende Essregeln
Folge 3 von 3
(Erstsendung 1.12.2017)

Patrick Rohr besucht diesmal einen strengen Zen-Tempel. Außerdem geht es um das Geheimnis des langen Lebens auf Okinawa und das Familienglück im subtropischen Naturparadies. In Kameoka ist einer der wenigen Tempel in Japan, in dem Ausländer Zen lernen können. Patrick Rohr unterwirft sich den strengen Regeln und versucht, Körper, Geist und Atmung durch Achtsamkeit in Einklang zu bringen. Zen-Schüler Rohr staunt über die Kraft des 80-jährigen Tempelmeisters und bekommt unerwartet den Stock der Erweckung zu spüren. In der Millionenstadt Osaka unter vielen Menschen sein, und doch ohne Partner – das liegt nicht nur an der japanischen Schüchternheit. In einer Single-Bar gewinnt Fotojournalist Rohr Einblick in die verschlossene Gedanken- und Gefühlswelt der jüngeren Generation, die immer mehr zum Individualismus neigt, der früher als Ausdruck westlicher Dekadenz galt. Manager Shingo Hashiguchi ist Experte im "omiai", der Partnervermittlung. Im traditionellen Noh-Theater werden Masken getragen und Gefühle mit langsamen Bewegungen ausgedrückt. Patrick Rohr erlebt in Osaka die völlige Hingabe des Maskenschnitzers Yasuo Miichi, der erst nach 15 Jahren Ausbildung seine erste Maske fertigen durfte, und die Leidenschaft der Künstlerfamilie Kongo, die in der 26. Generation ein Theater führt. Noh ist beeindruckend. Die Wirkung der Masken ist hypnotisch, aber für Patrick Rohr nur schwer zu verstehen. Auf der Insel Okinawa verdient Reporter Rohr Essen und Unterkunft bei Familie Yamagami - mit dem Schneiden von Unkraut bei feuchter Hitze. Beim Nachtessen erfährt er den Grund der doppelten Diskriminierung Okinawas: Das früher eigenständige Königreich wird seit der Annektierung durch Japan vom Festland als Provinz zweiter Klasse behandelt. Und seit dem Zweiten Weltkrieg sind zwei Drittel der amerikanischen Militärbasen in Japan auf Okinawa stationiert. Gegen die US-Militärpräsenz regt sich Widerstand – Protest in einem Land, wo sonst kaum jemand öffentlich die eigene Meinung kundtut. Fotojournalist Rohr beobachtet eine Demo, die von der Polizei aufgelöst wird – sehr höflich, japanisch eben. Im Dorf Ogimi leben die ältesten Menschen der Welt. Patrick Rohr besucht die 93-jährige Hana Miyagi. Jeden Tag arbeitet Hana im Garten, pflegt ein aktives Sozialleben und isst das gesunde Gemüse Goya. All das trägt zur langen Lebenserwartung bei. "Hara hachibu", lacht die fröhliche Mutter von zehn Kindern: Füll den Bauch nur zu 80 Prozent! Auf der südlichsten Kleininsel Ishigaki erzählt der sympathische Bootsbauer Tomohiro Yoshida, warum er dem krankmachenden Tokio entflohen ist und wie er mit seiner Familie hier das subtropische Paradies gefunden hat. Nach dem gemeinsamen Schnorchel-Ausflug findet Patrick Rohrs großes Japan-Abenteuer ein erkenntnisreiches Ende beim Lagerfeuer mit Tomohiros Familie. Ihr Motto: Leben statt überleben, und so tieferes Glück finden.


15:25 Der Äquator – Breitengrad der Extreme (45 Min.) (HDTV)
Party, Untergang und Seelöwen
Folge 1 von 5
Film von: Sara Leuthold, Beat Häner, Mitja Rietbrock
(Erstsendung 23.8.2013)

Kaum eine Region der Welt bietet so viele Extreme wie der Äquator. Auf dem 40 075 Kilometer langen "Gürtel der Erde" findet man bittere Armut, intakte Natur sowie deren Gefährdung. Am Beispiel ausgewählter Protagonisten und ihrer Geschichten zeigt die Reihe, dass das, was am Äquator geschieht, stellvertretend steht für einige der großen Herausforderungen unserer Zeit. Im Mittelpunkt des ersten Teils steht Iotobina Terieta Tekatawa. Iotobina Terieta Tekatawa wohnt auf Kiribati – ein Inselstaat zwischen Hawaii und Australien. Sie fragt sich, wieso das Meer mit jeder Flut höher steigt und ihren Schutzwall zerstört.


16:10 Der Äquator – Breitengrad der Extreme (40 Min.) (HDTV)
Gott, Botox und Urtiere
Folge 2 von 5
Film von: Sara Leuthold, Beat Häner, Mitja Rietbrock
(Erstsendung 30.8.2013)

Teil zwei zeigt eine Welt voller Gegensätze: In Kenia kehrt die junge Massai Mary nach zwei Wochen im Dorf ihrer Mutter zurück an die Schule. Dort wird sie zum Safari-Guide ausgebildet. Für Mary ein Aufbruch in eine neue Welt. Während sie kaum genug Geld für einen Friseurbesuch hat, verdient die Jet-Set-Lady Georgia Lee in Singapur mit Schönheitsbehandlungen ein Vermögen. Kaum eine Region der Welt bietet so viele Extreme wie der Äquator. Auf dem 40 075 Kilometer langen "Gürtel der Erde" findet man bittere Armut und opulenten Luxus, die Schönheit der Natur sowie deren Gefährdung. Am Beispiel ausgewählter Protagonisten und ihrer Geschichten zeigt die Reihe, dass das, was am Äquator geschieht, stellvertretend steht für einige der großen Herausforderungen unserer Zeit.


16:50 Der Äquator – Breitengrad der Extreme (45 Min.) (HDTV)
Löwen, Haie und ein Staatspräsident
Folge 3 von 5
Film von: Sara Leuthold, Beat Häner, Mitja Rietbrock
(Erstsendung 6.9.2013)

Teil drei zeigt die Natur am Äquator in ihren extremen Facetten. Auf Galapagos bringt Touristenführer Mathias Espinosa seine Kunden in die Nähe der gefürchtetsten Hai-Arten der Welt. Gleichzeitig entdeckt er, dass auch diese gefährlichen Tiere bedroht sind – von illegaler Fischerei. In Kenia geht die Ausbildung der Massai-Frau Mary Kiserian zur Touristenführerin weiter. Kaum eine Region der Welt bietet so viele Extreme wie der Äquator. Auf dem 40 075 Kilometer langen "Gürtel der Erde" findet man bittere Armut und opulenten Luxus, die Schönheit der Natur sowie deren Gefährdung. Am Beispiel ausgewählter Protagonisten und ihrer Geschichten zeigt die Reihe, dass das, was am Äquator geschieht, stellvertretend steht für einige der großen Herausforderungen unserer Zeit.


17:35 Der Äquator – Breitengrad der Extreme (40 Min.) (HDTV)
Schlangen, Schweine, Schönheitswahn
Folge 4 von 5
Film von: Sara Leuthold, Beat Häner, Mitja Rietbrock
(Erstsendung 13.9.2013)

Im Mittelpunkt der vierten Folge steht das Leben im Urwald. Lubun Stanley Petrus gehört zu den Penan, einem der Urvölker Malaysias. Sie wurden durch den Schweizer Bruno Manser weltberühmt. Lubun und seine Mitstreiter sind im Urwald von Ba Jawi und sammeln Daten mittels GPS. Sie kartografieren Beweismittel für eine Landrechtsklage gegen die Regierung von Sarawak. Ihr Ziel ist es, einen der letzten intakten Regenwälder vor dem Abholzen zu retten. Kaum eine Region der Welt bietet so viele Extreme wie der Äquator. Auf dem 40 075 Kilometer langen "Gürtel der Erde" findet man bittere Armut und opulenten Luxus, die Schönheit der Natur sowie deren Gefährdung. Am Beispiel ausgewählter Protagonisten und ihrer Geschichten zeigt die Reihe, dass das, was am Äquator geschieht, stellvertretend steht für einige der großen Herausforderungen unserer Zeit.


18:15 Der Äquator – Breitengrad der Extreme (45 Min.) (HDTV)
Hoffnung, Trauer und große Ziele
Folge 5 von 5
Film von: Sara Leuthold, Beat Häner, Mitja Rietbrock
(Erstsendung 20.9.2013)

Die letzte Folge steht ganz im Zeichen der Hoffnung: Viele Tausend Kilometer voneinander entfernt befinden sich die fünf Protagonisten der Reihe an entscheidenden Wendepunkten ihres Lebens. In Kenia sitzt Massai-Frau Mary Kiserian mitten in der Savanne an der Tafel reicher Touristen und verrät, was sie mit ihrem neuen Leben vorhat. Die Ärztin und Jetsetterin Georgia Lee jagt in Thailand ihrem Traum nach: Mit Kosmetikprodukten will sie Asien erobern. Sicherheitshalber bittet sie aber zusätzlich noch die Götter um Hilfe. Auch Iotobina Tekatawa wendet sich in Kiribati an höhere Mächte. Lubun Stanley Petrus filmt die Abholzungsarbeiten internationaler Firmen im Regenwald. Zusammen mit weiteren Stammesmitgliedern hat er am Ende seiner Reise durch den Dschungel alle Fakten für eine Klage in der Hand und hofft, die letzten Regenwälder seines Stammesgebiets retten zu können. Kaum eine Region der Welt bietet so viele Extreme wie der Äquator. Auf dem 40 075 Kilometer langen "Gürtel der Erde" findet man bittere Armut und opulenten Luxus, die Schönheit der Natur sowie deren Gefährdung. Am Beispiel ausgewählter Protagonisten und ihrer Geschichten zeigt die Reihe, dass das, was am Äquator geschieht, stellvertretend steht für einige der großen Herausforderungen unserer Zeit.


19:00 heute (20 Min.) (HDTV, UT)
Die Nachrichtensendung des ZDF.
3sat-Wetter


19:20 Kulturzeit kompakt (10 Min.) (HDTV)

Die Kurzversion der "Kulturzeit" informiert zur gewohnten Sendezeit mit Nachrichten und Reporterstücken über aktuelle Kulturereignisse. Die unmoderierte Kompaktversion des Magazins wird ergänzt durch Tipps, einen Blick auf den Kultursommer sowie Hinweisen zu Events, Festivals und Lesungen.


19:30 Mein anderes Russland (30 Min.)
Ein Amateur auf dem höchsten Berg Europas
Folge 5 von 5
Film von: Lisa Röösli
Erstausstrahlung

Der Elbrus ist hoch, kalt und unberechenbar. Jedes Jahr fordert der 5642 Meter hohe Vulkan seine Opfer. Ein Berg-unerfahrener Politkorrespondent stellt sich der Herausforderung. Christof Franzen ist viel in Russland herumgekommen. Immer wieder blieb sein Blick am Elbrus hängen, der zu den "seven summits" zählt. Er wollte einmal im Leben auf dem Dach Europas und Russlands stehen. Warum nicht jetzt, als Abschluss seiner Tätigkeit in Russland? Doch Christof Franzen ist kein Bergsteiger. Obwohl in den Walliser Bergen aufgewachsen, hat er noch nie einen Fuß auf 4000 Meter gesetzt. Doch nun will er es wissen. Alexey Shustrov, ein russischer Bergführer, führt den Journalisten ins ABC des Bergsteigens ein und klärt ihn über die Gefahren auf. So harmlos der erloschene Vulkan aussieht, so gefährlich kann er sein. Wetterumschläge kommen rasch, Menschen verirren sich, fallen in Gletscherspalten oder erfrieren. Und die politische Lage im Gebiet ist labil. Die Nähe zu Georgien und die Lage mitten im Kaukasus schaffen ein konfliktgeladenes Umfeld. Auch das spürt man. In den Tälern rund um den Elbrus trifft Christof Franzen während der Akklimatisierung russische Bergsteiger-Legenden, erfährt von den goldenen Zeiten des Sowjet-Tourismus und von Wunderheilungen durch das Wasser des Berges. Hier ist schon der Weg zum Berg ein wahres Abenteuer. Auch am Berg ist einiges los. Aus der ganzen Welt pilgern Menschen an den Elbrus. Was hier oben vor sich geht, hat sich Christof Franzen in seinen kühnsten Träumen nicht vorstellen können. Doch je näher der Gipfel rückt, desto mehr zweifelt er, ob das, was er sich in den Kopf gesetzt hatte, wirklich eine gute Idee war. Ob er es trotzdem bis zum Gipfel schafft? Nach zehn Jahren als Russland-Korrespondent kehrt Christof Franzen zurück in die Schweiz. Als Abschluss will er noch einmal ganz neue Herausforderungen anpacken – sein ganz persönliches Russland-Abenteuer.


20:00 Tagesschau (15 Min.) (HDTV, UT)
ARD-Nachrichten aus dem In- und Ausland auf den Punkt gebracht


20:15 Europas dreckige Ernte (45 Min.) (HDTV, UT)
Das Leid hinter dem Geschäft mit Obst und Gemüse
Film von: Vanessa Lünenschloß, Jan Zimmermann
(Erstsendung 9.7.2018)

Tomaten, Gurken, Orangen – die Supermarktregale sind voll mit günstigem, frischem Obst und Gemüse. Spanien und Italien exportieren die meiste Ware nach Deutschland. Wie schaffen es die beiden Länder, so viel und so günstig zu produzieren? Der Film verfolgt den Weg der Produkte von den Plantagen über die Zwischenhändler bis in unsere Supermärkte und deckt dabei katastrophale Lohn- und Arbeitsbedingungen in beiden Ländern auf. Die Autoren des Films zeigen, wie Menschen in Not regelrecht versklavt werden, und wie die italienische Mafia dabei mitverdient. Kontrollbehörden versagen, der Handel schaut weg. Und die EU unterstützt das ausbeuterische und menschenverachtende System mit millionenschweren Subventionen.


21:00 makro (30 Min.) (HDTV)
Die Vanille-Krise
Film von: Andreas Ewels, Norbert Porta
(Erstsendung 14.12.2018)

Vanille ist in vielen Produkten des täglichen Lebens zu finden. Doch auf dem Weltmarkt findet man kaum noch gute Qualität – der Markt ist leer gekauft, und die Preise explodieren. Die Preissteigerung bleibt nicht ohne Folgen in den Herkunftsländern und in Deutschland. Für Gewürzhändler wird sie zu einer echten Krise, denn sie können sie nicht einfach an die Kunden weitergeben. Noch vor fünf Jahren hat der Hamburger Kaufmann Christoph Hantke 35 Euro pro Kilogramm Vanille bezahlt. Nun liegt der Kilopreis auf dem internationalen Markt bei bis zu 700 Euro. Seine Vanille bezog Hantke bisher zu einem Großteil aus Madagaskar, da die bekannte Bourbon-Vanille besonders beliebt bei den deutschen Verbrauchern ist. Nun jedoch ist vernünftige Qualität zu fairen Preisen nicht mehr zu bekommen. Viele Großkonzerne kaufen die Vanille auf. Für kleinere Händler bleibt da nichts mehr übrig. Aus diesem Grund sucht Hantke neue Märkte. Im afrikanischen Uganda vermehren sich die Vanille-Farmen rasant. Das Land möchte am Boom und von den hohen Preisen profitieren. Für den Hamburger Kaufmann eine abenteuerliche Reise, bei der er spannende Kontakte knüpft und eine große preisliche Überraschung erlebt. Die hohen Preise für Vanille sorgen in manchen Ländern für Unruhe. Dafür werden sogar Verbrechen begangen. Bauern lynchen Diebe und Diebe töten Bauern. Auf Madagaskar gibt es zwischen Vanille und Gewalt seit Jahren eine enge Verbindung. Mittendrin: ein Journalist. Reporter Marino Rajaonina aus Madagaskar knattert mit seinem kleinen Motorrad über die schlammigen Wege in der Region Sambava. Seit mehr als zehn Jahren dokumentiert er die Gewalttaten, die rund um das Thema Vanille in seiner Heimat geschehen, und berichtet über die Preissteigerungen. Fast jeden Abend sitzen die Bauern der Region vor dem Radio und lauschen seinen aktuellen Meldungen, die er von seinen Motorradtouren mitbringt. Doch hat es einen Lynchmord an einem Vanilledieb gegeben, dann wissen sie es sowieso zuerst und rufen dann den Reporter. Der hat in seiner Fotosammlung Aufnahmen, die es in kein Familienalbum schaffen. Man sieht vermeintliche Diebe, die an Holzstangen durch das Dorf getragen werden, bevor sie mit Macheten getötet werden. Marino Rajaonina versteht die Bauern und sagt: "Mit solchen Taten wollen sie abschrecken." Doch das gelingt nur bedingt. Von Januar bis Juli 2017, so versichert der Reporter, gab es fast 90 solcher Morde in seiner Region. In anderen Gebieten soll es noch schlimmer sein. Fast jedes Dorf kann seine Geschichten erzählen, manchmal sind die Bewohner sogar stolz darauf. "Die Gewalt", so erklärt der einheimische Journalist, "kommt durch die soziale Spaltung der Gesellschaft." Einige Bauern werden durch die Vanille für ihre Verhältnisse extrem reich, viele in der Region profitieren davon aber nicht. Dabei weiß kaum ein Bauer, was aus ihrer wunderbaren Pflanze im Rest der Welt überhaupt gemacht wird. Die Dokumentation schaut hinter die Kulissen des Handels und zeigt, mit welchen Problemen der Vanillehandel zu kämpfen hat.


21:30 auslandsjournal extra (30 Min.) (HDTV)
ZDF-Korrespondenten berichten aus aller Welt
Erstausstrahlung

"auslandsjournal extra" zeigt politische Entwicklungen und gesellschaftliche Veränderungen in den Ländern der Welt. Das Magazin berichtet über Hintergründe von Konflikten, beobachtet Entwicklungen der internationalen Politik, und Auslandskorrespondenten liefern Analysen.


22:00 ZIB 2 (25 Min.) (HDTV, UT)
Das tägliche Nachrichtenmagazin des ORF-Fernsehens.


3satKrimisommer
22:25 Unterm Radar (90 Min.) (HDTV, UT)
Fernsehfilm Deutschland, 2015

Rollen und Darsteller:
Elke Seeberg – Christiane Paul
Heinrich Buch – Heino Ferch
Ulla Bittner – Inka Friedrich
Tom Henskind – Matthias Matschke
Richard König – Fabian Hinrichs
Leila Onger – Carolina Vera

Regie: Elmar Fischer
Drehbuch: Henriette Buegger

Terroralarm in Berlin. Zwar liegen den Sicherheitsbehörden Informationen über drohende Attentate von Islamisten vor, doch den Anschlag mit vielen Toten können sie nicht verhindern. In den Fokus der Ermittler gerät Richterin Elke Seeberg, die sich schnell einer Hetzjagd ausgesetzt sieht. Kann es wirklich sein, dass ihre Tochter am Attentat beteiligt war? Auf der Suche nach der Wahrheit stößt Elke auf Zusammenhänge in den Verfassungsbehörden, die auch der BKA-Beamte Heinrich Buch nicht einfach hinnehmen will.


3satKrimisommer
23:55 Tödliche Gefühle (85 Min.) (HDTV, AD, UT)
Fernsehfilm Deutschland, 2016

Rollen und Darsteller:
Tina Siebold – Franziska Weisz
Pola Warlimont – Katharina Wackernagel
Karl Siebold – Arnd Klawitter
Sven Kellermann – Philipp Christopher
Psychologe Dr. Schröder – Stefan Jürgens

Regie: Marcus O. Rosenmüller
Drehbuch: Marcus O. Rosenmüller, Stefan Brunner

Pola ermittelt auf eigene Faust, nachdem ihre Freundin Tina nach einem Blind Date auf der Berliner Museumsinsel spurlos verschwunden ist. Tinas Profil auf einem Dating-Portal führt Pola schließlich zu deren Liebhaber Sven. Gleichzeitig erhält Tinas Ehemann Karl ein Sexvideo, auf dem Tina und Sven zu sehen sind. Kurze Zeit später ist Sven tot, und die gefesselte Tina wird aus seiner Wohnung befreit. Alles deutet auf Karl als Täter hin. Nach dem Unfalltod ihrer gemeinsamen Tochter Laura wurden die Ehepartner einander zunehmend fremd. Dass Karl am Tag des Unfalls nicht, wie verabredet, auf die Kleine aufgepasst hatte, sondern im Bett der Nachbarin lag, ließ Tina damals unerwähnt, aber angesichts ihrer immer größer werdenden Eheprobleme erwachte in ihr der Wunsch nach einer Affäre. War es also ein Mord aus Eifersucht? Da stößt Pola auf einen Hinweis, der alles auf den Kopf stellt.


01:20 10 vor 10 (30 Min.) (HDTV) (VPS: 21:50)
Nachrichtenmagazin

"10 vor 10" ist eine Informationssendung von Schweizer Radio und Fernsehen (SRF). Vertiefende Berichte, Reportagen, Porträts und Live-Gespräche informieren über die wichtigsten Themen des Tages aus der Schweiz und der Welt.


01:50 Lena Liebkind live – RUSSEN TOURETTE – untherapierbar lustig (45 Min.) (HDTV, UT)
(Erstsendung 12.12.2017)

An der Comedy-Ostfront tut sich was: Es ist groß, rothaarig und heißt Lena Liebkind, "The Beast from the East". Ihr neues Solo-Programm heißt "RUSSEN TOURETTE - untherapierbar lustig". Geboren in der Ukraine als Kind russischer Eltern, kam Lena mit acht Jahren nach Deutschland. Sie ist inzwischen maximal angepasst: Morgens trinkt sie eher ein Bier anstatt Wodka, und für ihre Gags führt sie 19 Prozent Steuern ans Finanzamt ab. Doch so überintegriert Lena auch sein mag, ihre russischen Wurzeln kann sie nicht verleugnen. Immer wieder bricht es aus ihr heraus: sei es am Hotel-Büfett, wenn Lena anstatt weniger Häppchen mal wieder das gesamte Spanferkel auf ihren Teller schaufelt, oder wenn sie ihre Mutter mimt, die Putin mit einem Topf Borschtsch dazu bewegen will, die Krim zurückzugeben. Oder wenn sie mit gekonnt deutsch-russischem Akzent ihren Vater parodiert, der mit pragmatischer Erziehung für Verwirrung sorgt: "Wieso viel diskutieren? Machen heißt die Devise!" Die weißen Lederstiefel und Leopardenprint-Jacken hat Lena schon lange aus ihrem Kleiderschrank verbannt, doch russisches Blut in den Adern ist eben nicht therapierbar. Da hilft nur ehrlicher, knallharter und doch umarmender Humor. "Für viele Menschen ist es komisch, wenn ich sage, ich komme aus der Ukraine. So ohne Akzent und Glitzer auf den Titten! Aber seitdem wir den ESC gewonnen haben, wissen die meisten wenigstens, wo unser Land liegt!"


02:35 Johannes Scherer live – Keinangsthasen (45 Min.) (HDTV, UT)
(Erstsendung 16.1.2018)

Johannes Scherer, der auch mit neun Jahren noch Stützräder an seinem Fahrrad hatte, unternimmt eine Sightseeingtour durch unsere schräge Gegenwart, die voller Angsthasen ist. Erwachsene haben Angst vor ihren Kindern, Superreiche vor Steuern, und alle fürchten sich davor, in einem Restaurant zu essen, das nicht von TripAdvisor empfohlen wurde. Darf man einen Veganer als "Angsthasen" bezeichnen, obwohl in dem Wort ein Tier drin ist? "Keinangsthasen", das Programm von Johannes Scherer, gibt schlaue und witzige Antworten auf Fragen, die bisher noch keiner zu stellen gewagt hat.


03:20 Ladies Night (45 Min.) (HDTV, UT)
aus dem Gloria Theater in Köln
(Erstsendung 25.7.2019)

Moderation: Gerburg Jahnke
Gäste: Nessi Tausendschön
Vikt. Hel. Bergemann
Ingrid Kühne
Anna Mateur

Einen kabarettistischen Abend mit reiner Frauenbesetzung verspricht die "Ladies Night". Lisa Feller lädt Kabarettistinnen und Comediennes mit ihren ganz eigenen Themen ein. In welcher geheimnisvollen Welt leben eigentlich Frauen? Antworten und noch mehr Fragen zu diesem Thema gibt es in der "Ladies Night".


04:05 Lars Reichow – Heimatabend (30 Min.) (HDTV, UT)
Best of Mundart
Folge 1 von 2
(Erstsendung 4.12.2018)

Lars Reichow präsentiert eine neue Folge seines Mundartspecials "Heimatabend". Mit neuen Szenen sowie neuen als auch bekannten Mainzer Figuren aus seinem Typen-Panoptikum. Der beliebte Kardinal schlägt sich mit dem Mitgliederschwund der katholischen Kirche herum, Frau Putzteufel mit der Schwerhörigkeit ihres Mannes, und der Parvenü hat diesmal Golfen als Sport für sich entdeckt – unter dem persönlichen Motto: Geld ist da. Ihr Debüt geben Tatortkommissar Dabbisch und Hausarzt Dr. Spätsommer, und auch sonst hat Reichow einige Überraschungen in petto. Keine Neuerungen gibt es beim Markenkern: Alle Figuren treten an original Mainzer Schauplätzen auf, alle Figuren "babbeln", wie ihnen der Schnabel gewachsen ist, sind einfach lustig. "Meenzerisch" eben. Redaktionshinweis: Den zweiten Teil von "Lars Reichow – Heimatabend" zeigt 3sat am Freitag, 2. August, um 2.45 Uhr.


04:35 RebellComedy – Hoch ansteckend (30 Min.) (HDTV)
Folge 3 von 7
(Erstsendung 31.3.2019)

Mit dem Erfolgsprogramm "Hoch ansteckend" feierte die multikulturelle Truppe RebellComedy 2018 ihr zehnjähriges Bühnenjubiläum. – 3sat zeigt in sieben Folgen die Highlights der Show. In dieser Folge mit dabei: Salim Samatou, Khalid Bounouar, Ususmango, Sertaç Mutlu und Hany Siam. In einem Mix aus Stand-up-Comedy und Music-Acts präsentieren die RebellComedians Geschichten um das Zusammenleben der verschiedenen Kulturen und Ethnien in Deutschland. Authentisch und in einer Sprache, die auch ihre Zuschauer sprechen. Und immer mit einem klaren Statement gegen Parallelgesellschaften und der Botschaft, dass Integration erfolgreich funktionieren kann.


05:05 – 05:55 Comedy ohne Karsten (50 Min.) (HDTV, UT)
(Erstsendung 6.6.2018)

Redaktion: Birgit Ebel

In dieser Folge der Comedy-Mixed-Show verstricken sich Julius und Christian in die Welt der Kriminalität und versuchen herauszufinden, warum ausgerechnet immer Julius' Fahrrad gestohlen wird. Zudem begrüßen die beiden Tan Caglar, den Comedian im Rollstuhl, den fränkischen Liedermacher-Comedian und Gewinner des Swiss Comedy Awards, El Mago Masin, die Gewinnerin des Hamburger Comedy Pokals, Helene Bockhorst, sowie die Musikcomedy-A-cappella-Band Füenf. Außerdem gibt es die neuen Miniserien "Was zur Halle?!" und "In aller Feindschaft". Also jede Menge clevere Comedy, im TV oder online auf den Kanälen der "Spasszone". Aber wo ist eigentlich Karsten?  

– Änderungen und Ergänzungen vorbehalten –
 

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Quelle:
3sat – Programminformationen
30. Woche – 20.07. bis 26.07.2019
Satellitenfernsehen des deutschen Sprachraums (ZDF/ORF/SRF/ARD)
Postfach, 55100 Mainz
Tel.: 06131/70-64 79
E-Mail: presse@3sat.de
Internet: www.3sat.de


veröffentlicht im Schattenblick zum 12. Juli 2019

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