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REPORTAGE/413: WDR - Geboren in Molenbeek. Ein Jahr nach den Anschlägen, 22.3.2017 (WDR)


Westdeutscher Rundfunk Köln (WDR) - Programmtip

Geboren in Molenbeek - Ein Jahr nach den Anschlägen

Mittwoch, 22.03.2017, 22.55 - 23.25 Uhr, WDR Fernsehen


Über Religion darf man nicht lachen, lautet eine Regel im belgischen Molenbeek, dem armen, vorwiegend marokkanisch geprägten Brüsseler Stadtteil. Hier lebten einige der Attentäter von Paris und Brüssel.

Hand in Hand laufen der katholische Pfarrer Aurelian Saniko und Imam Jamal Habbachich durch die Straßen. Gemeinsam wollen sie die Kinder und Jugendlichen vor Radikalismus und Islamisierung schützen, wollen für Toleranz und Respekt werben. Ihr Viertel wollen sie nicht verloren geben. In Molenbeek ist das eine Herausforderung.

Auch schwer bewaffnetes Militär patrouilliert hier - zur Abschreckung. Doch Geld vom Staat, um Projekte gegen die Radikalisierung voranzutreiben gibt es nicht. Die jungen Leute haben keine Perspektive, weiß der Streetworker Hakim Naji.

Aber aufgeben gilt nicht, das spürt man auch im Boxclub, Molenbeeks ganzer Stolz. Hier trainiert nicht nur der derzeitige Weltmeister im Kickboxen, hier trainieren Jungs und Mädchen, Handwerker und Studenten mit dem gleichen Ziel: Respekt und Selbstvertrauen sollen helfen, die täglichen Herausforderungen zu meistern.

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Quelle:
Programmtip vom 20. März 2017
Herausgeber:
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veröffentlicht im Schattenblick zum 21. März 2017

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