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VERLAG/158: Kulturmaschinen-Verlag - Leander Sukov neuer Verlagsleiter (Pressemaschinen)


Pressemaschinen - Pressemitteilung vom 31. Mai 2017

Kulturmaschinen-Verlag - Leander Sukov neuer Verlagsleiter


Die literarische Verlagsleitung des Kulturmaschinen-Verlages wird mit sofortiger Wirkung der Schriftsteller Leander Sukov übernehmen. Die Verlegerin Simone Barrientos zeichnet weiterhin für die kaufmännischen Belange des Verlages verantwortlich. Barrientos kandidiert für die LINKE auf einem vorderen Listenplatz in Bayern für den Bundestag.

Das Verlagsprofil soll geschärft werden. Der Bereich der philosophischen und politischen Sachbücher wird in Zukunft stärker humanistische Bücher umfassen. In der Belletristik soll ein "Kulturmaschinen-Ton" die Klangfarbe bestimmen. Neben dem Printbereich wird der E-Book-Bereich ausgebaut werden und nicht mehr ausschließlich die Zweitveröffentlichung umfassen, sondern auch nur dort erscheinende Bücher anbieten.

Eine Reihe mit preiswerten Lyrikbändchen befindet sich in der Konzeptionsphase. Getestet werden wird auch ein Subskriptionsportal, zu dem andere Verlage auch Zugriff haben werden.

Leander Sukov ist mit dem Roman "Warten auf Ahab" und seinen Übersetzungen Shakespear'scher Sonette zu Renomee gelangt. Der Politologe und Literaturkritiker Dr. Maurice Schuhmann schrieb über Leander Sukov "Sukov schreibt sowohl Prosa als auch Lyrik. Seine Lyrik bewegt sich im Spannungsverhältnis von Neo-Realismus und Neo-Romantik. Seine Werke sind häufig idealistisch und stützen sich auf ein humanistisches Weltbild. (...) Sukov sieht im Jetzt das jeweils kurzlebige Ergebnis eines kybernetischen Prozesses aus der Vergangenheit, der so vielschichtig ist, dass der Prozess selbst keine vollständige Erklärung seines Seinszustandes mehr zulässt ..."

Der Freitag schrieb über "Warten auf Ahab": "Leander Sukovs Monolog ... ist wuchtig, defätistisch und sehr erotisch - damit scheint der Roman aus der Zeit gefallen zu sein ... Die schöne, subjektivistische Sprache ... in der Tradition Peter Handkes ... erinnert in ihrem bedenkenlosen Materialismus ... ans detailliert Monologische von António Lobo Antunes oder Nanni Ballestrini ("I Furiosi"): ein temperiertes Meer der Silben, in dem der Wind des Temperaments die Wörter vor sich her treibt."

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Quelle:
Pressemaschinen GbR
Kolpingstraße 10, 97199 Ochsenfurt
E-Mail: presse@pressemaschinen.de
Internet: http://pressemaschinen.de


veröffentlicht im Schattenblick zum 2. Juni 2017

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